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Schlagwort-Archive: Weihnachtslieder

Weihnachtszeit ist meist nur noch Kommerz


Jetzt ist morgen bereits der 1. Dezember und ich fühle mich so was von unweihnachtlich, wie es sich niemand vorstellen kann. Ich bin ja noch nie ein wirklicher Weihnachtsfan gewesen, ausser als Kind versteht sich. Aber seit über zehn Jahren ist mir das alles zuviel. Ich kann Weihnachten wirklich nichts mehr abgewinnen. Egal ob Tannenbaum oder Geschenke. Ich könnte das sofort abschaffen und mir würde wirklich nichts fehlen.
Aber es geht ja nicht um mich. Wenn es immer nur um mich gehen würde, wäre die halbe Industrie pleite. Denn ich bin schliesslich nicht so kaufwütig. Weder Kleidung, noch Musik, noch ich weiss nicht was. Von den täglichen Dingen, die man braucht, einmal abgesehen.
Aber morgen eben wieder Weihnachten. Wir haben in der Redaktion dieses Jahr auch wieder einen Adventskalender aufgestellt. Ist nicht wirklich was Besonderes. Aber jeder von uns wird ausgelost und bekommt den Inhalt. Nicht mehr als Schokolade und ein lustiges Sprüchlein. Gut, wir sind ein paar mehr als 24, deshalb sind es zwei Adventskalender. Und dann dödelt wieder den halben Tag, kurz vor Weihnachten, irgendwelche blöden Weihnachtslieder-Versionen durch die Redaktion. Irgendwie kann ich mich bis heute nicht daran gewöhnen. Aber so muss man das wohl akzeptieren.
Na ja, es wird wieder kräftig geworben. Adventskalender werden für völlig überteuert gehalten. Na ja, was muss man auch „Edle Tropfen“ oder den Überraschungsei-Kalender kaufen? Nun ja, bei letzterem hat man garantiert alle Weihnachtsfiguren drin, womit man wahrscheinlich billiger wegkommt, als wenn man massenhaft einzelne Weihnachtseier kauft, die ja meist nicht einmal im Angebot sind. Aber ansonsten stimmt es schon, dass Adventskalender oft ihr Geld nicht wert sind. Diese für Kinder, mit einem Weihnachtsplättchen hingegen sind seit Jahren eigentlich immer für etwa einen Euro zu bekommen. Also die haben sich nicht wirklich verteuert.
Dann sind da auch noch die Weihnachtsverpackungen von einzelnen Pralinen oder was auch immer so angeboten wird. Auch natürlich völlig überteuert. Aber es wird anscheinend gekauft. Wenn man es jemandem schenken möchte, kann man es durchaus mal kaufen. Für sich selbst, reicht die normale Ausführung.
Aber so ist Weihnachten nun einmal: Es geht nicht mehr um Besinnlichkeit oder das Fest an sich, sondern um Kommerz. Sprich: Geld, Geld, Geld. Denn irgendwie muss uns das Geld aus der Tasche gezogen werden, damit die Firmen weiter das bekommen, was sie herstellen wollen. Na ja, eigentlich ein gesunder Kreislauf, was natürlich wichtig ist. Und wenn man sich nun nicht vor den Karren spannen lässt? Bei einzelnen Personen tut sich nicht viel, es geht eben um die Masse.
Und genau das ist Weihnachten doch geworden – Kommerz. Nicht mehr und nicht weniger.

Silvio Berlusconi wurde aus dem italienischen Senat ausgeschlossen. Damit endete auch seine politische Immunität. Ganz traurig für Berlusconi, der nun an der Demokratie zweifelt und den Untergang Italiens voraussagt. Eventuell sein Untergang, denn ihm droht angeblich ein weiterer Prozess, weil er Zeugen bestochen haben soll. Nun ist er nicht mehr geschützt. Also, wir werden sehen, was da rauskommt.
Ich finde es ja schon mal gut, dass der Senat überhaupt für Berlusconis Ausschluss gestimmt hat. Da waren die Stimmen doch sehr gemischt, dass man nicht wusste, was am Ende rauskommen würde.

Letzte Woche schimpfte ich auf Arte, dass sie bloss keinen weiteren Berg-Stummfilm zeigen sollten im Dezember. Nun weiss ich, was sie in dem Monat zeigen werden: Charlie Chaplin’s „Der Vagabund und das Kind“. Noch so eine grosse Enttäuschung. Mit Dick und Doof oder Charlie Chaplin braucht man mir genauso wenig als Stummfilm kommen, wie mit Buster Keaton oder Harold Lloyd. Damit kann ich persönlich nichts anfangen. Lei übrigens genauso wenig, die will lieber Filme mit Charles Farrell oder Richard Barthelmess sehen.
Aber wenigstens ist der Januar erfreulicher, was den Stummfilm auf Arte betrifft. Da kommt nämlich die bereits für den vergangenen September angekündigte Stummfilm-Verfilmung „Fantômas“ von Louis Feuillade. Lange drauf gewartet, nun kommt es endlich. Darauf freue ich mich wirklich. Und könnte Arte mir dann noch den Gefallen tun, im nächsten Jahr irgendwann „Michel Strogoff“ zu zeigen. Ausserdem bin ich ja immer noch für einen Ivan Mosjoukine-Themenabend im September 2014. Sollte sich Arte wirklich mal überlegen. Ich werde dazu garantiert noch weiter nerven.

Alle am Donnerstag den Kluftinger-Krimi „Seegrund“ geguckt? Irgendwie fehlte mir ja Kluftingers Nachbar Dr. Langhammer. Der wurde hier mal durch einen Schamanen ersetzt. Auch nicht ganz verkehrt. Keine Ahnung, wie es im Roman steht, denn das ist der einzige, den ich noch nicht gelesen habe. Nichtsdestotrotz keine schlechte Verfilmung. Wieder tauchten beide Autoren kurz auf.
Und nächste Woche kommt schon wieder ein Provinzkrimi ins Fernsehen. Dieses Mal „Dampfnudelblues“, der zweite Band der Franz Eberhofer-Reihe. Warum eigentlich erst einmal der zweite Band verfilmt wird, ist mir schleierhaft, denn bei Kluftinger war das auch so. Da hatten sie dann den Passat sogar durch einen Mercedes ersetzt. Aber ab der zweiten Verfilmung, war der Fehler behoben.
Ich kenne „Dampfnudelblues“ schon vom Münchener Filmfest. Und nein, ich werde an dieser Stelle nicht verraten, wie ich den Film gefunden habe. Soll jeder selbst herausfinden, indem er sich die Verfilmung ansieht.
Und heute dann wieder nichts im Fernsehen. Mal einen Blick auf meine Rubrik „Lesenswert!!!“ werfen, vielleicht findet man ja was. Es sind übrigens noch zwei Aneba-Kurzgeschichten für den Dezember angekündigt worden. Also mal sehen, was es wird. Ausserdem soll das Hardcover von „Die Rollen des Seth“ in der nächsten Woche rauskommen.

 

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Und wenn das fünfte Lichtlein brennt…


…hast du Weihnachten verpennt.
Das habe ich definitiv nicht. Auch wenn dieses Weihnachten genau wieder so verlaufen wie, wie alle Weihnachtsfeste davor auch.
Fondue, dann Geschenke und schliesslich haben wir gesungen. Dabei haben Lei und ich uns in die Haare bekommen, ob das Lied nun melodisch klingt oder nicht. Ich war kurz davor zu sagen, dass Lei ihren Mist doch alleine machen soll. Aber weil Weihnachten war, habe ich mich zurückgehalten. Ich habe so gespielt, wie ich es immer spiele und nicht, wie es Madame gefällt. Damit war dann Weihnachten irgendwie im Eimer, was es irgendwie zuvor schon war, weil Regina wieder was zu Melinoh gesagt hatte. Und bei Melinoh erwachen ja immer meine Beschützerinstinkte. Da kann ich gar nichts gegen machen. Also gab es da beim Fondue auch Ärger. Zum guten Schluss spritzte das Öl noch durch die Gegend. Also es war irgendwie eine Katastrophe. Aber es stimmt wirklich, dass die Menschen an Weihnachten vermehrt streiten. Bei uns jedenfalls hier ist noch nie ein Weihnachten gewesen, dass ohne Streiterei war. Egal was ist, wir streiten uns alle garantiert.
Und was rettete den Tag? Das die Sicherung rausfiel. Steve hatte eine Lichterkette mitgebracht. Und als er die in die Leitung steckte, fiel auch prompt der Strom aus. Der Schaden erst einmal nicht behoben werden, da wir den Sicherungskasten nicht fanden. So was gibt’s. Es war so stockduster, das wir überhaupt nichts sahen. Erst nach einigen blauen Flecken auf der Suche nach dem Sicherungskasten und Taschenlampen – die auch funktionierten – gab es dann wieder Licht. Natürlich ohne die Lichterkette, dafür mit ganz normalen Kerzen, die das Wohnzimmer nicht in Nebel hüllten. Vielleicht erinnern sich noch einige daran, dass es mal in Leipzig London-Heathrow im Wohnzimmer gegeben hatte, wegen so schönen Sonderangebotskerzen. Damals stand der Nebel so dicht, das man meine Hand vor Augen nicht sehen konnte. Aber nach diesem Vorfall, war alles wieder in Butter. Halbwegs jedenfalls. Melinoh jedenfalls vermied es, irgendwie aufzufallen.
Ich könnte ja morgen mal in die Stadt, um zu schauen, was denn so alles heruntergesetzt wurde. Bin ja immer wahnsinnig neugierig, was ich alles nicht kaufen will. Ich esse immer weniger Süsskram. Nicht einmal der schöne norwegische Käse von früher schmeckt mir mehr. Ich finde ihn nur noch abartig süss. Und das wird immer schlimmer. Kann das Leben schön sein, wenn einem Süsses viel zuwider ist? Ich bin nie wirklich hinter Süsskram hinterher gewesen, aber nun kann ich überhaupt nichts mehr damit anfangen.
Schnee liegt immer noch und fällt immer noch weiter vom Himmel. So langsam, aber sicher geht es mir wahnsinnig auf die Nerven. Kann sich das nicht endlich ändern.

 
 

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Morgen kommt der Weihnachtsmann


„Das ist doch Ryan Reynolds.“ „Und welcher Film?“ „Hugo Boss.“ „Kenn‘ ich nicht. Wann wird der gezeigt?“
(Irgendwie scheint Regina für einen Augenblick vergessen zu haben, was Hugo Boss eigentlich ist. Ich war auch erst irritiert, weil ich dachte, es würde sich um Werbung für einen Film handeln. Aber als ich dann Hugo Boss sah, fiel mir wieder ein, dass Reynolds ja das Gesicht der besagten Marke ist.

Wenn man an den Herrn mit Rauschebart jedenfalls glaubt, dann wird er auch tatsächlich kommen. Ich persönlich habe nie wirklich an den Weihnachtsmann geglaubt, bereits mit vier Jahren war ich immer der Meinung, dass mein Vater hinter der Maske stecken würde, was natürlich immer dementiert wurde. Bloss komisch, dass er immer dann gerade noch dringend in die Firma musste, wenn kurz danach der Weihnachtsmann kam. John hat mit zehn noch an den Weihnachtsmann geglaubt, jedenfalls hat er so getan, Bei Sofie war es dann irgendwann mit sieben Jahren so vorbei. Irgendwie kommte man mich nicht hinters Licht führen. Ist auch heute noch ziemlich schwierig, obwohl ich manche Dinge wirklich naiv als wahr annehme.
Das Wetter ist immer noch ein einziges Chaos. Die Bahn rät ihren Kunden ab, mit ihr zu fahren. An den Flughäfen entspannt sich die Lage, dann nimmt sie aber auch mal wieder zu. Dann geht gar nichts mehr und etliche Flüge fallen aus. Das schlimmste wird sicherlich die Ungewissheit sein, wann und ob es überhaupt weitergehen wird. Mich trifft es nicht, denn ich fliege über Weihnachten und Neujahr nicht in ferne Länder.
Dafür hat es aber Lei & Co. getroffen. Die wollten eigentlich mit dem Zug fahren. Aber da sie dann die ganzen Nachrichten sahen, dass die Züge auf der Strecke Leipzig-München oft gar nicht oder sehr verspätet fahren, entschieden sie sich, die Karten zurückzugeben – ist ja kostenlos momentan, nur die Sitzplatzreservierung wird einbehalten. Und so entschied sich Lei, wohl im Alleingang, das sie die Strecke mit dem Auto zurücklegen würden. Ob das wirklich so eine gute Idee war? Denn die Autobahnen sind auch in keinem besseren Zustand, zudem ist heute fast überall der letzte Schultag. Doch meine Einwände wurden weggewischt. Wenn Lei sich etwas in den Kopf setzt, dann wird das auch durchgezogen. Egal was andere dazu sagen. Es wird einfach gemacht. Also eben mit dem Auto. Ich scheine nicht von ihnen verschont zu werden, wie mir scheint.
Dabei stellt sich mir die Frage: Wo hat Lei das Auto her? Die hatten doch nie eins, sondern haben sich immer meines ausgeliehen. Da bin doch wirklich gespannt. Vor allem frage ich mich, ob sie überhaupt heil ankommen. Ich kenne doch Lei und ihren Bleifuss. Die kann doch gar nicht langsam fahren.
Heute morgen irgendwann sind die losgefahren. Angeblich mitten in der Nacht. Melinoh hat kurz mal angerufen und mitgeteilt, dass sie im Stau stecken würden. So lange es keine Verkehrskontrolle ist, ist alles gut. Also werde ich nun hier sitzen und warten, das sie ankommen.
Es ist mein erster freier Tag, ich habe noch ein paar letzte Besorgungen gemacht. Dabei habe ich festgestellt, das ich nicht der einzige war. Schienen noch andere auf die Idee gekommen zu sein. Und die meisten kauften Würstchen und Kartoffelsalat. Wir zuhause haben immer Heringssalat gegessen. Aber so sind halt die Traditionen. Wir haben ja auch eine: Wir essen Fondue. Kann man sich wunderbar bei unterhalten, und es dauert ewig.
Vielleicht sollte ich noch ein paar Weihnachtslieder üben. Lei steht ja total aufs Singen. Also meine eingerosteten Finger ein wenig ölen und dann was spielen. Habe da gerade ein neues Stück am Laufen. Ausserdem muss ich das Lied, das ich für Regina komponiert habe, auch noch einmal üben. Nicht, das ich noch irgendwelche Fehler mache. Das wäre auf alle Fälle peinlich.

 

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Es schneit, es schneit…


…kommt alle aus dem Haus, die Welt, die Welt, sieht wie verzaubert aus!
So weit das Lied von Rolf Zukowski. Ob es sich hierbei auch um ein Weihnachtslied handelt, weiss ich nicht. Habe es einfach mal dazu gemacht. Aber das Wetter hier ist katastrophal. Erst Schnee, dann Tauphase und schliesslich wieder Schnee und Eis. Ich bin froh, dass ich noch nicht irgendwie ausgerutscht bin. Das tut verdammt weh, wenn man auf seinem Hintern landet. Und dann bei meiner sitzenden Tätigkeit am Arbeitsplatz. Ich hätte ja nur noch stehen können. Cheffe-Vize würde sich garantiert fragen, was mit mir eigentlich los sei. Und Witze auf meine Kosten mag ich nun gar nicht. Da werde ich regelrecht stinkig. Vorgestern hat es ja im Norden Deutschlands eine Unwetterwarnung gegeben. Bei uns natürlich auch, aber hier scheint es ja auch andauernd. Also nichts, worüber man sich noch kümmern müsste. Jedenfalls erzählte Jenala mir gestern, dass wegen dieser Unwetterwarnung ihr Zoo geschlossen hatte. Die befürchteten wohl so ein Unglück, wie Anfang des Jahres im Central Park. (Wieso schreibt man im Englischen ‚Park‘ eigentlich mit ‚k‘?) Dort war ein Ast unter der Schneelast zusammengebrochen und hatte ein Kleinkind erschlagen, während die Mutter schwerverletzt überlebte. Aber so was kann auch ohne Schnee und Sturm passieren. Genausogut kann einem Zuhause ein Regal auf den Kopf fallen. Das erinnert mich daran, wie ich als kleiner Junge mal mit meinen Eltern verreist war. Ich lag im Bett und las noch ein wenig und plötzlich fällt das Regal über mir auf mich drauf. Ich wurde getroffen, blieb aber zum Glück unverletzt. Seitdem zieht John mich immer damit auf, ich hätte was zurückbehalten, wenn ich mal wieder total fahrig und verplant bin. Anfangs regte es mich auf, inzwischen ignoriere ich es, auch wenn es mich immer noch wuschig macht. Aber ein geschlossener Zoo, das wird Jenala aufgeregt haben. Aber vor allem fragt sie sich ja, was denn mit ihrem Ersatzelefanten ist, da der bei Eis und Schnee nicht auf die Anlage kommt. Vielleicht sollte sie der alten Kuh einen Fön mit Verlängerungskabel zu Weihnachten schenken. Dann kann die sich immer ihren Weg freifönen. Bitte nicht ernst nehmen. Das ist nur ein Witz, denn wie kann man ein elektrisches Gerät in der feuchten Umgebung gut lagern, ohne das es zu einem Kurzschluss kommt? Und wenn ich jetzt noch einmal alte Kuh schreibe, bekomme ich es mit Jenala zu tun. Der Elefant mag alt sein, dennoch darf sie nicht so bezeichnet werden. Genauso ist sie auch nicht schön, sondern hübsch. Man lernt nie aus. Gestern habe ich mal wieder „Ein Fall für Zwei“ geguckt. Früher sah ich das recht gerne. Aber seitdem dort die Sekretärin ausgetauscht wurde, gucke ich das nicht mehr. Gestern guckte ich es, weil es um einen Stummfilm-Star ging, den ich überhaupt nicht kannte. Und ich kenne bekanntlich viele Leute. Ich liess mich sogar zu der Aussage hinreissen, dass besagte Lee Parry wohl Brigitte Helm nachempfunden sei. Aber damit lag ich völlig falsch, denn Lee Parry gab es wirklich und hiess in Wirklichkeit Hilde Benz. (Eventuell verwandet mit Carl Benz? Mal wieder keine Ahnung.) Die Filme, die sie gedreht hat, kannte ich alle nicht. Also kein Wunder, dass sie mir nicht bekannt war. Oder hat jemand schon mal was von „Der Liebeskäfig“ (welch affiger Titel) oder „Die Frau mit dem Etwas“ gehört? Ich jedenfalls nicht, auch wenn einige bekannte Schauspieler mit ihr gedreht haben mögen, wie Paul Wegener, Albert Steinrück oder Bela Lugosi (der erste Dracula). Morgen will Regina Kekse backen. Ich hoffe nur, dass am Ende noch das Haus steht und es nicht nur schwarze Raben gibt.

 

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Leise rieselt der Schnee


Gegen den Strom der Zeit kann zwar der Einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält sich und läßt sich von demselben nicht mit fortreißen.
Johann Gottfried Seume

Zum Titel, da bereits der vorherige Eintrag einen Weihnachtlied-Titel besass, habe ich mich dazu entschlossen, dass alle Einträge bis Heiligabend den Titel eines Weihnachtsliedes tragen werden. Wem es nicht gefallen wird, mir egal. Das wird meine einzige Verbindung zu Weihnachten sein, das mir ansonsten schnuppe ist. Natürlich muss der Titel auch irgendwie zu den Sachen passen, über die ich schreibe. Dieser hier passt auf jeden Fall.
Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See. Und genau das passt momentan wie die Faust aufs Auge. Denn es schneit, der Schnee liegt auf den Strassen und man muss aufpassen, wenn man diesen komischen zertretenen Schnee unter en Schuhsohlen hat, das man nicht auf den glatten Fliesen sich auf die Schnauze legt. Metallplatten sollte man am besten ganz meiden, sonst ist es auch aus und man liegt schneller auf dem Boden als man glaubt.
Dienstag habe ich eine weitere Version von „A Christmas Carol“ gesehen. Dieses Mal war es aber ganz auf eine Frau zugeschnitten. Muss es auch geben, auch wenn es seltsam war. Aber in Zeiten der Gleichberechtigung – nicht das ich gegen die wäre – ist so was eben auch angesagt. War nett gemacht, was ich nun wirklich nicht negativ meine, und man hat alle Punkte wieder erkannt, die in Dickens‘ Geschichte vorkamen. War allerdings eine modernisierte Version, aber nicht schlecht gemacht. Dennoch bleibt mein Favorit immer noch die Muppets-Version. Durch die bin ich damals ja auch zu der Original-Version von Charles Dickens gekommen. Kenne noch die etwas neuere Version mit Patrick Stuart (den von Star Trek) und dann noch „Die Geister, die ich rief“ mit Bill Murray (war doch hoffentlich Murray und nicht Dan Ackroyd, nicht das ich die beiden wieder verwechsle). Aber die beiden Versionen finde ich gewöhnungsbedürftig. Ich bleibe bei den Muppets.
Und hier also nun der erste Teil der Muppet-Weihnachtsgeschichte. Auch wenn es eher für Kinder gemacht worden ist, ich mag den Film einfach.

Vom letzten Eintrag ist immer noch die Frage offen:
Was ist Daddy long-legs?
a) Film aus den Dreissigern
b) Werkzeug
c) Weberknecht (spinnenartiges Vieh)
d) Names eines Indianers
P.S.: Mehr als eine Antwort ist richtig.

 

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