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Wenn der Streik zur Grillparty wird


„Ich bin nass, ich klebe, ich schwitze.“

Genau so wie oben im Zitat geht es wohl vielen heute und in den letzten Tagen, die sich draussen bewegen müssen. Man schwitzt in dieser Hitze wer weiss wie. Das mag sich vielleicht draussen noch nicht so stark bmerkbar machen, sondern erst, wenn man irgendwo reingeht. Dort mag es nicht einmal sehr viel kälter sein, aber sofort beginnt das Wasser zu rinnen oder ein Schweissfilm bildet sich auf der Haut, dass man am besten nichts anfässt, was nicht gegen Wasser gefeit ist.
Die Hitze hat uns fest im Griff. Hoch „Annelie“ lässt uns schwitzen und über diese Wüstenhitze stöhnen, denn es ist heisse Saharaluft, die uns so quält. Das schlimme allein ist nicht die Sonne, die vom Himmel knallt, sondern diese drückende Hitze, die einen niederdrückt. Wenn man ein Gebäude verlässt und nach draussen tritt, trifft man auf eine Hitzewand, die einen sofort umschliesst und nicht entkommen lässt. Man kann noch so viel Eis essen, wie man will, doch es wird nicht besser.
In Gebäuden gibt es wenigstens eine Klimaanlage oder wenn es das nicht gibt, steht eventuell in jeder Ecke ein Ventilator, der einem kühle Luft zuweht. Angeblich soll die Luft noch kühler werden, wenn man ine Schale mit Eiswürfeln vor den Ventilator stellt. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Momentan reicht mir noch der Ventilator allein. Und ab morgen soll es angeblich auch wieder besser werden.
Am schlimmsten sind die öffentlichen Verkehrsmittel, die keine Klimaanlage oder Air-Condition, wie es heute heisst, haben. Dann wird es noch einmal doppelt so warm, es wird stickig und man fängt richtig zu schwitzen und letztendlich auch zu stinken an. Denn man kann noch so viele Male sein Deo benutzen, sich bald jede Stunde waschen, manch fängt doch irgendwann zu stinken an. Denn der Schweiss ist nicht geruchlos. Chemiker werden wissen, dass er unter anderem aus Buttersäure besteht. Gerade dieser Bestandteil ist auch dafür verantwortlich , dass es so stinkt. Und Naturdeos oder Deos überhaupt ohne Aluminiumsalze, die versagen jetzt reihenweise. Wenn also jemand neben einem hergeht, der stinkt, wie ein Grottenolm auf Kluburlaub, der hat wohl ein Aluminumsalzfreies Deo benutzt. Das muss man wissen, dass die bei so einer Hitze reihenweise versagen. Hat sogar Öko-Test gesagt, dass die keine 24 Stunden-Wirkung haben. Steht allerdings drauf, stimmt aber nicht. Muss man alles erst selbst ausprobieren, um dann zu wissen, was wirklich stimmt.
Nur im Schatten ist es noch einigermassen erträglich oder in Supermärkten, wo die Kühlabteilung noch nicht in Schränken steckt, sondern eine freie Kühlung haben. Da kann man sich hinstellen und erst einmal durchatmen vor der Hitze.
Und nicht nur wir Menschen leiden unter dieser tropischen Hitze, sondern auch dieTiere und Pflanzen. Die Wasserwerke wird es freuen, wie sehr wir nun den Wasserhahn aufdrehen, um unsere Gartenpflanzen zu giessen, die nach Wasser lechzen. Natürlich brauchen wir selbst auch eine Abkühlung. Schwimmbäder sind da keine gute Wahl, denn auf die Idee sind bereits andere gekommen, so dass es möglich sein kann, dass Schwimmbäder wegen Überfüllung auch schliessen. Doch, das ist in den letzten Tagen alles vorgekommen. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich nicht wie ein Hering in der Dose im Schwimmbad im Becken mich bewegen, falls ich mich überhaupt bewegen kann. Möglicherweise brauche ich mir auch keine Gedanken zu machen, unterzugehen, weil ich so eingekesselt bin, dass ich an der Oberfläche gehalten werde.
Da bleibe ich lieber zuhause, mache mir ein kaltes Fussbad und werfe noch jede Menge Eiswürfel ins Wasser, dazu einige in ein Handtuch, das vorher im Eisschrank gelegen hat und ich bin halbwegs gegen die Hitze gewappnet.
Aber wenn möglich, gehe ich gar nicht erst raus. Denn aushalten lässt es sich wirklich nur in einem kühlen Raum. Am besten im Keller, denn da ist es schön kühl, ansonsten müsste ich einen Supermarkt aufsuchen und das würde erstens bedeuten, dass ich nach Draussen müsste und zweites müsste ich nicht nur Geld ausgehen, sondern meinen Einkauf auch noch nach Hause schleppen. Alles zu anstrengend.
Unsere armen elektronischen Geräte sind auch nicht für die Hitze gemacht. Ich hatte gestern Abend nur ganz kurz meinen Computer an und die Lüftung lief von Anfang an auf Hochtouren und das Netzteil war so heiss, dass ich ein Spiegelei darauf hätte braten können.
Und natürlich sind auch wieder einige Klimaanlagen in vereinzelten Zügen komplett ausgefallen. Ich frage mich nur, warum sie im Winter so ausgezeichnet funktionieren, während sie im Sommer ihren Dienst einstellen? Ganz so schlimm wie im vergangenen Jahr ist es nicht, aber selbst ein einziger Zug wäre zuviel.
Und natürlich sollte man trinken, trinken, trinken. Da ist es doch toll, wenn Helene Fischer die Preise für GEtränke gesenkt hat. Zwar kostet ein Wasser immer noch 3,50 Euro, aber das ist immer noch weniger als fünf Euro. Wäre es nicht grossartig, wenn sie es kostenlos zur Verfügung stellen würde? Damit würde sie vielleicht auch diejenigen überraschen, die sie nicht leiden können. Aber so…
Was machen die Zootiere, wenn es so heiss ist? Sie bekommen Eisbomben als Beschäftigung, suhlen sich im Schlamm oder gehen baden. So ein Tiger mag auch mal ein schönes kühles Bad, verschmäht allerdings auch keine Eisbombe, genauso wie Eiobären oder alle anderen Bären. Elefanten gehen entweder baden, aber noch viel lieber suhlen sie sich jetzt im Schlamm. Das kühlt nicht nur schön, sondern schützt auch noch gleich gegen die Sonne. Und so wird man in diesen Tagen Elefanten mit Schlamm auf Kopf und Körper sehen. Eine Elefantin, die das Schlammbad über alles liebt, ist Elefantendame Mala, die selbst dann in den Schlamm eintaucht, wenn es nicht so warm ist. Nun wird sie ihr Bad noch mehr geniessen als zuvor. Aber sie hält sich auch mehr im Schatten auf und bewegt sich so wenig wie nötig. Denn auch ein Elefant von fast 53 Jahren steckt so eine tropische Hitze nicht mehr so gut wie in jungen Jahren.
Und wenn es so heiss ist, da mag man nun wirklich nicht streiken, auch wenn man in der Gewerkschaft Ver.di und bei der Post beschäftigt ist.
Seit einem Monat nun sind die Beschäftigten im Ausstand, wenn man noch Post bekommt, hat man Glück. Zu denen gehöre ich, denn mein Postbote ist BEamter. Allerdings kriege ich auch nicht alles zugestellt. Ich warte nun schon seit über einer Woche auf einen Brief, aber der scheint in irgendeinem Briefzentrum festzuhängen. So lange es keine Urne ist, die nun auch noch verschollen zu sein scheint, ist es egal. Es steht auch nichts Wichtiges drin, also kann ich darüber warten. Aber andere, die kriegen keine Rechnungen, bekommen dann irgendwann mit der Rechnung auch gleich noch eine Mahnung. Da freut mans ich wieder, dass Ver.di zu viel Geld hat und das unbedingt loswerden will.
Wie stellt man sich so einen wochenlangen Streik nun eigentlich vor? Stehen die Streikenden mit Weste, Mütze, Trillerpfeife und Fahne vor dem Eingang des BEtriebs, den sie bestreiken? So ist das Bild, dass uns die Nachrichten liefern. Aber die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus. Und zwar so: Vor einem Briefzentrum sind mehrere Zelte aufgestellt, nicht einmal am Haupteingang, auch nicht an einem Nebeneingang, sondern in Sichtweite des Geländes. Die Zelte oder sagen wir mal Schattenspender, stehen da, weil man daran Parolen anheften kann. Denn die Streikenden selbst haben Besseres zu tun: Kaffeklatsch halten, sich mit Wasser und Limonade in Rausch reden.
Da fehlt nur noch ein Grill, dann wäre die IDylle perfekt.
Aber so stellt man sich das doch vor. Die Streikenden sitzen munter zusammen und plaudern, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Aber das ist keine Ausnahme, ich erinnere mich an frühere Erlebnisse, wo die Streikenden Demonstrationen als gute Sache ansahen, weil sie sich da mal wieder treffen können oder eben nicht arbeiten müssen und trotzdem Geld bekommen. Zugegeben, Streikgeld ist nicht so hoch wie der tägliche Arbeitseinsatz, aber dafür tut man ja auch nichts. Viellicht einmal wild mit der Fahne herumwedeln oder die Trillerpfeife benutzen. Na gut, so eine Demonstration muss auch richtig geplant sein und deshalb gibt der Wortführer über Megaphon weiter, was er hören will, wenn der dies und das sagt. Wenn man solche Vorbereitungen mitbekommt, dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus und fragt sich, ob die Demo tatsächlich geklappt hat und das dabei herauskam, was man hören wollte.
Aber so sieht der Streik bei der Post aus: Man sieht herum und unterhält sich. UNd wir ärgern uns, weil wir keine Post bekommen.
Was bloss sein wird, wenn die Post wieder normal zugestellt wird? Wie viele Briefe und Päckchen werden verschollen sein und wird man die Massen an Post überhaupt in den ersten Tagen zustellen können, die liegen geblieben ist? Zudem stellt sich die Frage, ob man deshalb zu Hause bleiben muss, da der Briefkasten sehr wahrsacheinlich die Massen nicht fassen kann, vor allem, wenn man noch Zeitschriften abonniert hat.
Was mich noch interessiert: Wo muss man eigentlich reklamieren, wenn man beispielsweise ein Paket mit Nahrung zubestellt hatte und dies nun seit Wochen in einem Paketzentrum vor sich hin stinkt? Muss man sich da an Ver.di, die Deutsche Post oder den Absender des Pakets wenden? Ich würde es natürlich an die Gerwerkschaft schicken, denn die ist schliesslich dafür verantwortlich, dass die Ware verdorben ist. Aber das ist nur so ein Gedankenspiel und nicht zur Nachahmung empfohlen.

Was Neues in Griechenland? Nein, nicht wirklich. Wie ich bereits vorhergesagt hatte Anfang Juni, hat Griechenland seine vier Raten an die IWF nicht zurückgezahlt. Ich will jetzt hier nicht sagen, ich habe recht gehabt, denn Griechenland konnte es nie zurückzahlen. Die allererste Rate wurde zurückgezahlt, weil sie allen nur Sand in die Augen streuen wollten. Sie waren nie imstande die Summe zurückzuzahlen, so muss man es sehen. Und nun sind auch die EU-Hilfen eingestellt worden, weil Griechenland einfach nicht einsehen will, dass sie noch weiter sparen müssen. Natürlich trifft es eher die armen Leute und nicht die, die es verschmerzen könnten. Aber so ist es leider immer gewesen. Die Leidtragenden sind immer die, die ohnehin alles entbehren.
Nun soll morgen ein Referendum entscheiden, ob Griechenland den Eu-Bedingungen zustimmt oder nicht. Anfangs sah es nach einem klaren „Nein“ aus, dass Ministerpräsident Tsipras favorisiert. Nun sieht es allerdings nach einer hauchdünnen Entscheidung aus Niemand kann vorhersagen, was am Ende herauskommen wird. Bloss Finanzminister Varoufakis hat schon mal bekanntgegeben, dass er zurücktreten wird, falls „Ja“ gewinnen sollte.
Also ich werde ihn nicht wirklich vermissen. Nur wier wird dann sein nachfolger werden?
Übrigens finde ich es ein Armutszeugnis der EU, dass sie Griechenland immer noch eine Chance geben. Die haben bis zum 30. Juni kein vernünftiges Angebot machen können, um ihre Misere zu beheben, dann sollte die EU nun auch den letzten Schritt vollziehen und Griechenland aus dem EUro schmeissen. Aber der Schritt wird gescheut. Das ist die beste LÖsung, die es gibt.

Noch mal zurück zu dieser Rekordhitzewelle. Nach der grossen Hitze sollen wieder einige Unwetter kommen.Auch Tornados sind vorhergesagt worden. Dieses Mal allerdings im Westen Deutschlands, nicht im Norden wie vor einem Monat.
Das Tief kommt aus Richtung Belgien. Da dürfte es bei Elefantendame Mala schon ein wenig kühler sein. Darüber dürfte sie sich freuen.

Und ich werde jetzt aufhören, denn ich möchte meinen Computer später auch noch nutzen. Das NEtzteil ist schon wieder so heiss und arbeiten tut er auch nicht gerade schnell.
Wo sind meine Eiswürfel?

 

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Hat Deutschland bei der Hochwasserflut versagt?


Die Flut hält Deutschland weiterhin in Atem. Nachdem zuerst Bayern, Thüringen und Sachsen arg mit Wasser überschwemmt wurde, dringen die Massen nun über Sachsen-Anhalt weiter nach Norddeutschland.
Gelernt hat man scheinbar seit der so genannten „Jahrhundertflut“ im Jahr 2002 nicht. Oder wie soll man sich dann die Deichbrüche erklären? Elf Jahre sind seither vergangen, die Deiche angeblich immer wieder überprüft. Und warum weichen sie dann durch und drohen zu brechen?
Vergleiche mit der Hamburger Sturmflut von 1962 kann man nicht anstellen, obwohl da auf die Deiche auch nicht sonderlich geachtet wurde. Damals gruben die Menschen Keller in die Deiche, um Waren kühl zu halten. Das Ende vom Lied ist bekannt. Die Deiche brachen und die Hamburger Stadtteile um Wilhelmsburg wurden überflutet.
Aber man muss doch einmal bedenken. Innerhalb von elf Jahren scheint nichts getan worden zu sein. In Hamburg, dass von Wasser durchzogen wird, sind Verstärkertore noch nicht erneuert worden. Hat man nicht für nötig erachtet. – Und wo der Stadtstaat wegen des Zensus-Ergebnisses wieder zum Geberland wird, dürfte es noch weiter dauern. – Und es ist in gewisser Weise auch nicht dringend notwendig. Wobei natürlich immer gewaltige Wassermassen kommen können, denen die Deiche nicht standhalten können.
Bei Deggendorf in Bayern brach ein Deich, der die Landschaft überflutete. Nur noch die Dächer der Häuser ragten aus den Fluten hinaus. Mehrere Städte wurden evakuiert. Dann entspannte sich die Lage, während sie sich in Sachsen und nun Sachsen-Anhalt zuspitzte.
In Sachsen-Anhalt ist ein Deich gebrochen, die Wassermassen finden neue Wege, um sich auszubreiten. Kurzzeitige Entspannung für die kommenden Städte an den überfluteten Flüssen. Aber dort, wo sich das Wasser nun einen Weg bahnt, gibt es keine Rettung für die Häuser. Gnadenlos kommt das schmutzige Nass und nimmt gefangen, was fest steht und nicht rechtzeitig flieht. Sein Hab und Gut hat so mancher bei der Flut vor elf Jahren verloren, nun ist es wieder so weit.
Mir stellt sich immer die Frage, was ich alles mitnehmen würde, wenn ich weiss, mein Haus und vor allem die Inneneinrichtung wird höchstwahrscheinlich zerstört werden. Also, einen riesigen Koffer in den ich alles packe, was wichtig ist. Vielleicht ein wenig Wechselwäsche, aber Kleidung kann man neu kaufen, ist also nicht so wichtig. Meinen Laptop würde ich retten, meine externen Festplatten, USB-Sticks natürlich, meine Lieblingsbücher, Fotoalben, Negative, Videokassetten, meine Fotoausrüstung und sonstige Wertgegenstände, die nicht viel Platz wegnehmen. Das ist eine Menge, passt aber in einen grossen Koffer. Einiges, was zerstört wird durch die Wassermassen, mag vielleicht versichert sein, aber dennoch gibt es mir nicht das zurück, was ich verloren habe. Deshalb auch meine Aufzählung der Sachen, die ich mitnehmen würde. Da geht es nicht um Werte, denn die Sachen sind ab dem Zeitpunkt wertlos, wenn ich sie das allererste Mal benutze. Aber die Dinge, die darauf gespeichert sind, die sind mir wichtig. Oder eben alte Fotos, weil sie mich an Dinge erinnern, die ich früher gemacht habe, weil sie Menschen zeigen, die mir wichtig waren, inzwischen allerdings verstorben sind. All das kann man inzwischen digitalisieren, aber so etwas kostet Zeit. Ausserdem muss ich dann meine externen Festplatten wieder retten.
Ein bisschen geht einem die Flut schon auf die Nerven. ARD und ZDF senden jeden Abend Brennpunkte bzw. Sondersendungen. Keine Sendung, die noch pünktlich beginnt. Auch auf den anderen Sendern der betroffenen Bundesländer geht es nur um die Flut: Bayern und der MDR. Beim RBB weiss ich es nicht, da ich den nie gucke. Will man als nicht betroffener Mensch so etwas sehen? Als Betroffener vielleicht? Zweimal nein. Die ersten Tage mochte es noch gehen, jetzt will man nur noch wegschalten, es nicht mehr sehen, an was anderes denken, froh darüber sein, dass man selbst nciht davon betroffen ist.
Denn genauso ist es doch. Solange man selbst nicht betroffen ist oder betroffen sein könnte, will man von solchen Hiobsbotschaften nicht wissen. Der Mensch an sich steckt lieber den Kopf in den Sand, als der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Gut, dass man nicht auf alle zutreffen, aber bei vielen ist es so, vor allem bei den Politikern. Da hätte schon viel eher was passieren müssen, damit genau so etwas nicht passiert, wie es jetzt ist.
Eine Stadt wie Magdeburg, an denen die Elbe vorbeifliesst, erwartet die höchste Überschwemmung seit Beginn der Aufzeichungen. In Passau wurde der Höchststand bereits eingestellt.
Bei Passau frage ich mich, warum das dort eigentlich immer noch passiert. Jedes Jahr tritt in der Dreiflüsse-Stadt das Wasser über die Ufer. Aber was genau soll getan werden, damit die Schäden geringer ausfallen. Man könnte wie in Venedig, alles in den Ersten Stock verlegen. Aber Läden im ersten Stock und unten gar nichts drin? Nein, das rentiert sich wirtschaftlich nicht einmal. Aber es würde nicht alles durch die Wasserfluten zerstört werden. Und Deiche bzw. Tore errichten? Verschandeln nur das Stadtbild, würden zu viel Platz wegnehmen und ob sie tatsächlich von Nutzen sind, ist eine ganz andere Sache. Also kommt das Wasser wie es kommt und am Ende räumen alle auf, was die nasse Flut hinterlassen hat – Schlamm, Dreck und Gestank.
Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind die Bundesländer, die nun die Wassermassen fürchten. Und wieder sieht man einmal, dass in unserer Zeit, wo wir so hochtechnisiert sind, etwas gegen die nasse Flut unternehmen können. Jahrhunderte waren die Menschen dem Wasser hilflos ausgeliefert, Deiche schufen Abhilfe, schützten, allerdings nicht für die Ewigkeit, wie man nun sieht.
Eines steht fest: Die nächste Hochwasser-Flut kommt bestimmt.

Reden wir ein wenig über Politik. Da gibt es zwar einige Themen, aber das dringendste ist wohl Thomas de Maizière und die so genannte „Drohnen-Affäre“.
Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk verspricht nicht das, was sie eigentlich sollte. Funktionieren tut sie schon, bloss ist sie viel teurer als gedacht. Und das hängt allein damit zusammen, dass die Zulassung der Drohne in Europa nicht automatisch gewährleistet war. In den USA entwickelt, dort getestet, schien man nicht auf die Zulassung geachtet zu haben. Und das ist das einzige Versäumnis, denn die Dinge, die diese Drohne bietet, wie die Signalerkennung, lassen sich auch in andere Flugobjekte einbauen. Bis September läuft das Testprogramm noch, kostet weiter Geld. Und wofür? Für nichts und wieder nichts. Aber Geld hat man ja zu haben, egal aus welcher Quelle, wie es so schön im Jura-Studium heisst.
Einen Rücktritt schliesst Thomas de Maizière aus. Das haben bisher alle Minister getan, die in die Ecke gedrängt worden waren. Welche sind geblieben? Ich erinnere mich an niemanden. Irgendwann wird halt der Druck zu gross, dass einem nichts mehr übrig bleibt, als zurückzutreten.
Kenntnis soll de Maizière, der mich immer noch an einen Nager erinnert, bereits durch den Flurfunk bekommen haben. Nur gibt er darauf nichts, sondern wartet ab, bis jemand zu ihm kommt und nicht nur Gerüchte vorlegt. Meiner Meinung nach, sind an Gerüchten immer was Wahres dran. Worum es meist geht zwar nicht, aber bei den Nebensächlichkeiten.
Momentan wird der Euro Hawk noch von der Hochwasserflut aus dem oberen Teil der Medien verdrängt, aber was dann sein wird? Abwarten.

So, heute Abend ist mal wieder totale Fernsehflaute. Na ja, bis auf den Donna Leon-Krimi mit Peter Fitz in einer seiner letzten Rollen. Ansonsten herrscht allerdings totale Langeweile. Deshalb erfolgt hier zum letzten Mal mein Hinweis auf zwei ebooks. Das letzte Mal deshalb, weil ich die Buchempfehlungen auf eine extra Seite generieren werde. Einige werden es sicherlich begrüssen. Da es allerdings immer am Ende des Artikels erfolgte, sollte es so störend nicht gewesen sein.
Als erstes empfehle ich den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor.
Für mich ein wunderbarer Roman, wo es um ein ägyptisches Rätsel und einen klugen Elefanten geht.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: neobooks, Amazon, thalia.de, ciando, ibookstore, bol.de, buch.de/ch, ebook.de, libreka.de, txtr.com, schweizer-online.de und xinxii.com.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
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Enttäuscht bin ich ein wenig von der ARD, dass es mit den Wiederholungen von „Fuchs & Gans“ nicht weitergeht. Stattdessen laufen dort Bundesliga-Sondersendungen und anderes. Ich will die Wiederholungen einer wirklich guten Serie sehen und keinen Sport und auch keinen Fussball.

 

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Warum das Ü-Ei nichts mehr wert ist


Da wurde früher immer gewettert, dass Mädchen und Jungen in bestimmte Nischen getrieben werden, also wurde davon abgesehen. Jungen wurden nicht mehr in die Technik und Fussball-Ecke gestellt und Mädchen bekamen nicht mehr nur zuckerrosa und Prinzessinnen
Doch das ändert sich gerade wieder. Bei den Schulranzen ist es mir als erstes aufgefallen. Für Jungen blau mit Blauklotz-ähnlichen Dingen und für die Mädchen rosa mit Pferden, Einhörnern oder Disney-Prinzessinnen. Meine Schwester würde bei dieser geringen Auswahl ausflippen. Denn sie ist, was solche geschlechterspezifischen Zuschreibungen betrifft, nun gar nicht auf Rosa, Pferde und Disney-Prinzessinnen geeicht. Sie hasst schlichtweg solche Dinge. Lieber spielt sie Fußball – aber wehe es ist eine Mädchenmannschaft, denn diese können nicht Fußball spielen -, dann spielt sie lieber gar nicht. Technik interessiert sie ungemein. Am liebsten würde sie mal ein Auto auseinandernehmen, nur damit sie genau weiss, wie alles funktioniert. Vielleichtw ich das noch ändern, wenn sie älter ist und dann mitten in der Pubertät steckt. Bloss irgendwie glaube ich daran nicht. Aber man muss sich als Mädchen oder Junge von den ganzen Konsumgütern ja nicht vorschreiben lassen, was man zu kaufen hat.
Doch selbst Ferrero fängt nun damit an und hat sein Überraschungsei in Jungen- und Mädchen-Versionen aufgeteilt. Heute ist Ausgabetag der neuen Serien. Leider muss ich sagen, dass sie mich überhaupt nicht interessieren. In der Junge Version sind so komische Kugelkörper drin, wo man die Köpfe vertauschen kann. Nennt sich crazy Connection. Bei den Mädchen sind Feen drin, der Winx Club, der bis jetzt eigentlich immer nur als Testware drin war. Wen soll das denn begeistern? Da freute ich mich letzte Saison über die Handwerker-Elefanten und die smarten Stinker, doch was nun kommt, kann man wieder einmal vergessen.
Wertgegenstände sind die Figuren sowieso nicht mehr. Zehn Cent pro Figur, mehr sind die einfach nicht wert. Es ist zu eine Werteverfall gekommen, den Ferrero selbst ausgelöst hat. Identische Figuren in den einzelnen europäischen Ländern, einheitliche Beipackzettel, massenaufkommen der Figuren sogar ausserhalb des Ü-Eis. Bei real gab es beispielsweise an zwei Wochenenden pro fünfzig euro-Einkauf eine Sid- oder eine Scrat-Figur von Ice Age 4, die im Kinder Joy waren. Der wert dieser Figuren geht doch gegen Null. Warum sammelt man überhaupt noch? Weil einem die Figure gefallen, ein anderer Argument gibt es nicht mehr. Und diese Saison sieht es äusserst mau aus. Nur blöde Figuren. Wo sind die Happy Hippos geblieben oder Mission Maulwurf, die Zwerge, die Krokos, die dinos? All das gibt es nicht mehr oder kaum noch.
Aber die Figuren selbst haben sich auch verändert. Früher war da wirklich alles handbemalt, heute haben die Figuren doch schon einegegossene Grundfarbe oder sie werden gespritzt. Bemalt ist nur noch wenig. Kinder scheinen darauf auch keinen Wert zu legen, die wollen lieber Figuren oder was zum basteln drin haben. Kein Wunder, das den rchtigen Sammler das nicht mehr wirklich interessiert. Und einen Boykott der Ü-Eier würde es auch nicht geben. Selbst wenn, es würde eh niemand merken. Denn gekauft werden die Eierchen immer, selbst bei unverschämt hohen Preisen.
Ich gucke lieber, ob ich nicht noch irgendwo alte Figuren finde, denn de sahen einfach besser aus. Aber manche Verkäufer wollen dann den Katalgpreis haben und sind massig enttäuscht, wenn man sie für verrückt hält. Denn katalogpreise sind keine Verkaufspreise, sondern nur ungefähre Angaben. Bei ganz alten Figuren mag das eventuell hinkommen, aber ansonsten kann man das vergessen.
Tja, ich sollte aufhören ü-Ei-Figuren zu kaufen, denn sie sind nichts besonderes mehr, einfach nur noch Massenware.

In Syrien spitzt sich die Lage immer mehr zu. Kämpfe ohne Ende, Rebellen gegen Regierungstruppen. Die Welt sieht hilflos zu und was macht die UN? Nichts, so wie sie auch nichts im Bereich um den Virunga-Nationalpark zu machen scheint. Angeblich würden sie nur nmal oder zweimal pro Tag ihr Lager verlassen, um Wasser zu holen. Sich die Umgebung sehen sie sich nicht an, da das zu gefährlich sei. Wenn das stimmt, muss man sich doch fragen, wozu wir die UN eigentlich brauchen? Ist sie so nutzlos wie ihr Vorgänger, der Völkerbund?
Länder blockieren Entscheidungen, wie aktuell Russland oder China, weshalb nichts getan werden kann, um de Kämpfen in Syrien Einhalt zu gebieten. Warum macht da nicht gleich jedes Land, was es will?

 
 

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Werden wir bei Lebensmitteln für blöd verkauft?


Was ist das bloss für ein Wetter gewesen in den letzten Tagen? Erst Sonne und dann nur noch Regen, Regen, Regen. Das hörte gar nicht mehr auf. Ohne meinen Regenponcho hätte ich es nicht einmal trockenen Fusses nach Hause oder zur Arbeit geschafft.
Und andauernd hörte man Feuerwehrsirenen. Schienen etliche Keller vollgelaufen zu sein.
Bei uns war keiner der Keller vollgelaufen, was wirklich ein Glück ist. Na gut, ich habe da auch nichts Wertvolles gelagert, aber es wäre dennoch ärgerlich gewesen.
Aber solche Gewitter habe ich lange nicht mehr erlebt. Immer mal einen Regenschauer, ist ja nichts Neues, aber doch nicht solch ein Unwetter und dann auch noch über einen längeren Zeitraum.
Sind das etwa auch die Folgen der globalen Erwärmung? Da könnte man doch bald daran zweifeln, dass durch die Erderwärmung die Temperaturen steigen, denn bei uns wird das Wetter nur immer schlechter. Übrigens auch eine Folge der Globalen Erwärmung. Wird nur gerne anders gesehen.

Gestern habe ich in einer Nachrichtensendung einen interessanten Artikel gesehen. Eigentlich war es nichts Neues, aber ich bin doch erschüttert, dass sich daran immer noch nichts geändert hat.
Worum es geht? Darum, dass in angeblich fleischfreien Produkten Fleisch drin ist oder eben in Geflügelwurst auch Schweinefleisch enthalten ist.
Das mit der Geflügelwurst und dem Schweinefleisch ist ja ein alter Hut. Als das aufkam, war das Thema nichts Neues für mich. Denn ich hatte schon Geflügelwurst gesehen, wo zur Hälfte Schweinefleisch drin war. Aber ich gehöre zu den Menschen, die die Zutatenliste fleissig lesen. Und so wusste ich bereits bescheid. Und ich gehöre auch nicht zu den Menschen, denen es aus religiösen Gründen verboten ist, Schweinefleisch zu essen. Aber den Moslems muss das doch sauer ausgestossen haben, damals. Da kaufen sie Geflügelwurst und dann ist da Schweinefleisch drin.
Scheint sich wohl nun geändert zu haben oder ich bekomme einfach nichts mehr in die Hand, wo Geflügel und Schwein drin ist.
Und Schwein ist nicht nur heimlich in Geflügelwurst drin, sondern auch im Mehl und somit auch im Brot. Schweineborsten sollen das Mehl nämlich lockerer machen, was dann auch besser für den Teig sein soll.
Hat man so was schon gehört? Und bei Brot oder Mehl ist keine Zutatenliste vorhanden, obwohl die EU ja so was einfordert, was sie Bäcker ziemlich aufregt. Aber wissen die überhaupt, dass Schweineborsten im Mehl sind? Garantiert nicht. Also können sie dazu auch keine Angaben machen.
Und der Fleischbetrug geht noch weiter. Denn in Gemüsefertigsuppen befindet sich auch Fleisch drin, obwohl man es überhaupt nicht vermutet.
Das gleiche gilt übrigens für Geschmacksverstärker. Ich habe schon viele Fertigprodukte gesehen, die damit werben, dass sie ohne dieselben sind. Dann gucke ich auf die Zutatenliste, und was entdecke ich da? Hefeextrakt! Und das ist ein Geschmacksverstärker, nur eben kein Glutamat, aber genauso schlimm.
Muss man bloss wissen. Denn schlau ist der, der weiss, was gespielt wird.
Aber da fragt man sich wirklich, ob man hier als Verbraucher für dumm verkauft werden soll. Anscheinend ja, aber wir geben uns ja auch treudumm wie ein Schaf.
Deshalb: Immer die Zutatenliste lesen. Und wenn da Dinge draufstehen, die einem seltsamen vorkommen, weil es irgendwelche Zusatzstoffe sind, dann einfach liegenlassen.

Elefantendame Mala hat mit ihrer Vorhersage Recht gehabt, als sie für St. Pauli ein Unentschieden voraussagte. Denn der etwas andere Verein spielte gestern gegen Aue nur 0:0. Fragt man sich bloss, ob sie das gerade noch so gehalten haben oder einfach zu blöd waren, das Tor zu treffen.
Na ja, die Saison ist noch jung, gerade mal ein Spiel, es folgen noch 33, da kann noch viel passieren. Also abwarten.
Aber Mala hat sich wieder als einzig wahres Rüsselorakel bewiesen.

 
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Verfasst von - 4. August 2012 in Blog

 

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Tod des Elefanten Chumpol – Wenn die Elefantengruppe einen Ruhestörer verstößt


„Die sieht aus wie Monki.“
„Wie was?“ (Ich musste an Monk denken und verstand nicht, wie Carla Bruni wie der aussehen könnte, nach ihrer Gesichtserneuerung.)
„Wie Monki. Du weisst schon, der wie ein Schwein aussah.“
„Ach, du meinst Pigsy.“ (Regina sprach vom Monkey King. Ein Wunder, dass sie sich an so was erinnert.)

Eigentlich habe ich gedacht, dass mit dem Eintrag vom 28. April mein Elefanten-Themen wirklich erschöpft wären. Doch nein, in Köln ereignete sich am Mittwoch ein wahres Elefantendrama. Gegen Mittag ging die bereits schwer angeschlagene Elefantendame Chumpol Richtung Badeteich, wo sie zur Seite sackte und reglos liegen blieb. Erschütternde Besucher bekam mit, wie die Elefantenkuh starb.
In der Nacht war Chumpol von den anderen Elefanten rüde attacktiert worden. Sie hatte unter anderem mehre Zehen verloren (abgerissen), trug Muskelverletzungen und Abschürfungen davon. Dazu eine Auskugelung des Hüftgelenks, was nicht wieder hätte eingerenkt werden können. Die Gruppe hatte sich gegen sie aufgelehnt. Seit Chumpol mit den anderen Thais im Jahr 2006 gekommen war, hatte sie nur herumgestänkert. Sie akzeptierte die Rangordnung nicht, legte der Leitkuh öfters den Rüssel auf den Rücken, wollte mit den Jungtieren nichts zutun haben. Folglich: Eine Krawallmacherin ohnegleichen. Ansonsten war sie aber recht ruhig und friedfertig. Auch eine Krawallmacherin stänkert nicht 24 Stunden am Tag herum.
Nun hatten die anderen Elefanten anscheinend die Schnauze voll von Chumpol, statuierten an ihr Exempel und schlossen sie aus der Gruppe aus.
Warum ich sage, dass sie aus der Gruppe ausgeschlossen wurde? Als am Morgen die Elefanten von der Halle in ihre Boxen geführt wurden, wollte die Dickhäuterin nicht reinkommen. Erst da sahen sie, was geschehen war. Chumpol wurde behandelt, dann aber wieder zu den anderen Elefanten auf die Aussenanlage gelassen.
Gegen Mittag dann das „Drama“. Chumpol geht zum Wasser, sackte zur Seite und ist tot. Sie ist nicht im Wasser ertrunken, sondern, wie eine Obduktion ergeben hat, an Herz-Kreislauf-Versagen infolge eines posttraumatischen Schocks mit extremer Adrenalinausschüttung gestorben. Eigentlich für einen Elefanten Mitte dreissig kein Grund, um sein Leben auszuhauchen. Tja, wenn es da nicht die Vermutung gegeben hätte, dass sie wesentlich älter sei. Grund dafür einmal die Haut. Aber genau hätte man das Alter feststellen können, wenn man Chumpols Zähne betrachtet hätte. Problem: Chumpol liess sich nicht ins Maul gucken. Warum auch immer, jedenfalls machte sie nicht das Maul auf, damit sich ihre Zähne ansehen liessen.
Es gab immer die Vermutung, dass die Elefantenkuh aus einer schlechten Haltung käme. Vielleicht ein grund, dass sie ihr Maul verschlossen hielt und gegenüber den anderen Elefanten recht oft am stänkern war.
Die Obduktion brachte nun ans Licht, dass Chumpol in etwa 55 Jahre alt war. Also eine recht betagte Seniorin. Es gibt Elefanten, die zehn Jahre jünger und schon gebrechlich sind, oder auch Elefanten die fast zehn jahre älter und immer noch recht fit wie ein Turnschuh sind. Aber das ist wie beim Menschen, die Gene machen es aus. Nicht jeder ist mit sechzig noch so flott unterwegs, wie mit zwanzig.
Chumpol war eine „alte Kuh“ (so würde sich jetzt Jenala ausdrücken und meint es gar nicht beleidigend) und so war die Stresssituation für sie nicht zu verkraften. Schade, dass es so gekommen ist, aber so traten auch nicht weitere Probleme auf. Die da wären: Was wäre aus Chumpol geworden, nachdem sie aus der Gruppe ausgeschlossen und verstossen wurde? Sie konnte nicht woanders hingehen, sondern hätte sich irgendwo auf der Anlage in eine Ecke verdrücken müssen.
Wir dürfen allerdings bei aller Trauer nicht vergessen, dass es auch noch andere Tierarten gibt, wo es zu Rangeleien wegen Unverträglichkeit kommt. In Zürich (müsste dort gewesen sein), ist eine Tigerin ihren Verletzungen erlegen, nachdem sie mit dem Tigermännchen zusammengeführt wurde. Beide konnten sich nicht leiden. Oder aber bei Degus, deren Schwänze aussehen, als hätten sie die Milben. Das ist Folge von Stress und Unverträglichkeit der Gruppe. Das kann überall vorkommen, aber gerade bei den Elefanten wird so etwas schnell publik, denn die grauen Riesen sind nun einmal Publikums-Lieblinge.
In anderen Zoos wird der betreffende Elefant zum Bullen abgeschoben (siehe Hamburg mit Mala oder Leipzig mit Saida) oder er bekommt eine Dauerbewachung (siehe Hamburg).
Was mit Chumpol passiert ist, ist traurig, aber nicht zu ändern. Sie hat sich nicht in die Gruppe eingefügt, so dass es irgendwann dazu kommen musste. Sechs Jahre sind es nun gewesen, die relativ friedlich verlaufen sind. Vielleicht hätte was geändert werden können, wenn die Pfleger eher reagiert hätten. Aber wohin mit Chumpol? Das wäre ein Problem gewesen, denn ich denke nicht, dass irgendjemand diesen „Problemelefanten“ aufnehmen wollte.
Interessant finde ich ja noch die Tatsache, dass Elefanten in Zoos zum Badeteich geben, um dort ihr Leben auszuhauchen. Chumpol ist nicht die einzige gewesen, da gibt es noch andere, wo mir jetzt gerade aber nur die Elefantenkuh aus Heidelberg einfällt, die mit Illona vergesellschaftet war und aus einer schlechten Zirkushaltung kam. Die müssen wohl irgendeine Verbindung zum Wasser herstellen, anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären.
Chumpol wäre so oder so in den Elefantenhimmel gekommen. Das ausgekugelte Hüftgelenk hätte nicht ins Gelenk zurückgebracht werden können. Folglich hätte sie eingeschläfert werden müssen. Bevor das geschah, hörte ihr Herz einfach auf zu schlagen. Chumpol wusste es und ging zum Wasserbecken. Warum auch immer, aber es muss etwas zu bedeuten haben.

Wer übrigens nun endlich wissen möchte, welches Geschlecht das tote Jungtier von Salvana hatte: Es war ein Mädchen. Das ist wirklich traurig, wo Naing Thein doch fast nur Bullen zeugt. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Vielleicht wäre die Sache anders verlaufen, wenn Salvana mit den Elefanten zusammen gewesen wäre, denen sie vertraut. Aber das ist Spekulation und kann auch nichts mehr ändern.
Darjeeling läuft durchs Gehege, immer verfolgt von Kandy oder Shila. Tante Yashoda ist auch oft mit von der Partie. Mutter Lai Sinh kümmert sich mehr als bei Shila. Jedenfalls empfindet Jenala dies so. Ich kann dazu nichts sagen, war noch nicht da. Habe nur einige Bilder von dem kleinen Racker gesehen. Der wesentlich bessere Namen hätte kriegen können, als nach einer indischen Teesorte benannt zu werden, die zudem auch noch recht bayerisch anmutet.

Morgen die grosse Stichwahl in Frankreich zwischen dem Amtsinhaber Sarkozy und seinem Herausforder Hollande. Merkel favorisiert natürlich ihren Liebling Sarkozy, denn alles andere würde viel zu viele Umwälzungen bedeuten.
Ich vermute, dass Sarkozy wohl wirklich aus dem Elysée Palast ausziehen muss. Frankreich hat die Schnauze voll von ihn, da nützt nicht einmal seine Frau etwas. Die soll sich ja einer Gesichts-OP unterzogen haben. Völlig aufgequollen und ich weiss nicht was. Ist ihr Gesicht, nicht meins. Also soll sie machen, was sie für richtig hält.

Jenala hat sich einen neuen Laptop gekauft und ist nur am motzen. Kommt mit der Bedienoberfläche überhaupt nicht klar. Na ja, von Windows XP zu Windows 7 ist auch ein extremer Übergang. Aber da wird es doch wohl auch eine klassische Ansicht geben. Ausserdem findet sie, dass es das grösste Billigding ist, was es je gegeben hat. Nun ja, wenn sie findet. Kann ich nicht ändern. Allerdings frage ich mich, warum sie sich diesen Laptop dann überhaupt gekauft hat? Wahrscheinlich hofft sie immer noch, ihr alter Laptop würde sich in einer Art Selbstheilungsprozess selbst reparieren. Daran glaube ich nicht. Wenigstens hat sie ihn nun mal aufgeschraubt bekommen, um festzustellen, dass er völlig verstaubt ist. Allerdings kommt sie nicht an den Lüfter heran. Also zur Reparatur. Aber das wird bei ihr wohl noch dauern. Kann ich verstehen, aber mein PC war wirklich ein anderer Fall.

Bei den aktuellen KinderJoy mit der Hauptserie Ice Age 4 soll es beinahe eine Ausbeute von 100 Prozent geben, wenn man weiss, wie man die Figuren denn heraushören kann. Ich habe mal die Probe aufs Exempel gemacht und tatsächlich hatte ich eine Ice Age-Figur drin, wenn auch nicht eine der Hauptfiguren. Aber den Preis finde ich äusserst happig: 89 Cent soll man dafür berappen. Ich habe mich schon 2006 über die enormen Preise beschwert, aber das ist einfach ungeheurlich.

Wie lange noch bis der Roman „Die Rollen des Seth“ erscheint? Anderthalb Wochen noch, wenn ich richtig gerechnet habe, nicht wahr? Müsste so sein. Also nicht vergessen, denn das ist der Roman des Frühjahrs und Sommers. „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Wer diesen Roman – Sparte Thriller – nicht liest, hat wirklich was verpasst.

 

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Mutterglück an Freitag, dem 13. – Lai Sinh hat das Rennen vor Salvana gemacht


Die Obduktion des kleinen Elefantenbullen hat ergeben, dass Hoa ihn tatsächlich totgetrampelt hat. Infolge seiner inneren Blutungen starb er. Eine traurige Nachricht.
Ich bin aber immer noch überzeugt davon, dass Hoa es nicht mit Absicht gemacht hat, sondern ihn nur zum aufstehn ermuntern wollte und dabei zu fest zugetreten hat.
Gestern auf den Aufnahmen von „Elefanten, Tiger & Co.“ konnte man nicht wirklich viel erkennen. Was für mich jetzt aber definitiv feststeht: Das war eine Unfähigkeit, die es überhaupt nicht gab. Gucken wir mal an den Monitoren, da werden wir ja alles sehen. Die hätten ja in zu Hoa direkt in die Halle sollen, aber wenn sie an dem Durchgang gestanden und manchmal mit ihr gesprochen hätten, dass wäre schon ein wenig tröstlich für sie gewesen. Immer noch besser, als ganz allein zu sein.
Und sie hat wahnsinnige Schmerzen gehabt, brüllte, was wir wegen des Infraschalls nicht hören konnten, nahm einen langes Stück Holz und hielt sich daran fest.
Bösartigkeit kann man ihr wirklich nicht unterstellen. Sie hat getrauert, das sah man ihr an. Ihre Augen waren nass und sie guckte traurig. – Jedenfalls sagt das Jenala und die muss das wissen.
Vielleicht hätten sie es doch mit Saida versuchen sollen, auch wenn sie Hoa nicht besonders mag. Aber in der Situation hätte sie ihr sehr wahrscheinlich beigestanden.
So ist es aber so, wie es gekommen ist. Man kann es nicht ändern. Hoa kann immer noch weiteren Nachwuchs bekommen.

Dafür gibt es eine umso schönere Nachricht aus Hamburg. In dortigen Tierpark Hagenbeck erblickte am frühen Freitagmorgen (Freitag, der 13.) ein kleiner Elefantenbulle das Licht der Welt. Doch wer nun mit Salvana als glücklicher Mutter gerechnet hat, der hat sich verrechnet. Denn es war ja noch eine andere Elefantenkuh schwanger. Beide Kühe sollen, wie es heisst, am selben Tag gedeckt worden sein. Die eine in Leipzig, die andere in Hamburg. Lai Sinh, die Elefanten, die gerne auch mal für ein Jungtier gehalten wird, ist die glückliche Mutter. Wobei glücklich relativ ist, besonders bei Lai Sinh. Sie ist leicht autistisch veranlagt und nicht gerade die Mutter, wie man es sich vorstellt. Sie kümmert sich, aber bloss nicht zuviel. Das ist bei ihrer Tochter Shila schon so gewesen, die deshalb zu einer Tante ging, um dort Milch zu trinken. Die hatte dann selbst Nachwuchs und musste nun zwei kleine Elefanten versorgen. Sie wurde dadurch ganz schön dünn, nun wird es langsam wieder.
Übrigens wurde das Jungtier genau zwei Tage nach dem fünften Geburtstag seiner Vollschwester (Mutter und Vater identisch). Da kann man es verstehen, wenn Jenala sagt, Lai Sinh sei autistisch veranlagt. Alles muss gleich sein. Dieses mal wieder in aller Frühe, bloss zwei Stunden eher als das letzte Mal, aber wieder eine Viertelstunde.
Jenala ist gestern gleich hin und war recht erstaunt, dass Salvana sich so gar nicht für die Gruppe und den Nachwuchs interessierte. Als würde sie gar nicht zur Gruppe gehören, sondern wäre ein Fremdkörper. Vielleicht auch erste Anzeichen für Wehen? Wir wissen es nicht.
Der kleine Bulle soll immer versucht haben zu trinken, bloss suchte er die Milchbar immer vergeblich bei Tante und Halbschwester. Da gab es dann natürlich nichts. Aber besonders auf die Halbschwester hatte er es abgesehen. Und die liess alles geduldig über sich ergehen.
Jenala hatte prophezeit, dass es ein Bullenkalb werden würde. Hat irgendwelche Berechnungen angestellt bezüglich des Nachwuchs des Vaters und dem der Mutter. Und da stand dann die Chance höher, dass es ein Bullenkalb würde.
Hier ein Bild von dem neuen Elefanten.

Und was ist heute noch für ein Tag? Richtig, vor 100 Jahren sank die Titanic in die Fluten des Ozeans. Ein Schiff, das als unsinkbar galt, wurde zum Mythos. Warum eigentlich? Wegen der missglückten Schiffstaufe? Wegen der Tatsache, dass das Schiff als unsinkbar galt? Wegen der fehlenden Rettungsboote?
Bezüglich der Rettungsboote kann man nur sagen, dass damals nicht vorgeschrieben wurde, wie viele Rettungsboote sich an Bord befinden mussten. Es war eine Sache der Reederei. Da kann man nur sagen, dass die White Star Line sogar mehr Rettungsboote als überhaupt nötig zugelassen hat. Wird gerne vergessen, aber Rettungsboote waren nun wirklich nicht Pflicht.
Bei der Schiffstaufe ging wirklich nicht die Flasche kaputt. Das wird dann gleich als schlechtes Omen angesehen. Nun ja, ist nun mal so. Kann man nicht ändern.
Im Grunde genommen, ist die Titanic wahrscheinlich zum Mythos geworden wegen mehrerer Tatsachen: 1. Das Schiff galt als unsinkbar.
2. Viele Menschen sind gestorben.
3. Die genauen Umstände, wieso es eigentlich zu dem Unglück kam, sind nie geklärt worden.
James Cameron’s Film ist nun auch wieder in 3D im Kino zu bewundern und die Leuten strömen immer noch wegen des Films in die Kinos. Ich habe den schon 1997 nicht gesehen und falls nun Regina auf die Idee kommen würde, dass ich mir den mit ihr ansehen muss, würde ich jeglichen Konsequenzen in Kauf nehmen. Aber ich will diese Schnulze nicht sehen. Was anderes ist der Film nun mal nicht.
Gestern wurde eine der deutschen Fassungen gezeigt. Nicht der Stummfilm von 1912, sondern der Film von 1943. Kann man sich schon vorstellen, wie das war. Ein wenig einseitig gefärbt, aber ansonsten eben ein Spielfilm mit Dramatik.
Nächste Woche kommt an selber Stelle übrigens ein ganz anderer Film. Jenala hat gesagt, dass ich darauf aufmerksam machen soll: Klein Erna auf dem Jungfernstieg.
Wurde 1969 in Hamburg gedreht, die Handlung ist nicht besonders, aber ein ganz spezieller Elefant ist dort zu sehen. Um wen es sich handelt? Gibt doch nur eine Elefantenkuh, die seit mehr als 45 Jahren in Hagenbeck ansässig ist. Jenalas Ersatzelefant Mala. Die hat sich nach eigener Aussage gestern übrigens sehr den Bauch vollgeschlagen.

 
 

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