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Weihnachten kommt immer so plötzlich…


Und schon wieder ist ein Jahr rum. Es ist wieder Heiligabend.
Tja, es hätte doch niemand vor einem halben Jahr gedacht, dass heute schon wieder Heiligabend ist, um es frei nach Heinz Becker zu sagen.
Aber irgendwie ist es doch jedes Jahr das gleiche. Obwohl Weihnachten im Gegensatz zu Ostern immer am selben Datum stattfindet, kommt es für viele von uns überraschend. Siedend heiss fällt uns einen Tag vor Heiligabend ein, dass wir ja noch ein paar Geschenke besorgen müssen. Aber bloss nicht einen Kochtopf für die Liebste oder Unterwäsche für den Liebsten. Das sind die No-Go-Geschenke schlichthin.
Dann doch lieber eine Krawatte. Wobei, Vater Hoppenstedt war nach der zehnten Krawatte auch nicht mehr so begeistert.
Was dann schenken? Einen Gutschein? Ja, damit kann man nichts falsch machen, heisst es immer wieder. Aber ist es nicht viel zu unpersönlich, wenn man einfach nur einen Gutschein verschenkt? Wird das Gegenüber nicht auf die Idee kommen, man hätte sich keine Gedanken gemacht? Irgendwie ist es einfaltslos nur einen Gutschein zu schenken, aber bevor man das falsche kauft.
Es ist so eine Sache mit den Geschenken. Man muss immer aufpassen, was man schenkt, denn der oder die Beschenkte könnte keinen Gefallen daran finden, vielleicht sogar beleidigt sein.
Wenn man jemandem eine Anti-Faltewn-Creme schenkt, ist Ärger wohl vorprogrammiert. Steve kann davon ein Lied singen. Er hat sich jedes Jahr mit irgendeinem unmöglichen Geschenk bei Lei in die Nesseln gesetzt. Dabei hat er sich nur an die Devise gehalten, die man als Tip bekommt: Zuhören und heraushören, was gewünscht wird.
Wenn Lei nun allerdings wegen vorhandener Falten nach dem Aufstehen klagt, muss das nicht zwangsläufig heissen, dass sie eine Anti-Falten-Creme haben will.
Aber so ist das. Man sollte heraushören, was gewünscht wird, aber nicht alles zu wörtlich nehmen. Aus dem Grund bin ich auch immer sehr vorsichtig mit dem Formulieren von Wünschen. Sonst werde ich am Ende mit etwas beschenkt, was ich gar nicht haben wollte, aber mal erwähnt habe, dass es das gibt.
Im Grunde bin ich auch mehr dafür, dass man sich gar nichts schenkt. Man kann sich mal zwischendurch was schenken, wenn man was Schönes entdeckt hat. Aber muss man an Weihnachten gezwungen werden, etwas zu Schenken?
Es gibt die Menschen, die einfach nicht wissen, was sie schenken sollen. Die den Termin Weihnachten so lange verdrängen bis es beinahe zu spät ist. Dann müssen sie los und sich irgendwas passendes überlegen, was sie schenken könnten. Nur was könnte das sein? War das mal was erwähnt worden? Ist das originell genug?
Je mehr Fragen man sich stellt, desto weniger weiss man, was man eigentlich schenken soll.
Aber einfach losgehen und intuitiv etwas kaufen? Das kann auch in die Hose gehen.
Das Schenken ist eine schwierige Sache.
Ich habe in diesem Jahr nur einen einzigen Wunsch. Neue Winterschuhe, die nicht nach einem Jahr kaputt gehen. Das ist schon das zweite Paar in diesem Jahr, dass ich wegschmeissen kann. Nun gut, ich will nicht rummeckern, sondern noch bessere Qualität kaufen. Oder pflege ich die nicht richtig? Irgendwie bin ich ratlos, aber egal.
Und wenn man die Hürde Geschenke genommen hat, kommt noch eine viel höhere: Der Weihnachtsbaum.
Welche Sorte soll es sein? Eine Nordmanntanne oder lieber eine Douglasie oder doch eine Kiefer oder eine Fichte? Da kann man viel falsch machen, aber mit der Nordmanntanne kann man recht wenig falsch machen. Sie nimmt viel in Kauf und ist recht pflegeleicht. Aber der Preis variiert auch andauernd, obwohl er seit Jahren stabil sein soll.
Hat man nun die Sorte, geht es darum, wie der Baum aussieht. Lieber ein grosser schmaler oder doch lieber ein kleiner buschischer? Ja, ja, da sind schon Scheidungen losgetreten worden. Deshalb gehe ich auch immer allein auf Baumkauf. Bisher wurde noch nicht geklagt, also bringe ich wohl immer die richtigen mit. Oder mache ich immer ein böses Gesicht, wenn eine Kritik kommen könnte? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.
Schliesslich kommt das schwerste überhaupt. Der Baumschmuck. Muss man ihn nun in den aktuellen Farben schmücken oder tut es noch das Zeug von Oma? Glaskugeln oder lieber Plastik? Lametta oder nicht? Früher war mehr Lametta, sagte Opa Hoppenstedt, aber nun will man den Baum lieber grün haben. Engelshaar gibt es auch noch. Aber braucht man diesen Schnickschnack? Mir jedenfalls ist das völlig gleich. Hauptsache die wenigen Löcher im Baum sind mit Kugeln aufgefüllt und man sieht nichts.
Hat man nun den Baum geschmückt, kommt die letzte und schwerste Hürde. Echte Kerzen oder lieber Elektro? Die echten Kerzen haben einen Hauch Nostalgie, während die Elektro-Kerzen auch einen Vorteil haben. Man muss nicht fürchten, dass sie den Baum entzünden.
Ausserdem gibt es nun die kabellose Variante, wo man nicht den grossen Kabelsalat fürchten muss, wenn man die Lichterkette aus dem Koffer holt. Ausserdem brennen auch garantiert alle anderen Lichter, wenn mal eine Lampe kaputt sein sollte. Denn hier läuft alles mit Battterie. Denn bei den Kabel-Lichterketten funktioniert nichts mehr, wenn nur eine einzige Lampe kaputt sein sollte. Aber sind echte Kerzen nicht doch schöner? Aber möchte man wirklich echten Londoner Nebel im Wohnzimmer haben, wenn man die Kerzen löscht? Ist mir schon passiert. Deshalb niemals Kerzen im Super-Sonderangebot kaufen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich die auch nicht gekauft habe.

Hat man nun Geschenke und den perfekten Weihnachtsbaum besorgt, folgt das Weihnachtsessen. Was macht man nur?
Eine Gans? Einen Karpfen oder doch lieber Fondue? Letzteres soll ja so kommunikativ sein. Also wir reden auch sehr viel, wenn es Gans oder Fisch gibt. Dennoch bleiben wir beim Fondue, denn das macht im Vorfeld am wenigsten Arbeit. Bloss im Nachhinein jammert man wieder, dass die ganze Wohnung nach Fett stinkt und irgendjemand nur so viel isst bis sein Saucentöpfchen leer ist.

Hat man nun alles überstanden, auch die Bescherung, dann ist Weihnachten vorbei und man kann sich schon einmal Gedanken machen, was man im nächsten Jahr anders machen will. Doch hier sei gesagt, man wird jedes Jahr die Fehler vom Vorjahr wiederholen. Denn bis wieder Weihnachten ist, hat man bereits vergessen, was man eigentlich vermeiden wollte.

So, das war mein Wort zum Heiligen Abend und zu Weihnachten allgemein.
Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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Ist die globale Erwärmung an grünen Weihnachten schuld?


Auch Weihnachten überstanden? Nicht die falschen Sachen verschenkt? Kein Weihnachtsbaum, der in Flammen aufgegangen ist?
Alles nicht geschehen, dann hat man wohl Glück gehabt.
Bei den Geschenken muss man einfach die Dinge verschenken, die jemand sich nie selbst kaufen würde. Dazu muss man aber das richtige Ohr haben. Ansonsten rennt man noch an Heiligabend umher und findet am Ende nur einen Dampfkochtopf.
Ich wurde wieder von meinen ehemaligen Mitbewohnern heimgesucht, aber auch das ging vorüber. Wobei Heimsuchung mehr als Witz gemeint ist. Es ist schön, die drei mal wiederzusehen.

Das Wetter war weniger weihnachtlich. Eigentlich stellt man sich Schnee und Eis vor an Heiligabend. Doch was war dieses Jahr? Von Schnee nichts zu sehen. Nicht einmal ein Hauch von Schnee war zu sehen. Ab einer Höhe von 800 Metern vielleicht, aber alles darunter gab es nur Grün und Regen. Wind natürlich auch, denn gerade an Heiligabend zog ein Unwetter über Europa, das besonders Grossbritannien und Frankreich traf. In NRW kamen die Ausläufer auch noch an, war dann aber nicht mehr so schlimm.
Land unter hiess es in Grossbritannien. Die schwersten Überschwemmungen seit Jahren im Dezember. Gerechnet hatte damit niemand. Züge blieben stecken, fielen aus. Es ging nichts mehr. Hilflos musste man den Naturgewalten zusehen.
In Frankreich hingegen wehte es stark. Hatte auch niemand mit gerechnet.
Und bei uns? Tja, ein wenig Wind, ein wenig Regen und vor allem kein Schnee. Ob dieses Weihnachten das letztjährige als wärmstes Weihnachten noch getoppt hat? Ich glaube nicht. Ich erinnere mich daran, dass es letztes Jahr noch ein wenig wärmer war. Aber dann kam der Winter doch noch. So lange es nicht so ein langanhaltender Winter wird wie 2009/10 kann es mir egal sein.
Aber es ist doch die Frage, was mit dem Wetter eigentlich los ist. Ist das die globale Erwärmung oder nur Einbildung?
Es wird immer gesagt, dass sich das Wetter alle zehn jahre wiederholen würde, wie sich eben die Mode alle Jahrzehnte wiederholt. Bloss kann ich mich gerade nicht an Weihnachten 2003 erinnern. Damals war ich voll im Abi-Stress, das einzige, woran ich mich erinnern kann. Aber in den letzten Jahren habe ich eigentlich schon Schnee gehabt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Also kann es nicht an der globalen Erwärmung liegen. Irgendwie wird das ohnehin unterschätzt.
Ich will nicht leugnen, dass es die Erderwärmung gibt, aber sie kommt nicht so, wie das von den Wissenschaftlern gesagt wird. Nun ja, es wird wärmer, aber in unseren Breitengraden wird es mehr regnen. Das konnte man besonders in diesem Jahr sehen, wo es Landunter in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hiess. Diese Naturkatastrophen kehrten früher nur alle Jahrzehnte bis Jahrhunderte wieder. Inzwischen werden sie alle paar Jahre wiederkommen. Da muss man sich natürlich vorbereiten. Die Deiche gehören verstärkt, Hochwassertore müssen gebaut und natürlich rechtzeitig fertig werden.
Dann kann eigentlich fast nichts passieren. Aber das Wetter können wir nicht steuern. Zwar Raketen – ich nenne es mal so – in Regen- oder Schneewolken schiessen, damit sie abregnen. Aber ganz verschwinden können sie nicht und das Wasser kommt auf alle Fälle runter.
Weihnachten ohne Schnee ist gar nicht so trostlos, wie es scheint. Auf alle Fälle kenne ich jemanden, der sich immer freut, wenn kein Schnee liegt. Ja, ganz richtig, ich spreche von mir. Denn Schnee mag ich nur, wenn ich Skifahre, dann kann es nicht genug davon geben. Nur schneien sollte es nicht.
Die globale Erwärmung dient immer gern als Sündenbock genommen, wenn das Wetter nicht so ist, wie man es gerade haben will. Mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt. Zu viel Schnee, zu viel Regen oder einfach zu viel Sonne. Aber ist die globale Erwärmung wirklich immer schuld an allem? Meines Erachtens nicht. Es wird wärmer werden, aber wenn ein Wetterphänomen kommt, ist nicht automatisch die globale Erwärmung schuld. Nur wenn es beinahe jedes Jahr kommt, dann sollte man sich fragen, was das zu bedeuten hat.

 

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Frohe Weihnachten 2013!


Wer jetzt immer noch keine GEschenke oder keinen Weihnachtsbaum hat, ist entweder der totaleWeihnachtsmuffel, -verweigerer oder dieser Person ist einfach nicht zu helfen. Denn jetzt haben die Geschäfte zu, auch die Post wird keine Pakete mehr ausliefern.
Ich habe das ganze Jahr über immer mal was gefunden, was als Weihnachtsgeschenk dienen könnte. So stehe ich nie mit leeren Händen da. Das musste ich auch erst mit der Zeit lernen, aber noch ist so was möglich.
Der Weihnachtsbaum steht auch, der Stamm war nicht zu dick, wie im letzten Jahr, wo ich noch mit der Säge in Gange war, damit der Baum auch in den Weihnachtsbaumstände passte. Dieses Jahr habe ich auch endlich diesen tollen neuen, wo diedicke des Stammes recht egal ist und der Baum dennoch festsitzt.
Morgen werden mich mal wieder meine ehemaligen Mitbewohner aus Leipzig heimsuchen. Anscheinend haben sie nichts Besseres zu tun. Nun ja, ist mir egal, denn mit ihnen ist es immer lustig.
Weisse Weihnachten gibt es dieses Jahr nicht, wogegen ich gar nichts habe. So muss man sich nicht fragen, wann man für die Räumung des Grundstücks und des Weges davor zuständig ist. Wer sich weisse Weihnachten wünscht, sollte sich auf in die Berge machen oder nach Österreich, da liegt auf alle Fälle Schnee.
Hier in München muss sogar ein Skiwettbewerb – kann mir den Namen davon einfach nicht merken – ausfallen, wegen Schneemangels. Da hat das Wetter allen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Nun gut, ich muss mich jetzt um wichtigere Dinge kümmern. Politik und was so in der Welt geschieht, ist mir grad egal.
Auf dem BR laufen alte Augsburger Puppenkisten-Geschichten. Das ist ein schönes Programm. Und auf Arte laufen alte Chaplin-Kurzfilme. Nicht das, was ich mir gewünscht habe. Aber so lange es nicht die hunderste Wiederholung eines Bergfilms ist.

Nun gut, auf diesem Wege wünsche ich allen Lesern dieses Blogs schöne Weihnachten!

 

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