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Ein Elefant mit dem Namen eines Waschmittels? Wählt Siam!


Hatte ich letzte Woche nicht geschrieben, es würde ein Super-GAU werden, wenn der kleine „Brausepaul“ den Namen eines Waschmittels erhalten würde? So sieht es leider noch immer aus. Den Besuchern scheint egal zu sein, dass der kleine Bulle nach einem Waschmittel benannt werden soll, Hauptsache, die Bedeutung stimmt. Und wieso eigentlich Waschmittel? Raj wird doch „Radsch“ ausgesprochen.
Ja, wird es, aber niemand sagt es. Alle sagen „Rei“ und das ist nun einmal ein Waschmittel. Rei in der Tube kennt jeder, auch wenn es nicht jeder benutzt. In den letzten Jahren mag es vielleicht etwas in Vergessenheit geraten sein, aber es gibt es immer noch und gerade deshalb ist es für „Brausepaul“ ein Hohn, den Namen eines Waschmittels zu bekommen. Im Übrigen klingt der Name Raj auch nicht besser, wenn er richtig ausgesprochen wird. Das hört sich dann nämlich an, als würde man Papier oder Stoff zerreissen. Auch nicht schön, wenn man einen Namen hat, den man mit so etwas assoziiert.
Das einzige, was man vielleicht positiv mit dem Namen Raj in Verbindung setzen kann, ist die Geldwährung Rai, die auf der Südseeinsel Yap galt und aus Kalziumkarbonat besteht. Sie ist deshalb so wertvoll gewesen, weil sie von der 450 Kilometer entfernten Insel Palau abgebaut werden musste. Eine kleine Kostbarkeit also. Allerdings und da ist der Haken, wird diese Währung Rei ausgesprochen und damit sind wir wieder beim Waschmittel gelandet.
Wie ich bereits letzte Woche sagte: Man sollte nie einen Namen wählen, der anders geschrieben wie ausgesprochen wird. Also vergesst Raj. Der kleine Brausepaul will nicht den Namen eines Waschmittels erhalten.
Der Name Chang ist in der Wahl weit abgeschlagen und wird es wohl auch nicht mehr schaffen die anderen beiden zu überholen.
Dagegen habe ich nichts, denn wie gesagt, in erster Linie ist der Name für mich nicht asiatisch, sondern chinesisch/taiwanesisch. Namensträger ist ein Tennisspieler aus den 90ern – Michael Chang. Dazu kommt noch die „Tim und Struppi“-Figur Tschang. Ja, die wird anders geschrieben, aber genauso ausgesprochen und man darf sicher sein, dass auch die Schreibweise Chang nicht falsch ist.
Kommen wir zu meinem absoluten Namensfavoriten: Siam.
Wie ich letzte Woche schrieb, trug diesen Namen einer der bekanntesten und erfolgreichsten Zuchtbullen Europas. Ja, neben Hussein aus Hamburg gab es noch einen anderen potenten Elefantenbullen. Sein Name war Siam und wer ihn heute sehen möchte, der fährt nach Paris, kauft sich eine Eintrittskarte des Naturkundemuseums und sieht ihn sich dort an. Denn der imposante Kerl wurde nach seinem Tode ausgestopft. Es war ein Grossereignis, als er ins Pariser Naturkundemuseum gebracht wurde. Denn Siam war bei den Menschen sehr beliebt, obwohl er eigenwillig war.
Na gut, die Bedeutung des Namens Siam ist nicht besonders grossartig, denn es ist der ehemalige Name von Thailand. Raj hingegen heisst Herrschaft, Herrscher, König und stammt aus dem Hindi. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Mutter von Brausepaul aus Vietnam stammt. Da ist ein indischer Name doch wirklich fehl am Platz. Also nehmt Siam. Es kann nur einen Namen geben.
Jonas hat sich schon ausgedacht, eine ganze Tüte weißer Bohnen in die Siamtonne zu werfen. Aber das macht er nicht, denn was er ankündigt tut er nie.
Welchen Namen sollt ihr wählen, wenn ihr in Hamburg in den Tierpark geht? Richtig, den Namen Siam, denn das ist der richtige Name für Brausepaul.
Es steht übrigens eine weitere Wahl im Hamburger Tierpark an. Dabei handelt es sich um das am 17. Juni geborene Walrossjungtier. Wie schon Thor ist auch dieser Nachwuchs von Mutter Dyna männlich. Es stehen drei Namen zur Auswahl bei der ich mir die Haare raufen könnte. Die sind nämlich genauso entsetzlich wie bei Brausepaul. Ich möchte wirklich wissen, wer sich da immer die Namen ausdenkt. Vielleicht sollte mal jemand anderes damit betraut werden, der auch wirklich etwas davon versteht.
Zur Auswahl stehen Halvar, Snorre und Hodor.
Ja, ganz richtig gelesen, Hodor. Das ist der geistig zurückgebliebene, der immer nur Hodor sagt, aber liebenswert und freundlich ist.
Nichts gegen den Charakter, der fein gezeichnet ist, aber für ein Walross absolut ungeeignet. Erstens ist es eine Figur aus einem Buch und geht damit schon einmal nicht und zweitens beginnt der Name mit dem Buchstaben H. Falls der Walrossbulle irgendwann umziehen sollte und es ihn zufällig nach Russland verschlägt, hat man ein kleines, besser grosses, Problem. Denn in Russland gibt es den Buchstaben H nicht. Ja, im kyrillischen Alphabet existiert er, steht aber für den lateinischen Buchstaben N. Würde Hodor also im Russischen nun Odor heißen? Nein, es würde ein Godor daraus werden. Und damit ist der Name schon mal raus.
Kommen wir zu Halvar, das Hüter des Felsens bedeutet. Welches Felsens erst einmal? Ja, weiss ich auch nicht. Auch dieser Name beginnt mit dem Buchstaben H und damit würde Halvar in Russland Galvar heissen. Ebenfalls keine gute Wahl. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Name an eine pappige, klebrige Süssspeise erinnert, die einem die nicht vorhandenen Füllungen aus den Zähnen zieht, wenn man es ist und sich der Mund einem unwillkürlich zusammenzieht, weil das Zeug im Mund einfach nur pappsüss ist.
Halvar ist für mich eine Süssspeise aus Sonnenblumenkernen und garantiert nicht der passende Name für ein Walross.
Kommen wir zum letzten der drei Namen. Es handelt sich um Snorre, das der Schnelle bedeutet. Ja, so ein Walross kann im Wasser schnell sein. An Land wirkt es mit seinen Speckmassen eher behebig. Aber ob Snorre der richtige Name für ein Walross ist? Skandinavisch, dazu glaube ich, den schon einmal in irgendeiner Astrid Lindgren-Geschichte gelesen zu haben. Ganz sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls ist der Name für mich schwedisch und das kann ich nun gar nicht mit einem Walross in Verbindung bringen. Aber es ist auch der einzige Name, den man wählen kann, denn den kann man überall auf der Welt aussprechen. Und das ist das Wichtigste.
Also, wählt Snorre fürs Walross und wenn ihr in Hamburg im Tierpark seid, dann werft eure Bohne in die Säule für Siam.

Und jetzt noch eine Warnung für alle, die doch zu den Romantiknächten Ende August, Anfang September gehen wollen, aber auf schlechte Musik verzichten wollen. Wählt den Nebeneingang Gazellenkamp oder kommt bereits vor 17 Uhr, denn dann könnt ihr alle sicher sein die schlechteste Musikgruppe Hamburgs und Deutschlands nicht hören zu müssen.
Mir tun nur die Elefanten leid, die sich das seelenlose Getröte stundenlang anhören müssen. Elefanten sind sehr sensibel und schlechte Musik mögen die gar nicht. Aber um die Besucher vor dieser Gruppe zu bewahren, wusste man sich anscheinend nicht anders zu helfen, als sie bereits direkt zu Beginn hinzusetzen. Ein Ausladen war wohl nicht mehr möglich, obwohl ich bereits im vergangenen Jahr diese Gruppe kritisiert habe. Man muss auch lesen, was ich schreibe. Anfang Juni tat ich es noch einmal, als ich aus gut unterrichteter Quelle erfuhr, dass man leider den Fehler erneut begangen hat, die schlechteste Musikgruppe Hamburgs zu buchen. Auch auf Facebook wurde explizit gegen diese Gruppe gewettert – nicht von mir – und auch wenn sie nicht ausgeladen wurden, so haben sie den schlechtesten Platz bekommen, den eine Gruppe zugewiesen bekommen kann. Denn die Besucher müssen nur einmal an denen vorbei und können schnell flüchten, wenn sie die seelenlosen Noten hören, die von den Instrumenten erzeugt werden. Dort wird sich niemand lange aufhalten, ausser er kann tatsächlich nicht hören, dass dieses Terzett nicht mit Herzblut spielt, sondern nur, weil es spielen muss. Das ist der Tod eines jeden Stücks und verleidet einem die Musik gewaltig.
Es ist zu hoffen, dass diese Gruppe nie, nie wieder eingeladen wird. Für mich war es immer ein Genuss, der Musik der dort auftretenden Gruppen zu lauschen. Dieses Terzett hat es mir im letzten Jahr verleidet und selbst wenn ich Massnahmen in diesem Jahr ergreifen kann, um mir nicht derren seelenloses Getröte anhören zu müssen, bleibe ich lieber fern.

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Droht ein Börsencrash?


Russland hat ernst gemacht mit seinem Importstopp. Aus Polen werden keine Äpfel mehr importiert, aus der restlichen EU auch nichts mehr. Leer werden die Läden in Russland dennoch nicht bleiben. Wer sich nun die langen Schlangen wie in Zeiten der Sowjetunion vorstellt, dürfte enttäuscht werden. Denn Russland findet immer einen Weg, um sich aus der Misere zu ziehen. Beziehen sie ihr Obst, Gemüse, ihren Käse und ich weiss nicht was noch alles, aus Ländern, die nicht dem Importstopp unterliegen. Ganz schlaue könnten nun beispielsweise in der Türkei über einen Mittelsmann eine Firma aufmachen und dorthin ihre Produkte liefern, die dann Russland angeboten werden.
Dem Moskauer Zoo würde es sicherlich gefallen, denn der hat bisher seine Äpfel aus Polen bezogen. Diese Bezugsquelle fällt nun weg. Woher Ersatz nehmen? Das ist die erste Frage, die zweite: Woher in der gleichen, guten Qualität? Ja, genau das ist das weitere. Denn nicht von überall her wird es die Produkte in der gleichen Qualität zum gleichen Preis geben. Vor allem der Preis wird nun eine Rolle spielen. Denn Russland ist nun der Willkür der anderen Länder ausgesetzt, die nicht dem Einfuhrverbot unterlegen.
Vor allem beim Käse wird es wohl Probleme geben. Der meiste wird nun einmal in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Österreich hergestellt. Die Schweiz darf noch liefern, so weit ich weiss. Aber das sind alles hochklassige Produkte, nicht so ein Billigkram.
Bei den Lebensmitteln sehen die Russen keine grossen Probleme. Anders sieht es hingegen bei technischem Kram aus. Da wird wohl vor allem an Apple-Produkte gedacht, denn was wird eigentlich sonst an Technik-Kram in der EU, Norwegen und den USA hergestellt? Die meisten Produkte stammen aus Japan und die dürfen weiterhin liefern. Wie sieht es allerdings mit Autos aus? Die hochklassigen Autos, also die Statussymbole, stammen aus deutscher Produktion wie Mercedes, BMW oder Audi. Werden auf Russlands Strassen künftig nur noch japanische Autos zu sehen sein? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
An dem Einfuhrverbot von Produkten aus der EU, Norwegen und den USA sieht man, dass Russland die letzten Sanktionen nicht passen, ansonsten wäre es nie zu diesem Schritt gekommen. Im Grunde ist es ein Kräftemessen, wer den längeren Atem hat. Noch sind es die geschassten Staaten, die können sich die Lebensmittel nun untereinander zuschieben. Ich sehe schon, wie wir mit polnischen Äpfeln überschwemmt werden. Elefantendame Mala würde sich freuen, wo sie doch so ein Leckermaul ist.
Was Russland genau damit bezweckt, ist klar. Wir lassen uns nicht alles gefallen, soll es heissen, aber auch: Wir kommen gut ohne euch zurecht. Das letzte allerdings bleibt fraglich, denn das Importverbot geht zulasten der Bevölkerung. Die Preise werden steigen. Die einen wird das nicht weiter kümmern, die anderen werden es hinnehmen, aber den Gürtel enger schnallen. Und andere wissen gar nicht, wo sie nun ihr Obst und Gemüse herbekommen, was sie täglich in grossen Mengen brauche wie beispielsweise der Moskauer Zoo, den ich weiter oben bereits erwähnte.
Für Russlands Wirtschaft ist es nun wirklich nichts. Die liegt bekanntlich schon seit längerem am Boden, seit Januar geht es immer mehr bergab. Inzwischen ist es so schlimm, dass eigentlich nichts mehr zu retten ist. Eine Lösung gibt es noch: Krieg.
Darauf wird es wohl auch irgendwann hinauslaufen. Angeblich gibt es massive Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine. Manöverübungen nicht zu vergessen. Man muss schliesslich vorbereitet sein, wenn es losgeht. Und wie wird es dann gemacht? Im Sinne von, die Ukraine ist schuld, die haben angefangen, obwohl es verkleidete russische Soldaten gewesen sind? Tja, an was erinnert das bloss? Richtig, an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, wo deutsche Soldaten als Polen verkleidet den Sender Gleiwitz „überfielen“. Das wurde als Kriegsgrund anerkannt, wobei es natürlich von langer Hand geplant war, so einen Krieg zu beginnen.
Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergehen wird. Das Kräftemessen zwischen EU und Russland geht weiter. Eine praktisch unendliche Geschichte.
Aufgrund der drohenenden Kriegsgefahr in Russland und der Ukraine, im Irak und im Nahen Osten, brachen gestern die Börsekurse ein. Zwischenzeitlich fiel der Dax sogar unter 9.000 Punkte. Zwar erholte er sich wieder, aber was heisst das schon? Die Anleger werden verunsichert. Sie fragen sich, ob ihre Aktien noch sicher sind und stossen sie lieber ab, bevor sie gar nichts mehr dafür kriegen. Das Ende dieses Teufelskreises? Die Kurse fallen weiter – bis ins Bodenlose. Schliesslich gibt es einen Börsenchrash wie anno 1929, der Auslöser einer Weltwirtschaftskrise wurde.
Es gibt bereits Schwarzseher, die solch eine Weltwirtschaftskrise vorhersehen, wo wir alle unser gesamtes Vermögen verlieren werden. Das macht mir jetzt natürlich erst einmal Angst. Aber ist es nicht so, dass es immer Menschen gibt, die uns Angst einjagen wollen? Genau, deshalb höre ich nicht darauf. Natürlich könnte ich nun mein gesamtes Vermögen in Immobilien oder ich weiss nicht was investieren. Aber meine Wohnung reicht mir vollends. Das andere ist gut angelegt, da brechen die Kurse glücklicherweise noch nicht so stark ein. Und wenn die Kurse mal wieder brachliegen, muss ich mal gucken, ob was dabei ist, wo man anlegen könnte. Dividenden finde ich immer schön – wenn es welche gibt.
Dennoch frage ich mich immer, warum die Kurse so einbrechen, wenn irgendwo in der Welt was passiert bzw. etwas droht, dass uns in gewisser Weise nicht wirklich betrifft.

Die USA haben sich nun endlich entschlossen, Luftangriffe auf den Irak zu fliegen, um ISIS zurückzuhalten, im Irak einen Gottesstaat zu errichten. Wie das vom Erfolg gekrönt sein wird, werden wir noch sehen. Aber es ist in gewisser Weise der richtige Schritt, denn die USA haben dem Irak das alles eingebrockt, also müssen sie die Suppe auch wieder auslöffeln.
Ob ISIS sich davon zurückwerfen lässt, ist allerdings fraglich. Meist bergen Luftangriffe die Gefahr, dass unschuldige Zivilisten ums Leben kommen. Das wird ISIS mal wieder für sich ausnutzen. Also ein Teufelskreis.

Freue mich immer noch ziemlich darüber, dass das Walross aus Hamburg meinen Namensfavoriten Thor bekommen hat. Das erste Mal, dass es auch wirklich so rausgekommen ist, wie ich es wollte. Habe für den Namen schon am 05. Juli plädiert, falls sich noch jemand daran erinnert – ich schreibe viel, wenn der Tag lang ist. Jedenfalls ein schöner Name für einen kleinen Wonneproppen.
Gestern hat St. Pauli gespielt, was Elefantendame Mala natürlich wieder getippt hatte. Sie tendierte für eine Niederlage, womit sie mal wieder goldrichtig lag. So langsam kennt sie ihre Pappenheimer. Natürlich ärgert sie sich masslos über die Niederlage, hofft sie doch, dass St. Pauli wenigstens in dieser Saison aufsteigen wird. Momentan sieht es danach eher nicht aus. Tja, so ist das eben. Aber die Saison ist noch jung, da kann alles mögliche passieren, auch, dass St. Pauli vielleicht doch noch aufsteigt. Wobei ich persönlich nicht daran glaube, denn wenn sie wollten, hätten sie es schon in der vergangenen Saison geschafft aufzusteigen. Wobei der Relegationsplatz nicht angestrebt wurde, wegen des HSV. Gegen den wollte man einfach nicht spielen und den ausversehen in die Zweite Liga schiessen.
Jonas ist ebenfalls sauer. Nicht auf St. Pauli, sondern auf sein Orakel den Schlaubeutel. Denn sie hat schon wieder daneben gelegen. Mit grosser Überzeugung hatte sie auf einen Sieg St. Paulis getippt. Wieder war es falsch. Er verzweifelt noch an ihr. Bei der WM hätte sie so eine gute Figur gemacht und nun enttäuscht sie und ihre Quote sinkt und sinkt. Vielleicht muss sie auch nur wieder etwas warmwerden. Denn ich erinnere mich, dass sie zu Beginn ihrer Tätigkeit als Fussballorakel auch nicht richtig gelegen hat. Sie wird sich schon noch machen und wenn nicht, kann Jonas immer noch zum wohlgenährten Dickerchen wechseln. Die macht sich gewiss auch, wenn sie ihre Schmarotzer nicht um sich stehen hat.
Aber Mala ist froh, dass sie die grosse Konkurrenz nicht zu fürchten braucht. Übrigens hat sie schon einen Plan für 2016 gefasst. Was es ist, will sie noch nicht verraten, aber es soll ein ganz grosses Projekt sein. Jedenfalls solle sich das Faltenmonster schon mal warm ansehen. Wen sie da nur wieder meint?

 

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Wird Russland tollkühn?


Letzte Woche gab es eine Waffenruhe im Nahen Osten. Gebracht hat sie nichts. Es geht weiter. Nun ist ein israelischer Soldat entführt worden, den das israelische Militär nun mit Hochdruck sucht. Militante Palästinenser sollen ihn entführt haben. Eine neue Anfachung des Konflikts beider Länder. Wobei ich so langsam mich frage, was das eigentlich soll? Da wird jemand aus dem Feindeslager entführt, seine Landsleute sind auf Rache aus, es gibt Tote und Verletzte noch und nöcher, ohne dass sich wirklich etwas bessert. Wollen Palästinenser und Israelis ihre beiden Staaten in eine Trümmerwüste verwandeln, wo nichts und niemand mehr Leben kann. Wäre auch eine Idee, dann würde es den Konflikt in dem Bereich nicht mehr geben.
Aber mit Krieg wird man nicht weiterkommen. Dennoch wird es bei Konflikten überall als Lösung angesehen, wo es doch nur Not, Elend und Tod bringt. Was ist denn das gute am Krieg? Gibt es das überhaupt? Naja, kurzzeitig kann durch einen Krieg die Wirtschaft angekurbelt werden. Mehr allerdings nicht. Ansonsten bringt ein Krieg keine Vorteile. Ausserdem sollte man in der heutigen Zeit wirklich erkennen, dass ein Krieg nicht die Zukunft ist. Allerdings ist Waffengewalt im Nahen Osten, auch im Irak und in Afghanistan, die Lösung schlechthin. Sie schadet Menschen, man macht auf sich aufmerksam und man übt Rache an denen, die es angeblich verdient haben. Damit terrorisiert man die Menschen, verunsichert sie und letztendlich sorgt man so dafür, dass man selbst mit seinen Zielen weiterkommt.
Was nun Israel und Palästina angeht, bin ich der Meinung, dass die eigenen Landsleute den Konflikt schüren. Habe das schon vor einiger Zeit erwähnt, als die israelischen und palästinensischen Schüler entführt und getötet wurden. Mag unglaubwürdig klingen, aber es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte dieser Erde, dass so etwas passiert.
Mit dem Nahost-Konflikt werden wir auch noch in den nächsten Wochen konfrontiert werden. Wenn es zu Frieden kommen sollte, wäre es ein Wunder.

Genauso ein Wunder wäre es, wenn der Konflikt in der Ukraine endlich beigelegt würde. Aber auch da tut sich nichts. Noch immer werden nach Leichen aus dem abgestürzten Flugzeug MH17 gesucht, nun mit Spürhunden. Die Arbeit ist immer wieder gestört worden, obwohl angeblich an einem reibungslosen Ablauf gelegen sei. Die Stimmen gehen auseinander, wobei die Bilder, die wir von dort zu sehen bekommen, natürlich eine eindeutige Sprache sprechen. Die Helfer werden von den pro-russischen Separatisten abgehalten, Sachen der Opfer liegen herum und es sieht nicht so aus, dass was getan wurde.
Nun sind wieder Sanktionen gegen Putin und Genossen beschlossen worden. Irgendwie haut mich das nun wirklich nicht vom Hocker, denn Sanktionen wurden schon mehrere gegen Russland beschlossen, die Putin und Genossen nicht interessierten. Dieses Mal sollen sie besonders die Wirtschaft in Russland betreffen. Wobei natürlich immer im Auge behalten werden muss, das nicht nur irgendwelche europäischen Firmen dadurch beeinträchtigt werden. Noch ist da nichts Schlimmes zu befürchten, aber wenn es so weiter geht, glaube ich nicht, das diese Sanktionen wirklich förderlich sind.
Zumindest scheint nun erst einmal erreicht, dass Putin die jetzigen Sanktionen nicht gefallen, denn er bzw. das russische Aussenministerium suchte die Flucht nach vorn und drohte gleichfalls damit, dass Banken aus der EU es nicht mehr so leicht haben würden. Ach nee, die Nichtregierungs-Organisationen kennen das nun bereits zur Genüge, da können sie die Banken dann beraten, wie sie in Zukunft schikaniert würden. Ausserdem würden die Energiepreise für Erdgas in Zukunft drastisch erhöht werden.
Was hat das nun für die EU-Länder zu bedeuten? Mit den Banken, kann ich das nicht voraussehen, aber was ist mit den Gaspreisen?
Jetzt könnte ich sagen, da bin ich fein raus, heize ich doch nicht mit Gas und kochen tue ich damit auch nicht. Ja, schön wär’s, wenn ich das guten Gewissens sagen könnte. Allerdings zieht eine Erhöhung des Gaspreises auch immer eine Stromerhöhung mit sich. Zwar nichtz mehr so drastisch, wie es noch vor einigen Jahren gewesen wäre. Dennoch ist Strom bald schon ein Luxusgut. Hiess es nicht, dass Strom durch die erneuerbaren Energien billiger würde? Davon sehe ich bis jetzt nicht, stattdessen wird jedes Jahr der Strom teurer ohne Ende. Ich spare schon wie verrückt, nutze für vieles nur noch den Nachtstrom, dennoch zahle ich mich dumm und dämlich. Aber woran es hapert, dass der Strom immer teurer wird, ist recht einfach. Die Off-Shore-Parks auf dem Meer liegen momentan auf Eis. Das gibt natürlich Verluste bei den Stromanbietern und diese Verluste holen sie sich wieder von ihren Kunden.
Aber die Drohung Russlands, die Gaspreise zu erhöhen, zeigt deutlich, dass Russland dieses Mal nicht mehr über die weltweiten Sanktionen lacht. Dieses Mal scheint es wohl endlich zu greifen. Rüstungsexporte wird es nicht mehr geben – was ist eigentlich mit Frankreich? Liefern sie noch die Hubschrauberträger aus? – und EU-Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung auch nicht mehr. Das mit den Banken und den Militärexportgütern kann Russland noch so verschemrzen, aber dass es keine Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung gibt, ist nicht zu akzeptieren. Denn wie soll Russland nun Erdöl in der Arktis fördern? Nachdem sie den Nordpol, also den unterirdischen Nordpol annektiert haben, suchen sie da fleissig nach Erdgas und Erdöl. Ohne die nötige Technologie ist das allerdings nicht möglich.
Ja, das ist nun wirklich schmerzhaft. Deshalb auch die umgehende Antwort. Übrigens nicht direkt von Putin, wie ich schon erwähnte, sondern vom Aussenministerium, das natürlich nach Putins Gnaden handelt.
Vielleicht war Putin auch damit beschäftigt, zu analysieren, wie die Bekanntgabe seines Tagesablaufs aussieht. Möglich ist alles.
Aber vielleicht wollte Russland auch einfach mal tollkühn sein und zurückwettern. Wobei, tollkühn sind sie immer schon gewesen, sonst würde es das Beutekunst-Gesetz nicht geben. Oder russische Soldaten würden keine Selfies ins Internet stellen, die zeigen, dass sie sich nicht in Russland befänden, sondern auf der Krim, wo sie nichts zu suchen haben. Ob das nun stimmt, keine Ahnung, vielleicht haben sich auch nur ein paar Ukrainer als russische Soldaten verkleidet und heizen nun wieder den Konflikt an.
Damit wäre ich wieder bei Israel und den Palästinensern. Da hat Israel seine militärischen Handlungen massiv ausgeweitet, seit der Entführung des israelischen Soldaten. Ausserdem lehnt Israel eine Nahost-Verhandlung ab. Wie kann das angehen? Erst scheitert die Feuerpause und dann so was. Wie soll denn da endlich Frieden herrschen. Und so langsam kann ich verstehen, dass gegen Israel gewütet wird, wobei ich nicht damit einverstanden bin, dass es gegen die jüdische Religion geht. Denn die hat damit überhaupt nichts zu tun.

Mehrere Wochen war nun das Walrossbaby im Hamburger Zoo nicht zu sehen, weil es zu wenig wog. Damit hat es sich nun, dass Gewicht ist nicht mehr das Problem. Und endlich ist es so weit und das Walross-Baby Zoo bekommt nun seinen richtigen Namen und legt endlich Schiete-Fiete ab. Also eigentlich war es Fiete, der bei der Facebook-Aktion – Facebook ist out -, aber den habe ich so gerne verballhornt, weil ich das mit allen Sachen mache, die mir nicht gefallen.
Jedenfalls ruft die Bild-Zeitung nun zu einem Namenswettbewerb auf. Es sind auch schon Namen vorgegeben, ausnahmlos russisch bis auf meinen grossen Favoriten Thor. Hat da die Zeitung mit den vier Buchstaben etwa bei mir geräubert? Nun ja, ich denke mal, dass sie wegen Vater Odin auf den Namen gekommen sind. Von den russischen Namen favorisiere ich nun wirklich keinen. Da bin ich wirklich gespannt, was am Ende rauskommt. Glücklicherweise ist Fiete nicht dabei, denn der Name mag vielleicht Norddeutsch sein, ich erinnere da mal an die Kinder-Detektiv-Serie „Die Pfefferkörner“, wo eine der Hauptfiguren der ersten Staffeln Fiete hiess. Aber im Ausland ist der Name nun kaum auszusprechen. Da muss was her, dass jeder ohne Probleme nennen kann. Deshalb bin ich für Thor. Genau das ist es und dabei bleibe ich auch. Bitte den Namen favorisieren, damit er auch durchkommt, nicht, dass es noch Vladimir wird. – Wir wollen doch wirklich nicht, dass Putin noch Pate wird. Ha, ha, ha. Alles nur Spass!

Gestern hat die neue Saison der Zweiten Fussball-Bundesliga begonnen. Jonas ist natürlich Feuer und Flamme, denn nun kann er den Schlaubeutel wieder nerven und sie nach ihrer Meinung fragen, wie denn die Spiele des FC St. Pauli ausgehen.
Elefantendame Mala passt das natürlich überhaupt, denn das einzig wahre Rüsselorakel – also das Original – ist sie und allein sie. Aber da sie eben nicht mehr in Jonas‘ Nähe weilt, hat er sich eben Ersatz gesucht. Das ist der Schlaubeutel und wird es auch noch eine ganze Weile bleiben, wobei er zu gerne das wohlgenährte Dickerchen auf ihre Qualitäten als Rüsselorakel prüfen würde, aber die hätte zu viele Schmarotzer um sich stehen. Tja, da muss sich Mala was überlegen. Entweder kommt sie wieder – was sie am liebsten würde, wenn sie denn könnte – oder sie stört sich nicht weiter an der Konkurrenz, schliesslich hat sie immer noch die bessere Quote.
Zudem hatte Mala eigentlich gedacht, dass die Bundesliga-Saison noch ein wenig warten würde. Sie hat momentan so unglaublich viel zu tun und dann ist das Wetter auch noch so warm, dass sie am liebsten den lieben langen Tag in der Schlammkuhle zubringen würde. Aber da hat Genossin Rani noch ein Wörtchen mitzureden, wenn sie auch sonst nicht viel zu sagen hat.
Nach der recht anstrengenden WM, schliesslich musste Mala gleich drei Nationalmannschaften tippen, beginnt nun nach knapp drei Wochen Ruhe wieder der Orakel-Alltag. Dafür hat Mala dann im Winter eine längere Pause. Aber da ist bei ihr ja auch nicht besonders viel los, wo sie dann immer ganz froh ist, wenn sie sich irgendwie beschäftigen kann.
Die Elefantendame hat sich also aufgerafft und das heutige Spiel des FC St. Pauli gegen Ingolstadt getippt. Was sagt sie? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Zwar hofft sie, dass ihr Lieblingsverein aufsteigen wird, dennoch werden sie im ersten Spiel erst einmal versagen. Aber wie sagt sie immer? Ein Punkt ist besser als gar keiner.
Und was sagt Jonas sein Rüsselorakel? Da gab es eine ganz klare Entscheidung. Der Schlaubeutel geht von einem Sieg St. Paulis aus. Sie soll zielsicher für einen Sieg plädiert haben und war auch nicht von ihrer Meinung abzubringen. Angeblich hätte es ihr sogar Spass gemacht, das Ergebnis zu tippen. Nun gut, was Jonas da wieder interpretiert hat, weiss ich nicht. Seine Fantasie ist unermesslich.

 

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Fracking – Gefahr für die Erde


Was für ein Skandal und welch ein Sand in die Augen streuen. Die Politik, besser gesagt Bundeswirtschafts- und -energieminister Gabriel und Bundesumweltministerin Hendricks haben einige Eckpunkte aufgestellt, was ein Fracking-Gesetz beinhalten sollte. Fracking ist unter anderem das Gewinnen von Erdgas aus Schiefergestein.
Lange wurde gestritten, ob es erlaubt werden soll. Nun ist es raus: Fracking soll nicht erlaubt werden.
Den Ausruf der Erleichterung sparen wir uns jetzt, denn ich komme nun zu den Ausnahmen. Ja, richtig gelesen, es soll nicht komplett verboten werden, sondern es gibt Ausnahmen. Anders war das natürlich nicht zu erwarten, dabei ist noch gar nicht raus, wiegefährlich Fracking eigentlich ist. Von Trinkwasserverseuchung ist die Rede und verseuchten Böden.
Es klingt alles so schön, wenn man liest, dass jegliche Gasförderung durch Fracking oberhalb von 3000 Metern durch das Wasserhaushaltsgesetz verboten ist. Man jubiliert und denkt, die Gefahr sei gebannt. Doch weit gefehlt, denn die meisten Schiefervorkommen befinden sich weit unterhalb von 3000 Metern Tiefe. Also ist das Fracking in dieser Tiefe erlaubt. Ist das nicht Sand in die Augen streuen? Einerseits wird laut gesagt, dass das Gewinnen von Erdgas durch Fracking verboten sei, andererseits gibt es eine Ausnahme, ein Schlupfloch sozusagen, dass es doch erlaubt. Besonders die Bewohner im Nordwesten Deutschlands wird es sehr freuen, denn in dieser Gegend befindet sich das Schiefergestein, dass tiefer als 3000 Meter liegt. Da habe ich hier in Bayern doch wirklich einen Vorteil. Nun gut, Häme beseite, denn es geht uns alle an.
Wer übrigens gedacht hat, dass es in Deutschland bisher kein Fracking gegeben hat, den muss ich enttäuschen. Denn bereits in Sandstein wird Fracking betrieben. Das nennt sich auf neudeutsch Tight-Gas-Fracking. Hierbei werden Chemikalien verwendet, um das gewünschte, also Erdgas zu fördern. Die Änderung, die nun das Tight-Gas betrifft, hier: Es dürfen nur noch Chemikalien verwendet werden, die schwach wassergefährdend sind.
Richtig, nicht nur das Fracking in tiefen Schichten ist umstritten, weil da irgendwelche Schichten zerstört werden können, sondern auch an den Chemikalien, die benutzt werden müssen dafür, scheiden sich die Geister. Denn die Chemikalien sind hochgiftig, also schädlich fürs Grundwasser. Was das bedeutet, wenn diese Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen, mag man sich gar nicht vorstellen. Aber all das nimmt man in Kauf für ein energiehungriges Land. Und das ist Deutschland. Nicht gerade reich an eigenen Rohstoffen – von Kohle einmal abgesehen – gesegnet, sucht man nach Möglichkeiten, wie man unabhängig bleibt. Gerade in Zeiten des Ukraine-Konflikts, braucht man eine andere Erdgas-Quelle. Also lieber im eigenen Land suchen, die Risiken kann man abwägen. Wird jedenfalls gedacht.
Interessant ist übrigens, dass beim Sandstein-Fracking viel gefährlichere Chemikalien und auch mehr Wasser gebraucht wird, weil die Sandsteinschichten viel tiefer liegen, als Schieferschichten. Hätte das jemand gedacht? Nein, es hörte sich doch viel harmloser an. Wie also soll es dann möglich sein, dass nur noch „harmlose“ Chemikalien genutzt werden, die kaum Schaden anrichten? Das wird wohl die Frage aller Frage bleiben, dennoch macht dies das Fracking in Schieferschichten nicht viel besser. Denn auch dort werden Chemikalien verwendet, auch wenn nun ExxonMobil Flüssigkeiten entwickelt, die nicht mehr wassergefährdend sein sollen. Ob das wirklich was bringt? Die Gefahr, was sonst noch alles beim Fracking passieren kann, wird es jedenfalls nicht eindämmen. Aber was denn für Gefahren? Das ist doch alles nicht bewiesen. Nein, sicherlich nicht. Deshalb kann in einigen Gegenden kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn verwendet werden, weil es mit Erdgas durchzogen ist. Dieses Wasser brennt, wenn man ein Feuerzeug daranhält. Im Grunde muss dauergelüftet werden, damit es nicht zu einer Explosion kommt. Ist es das, was wir wollen. Zugegeben, das ist ein Extremfall. Dennoch nicht die Ausnahme.
Anstatt immer mehr Kohle zu fördern oder nun Erdgas aus Gesteinsschichten zu holen, sollte man sich lieber mehr Gedanken über die erneuerbaren Energien machen. Ansonsten sollen doch die Kernkraftwerke weiterlaufen. Da weiss man wenigstens um die Risiken. Aber Fracking ist ein Fass ohne Boden – nicht Loch ohne Boden.
Im Grunde ist es genau wie bei der Gentechnik. Verboten wird sie nicht wirklich, aber wirklich dafür scheint man auch nicht zu sein. Es geschieht alles nur halbherzig. Man ist von Gefahren nicht wirklich überzeugt, da es noch nicht genügend getestet wurde. Dabei gibt es schwerwiegende Fälle, die aber lieber totgeschwiegen bzw. kleingeredet werden. Von Fehlern, die gemacht wurden, wird gesprochen. Bedauerlichen Vorfällen. Aber so etwas darf nicht passieren.
Ich kann nur hoffen, dass das Fracking-Gesetz, so wie es jetzt vorgesehen ist, nicht durch den Bundestag kommt. Aber was die Gentechnik betrifft, wurde auch keine Einigkeit gezeigt.

Das hat es seit dem Kalten Krieg wohl nicht mehr gegeben. Am Mittwoch wurde ein BND-Mitarbeiter festgenommen, der unter Spionageverdacht steht. Er soll nämlich auch für die NSA gearbeitet haben. Nun ist natürlich das Geschrei gross, denn wer weiss, was er alles weitergegeben hat. Besonders im Fokus steht der NSA-Ausschuss, der möglicherweise auch ein Opfer des „Doppelagenten“ (wissen wir, ob er es wirklich ist?) wurde. Jedenfalls soll diese Person einige hundert Dokumente an US-Geheimdienste weitergeleitet und im Gegenzug dafür Geld erhalten haben, wenn diese Nachricht stimmt. Unter diesen Dokumenten soll sich auch Papiere des NSA-Ausschusses befunden haben, die angeblich nichts aussagen sollen. Wollen wir es hoffen.
Aber Doppelagenten, wer hätte das in unserer heutigen Zeit noch gedacht? Der kalte Krieg ist seit über bald fünfundzwanzig Jahren vorbei. Aber man lernt nie aus. Seit der NSA-Affäre wissen wir, das überhaupt nichts mehr geheim ist. Und was doch noch geheim sein könnte, muss halt anders besorgt werden.

In Hamburg gibt es eine deutschlandweite Sensation: Es wurde ein Walrossbaby geboren. Das ist nun schon fast einen Monat her. Geboren wurde es am 15. Juni, dem zweiten Todestag von Elefantenbulle Hussein. Gesprächsthema Nummer eins in sämtlichen Zeitungen, Zeitschriften und natürlich im Fernsehen. Ich kann es schon nicht mehr sehen, obwohl ich das Walrossbaby noch nicht einmal live gesehen habe. So kann man mir wirklich etwas vergrätzen.
Namenlos ist der kleine Bulle auch nicht mehr. Auf Facebook – wer ist eigentlich auf Facebook? – konnte man sich zwischen drei Namen entscheiden. Dies waren Kuddel, Fiete und Anton. Schlimmer ging es wohl nicht. Als ich las, dass es ein nordischer Name werden sollte, dachte ich eher an Thor, wo der Vater doch Odin heisst. Nein, so weit wurde wohl nicht gedacht. Stattdessen kamen norddeutsche Namen in die Auswahl, die man im Ausland – Niederlande ausgenommen – nicht wirklich aussprechen kann. Und so wurde es schliesslich Fiete. Schiete sagt Fiete, könnte ich jetzt sagen. Jawohl, diesen Spruch gibt es wirklich.
Eigentlich wäre am passendsten der Name Nickelmann gewesen, denn so hiess das erste männliche Walross oder eben Pallas. Aber daraus wurde nichts. Schiete, sagt Fiete.
Seit der Namenswahl von Darjeeling, der im wirklichen Leben Assam heisst – ein bayerischer Nachname, wenn auch nur mit einem s, nicht nur ein indisches Teeanbaugebiet – muss man sich wirklich über gar nichts mehr wundern. Nun gut, sollen sie ihn Fiete nennen, ich bleibe dann bei Thor. Klingt viel schöner.
Da kann Mala wirklich froh sein, dass sie damals noch einen schönen Namen bekommen hat, der nicht so alltäglich ist.

 

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Wüstenstrom ist blöd, denn Kohle ist schöner!


Lange habe ich nicht über die Krim-Krise geschrieben. Einfach deswegen, weil es immer um die gleichen Dinge ging. Putin fordert sein Recht, während die EU und der Rest der Welt dagegen sind. Tja, das geht immer noch so weiter. Nun geht es mal wieder um das leidige Thema Gas. Das will Russland erneut der Ukraine abdrehen, was auch bedeuten würde, dass es Engpässe in Deutschland und weiteren Ländern geben würde. Hängt unter anderem mit dem Druckabfall zusammen und war vor ein paar Jahren schon einmal eingetreten. Es gibt um Gasschulden, die irgendwie nie weniger werden. Und wenn Russland nicht weiter weiss, dann drehen sie der Ukraine eben das Gas ab. Nun will RWE (E.on wars nicht) der Ukraine Gas liefern, bekommen es aber unter anderem auch aus Russland. Irgendwie ein Paradoxon, dennoch gut, wenn so Russlands Drohung wirkungslos bleibt.
Der Konflikt verschärft sich gerade wieder einmal, denn auf der Krim wurde ein weiteres Behördengebäude gestürmt. Das hat zur Folge, dass Russland im Ansehen der EU, der USA und der Nato weiter sinkt. Das Abrüstungsabkommen der Atombomben ist ebenfalls in Gefahr. Putin hatte schon damit gedroht, das Abkommen mit den USA aufzukündigen, wenn diese weitere Sanktionen gegen Russland beschliessen. Vor allem sind Wirtschaftssanktionen nun gar nicht gut für die Weltwirtschaft. Diese hat sich seit 2008 noch nicht wirklich erholt, da kommt dann gleich die nächste Krise. Russland hat schon Probleme mit seiner Wirtschaft, dass wird nun noch schlimmer. Und wenn dann weitere Sanktionen kommen, wird ein Teufelskreis begonnen, den man nicht aufhalten kann.
Tja, wie es aussieht, wird der Krim-Konflikt noch für jede MEnge Gesprächsstoff in den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten sorgen. Und das in Zeiten, wo vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg begann.
Will Putin eigentlich auch die Restukraine für Russland beanspruchen? Es sieht zeitweise immer so aus, aber nichts Genaues weiss man nicht.
Ich frag mich wirklich, was eigentlich mit der Krimbesetzung bezweckt werden soll. Will Putin beweisen, welche Macht Russland besitzt und sie die EU samt den USA in die Knie zwingen können? Ich verstehe es einfach nicht, denn bisher zieht er überhaupt keinen Nutzen davon. Er ist in der Weltpolitik nicht mehr angesehen, die russische Wirtschaft erholt sich nicht und es gibt nur noch mehr Probleme.
Was macht man, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? Richtig, man zettelt einen Krieg an. Zu Beginn wird dadurch die Wirtschaft angekurbelt, aber je länger dieser Krieg dauert, desto schlechter für die Wirtschaft.

Die Kernenergie hat in Deutschland keine Zukunft mehr seit der Fukuschima-Katastrophe im März 2011. Die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne wurden zum neuen Ziel erklärt. Bloss werden momentan mehr Kohlkraftwerke hochgezogen als Windräder oder Solaranlagen. Umweltschonend ist das nun wirklich nicht. Aber Merkel hat schliesslich dafür gesorgt, dass die Emissionen nicht weiter gesenkt werden müssen. Wie clever, nciht wahr?
Tja, da Deutschland nicht gerade als Sonnenland verschrien ist und auch der Wind nicht immer gerade so weht, wie er soll, hatte man sich überlegt, in ein Projekt namens Desertec zu investieren. Desertec will Strom aus Wind und Sonne in der Wüste gewinnen. Anfangs waren auch viele deutsche Unternehmen Feuer und Flamme. Das hat sich nun allerdings geändert. Nun ist E.on (nicht REW, Erklärung weiter oben im Text) raus. Wollen sich mehr auf ihre heimischen Erzeugnisse konzentrieren. Sieht also ganz so aus, als ob Dersertec ein Schuss in den Ofen wäre. Eigentlich schade, denn für die Pflege der Solarpanele hätte man doch ein paar Langzeitarbeitslose nehmen können. Die hätten diese immer vom Wüstenstaub befreien müssen. Was da die Arbeitenlosenquote gesunken wäre.
Bitte nicht ganz ernst nehmen. Wer meine Artikel nun schon länger liest, der weiss, dass ich das Thema vor drei Jahren immer gern aufgegriffen habe, da ich immer noch glaube, dass der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie absolut unüberlegt ist.

Elefantendame Mala ist sauer, denn St. Pauli hat gestern Abend sämtliche Aufstiegschancen verspielt. Wie sagt Jonas noch immer so schön? Wer eins null führt, der stets verliert. Und genauso ist es gewesen. Da führen sie nach einer knappen Viertelstunde, um dann einen Gegentreffer zu kassieren, der wieder einmal nach einer Standardsituation gefallen ist. Aber das sei typisch St. Pauli, wie Jonas mir sagte. Genauso wie sie immer in der letzten Viertelstunde oder in der Nachspielzeit verlieren würden. War schon zu Stanislawskis Zeiten so – als er noch Spieler war – und hat sich seitdem nicht wirklich geändert. Woran es liegen mag? Die TRainer haben seitdem öfters gewechselt, nur das ist geblieben. Unkonzentriertheit? Überheblichkeit? Irgendwas muss es ja sein.
Jonas ärgert sich, dass sein Testobjekt, der Schlaubeutel versagt hat. Denn die Elefantin tippte auf einen Sieg St. Paulis. Anfangs hätte sie auf eine Niederlage getippt, aber dann habe Jonas die Auswahl geändert und Schlaubeutel tippte auf einen Sieg. Tja, nun will er sie noch einmal testen. Wenn sie wieder danebenliegen sollte, wird er sich auf Plattfuss konzentrieren. Seine Probleme möchte ich haben. Aber es ist einfach nicht zu leugnen, dass Elefantendame Mala das beste Rüsselorakel ist, das es gibt. Denn sie tippte gleich auf eine Niederlage St. Paulis. Sie weiss auch, dass St. Pauli gar nicht aufsteigen will. Die Gründe dafür habe ich bereits vor einiger Zeit ausführlich erläutert. Der Schlaubeutel muss vielleicht noch ein wenig trainieren, denn so fehlerlos ist Mala anfangs auch nicht gewesen, wenn ich daran einmal erinnern darf. Besonders an die falsche Angabe beim Eröffnungsspiel der EM 2012 erinnere ich gerne.
Neuigkeiten aus Hamburg gibt ebenfalls. Dort ist gestern erstmals der diesjährige Nachwuchs der Kamschatkabären gezeigt worden. Zwei Männchen und ein Weibchen, deren Namen alle mit dem Buchstaben I beginnen. Sie heissen Igor, Iwan und Irina. Ich sage jetzt mal, dass sie alle nach russischen Künstlern benannt wurden. Nach einer russischen Sängerin, dann nach einem Komponisten (Strawinski) und schliesslich nach einem Schauspieler (Mosjukin, hier verwende ich die deutsche Schreibvariante, weil der Vorname in der deutschen Variante geschrieben wurde). -Übrigens Arte, nicht den Themenabend im September vergessen. Es gibt einige schöne Filme mit Ivan Mosjoukine (hier die französische Variante des Namens).
Jonas war ganz überrascht, als er davon hörte, denn eigentlich hatte er gedacht, es würde in nächster Zeit kein Nachwuchs gewünscht sein, schliesslich sind die beiden Bärenbrüder von vor drei Jahren auch noch da und ein Abnehmer ist weit und breit nicht in Sicht – offiziell. Vielleicht gehen sie ja nach Moskau, schliesslich haben die ihre Walrösser abgegeben. Da wollen die auch Ersatz haben. Also abwarten, was sich da tun wird. Sonst heisst es momentan einfach Schichtbetrieb auf der alten Anlage. Wobei, so überrascht war Jonas dann doch nicht, wo er die Bärin schon seit Wochen nicht draussen auf der Anlage sah. Da musste was im Busche sein, wie er fand.

 

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Das heiter bis tödlich-Karussell dreht sich weiter


Wie es scheint, hat sich die „heiter bis tödlich“-Reihe in der ARD im Vorabendprogramm etabliert. Allerdings sind alle Serien der Reihe immer noch mässig erfolgreich. Ist eben eine hartumkämpfte Zeit ab 18.50 Uhr.
Die beliebteste Serie ist nach wie vor „Hubert & Staller“, die ich damals zu Beginn der ganzen „Heiter bis tödlich“-Reihe schon am besten fand. Anfang Staffel drei schwächelte die Serie leicht, fand dann aber zu alter Stärke zurück. Besonders hervorzuheben ist, dass man der Figur Riedl – die Dumpfbacke schlechthin – grösseren Raum gegeben hat. Nervig wird es aber so langsam mit der Dummheit des Polizeichefs. Das ist doch nicht mehr normal. So langsam glaubt man wirklich, Girwiz wurde aus dem Ruhrpott in die bayerische „Provinz“ versetzt, damit er bloss kein Unheil mehr anrichten kann. Genaue Gründe sind ja bis jetzt nicht genannt worden oder habe ich da mal was verpasst?
Jedenfalls wird diese Serie nun in die vierte Runde gehen, während andere bereits nach der ersten Staffel in der Versenkung verschwanden. Besonders schade ist dies bei „Fuchs & Gans“ und „Nordisch Herb“. Beide Serien waren schön gemacht, nicht zu verrückt und vor allem hatten sie Herz.
Dann gibt es Serien, die verlängert werden, wo ich mich frage, wer die eigentlich gut findet. So bei „Akte Ex“ oder „München 7“, wobei letzteres ein bayerisches Grosstadtrevier ist. Und da ich bereits die Serie nicht leiden kann…
Bei „Morden im Norden“ muss ich sagen, dass ich gegen eine Verlängerung nichts hatte, auch wenn es nicht meine Serie war. Aber die zweite Staffel war überhaupt nichts. Der wichtigste Punkt, die nervigen Tanten des Kommissars, verschwanden nach und nach ganz aus der Serie. Das ist wirklich schade, denn mit den beiden hat die Serie gelebt, jetzt gibt das nur noch den Schreibtischkollegen, der Punkt fünf den Stift fallen lässt, auch wenn er gerade etwas Wichtiges zu bearbeiten hat. Mag ja lustig sein, aber die Serie hat viel verloren. Besonders nervig ist der Chef der Truppe geworden. Weil er es zu Hause, nachdem ihn seine Frau mit den Kindern verlassen hat, in der Einsamkeit nicht mehr aushält, nervt er seine Truppe und will bei den Ermittlungen mitmischen. Das geht auch weniger penetrant, ie ich finde.
Nun wird am Dienstag die dritte Staffel beginnen. Ich bin schon gespannt, was sich dieses Mal alles geändert hat und ob sich nicht alles zum noch schlechteren wenden wird. Kann natürlich passieren. Bei „Hauptstadtrevier“ hat sich nur in so viel was geändert, dass das Haus der Familie Klug nicht mehr mitspielt und somit auch kein Einblick ins Familienleben gewährt wird, genauso ist Karlas Imbiss kaum noch zu sehen. Das ist zu verkraften. Seltsam ist nur, dass es plötzlich nicht mehr nur um Betrug geht, sondern auch um Mord und Totschlag. Hat sich da wegen der Sparmassnahmen in Berlin irgendwas geändert?

Bei der Serie „Alles Klara“ geht das Gerücht um, dass die Serie nicht um eine weitere Staffel verlängert wird. Also, wenn das stimmen sollte, ist das eine bodenlose Gemeinheit und Frechheit. Denn das ist die mit Abstand zweitbeste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe. Gut, vielleicht mag die Zuschauerquote nicht stimmen. Aber hier geht es nicht immer nur um Quote, sondern darum, was die Zuschauer sehen wollen, selbst wenn es nur eine Handvoll sein mag. Wofür zahlen wir eigentlich Gebühren – auch wenn der Rundfunkbeitrag nun um einige Cent gesenkt wird -, wenn wir nur Mist präsentiert bekommen? Da kann man doch wohl erwarten, dass eine Serie wie „Alles Klara“ fortgesetzt wird. Aber mit „Fuchs & Gans“ wurde ja auch im Müllkadtenprinzip verfahren. Was nicht die richtige Quote erreicht, kommt weg. Das ist eine intelligente Serie gewesen und wird in der letzten Zeit von vielen Heiter bis tödlich-Fans auf Facebook nachgefragt, ob es noch eine weitere Staffel geben wird. Da sollte der SWR vielleicht noch einmal überlegen.
Glücklicherweise wird nach der Pilotfolge „Wenckes Verbrechen“ diese abscheuliche Serie nicht weitergeführt. Ich hatte immer gedacht, dass es nach „Zwischen den Zeilen“ nichts Schlimmeres geben würde. Ich hatte mich getäuscht. „Wenckes Verbrechen“ toppte alles. Bei der Sendung bin ich sogar zwischendurch aufgestanden und habe mich irgendwelchen blöden Arbeiten gewidmet, nur damit ich nicht durchdrehe. Das war das erste Mal, dass ich so was gemacht habe. Die Serie war noch schlimmer als grenzdebil.
Nun kommt am Donnerstag eine neue Serie in der Reihe: „Koslowski & Haferkamp“. Also der letzte Name erinnert mich an Tatort und Hansjörg Felmy. In den 70ern hat er nämlich einen Tatort-Kommissar gleichen Namens gespielt. Als das mal im WDR wiederholt wurde, habe ich einige Folgen gesehen. War gar nicht schlecht. Mal sehen, wie die neue Serie werden wird. Ich hoffe mal, dass sie gut wird.
Und ab übernächste Woche läuft anstelle von „Hubert & Staller“ dann „Monaco 110“. Tja, da muss ich dann an Helmut Fischer denken und an sein „Spatzl, schau wie i schau.“ Zu schön, aber so wird es natürlich nicht sein. Auch da bin ich recht gespannt.
Weitere neue Serien der „heiter bis tödlich“-Reihe sind bereits angekündigt. Das ist einmal „Unter Gaunern“, das von jemandem handelt, der aus einer Gaunerfamilie stammt. Und dann noch „Der Mama“, wo es um einen frühpensionierten Kommissar geht, der das ermitteln nicht lassen kann. In der Hauptrolle Hansa Czypionka, was mich insofern freut, weil man diesen Darsteller viel zu selten sieht und dann meist als Bösewicht. Die Serie klingt auch recht vielversprechend, im Gegensatz zu „Unter Gaunern“. Das wird wohl wieder so eine pleite werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Und das mit „Fuchs & Gans“ sollte sich der SWR wirklich noch einmal überlegen. Eine Super-Serie, und nicht nur ich denke so.

Der Sieger, wer nach Dänemark zum Eurovision Song Contest fahren darf, steht fest. Zu meiner grossen Freude, ist es nicht der unheilige Sänger aus der Nähe von Aachen, sondern eine völlig unbekannte Gruppe. Elaiza heisst sie.
Ungewöhnliche Musik mit osteuropäischen Anklängen. Kurz, das Lied reisst mit. Und schlechter als letztes Jahr kann es eigentlich gar nicht mehr werden, wo Cascada auf dem 21. Platz landete. Finde es immer noch schade, dass es nicht der letzte Platz wurde. War ein furchtbar schlechtes Lied.

Am Mittwoch nicht die Starkbierprobe auf dem Nockherberg verpassen. Denn das ist seit dem letzten Jahr wieder das beste, was es einmal im Jahr gibt. Eine kleine Änderung in der Besetzung gibt es: Wolfgang Krebs steht nicht mehr als Horst Seehofer zur Verfügung. Einerseits wegen Terminschwierigkeiten und andererseits gefällt ihm das Stück nicht so ganz. Nun ist es wieder der Seehofer-Darsteller von 2009. Der war auch nicht schlecht, aber bei Wolfgang Krebs war eben auch noch die Stimme genau so wie bei Seehofer.
Nicht verpassen, am Mittwoch, den 19. März fängt um 19 Uhr die Starkbierprobe auf dem Nockherberg statt. Am 21. März, dem Freitag, wird es ab 19.45 Uhr noch einmal wiederholt.

Nachdem Elefantendame letzte Woche eine Niederlage voraussagte – wir erinnern uns -, ist sie in dieser Woche wieder ein wenig optimistischer. Allerdings war sie erst einmal der Meinung, dass das Spiel bereits gestern stattfinden würde, doch Kollegin Old Rani konnte sie dann doch überzeugen, dass St. Pauli erst morgen spielen wird. Auch eine so schlaue Kuh wie Mala kann sich mal irren.
Jedenfalls geht sie davon aus, dass St. Pauli gegen Düsseldorf gewinnen wird. Drei Punkte werden es sein, die wichtig für den Aufstieg sind. Denn Hamburg will schliesslich erstklassig bleiben. Dass der HSV wirklich in der Ersten Liga verbleiben wird, steht immer noch in den Sternen. Deshalb ist in Hamburg die nächste Aktion gestartet worden, von der dort ansässigen Zeitung. Diese Aktion ist weitaus präziser formuliert, so dass man nicht sagen kann: St. Pauli steigt auf und HSV steigt ab, deshalb bleibt Hamburg erstklassig. Nein, es gibt den Slogan „Niemals 2. Liga“. Tja, das trifft dann doch nur auf den HSV zu, denn bei St. Pauli würde es heissen: „Nie mehr 2. Liga“ (Willkommen Regionalliga, wie Jonas immer anfügt).
Nun ja, wie Jonas mir heute berichtet hat, wurde sogar in Malas Zuhause (wo sich das befindet, dürfte allgemein bekannt sein. Tipp: Es handelt sich nicht um ihren momentanen Aufenthaltsort) diese Aktion gemacht. Aber zu seiner allgemeinen Überraschung nicht mit Elefant Mogli, sondern mit Eismeer und Walross. Vielleicht hat Faltenmonster Mogli keine Lust mehr, sich für einen Verein in Pose zu stellen, der sowieso nicht hinkriegt. Auch ein alter Elefant hat so seinen Stolz. Und Shandra fällt definitiv aus – als Werder-Fan. Ich vermute, dass es was mit der Kulisse zu tun hat. Da wirkt das Eismeer doch viel besser, als so eine langweilige Elefantenanlage, wo man ausser Sand, Elefanten und deren Hinterlassenschaften (Ködeln) nichts sieht. Wobei, die haben ja ihren eigenen Ködelplatz, sind also erzogen und gehen auf ihre Toilette, da kann man den gut rauslassen. Dennoch nur Weite und nichts Interessantes. Da wirkt das Eismeer gleich viel freundlicher. Und dass, wo der FC St. Pauli gleich in der Nähe seine Trainigsstätte hat. Mala würde sich wahrscheinlich schämen, aber das tut sie erst, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird und St. Pauli auch nicht aufsteigt. Also wird sie sich definitiv in diesem Jahr noch schämen müssen. Denn das auch nur einer dieser beiden Punkte eintrifft, ist höchst unwahrscheinlich. Aber jetzt muss sie sich erst einmal auf ihren offiziellen 50. Geburtstag vorbereiten, schliesslich möchte sie nur Gäste haben, die sie auch mag. Wer nicht kommen darf, soll von Old Rani wieder rausgeworfen werden. Die hat sie bereits instruiert. Als Chefin kann sie Anweisungen geben, wie es ihr passt.

 

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Zensur der Suchanbieter?


Können Persönlichkeitsrechte bei Google verletzt werden?
Diese Frage muss man sich nun stellen, schliesslich wurden gegen den Suchmaschinenanbieter eine Klage eingereicht, wo es darum geht, bestimmte Bilder aus seiner Suchliste gezielt zu entfernen.
Geklagt hat Max Mosley, der frühere Motorsportboss. Vor einigen Jahren hat er eine(oder waren es mehrere?) Sex-Partys mit Prostituierten gefeiert. An sich nicht wirklich interessant, wenn von diesen wilden Partys nicht Fotos gemacht worden wären. Und wie es im digitalen Zeitalter so ist, kamen die Bilder nicht nur in die Hände von Klatschblättern, sondern gelangten auch ins Netz.
Nach vier Jahren sind die Bilder immer noch im Internet zu finden, auch bei der Google-Bildersuche. Und genau dagegen will Max Mosley nun vorgehen. Denn die Menschen würden nur darauf aufmerksam gemacht werden, da Google die Bilder in seiner Ergebnissuche platziere.
Nun wird also gefordert, dass Google durch eine Programmierung solche Bilder aus seiner Suche herausfiltert.
Irgendwie erinnert mich das an Bettina Wulff, die gegen Google vorging, weil bei der Autovervollständigung ihres Namens immer der Zusatz des Gerüchts kam, was in der Bundespräsidenten-Geld-Affäre wieder hochgekocht wurde. Meiner Meinung nach hat sie das nur getan, weil sie für ihr Buch, was zufällig danach auf den Markt kam, aufmerksam machen. Mag sich anfangs gelohnt haben, denn nun sind die Verkaufszahlen eingebrochen. Im Übrigen wohl verständlich, wenn man die vielen Meinungen zu dem Buch hört. Es wird oft gesagt, dass sie sich damit nur geschadet hat.
Ach ja, Jogi Löw hat auch noch nichts gegen Google unternommen, obwohl als zweiter Punkt der Autovervollständigung gleich ’schwul‘ kommt. Entweder man regt sich darüber auf oder man ignoriert es. Oder man will eben mal wieder von sich reden machen. So sieht das bei den meisten nun aus.
Wenn aber Mosley tatsächlich damit durchkommen sollte, hat er meiner Meinung nach, der Zensur Tür und Haus geöffnet. Denn Google nimmt nur seine Suchmaschine auf, was im Netz verfügbar ist. Kann Google nun erkennen, dass es sich dabei um etwas Illegales handelt? Meiner Meinung nach, ist es eventuell möglich, aber was dann Google alles rausfiltern müsste. Ich denke da an Anleitungen für ich weiss nicht was für gefährliche Geräte. (Schreibe das Wort bewusst nicht aus, da sonst der Blog gleich gefiltert wird. Und so was mag ich nicht, noch ins Auge der Agenten zu gelangen)
Und wieso eigentlich nur Google? Es gibt noch genügend andere Suchmaschinenanbieter, wie yahoo oder Microsoft, um nur mal die bekanntesten zu nennen. Müssen die dann alle gleichgeschaltet werden?
Ich bin wirklich gespannt, was bei dem Gerichtsverfahren am Ende herauskommen wird.

Die SPD hat also endlich ihren Kanzlerkandidaten präsentiert. Für mich keine Überraschung, denn Peer Steinbrück war für mich der einzige, der relle Chancen bei der nächsten Bundestagswahl hätte. Bloss frage ich mich, ob er für das Amt wirklich geeignet ist. Merkel und die CDU nehmen ihn nicht wirklich ernst, was sie aber tun sollten. Vor allem hat er Verbindungen zu Altkanzler Helmut Schmidt. Das wird ihn noch mal gleich in ein positiveres Licht rücken.
Mich wundert ja bloss, dass Sigmar Gabriel gar nicht mehr in die engere Auswahl genommen wurde. Der reisst sich doch sonst immer um jede Aufmerksamkeit, die er kriegen kann. Ich hätte ihm eh keine Chancen eingeräumt.
Bin bloss mal gespannt, wer im nächsten Jahr wirklich die Bundestagswahl gewinnen wird. Ich glaube, dass es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen werden wird, auch wenn jetzt davon nicht die Rede ist. Aber ein Jahr ist lang, da kann noch wahnsinnig viel passieren.

Der 1. FC Köln scheint langsam in die Gänge zu kommen. Jedenfalls haben sie mal gewonnen, und das nicht nur einmal. Im Gegensatz zum FC. St. Pauli geht es bei ihnen bergauf.
St. Pauli hat den Trainer entlassen und bringt es dennoch nicht fertig, wenigstens ein Unentschieden hinzukriegen. Gegen Jahn Regensburg gab es eine 3:0 Klatsche. Und der erste Wunschkandidat hat auch bereits abgesagt. Jonas ist ihnehin für Bernd Schuster. Wobei ich glaube, dass der nie dort hingehen wird. Warten wir es ab.
Elefantendame Mala hatte als Rüsselorakel beim Spiel gegen den VfR Aalen danebengelegen. Aber wie hätte sie auch ahnen sollen, dass die Mannschaft in so desolaten Zustand ist. Und so tippte sie auf Sieg, während St. Pauli 1:0 verlor. Deshalb tippte sie auch gegen Regensburg auf Niederlage. Die Dickhäuterin war nicht davon überzeugt, dass St. Pauli sich nach der Trainerentlassung bereits berappelt hätte. Auch hier lag sie richtig. Aber sie soll immer noch sauer sein, dass sie bei der Partie gegen Aalen danebenlag. Bloss gut, dass sie es nicht schafft, sich selbst in ihren Schwanz zu beissen. Ersatzweise könnte der Rüssel herhalten, denn ein Rüsselnuckler ist sie, wie ich auf mehreren Fotos bereits gesehen habe.
Das nächste Spiel hat Mala noch nicht getippt, sie will sich Zeit lassen und bereitet sich ohnehin auf ihren Geburtstag vor. In einem Monat feiert die Elefantenkuh ihren 50. Geburtstag. Ein stolzes Alter für einen grossen Star. Und ein Star ist sie, das darf sie in Brugelette wieder unter Beweis stellen, nachdem sie in Hamburg aufs Abstellgleis geschoben worden war. Aber was bringt eine Stunde grosse Aufmerksamkeit, wenn in der restlichen Zeit, die Elefantin nichts zu tun hat?

 

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