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Ausverkauf in Griechenland


Griechenland ist immer auf der Suche nach Geld, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Nachdem sie mit den Reparationen, die Deutschland in Milliardenhöhe an sie zahlen soll, nicht weiterkommen, hat man sich was Neues ausgedacht.
Wie ich bereits letzte Woche erwähnte, war Griechenlands Ministerpräsident Tsipras in Russland. Dort versuchte er Geldgeber für sein marodes Land zu finden. Russische Investoren sollen in griechische Firmen einsteigen und das Gasvorkommen vor der Küste Griechenlands ausbeuten. Auch der neueste Coup hat mit Gas zu tun, allerdings nicht mit eigenem. Es geht um eine Gaspipeline aus Russland, die über griechisches Territorium ins übrige Europa führen soll. Da der Ukraine seit Jahren immer wieder das Gas abgedreht wird wegen irgendwelcher nicht bezahlten Rechnungen und dadurch der Gasdruck sinkt, will Russland nun einen anderen Weg, um Europa zu versorgen. Das Projekt kommt Griechenland natürlich sehr gelegen und will sich das Vorhaben vergolden lassen. So sollen angeblich bis zu fünf Milliarden Euro an Griechenland gezahlt werden, damit die Pipeline auf griechischem Territorium gebaut werden kann. Ja, richtig gelesen, Griechenland bekommt das Geld als Vorauszahlung, erst danach wird die bereits vorhandene Pipeline verlängert werden. Sozusagen bekommt Griechenland die Transitgebühren der nächsten Jahre schon mal im Voraus bezahlt. Mag schön und gut sein, aber dann ist das Geld für die Jahre weg. Dann wird sich ein weiteres Loch auftun, dass auch wieder gestopft werden muss. Ein Teufelskreis, der nie enden wird. Ausser Griechenland erklärt endlich seinen Stattsbankrott.
Ob das Pipeline-Projekt wirklich in trockenen Tüchern steht, ist nicht bekannt. Vor allem frage ich mich, wo Russland fünf Millionen Euro hernehmen will. Die Wirtschaft sieht dort nicht gerade rosig aus, der Rubel befindet sich in einem steten Verfall. Die EU-Sanktionen greifen, auch wenn Russland Präsident Wladimir Putin davon nichts sehen will und von „blühenden Landschaften“ berichtet. Will sagen, er redet sich die Krise schön. Russland hätte genug Geld. Ja, haben sie auch, wenn man Putins persönliches Vermögen nimmt. Vielleicht zahlt er die Milliarden aus seiner Privatschatuelle. Dann kann er auch gleich zeigen, wie vermögend Russland noch ist. Denn selbst mit Erdgas macht Russland kaum noch Geschäfte. Seit der Ölpreis am Boden ist, wirft das Gasgeschäft auch nicht mehr das grosse Geld ab.
Aber mit Griechenland und Russland haben sich zwei Länder zusammengetan, die momentan nicht besser zusammenpassen könnten. Beide Länder sind gerade nicht wirklich hochangesehen in der EU. Russland wegen seiner Ukraine-Politik und Griechenland, weil es immer Geld fordert, mal was pünktlich zurückzahlt, aber immer kurz vor der Staatspleite steht.
Interessant ist ja, dass Russland angeblich nicht nur Geld im Überfluss habe, sondern auch kein neues Gross-Russland anstrebe. Was sollen wir davon Putin nun wirklich glauben?
Übrigens will Griechenland auch seine Häfen verscherbeln. Für Russland ist, wie letzte Woche berichtet, Thessaloniki vorgesehen, während China Piräus erhalten soll. Ausserdem soll auch China in die griechische Eisenbahn einsteigen. Griechenland sollte aufpassen, dass sie am Ende nicht noch ihre Seele verkaufen, nur um an Geld zu kommen. Zehn Milliarden Euro soll Griechenland angeblich aus China für die Nutzung des Hafens in Piräus bekommen. So schön das alles klingt, aber Griechenland hat mit dem Ausverkauf seiner Güter begonnen. Was am Ende dabei herauskommt? Noch ist es nicht absehbar, aber klar ist, dass das nicht die Lösung sein kann.

Nachdem die GDL uns Ende vergangenen Jahres mit ihren Streiks in Atem hielt, herrschte seit Januar Ruhe. Doch zu früh gefreut, denn nun soll ab nächste Woche wieder gestreikt werden. Wer hätte denn auch gedacht, dass die GDL sich mit dem Angebot der Bahn zufriedengibt? Ja, Wunder mag es geben, aber eben nicht bei der GDL. Und so müssen wir uns wieder darauf einstellen, dass die S-Bahnen und Züge ausfallen oder wenn sie denn fahren, total überfüllt sind.
Hat man Verständnis mit der GDL? Nein, wirklich nicht mehr. Und je öfters es passiert und man selbst betroffen ist, ist das Verständnis irgendwann aufgebraucht. Aber total!
Aber das Wetter ist schön, dann werde ich eben mit dem Fahrrad nzur Arbeit fahren. Wäre es Winter, würde es mir weit weniger gefallen, aber so ist es kein Problem. Allerdings muss ich mich dann jeden Morgen auf die Suche nach einem Fahrradstellplatz machen, denn die sind immer heiss begehrt im Verlag.

Die Spargelsaison hat begonnen und Elefantendame Mala hofft, dass sie von diesen geschmacklosen Wasserstangen keine angeboten bekommt. Die würde sie allesamt entweder ihrer Genossin old Rani überlassen oder den Hannoveranern schenken. Da old Rani aber näher liege, würde sie dieser die Wasserstangen geben. Was die dann damit macht, sei ihr völlig egal. Aber Mala hat noch keinen Spargel bekommen und hofft auch, dass es dabei bleibt. Ihr sind Möhren, Äpfel, süsse Birnen und Bananen viel lieber. Nicht zu vergessen ein Sieg ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli. So freut sich die alte Kuh wie eine Schneekönigin, dass ihr Lieblingsverein wieder ein Spiel gewonnen hat. Lange sah es gestern gegen Nürnberg nach einem Unentschieden aus. Gerade mal zwei Chancen konnte sich St. Pauli erspielen, aber eine davon wurde zu einem Tor und bedeutete, dass St. Pauli drei Punkte sicher hatte.
Nun müssen nur noch die anderen Vereine hinter und vor St. Pauli in der Tabelle Punkte lassen und schon ist der Verein zwar nicht gerettet, aber ein Stück weit mehr näher dran beim Nichtabstieg. Aber solange St. Pauli auf dem Relegationsplatz steht, muss man weiterhin fürchten, dass sie doch noch in die Dritte Liga absteigen werden.
Aber es besteht Hoffnung, dass sie den direkten Verbleib in Liga zwei schaffen.
Elefantendame Mala jedenfalls glaubt fest daran.
Sie hatte gestern auch auf einen Sieg getippt und war schon ganz enttäuscht, dass sie danebenliegen würde, weil es nach einem Unentschieden aussah. Dann kam das Last-Minute-Tor und sie freute sich.
Genauso gefreut hat sich auch Jonas, denn die Pusteblume hat das Spiel ebenfalls richtig getippt. Das ist besonders erwähnenswert, ist es doch schon das zweite Spiel in Folge, wo sie richtig getippt hat. Seitdem Jonas sie nur noch fragt, wenn keine Konkurrenz bei ihr ist, hat sie bisher immer recht gehabt. So langsam scheint sich die Pusteblume wirklich zu machen.
Und was wird nun aus dem HSV? Tja, der hat seinen vierten Trainer in dieser Saison verpflichtet: Bruno Labbadia. Bereits vor fünf Jahren war Labbadia Trainer des HSV. Anfangs konnte er Erfolge vorweisen, später wurden die Erfolge mauer. Dennoch hat Labbadia immer noch den besten Punktedurchschnitt eines HSV-Trainers seit seinem ersten Amtsantritt.
Morgen wird sich entscheiden, ob Labbadia diesen zusammengekauften Haufen, der sich Mannschaft nennen soll, zu einer Einheit geformt hat, die auch wissen, dass der Ball ins gegnerische Tor muss. Denn Tore und Punkte müssen her, damit der HSV nicht zum allerersten Mal in seiner Geschichte aus der Ersten Bundesliga absteigen wird.
Dazu muss man auch einen Blick auf die direkten Konkurrenten des HSV werfen. Theoretisch könnte der HSV morgen den Relegationsplatz erreichen, wenn sie erstens gegen Werder Bremen im Nordderby gewinnen werden und zweitens Paderborn und Stuttgart verlieren. Und genauso muss es in den nächsten Wochen auch sein. Der HSV holt Punkt um Punkt und direkte Konkurrenten wie Paderborn, Stuttgart, Hannover oder Freiburg verlieren. Insgeheim hoffe ich, dass Freiburg und Stuttgart es noch schaffen werden. Paderborn hatte ein schönes Jahr in der Bundesliga, starteten gut und fielen dann immer weiter ab, weil ihnen der lange Atem fehlte. Und Hannover? Ist nicht schade, wenn der Verein absteigt, ich persönlich mochte den Verein nie, aber das tut hier nichts zur Sache.

 

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Wird Nordkorea unterschätzt?


„Der wird geliebt – von seinem Hund!“
(Kommentar über Wladimir Putin)

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony Pictures von Unbekannten gehackt wurde. Nun weiss man, oder vermutet es, wer dahinter steckt: Nordkorea.
Grund soll eine Komödie über den grossen Führer Kim Jong-Un sein. Das gefiel Nordkorea nicht, weshalb sie Sony Pictures hackten und an geheime Informationen gelangten.
Folge war, dass daraufhin der Film zurückgezogen wurde, der eigentlich am 25. Dezember in die Kinos kommen sollte.
Wieso gibt Sony so schnell klein bei? Will man wirklich Nordkorea die Genugtuung gönnen?
Oder ist es in Wirklichkeit gar nicht Nordkorea gewesen, sondern irgendeine andere Macht? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man jemandem nicht seinen Willen lässt, wenn er etwas angestellt hat. Vielleicht war das Hacken nicht das einzige, aber das einzige, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Hat Nordkorea noch mit einer Atombombe gedroht?
Bei dem grossen Führer weiss man wirklich nicht, was er tatsächlich ausführen lässt. Sogar China hat sich schon ab und an von Kim Jong-Un distanziert.
Vor allem nimmt ihn im Westen sowieso niemand ernst, auch wenn er in der Schweiz studiert haben mag.
Wenn wir ein Bild von Kim Jong-Un sehen, kommt uns erst einmal der Gedanke, der ist schon wieder fetter geworden. Kein Wunder, dass er ab und an nicht auftreten kann, weil er an Gicht leidet. Und das in seinem Alter. Der ist doch gerade erst über dreissig.
Er wird immer dicker, während sein Volk hungert. Aber die kennen es schon gar nicht mehr anders. Was traurig ist. Das letzte Land, dass rigoros den Kommunismus umsetzt. Selbst Vietnam oder Kuba sind nicht so extrem. Mit der Zeit haben die Länder sich geöffnet. Mussten sie auch, wenn sie nicht untergehen wollten. Aber Nordkorea hält sich weiterhin und wird sich auch bestimmt weiter halten.
Am besten, ich sage nichts mehr über Nordkorea, nicht das sie auch noch in meinen Account wollen. Mehrmals hat schon ein Server aus Nordkorea meinen Blog besucht, auch gerade in der letzten Woche. Wenn man das alles so betrachtet, kann einem schon anders werden.
Müssen wir Nordkorea jetzt fürchten?
Diese Attacke gegen Sony Pictures zeigt, dass Nordkorea ein Land ist, dass wir bislang unterschätzt haben. Zwar wissen wir, dass sie sehr wahrscheinlich im Besitz von Atomwaffen sind, aber nehmen wir das wirklich ernst? Nein, nicht wirklich. Genauso sehen wir in Kim Jong-Un auch nur eine Witzfigur, ein dickes Männchen, das grosse Reden schwingt und am liebsten in der eigenen Familie aufräumt, damit diese ihm nicht gefährlich werden können. Aber so jemand wird doch niemals gefährlich werden. Die haben doch noch nicht einmal die Technik, um sich irgendwo einzuhacken. Nun, jetzt haben wir gesehen, dass sie es können. Man sollte nie jemanden unterschätzen.
Aber der Film sollte dennoch gezeigt werden. Gerade damit kann man Nordkorea so richtig schön ärgern.

Anscheinend sind die Streiks bei der GDL vom Tisch. Da hat in der letzten Woche noch der Beamtenbund so auf den Putz gehauen, dass sie die grössten Streiks aller Zeiten unterstützen würden und dann nimmt die GDL das Angebot der Bahn einfach an. Für das Jahr 2014. Was 2015 sein wird, steht noch in den Sternen, aber solange erst einmal nicht gestreikt wird, kann mir das egal sein.
Woher kommt nun die plötzliche Einlenkung? Hat man sich doch das Ende des Stummfilms „Streik“ angesehen? Ja, das Ende ist recht blutig, zeigt aber auch, dass die Streikenden sich selbst schaden.
Allerdings frage ich mich gerade, ob die Einmalzahlung wirklich ein Vorteil ist, denn meist hat diese einen Nachteil, weshalb Einmalzahlungen sehr beliebt sind.
Will darüber nicht gross schreiben, aber es ist tatsächlich so. Eine Einmalhzahlung sieht gut aus, aber wenn man es genau betrachtet, ist eine Erhöhung um einige Prozentpunkte immer noch besser.

Elefantendame Mala freut sich schon sehr auf Weihnachten. Besonders auf ihre schmackhaften Fresspakete ist sie gespannt. Sie möchte halt mal wieder schwelgen, denn bekanntlich schmaust sie so gern.
Dennoch stellt sich ihr die Frage, ob sie sich auch wirklich auf Weihnachten freuen kann, denn bisher ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, hochgradig enttäuscht. Nun haben sie einen neuen Trainer, Zettel-Ewald (Lienen), dennoch kam der Umschwung noch nicht.
Aber im letzten Spiel ging es auch gegen den Tabellenführer Ingolstadt. Man schlug sich eigentlich nicht schlecht, auch wenn es am Ende natürlich wieder einmal hiess: Der Sieger ist nicht St. Pauli.
Nun geht es gegen den VfR Aalen. Dieses Spiel muss St. Pauli unbedingt gewinnen, ansonsten kann man wirklich schwarz sehen. Dann sollte sich der Verein darauf gefasst machen, dass er absteigen wird in die Dritte Liga. Aber hat Lienen vor Jahren nicht auch Bielefeld vor dem Abstieg gerettet? Ja, aber das hat dem Verein dann doch nichts genutzt, denn später mussten sie doch absteigen.
Aber noch ist nicht alles verloren, noch hat St. Pauli es selbst in der Hand, zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Mala auch sehr euphorisch und glaubt daran, dass St. Pauli gegen Aalen gewinnen wird. Sie müssen doch endlich einmal das Ruder herumreissen. Aber vielleicht wollen sie ja absteigen, weil der HSV auch absteigen wird? Für den sieht es ebenfalls nicht gut aus, aber für Werder Bremen auch nicht. – Andere Stadt.
Jonas‘ Fussballorakel, die alte Pusteblume, hat die letzten beide Spiele richtig getippt. Damit hat sich ihre Quote deutlich verbessert, sieht aber immer noch schlecht aus. Schlechter als die vom Schlaubeutel oder Malas. Aber sie ist immer noch am üben, wie es ausschaut. Und wie hat sich die Pusteblume dieses Mal entschieden? Sie ist auch für einen Sieg des FC St. Pauli.
Nun gut, dann wollen wir hoffen, dass der Verein begriffen hat, worum es geht und sie ein Tor mehr schiessen als der Gegner und sich nicht in den letzten Minuten ein Tor einfangen werden.
Mala jedenfalls drückt ihren Rüssel für einen Sieg. Sie möchte sich schliesslich nicht Weihnachten versauen lassen.

 

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Karneval im Herbst heißt Halloween


Überall in den Läden wird man nicht nur mit Weihnachtssachen genervt, sondern verstärkt mit irgendwelchen Halloween-Artikeln. Kürbisse ohne Ende kann ich noch verstehen, denn Hokkaido oder Butternut sind schmackhafte Speisekürbisse. Aber dieses ganze andere Gedöns – jetzt rede ich schon wie Jonas – wie Süssigkeiten, Verkleidungen wie an Karneval und die indirekte Aufforderung Halloween zu zelebrieren.
Ich kann mich wirklich beherrschen, denn dieses Fest oder wie man es auch immer nennen will ist einfach nichts für mich. Ich mag Karneval schon nicht, warum muss ich dann noch gezwungen werden, Halloween zu feiern? Ich weiss es nicht, aber die ganzen Konzerne haben sich Halloween dazu auserkoren, um noch mehr Geld zu scheffeln. Denn genau das ist es. Früher war der 31. Oktober nur der Reformationstag. Dann aber kam, wer auch immer es war, auf die „tolle“ Idee, dass wir noch nicht genug Blödsinn hätten, was den Kindern Spass machen könnte und Halloween wurde zum neuesten Ereignis auserkoren. Tja, ein amerikanischer Brauch, den die USA von den Iren übernommen hat, schwappte auch zu uns. Der Höhepunkt des ganzen Halloween-Blödsinns ist bereits vor zwei Jahren erreicht worden. Im letzten Jahr war die Werbung für Halloween recht zurückhaltend, während es in diesem Jahr wieder extrem ist. Jedenfalls in den Läden, wo ich einkaufen gehe. Ich sehe ein grosses Halloween-Sortiment, Süssigkeiten sind in Grabbeltischen aufgebaut und man wird förmlich dazu gezwungen, dieses sinnlose Zeug – ich mag keine Süssigkeiten – zu kaufen.
Ich will nicht ganz so weit gehen wie Jonas, der die Kinder, die an seiner Haustür nennen, als Schmarotzer bezeichnet, aber in gewisser Weise ist es schon eine Art Erpressung. Denn wenn es nichts gibt, stellen diese „Nervensägen“ etwas an. Und das Zeug wegzubekommen ist schlimmer, als wenn man denen etwas gibt. Man muss ja nicht so wie Steve machen, der immer die uralten Süssigkeiten durchguckt und die dann weg gibt.
Aber worauf ich hinauswill: Halloween hat in Deutschland nichts zu suchen. Das mag in den USA, Irland und Grossbritannien Bedeutung haben, aber hier ist es nur eine Idee der ganzen Konzerne, die Süssigkeiten, Accessoires und alles, was man für den Karneval braucht, verkaufen. Denn was haben wir mit Halloween zu tun? Weil wir Kürbisse essen? Wir haben Karneval, wo die Kinder sich verkleiden können. Von Tür zu Tür gehen Kinder in manchen Gegenden am 11. November und kriegen dann ein paar Kleinigkeiten. Aber davon kann die Süssigkeitenindustrie natürlich nicht leben, denn das ist eine minimale Einnahme. Deshalb musste was grösseres her. Und was eignete sich besser als Halloween?
So wurde dieser Blödsinn eingeführt und schlug prompt ein wie eine Bombe. Die blödesten Artikel wurden nun auf einmal verkauft. Am harmlosesten finde ich noch Backmischungen für Halloween. Aber wozu brauche ich Maxi-Eier von Kinder Überraschung? Kann es mir jemand erklären? Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür, um den Sinn von Halloween zu begreifen. Aber für mich ist das einfach nur Kommerz. Und keiner oder wenige scheinen es zu sehen.
Mal sehen, wie lange ich das noch ertragen muss. Man kann an dem Tag nicht einmal mehr ausgehen, weil man Angst haben muss, das Anwesen sei verwüstet. Ist bei mir hier nicht so schlimm, aber in Leipzig war es schon so, bis Steve sich dann das Haus des Schreckens ausdachte. Seitdem nahm die Masse an Kindern ab, denn sie rannten wirklich schreiend davon, wenn Steve im Gruselkostüm die Tür öffnete. Am Ende kamen kaum noch welche zu uns. Deshalb war Steve auch immer froh, wenn er die uralten Süssigkeiten loswurde.
Nun gut, ich werde es auch in diesem Jahr über mich ergehen lassen, aber es ist schon furchtbar, wenn die ganze Redaktion mit Kürbissen und irgendwelchen Masken und Grimassen geschmückt ist. Als ob karneval nicht schon genug wäre.
Aber alles Kommerz!

Eine Information aus Münster. Ja, es stimmt: Elefantin Ratna ist nicht mehr schwanger, sodass Thura nicht Oma werden wird. Bei einer Spätgebährenden wie Ratna – sie ist 22 – ist so etwas nicht ungewöhnlich. Bei diesem Elefantinnen kann es vorkommen, dass sie in den ersten Monaten einen Abort haben, weil sich die Frucht zu weit hinten eingenistet hat. Soll wohl auch bei Malas Genossin old Rani so gewesen sein. Aber da kann ich das nicht genau bestätigen. Bei Elefantin Hoa ging ja bei der ersten Schwangerschaft alles gut bis auf die Tatsache, dass sie einmal zu fest zugetreten hat, als ihr Jungtier geboren war. Und es war keine Absicht, wie ich noch einmal anmerken muss. Bei Hoa wird es dieses Mal wohl besser werden. Interessant wird, ob sie zur Herde um Thura, Rani und Saida kommen wird. Sind nicht die einfachsten Elefanten, aber bei der Klein-Gruppe um Don Chung und Trinh ist Hoa noch weniger gut aufgehoben. Ja, wie heisst es bei Isis Just: Die Leipziger Herde darf als gescheitert angesehen werden. Das sei keine Herde, sondern ein Zusammenschluss aus Einzelpersönlichkeiten. Ausserdem sei das Modell-Mala dort gescheitert.
Gut, ich plaudere hier wieder interna aus, denn der besagte Thriller ist noch gar nicht erschienen, wo das drin steht.
Ratna mag eine Fehlgeburt gehabt haben, aber wenigstens hat sich ihr Zeitfenster nicht geschlossen. Das ist schon mal was. Ausserdem wird ab Ende Dezember Cornys Jungtier erwartet. Wenn ich den Zeitungsartikel recht verstanden habe, soll sie dann nur in Sichtweite zu den anderen gehalten werden. Hat da die Zeitung was falsch verstanden oder bin nur ich das, der was falsch gelesen hat? Mal abwarten, was sein wird. In Hamburg klappt es doch auch mit den Herdengeburten.

Auch Elefantendame Mala bekommt derzeit Kürbisse ohne Ende. Angeblich habe sie sich schon überlegt, ob sie nicht in einen Hungerstreik treten solle. Aber da noch genügend andere Leckereien gereicht würden, hat sie es sich noch einmal anders überlegt. Sie hat im Grunde nichts gegen Kürbisse, aber zuviel davon, ist ihr einfach zu viel. Kennt man ja, wenn man tagelang das gleiche ist, kann man es irgendwann nicht mehr sehen und ist froh, wenn man etwas anderes vorgesetzt bekommt. Da hat die alte Kuh noch eine gute Auswahl. Heu gibt es, Äpfel gibt es, Möhren, aber leider, leider keine gekochten Kartoffeln. Die hat sie besonders gern.
Nun muss sie mal wieder ein Spiel des FC St. Pauli tippen. Es geht heute gegen den Karlsruher SC, der zu Beginn der Saison nicht schlecht gestartet war und nun ein wenig schwächelt. Mala ist dem Verein in Sympathie verbunden, was auch daran liegen mag, dass ihre liebste Freundin Jenny – wie sie gerne zu sagen pflegt, obwohl beide nie ein Gehege geteilt haben – dort schon seit acht Jahren lebt. Im Karlsruher Zoo natürlich. Elefantendame Mala hat sich zu einer Niederlage entschlossen. St. Pauli würde es heute ruhiger angehen, weil es am Dienstag im DFB-Pokal gegen Dortmund gehen würde. Und da sie dort unbedingt in die nächste Runde einziehen wollen, werden sie heute nicht so sehr auf Sieg aus sein.
Was die alte Kuh wieder alles weiss oder zumindest glaubt zu wissen. Beim DFB-Pokal sagt sie übrigens, dass St. Pauli gegen Dortmund gewinnen würde.
Die Pusteblume hat nun ganz anders getippt. Zum einen glaubt sie an einen Sieg von St. Pauli gegen den KSC – penetranter Linksrüssler, wie Jonas immer sagt -, während sie zum DFB-Pokal sagt, dass St. Pauli gegen Dortmund verlieren würde. Tja, da ist Jonas sehr gespannt, ob seine Pusteblume recht behalten wird. Das letzte Mal lag sie jedenfalls schon mal richtig, als sie sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Ich frage mich momentan ganz bang, wie es mit Werder Bremen weitergehen wird. Gegen Köln verloren sie gestern erneut ein Spiel und sind weiterhin Tabellenletzter. Liegt es nun am Trainer, am Team oder an ich weiss nicht was? Jedenfalls ist Robin Dutt der bisher schlechteste Trainer in der Geschichte Werder Bremens. Das will was heissen, denn es gab eine Zeit Ende des letzten Jahrhunderts – klingt, als ob es schon Ewigkeiten her wäre -, wo Werder regelmässig auf den hinteren Tabellenplätzen in die neue Bundesliga-Saison startete. Das besserte sich dann, aber nun scheint es wieder so weit zu sein. Doch es bleibt die Frage, ob Werder sich wieder berappeln wird. Dutt wird wohl heute Nachmittag gehen müssen und wer kommt dann? Bernd Schuster vielleicht? Warum nicht, in Spanien hat er gute Arbeit geleistet, nur in Deutschland will ihn kein Verein haben.

Jonas hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sein Heimatzoo einen Fotowettbewerb veranstaltet hatte. Nichts besonderes, denn das gibt es anderswo auch. Nun hat er sich die zwölf Bilder angesehen, die zur Auswahl stehen, um von den Website-Besuchern zum schönsten Motiv gekürt zu werden. Und dabei stiess er auf ein Bild, dass nicht im genannten Aktionszeitraum aufgenommen worden sein kann, sondern spätestens im Herbst 2012. Warum? Nun ja, das abgebildete Alpaka ist seit August 2013 nicht mehr in der Herde aufgetaucht, muss folglich gestorben sein. In dem Monat war es nicht das einzige Alpaka, das verstarb. Auch Jonas‘ Lieblingsalpaka namens Pinta segnete das Zeitliche. Etwa zwei Wochen später soll Carmen – das auf dem Foto abgebildete Alpaka – gestorben sein.
Vielleicht wurde sie auch hinter den Kulissen gehalten und ist nun wieder aufgetaucht, allerdings glaubt Jonas nicht daran, weshalb er vermutet, dass die EXIF-Daten verändert wurden. Möglich ist alles. Ich wollte es nur mal erwähnt haben.

 

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Streik – Wer sind wirklich die Leidtragenden?


Da steht man am Bahnsteig oder wartet auf dem Flughafen entnervt darauf, dass es endlich weitergeht. Aber nichts passiert, denn es wird gestreikt. Das beides sich nun beinahe überschneidet ist wahrlich ärgerlich, zudem enden in einigen Bundesländern auch noch die Ferien.
Da ist das Verständnis für die Streikenden bald auf dem absoluten Nullpunkt. Vor allem bei den Lokführern kann man kein Verständnis aufbringen. Denn da geht es nicht nur darum, dass die Tarife der Lokführer verbessert werden, sondern auch darum, welche Gewerkschaft nun für welche Mitarbeitergruppe die Verhandlungen führen darf. Die beiden Gewerkschaften sind die altbekannte und inzwischen verhasste GDL und die EVG, Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft.
Welch ein Kleinkinderkram. Nun gut, ein Streik ist durch das Grundgesetz geschützt, dennoch ärgert es uns masslos, wenn wir nicht von A nach B können. Heute hat es mich nicht getroffen, aber am Montag war auch ich von dem dreistündigen Streik betroffen. Zwar fahre ich nur wenige Stationen mit der S-Bahn, aber dennoch nervte es. Ich musste die Strecke mit dem Bus fahren, was im Feierabendverkehr nun eine halbe Ewigkeit dauerte, ausserdem waren die Busse restlos überfüllt. Das machte wirklich keinen Spass. Da werde ich wirklich sauer. Vor allem habe ich so langsam das Gefühl, als würden die Lokführer alle paar Monate streiken. Bei den Piloten hat es auch beinahe den Anschein, aber da bin ich nicht persönlich als Passagier betroffen.
Dennoch frage ich mich, was diese Streiks bringen sollen. Sie verärgern schliesslich nicht nur die betroffenen Fahrgäste, sondern sind auch noch teuer für das Unternehmen. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Deutsche Bahn und die Lufthansa am Hungertuch nagen müssen, wenn weiter gestreikt wird, dennoch ist es nicht gerade förderlich für das jeweilige Unternehmen. Deshalb wird auch gestreikt, um eben das bestreikte Unternehmen unter Druck zu setzen.
Aber die Forderungen der GDL sind einfach unverschämt. Jedenfalls von aussen betrachtet.
Ich werde dann wohl in den nächsten Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren, noch ist Sommer, da macht mir das nichts aus.

In der Ostukraine gibt es nun eine Waffenruhe, allerdings bleibt fraglich wie lange die halten wird und ob Russland die nicht irgendwie für sich nutzen kann.
Zudem plant die EU schon wieder Russland mit Sanktionen zu belegen. Dieses Mal soll es wohl auch Gazprom treffen. Wie soll das aussehen? Die EU nimmt kein Gas mehr aus Russland an? Das will ich sehen!
Ausserdem wurde in den letzten Tagen diskutiert, dass man 2018 die Fussball-WM in Russland boykottieren solle. Ganz ehrlich, das sind noch knapp vier Jahre bis dahin. Zudem kann in diesem Zeitraum noch viel passieren. Und das wichtigste Argument: Damit bestraft man nicht Russland, sondern die Sportler. Da hat Wolfgang Niersbach völlig recht. Nicht das Land wird bestraft, sondern die Sportler. Wenn Russland in vier Jahren immer noch seine imperialistischen Ambitionen hegt, sollte man sich anderes ausdenken. Man verhängt einfach ein Verbot, dass EU-Fussball-Fans nach Russland reisen. Denn damit kann man Russland strafen, indem keine Zuschauer kommen. Das tut dem Land weh, alles andere nicht.
Russland hat übrigens schon mal angekündigt, dass sie sich auch was Schönes überlegen werden, wenn die EU ihre Sanktionen in die Tat umsetzen wird. Was wollen sie denn noch boykottieren? Lebensmittel nehmen sie doch schon nicht mehr. Was gibt es denn noch?
Aber mir geht die Situation in der Ukraine langsam wirklich auf die Nerven. Wieso kommt niemand darauf, den eigentlichen Auslöser zu bestrafen? Dann dürfte mit ziemlicher Sicherheit das Kapitel die Krim ist Neurussland erledigt sein.

Aus Leipzig hat mir Melinoh berichtet, dass Thura und Saida bereits vergesellschaftet wurden. Beide akzeptieren sich. Wer nun Chefin ist, wurde ihr nicht deutlich. Ihr fiel nur auf, dass der Neuzugang, also Thura, am Weben war. Ja, das hatte ich befürchtet, denn sie muss ständig beschäftigt werden, da die Leipziger Anlage leider etwas reizarm ist. Da webt bald jeder Elefant. Thura machte das nach Ninas und Jonas‘ Aussage allerdings nur, wenn sie rein gar nichts zu tun hatte. Also mehr Beschäftigung. Dazu fiel Melinoh noch auf, dass Saida sich von Rani genervt fühlt, denn diese tritt sie oft weg, wenn die ihr zu nah kommt. Diese fängt dann zu Brüllen an, wo sofort Thura angelaufen kommt. Wenigstens das funktioniert, denn wenn ich Thura mal gesehen habe, war sie an ihrer Tochter nicht wirklich interessiert. Aber Rani soll schon manchmal eine Klette sein. Jonas hat beobachtet, wie sie Shandra so sehr auf die Nerven ging, dass diese unleidlich wurde.
Aber dann hat Melinoh auch beobachtet, dass Thura und Saida eng beieinander standen und sich berüsselten. Dennoch sind es meist Mutter und Tochter die beisammen stehen. Zu Rani hat Thura bei all ihren Jungtieren die engste Bindung, obwohl sie es nie mit Jungtieren hatte – weder mit ihren eigenen noch mit fremden. Das konnte man schon wenige Tage nach Ranis Geburt sehen, wie ich auf Bildern von Nina gesehen habe.
Und Rani würde auch langsam lernen, Saida nicht mehr zu oft zu nerven und sie in Ruhe zu lassen. Die hat auch seit acht Jahren kein Jungtier mehr um sich gehabt, da kann man das Verhalten schon verstehen. Ihre Tochter Salvana ist eine Ausnahme, aber die war damals auch schon neun Jahre alt. Shandra reagierte früher ähnlich auf Jungtiere wie jetzt Saida, sie hatte allerdings Angst vor denen und wollte in Ruhe gelassen werden. nun ist sie die Lieblingstante aller Jungtiere.
Bei „Elefant, Tiger & Co.“ kann man übrigens sehen, dass Saida sich als Chefin aufspielt. Dieses angebliche Schmusen ist ein Unterbuttern. Thura lässt es sich gefallen. Wie lange, das wird man dann sehen. Interessant war, dass sich beide sofort erkannt haben. Es war eine freundliche Kontaktaufnahme. Aber beide haben auch eine schwere Zeit zusammen in Spanien durchgestanden, so was schweisst zusammen, auch wenn man sich bald ein Jahrzehnt nicht gesehen hat.
Wo ich gerade von Leipzig spreche, kann ich auch gleich von Hamburg sprechen, denn da hat Jonas endlich seine Vermutung bestätigt bekommen. Aus gut unterrichteter Quelle – er hat seine Informanten überall – erfuhr er, dass neben Elefant Yashoda auch deren Tochter Kandy sowie Salvana nächstes Jahr Nachwuchs bekommen. Ich hatte mich schon seit Monaten über Jonas lustig gemacht, weil er der festen Überzeugung war, dass Kandy schwanger sei. Begründung: Sie hätte sich mit dem Rüssel so komisch an den Bauch gefasst. Das ist natürlich auch die beste Begründung, die es gibt. Deshalb habe ich es nie wirklich ernst genommen. Wobei ich das letzte Mal, als ich in Hamburg war, mich fragte, ob Jonas nicht recht habe. Denn Kandy wirkte etwas fülliger als sonst, Salvana ebenfalls, aber die ist auch ein wenig verfressen. Denn wenn es heissen würde, als dicken Elefanten seien schwanger, könnte man Shila auch dazuzählen. Aber die ist noch ein wenig klein dafür. Wenn sie noch ein paar Zentimeter gewachsen ist, wird sie sicher auch ein Rendezvous mit dem Elefantenbullen haben. Dann allerdings mit dem Nachfolger von Gajendra, denn dieser wird nächstes Jahr wieder hierher nach Hellabrunn zurückkehren. Bis dahin wird ihn aber wohl auch noch Lai Sinh aufsuchen, denn Darjeeling wird nächstes Jahr drei Jahre alt, da kann sie ihn mal kurz allein lassen. Shila hat das 2010 auch nicht geschadet.
Was noch immer dafür sprach, das Salvana und Kandy schwanger sind, war, dass sie nicht mehr Gajendra besucht haben. Salvana soll nur einmal dagewesen sein, Kandy sogar zweimal. An ihr schien er wohl nicht wirklich interessiert. Habe Bilder von Jonas gesehen, wo sie sich Gajendra anbot, er sich aber nicht um sie kümmerte. Dennoch hat es geklappt. Also dreifacher Nachwuchs im nächsten Jahr für Hamburg.
Mala wird es nicht zurückbringen. Wer noch nicht die Folgen von „Leopard, Seebär & Co.“ gesehen hat, wo die Elefantendame auf ihre Reise nach Belgien vorbereitet wird, kann sich am Mittwoch und Donnerstag die beiden Folgen um 17.10 Uhr auf dem NDR ansehen. Ich erwarte dann auch mal wieder einen Ansturm auf meine Seite. So ist das immer, wenn die Folgen gezeigt werden.
Was macht Mala momentan. Sie geniesst das schöne Wetter, hofft immer noch auf eine Rückkehr und macht weiter bei den Vorführungen mit. Wobei sie dazu so langsam keine Lust mehr hat.
Des weiteren betätigt sie sich immer noch als Fussballorakel. Bei St. Paulis Spiel gegen Greuther Fürth hatte sie auf eine Niederlage St. Paulis getippt, womit sie wie auch der Fressbeutel und die Pusteblume recht hatten. Folge war die Beurlaubung des Trainers und der U23-Trainer Thomas Meggle wurde neuer Trainer der Profi-Mannschaft. Übrigens der erste Trainer seit langer Zeit, der noch einen vollen Haarschopf hat. Denn seit Stanislawski hatten die Trainer alle die Frisur des ehemaligen Kultspielers und jetzigen Supermarkt-Leiters.
Mala jedenfalls freut sich, denn Meggle kenne sie noch aus ihren vergangenen und nie vergessenen Hamburger Zeiten. Das Testspiel gegen Leverkusen hat er schon mal nicht verloren, sondern Unentschieden gespielt. Nun träumt Mala bereits von einem Aufstieg des FC St. Pauli. Aber da sollte sie nicht zu euphorisch sein. Wenn St. Pauli es schaffen sollte, dann haben sie mal wieder sehr viel Glück gehabt. Auf den Relegationsplatz wollen sie wohl auch diesmal nicht, denn der HSV scheint immer noch in der letzten Saison stehen geblieben zu sein. Eine unendliche Geschichte geht weiter.
Heute findet das Abschiedsspiel von Kugelblitz Ailton statt und morgen ist dann der Tag der Legenden. Im Norden ist also eine Menge los.
Die Bundesliga spielt zwar nicht, aber dafür findet das erste EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft statt. Sie spielen gegen Schottland.
Am Mittwoch hatten sie gegen Argentinien gespielt. Praktisch eine Wiederauflage des WM-Endspiels. Obwohl Messi nicht spielte, wobei der beim Finale und während der ganzen WM schon nichts gezeigt hatte, verlor Deutschland glanzlos mit 4:2. Mala ärgerte sich dermassen, weil sie auf Unentschieden getippt. Dabei war sie noch besser als die Pusteblume gewesen, die getippt hatte, dass Deutschland gewinnen würde. Wobei sich Mala eigentlich darüber ärgert, dass sie nicht auf eine Niederlage getippt hat. Ihr Rüssel juckte und sagte was von Niederlage, aber Mala wollte das nicht glauben, weshalb sie letztendlich auf ein Unentschieden tippte. Mala sollte lieber auf ihren Instinkt hören.
Was sagt sie nun beim EM-Quali-Spiel der deutschen Nationalelf gegen Schottland? Deutschland gewinnt, denn das sei ein wichtiges Spiel. Da kann man sich keinen Patzer leisten, vor allem wenn man unbedingt Europameister werden will. Die Pusteblume ist ebenfalls für einen Sieg der deutschen Mannschaft. Aber Jonas ist inzwischen sicher, dass sie ein penetranter Rechtsrüssler ist. Bisher liegt ihre Quote bei 50 Prozent. Warten wir ab, wie sie sich machen wird. Er kann sich immer noch jemand anderen suchen.

 

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Wie lange wird es diesmal dauern?


Da wird seit über einem Jahr darüber gemotzt, dass die NSA uns ausspioniert. Aber nicht nur uns einfach Bürger, sondern auch hochrangige Politiker wie die Bundeskanzlerin. Und nun kommt raus, dass der BND gar nicht besser sein soll. Jahrelang soll er schon die Türkei ausspionieren und dazu auch noch die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Ja, ja, sag ich’s nicht immer, dass diejenigen, die den Mund am weitesten aufreissen, nicht wirklich besser sind? Genau so ist es nun herausgekommen. Nicht nur NSA, der britische und der französische Geheimdienst spionieren, vom russischen ganz zu schweigen, nein, auch der BND macht da mit. Warum sollten sie sich auch raushalten? So was gehört zum guten Ton, wenn man wissen will, was wirklich in der Welt vor sich geht. Meine ehemaligen Stasi-Nachbarn in Leipzig glauben ja auch daran, dass sie nur mit Lauschangriffen über alles informiert bleiben, was in der Strasse so vor sich geht. Aber wehe, man lauscht zurück, dann werden sie ungemütlich. Lei kann da einiges erzählen, ich aber auch. Will ich jetzt aber nicht.
Jedenfalls sieht man mal wieder, dass niemand eine weisse Weste hat.

Nun ist die Situation also in der Ukraine eskaliert. Es wurde ein russischer Militärkonvoi angegriffen, der sich auf ukrainischer Seite befand. Man habe so lange gewartet bis sie auf ukrainischen Gebiet waren, hiess es, um den Schlag ausführen zu können. Hat deshalb sogar eine Sonderausgabe der Tagesschau gegeben. Wahrscheinlich fürchtete man nun den grossen Rundumschlag. Aber der blieb erst einmal aus. Dafür steht allerdings der russische Hilfskonvoi still, da er von der Ukraine nicht abgefertigt wird. So kann man das auch machen, wenn man was nicht im eigenen Land haben will. Man ignoriert es einfach, macht die Leute mürbe mit der ewigen Warterei. Psychologische Kriegsführung kann man so was nennen. Ja, das ist weitaus intelligenter als ein paar Raketen zu werfen.
Und was hat es nun zu bedeuten, dass der Separatistenführer Strelkow zurükgetreten ist? Kommt nun ein wenig Ruhe in den Ukrainekonflikt rein?

Auf Sat.1 läuft die zweite Staffel von Promi-Big-Brother. Tja, im letzten Jahr waren da irgendwie mehr „Promis“ dabei als in diesem Jahr. Wobei ich mich gerade mal an drei Mitwirkende noch erinnern kann: Jenny Elvers, Martin Semmelrogge und David Hasselhoff.
In diesem Jahr muss man mit einem Dauerbachelor vorlieb nehmen und dem grössten Pop-Schlagersänger aller Zeiten (wann ist das noch mal gewesen?).
Wen ich mit letzterer Bezeichnung meine? Na, denjenigen, der nie beim Dschungelcamp mitmachen wollte, dann Anfang des Jahres doch mitwirkte, nach wenigen Tagen in den Sack haute und dann angeblich wieder reinwollte. Richtig, ich rede von Michael Wendler.
Anfang des Jahres kam gerade sein Best of-Album raus. Was kommt jetzt? Eine Biografie, irgendein Buch mit Bekenntnissen wie bei Schill? Irgendwie peinlich, dass er erst beim Dschungelcamp mitmacht und dann mehr als ein halbes Jahr später bei Promi-BigBrother auftaucht. Nun könnte man spekulieren, dass er dringend Geld braucht oder aber sich seinen Fans mal wieder zeigen will – von seiner nettesten Seite. Was es auch immer sein mag, ich will den wahren Grund gar nicht wissen.
Allerdings sind die Zuschauer gar nicht von Wendler begeistert, denn dieser wurde gleich von ihnen in den Keller gewählt. Also er soll wohl richtig leiden, haben sich diese gedacht.
Da fragt man sich nun, wie lange er es dieses Mal durchhalten. Bei uns in der Redaktion laufen die Wetten schon nach wie viel Tagen er gehen wird. Ich habe auf sieben Tage getippt. Dieses Mal wird er wohl länger durchhalten, auch wenn er gleich im Keller gelandet ist.
Bei einem wusste ich nun gar nicht, wer er war: Hubert Kah, Sänger der Neuen Deutschen Welle. Das ist vor meiner Zeit gewesen, wie ich zugeben muss, aber dennoch habe ich weder was von Hubsi jemals gehört noch gesehen. Tja, ich sag jetzt mal Hubsi, weil ich den Namen immer so abkürze. Passt auch besser zu ihm, denn irgendwie kommt Hubsi einem ein wenig verschroben vor. Das dürfte noch was werden.
Ich gucke es mir nicht an, solange Michael Wendler da drin ist. Aber selbst danach habe ich keine Lust auf dieses Format. Ich verstehe nicht einmal, was die da an Prüfungen oder wie das auch immer heisst. Vielleicht habe ich den Zusammenschnitt auch einfach nicht verstanden. Mir egal, das muss ich mir nicht antun. Aber wenigstens wurde Oliver Pocher ersetzt, denn der passte als Moderator überhaupt nicht. Aber Cindy aus Marzahn wusste ja schon, wie das ist, neben einem Selbstdarsteller moderieren zu müssen. Jetzt hat sich das wenigstens gebessert, aber immer noch kein Grund sich auf Sat.1 zu verirren. Da lese ich lieber was.

Die 1. Runde des DFB-Pokals hat begonnen und Elefantendame Mala sowie ihre Nachfolgerin, der nette Schlaubeutel, haben die Spiele von St. Pauli und dem USC Paloma getippt, Mala noch dazu das Spiel Werder Bremen gegen Illertissen. Sie will sich momentan bei Plattfuss einschleimen, die Werder-Fan sein soll. Was sagen also beide Rüsselorakel? Mala geht davon aus, dass St. Pauli und Werder gewinnen werden, während der USC Paloma gegen Hoffenheim verlieren wird. Jonas ist ein wenig ratlos, was der Schlaubeutel ihm gesagt hat. Denn erst war sie dafür, dass Hoffenheim gegen Paloma gewinnt und dann tippte sie immer auf Paloma. Mit einem Unentschieden kommt man im DFB-Pokal nicht weiter, also was hat sie denn nun gesagt? Da sie mehrheitlich für einen Sieg Palomas war, hat sich Jonas dafür entschieden, dass der Schlaubeutel dafür ist, dass Paloma in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen wird. Ausserdem würde St. Pauli gegen Rathenow gewinnen. Na, da bin ich mal wieder gespannt, was das nun wird. Irgendwie glaube ich, dass Jonas mit dem Schlaubeutel als Fussballorakel nicht wirklich zurechtkommt, aber solange er es nicht beim wohlgenährten Dickerchen versuchen kann, weil diese durch ein paar Schmarotzer eingerahmt ist, wird das eben nichts. Und Plattfuss ist halt nicht geeignet, wie er herausgefunden hat.
Aber egal, wie es auch ausgehen mag, es ist sowieso alles Zufall. Da kann sich Jonas am Ende ärgern oder nicht, dem Schlaubeutel ist das alles egal, hauptsache, sie bekommt etwas zu futtern.

 

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Droht ein Europa-Krieg?


Da hat man gedacht, dass die Ukraine endlich zur Ruhe kommen würde, nachdem Janukowitsch abgesetzt wurde. Doch nein, es kommt immer schlimmer als gedacht. Der pro-russische Teil der Ukraine, die Krim, will sich offenbar abspalten. Der ebenfalls pro-russische Politiker Sergej Aksjonow habe dort die Macht übernommen. Das wird aus Kiew heftig kritisiert, denn es verstosse gegen die Verfassung.
Nun ist auch Russland in Alarmbereitschaft, die russische Schwarzmeer-Flotte kooperiert mit der Krim-Regierung. Es beginnt ein Säbelrasseln, wie es das bereits vor 100 Jahren gab.
Gut, damals betraf es halb Europa, ausgelöst durch ein paar Pistolenschüsse. Damals sah sich Russland auch in der Rolle des Beschützers, wie es jetzt auch ist. Das russische Militär will die Krim-Region unterstützen, was natürlich die Rest-Ukraine nicht auf sich sitzen lassen kann. Die mobilisiert nun ihr Militär, nennt nicht nur die Krim-Regierung verfassungswidrig. Falls die „falsche“ Regierung nicht freiwillig zurücktreten sollte, wird wohl das Militär eingreifen.
Und hinter der Ukraine steht dann sehr wahrscheinlich halb Europa und die USA. Allerdings machen die sich meist wichtiger als sie sind. Obama hat schon ein Machtwort gesprochen, aber nutzen wird es ihm nichts. Denn allein kann er gar nichts machen. Aber was ist mit der EU? werden sie ein Machtwort sprechen und Russland auf die Finger hauen? Putin wird sich natürlich nichts sagen lassen, hat er schliesslich noch nie. Ausserdem hat ihn gerade das Kreml-Parlament mit dem Krim-Einsatz beauftragt. Was das nur werden wird?
Kann ein Land das nicht einmal selbst lösen – und dazu noch friedlich?
Entweder verhält sich Russland nun ruhig, was ich persönlich nicht glaube, oder es wird noch einiges geschehen. Einen dritten Weltkrieg wird es nicht geben, dazu ist Europa zu vernünftig. Aber so ganz Europa ist die Ukraine nun auch wieder nicht. Aber aus dem Zeitalter der Kriege sollte man nun langsam raus sein. Alle sollen sich an einen Tisch setzen und vernünftig diskutieren bis eine Lösung gefunden ist. Allerdings wird das sehr wahrscheinlich nicht geschehen. Wieso auch, wenn mit der Hau-Drauf-Taktik auch alles möglich ist und man garantiert seine eigene Meinung durchsetzen kann, wenn man mehr Militär aufzubieten hat? Da setzt man sich doch nicht an einen runden Tisch – der nicht wirklich rund ist, aber man nennt es nun einmal so.
Da können wir nun noch einiges erwarten.
Das scheint nun einzutreten, denn Putin bittet das Parlament um Zustimmung für einen Militäreinsatz. Das Militär der Ukraine ist bereits in Alarmbereitschaft versetzt. Nun beginnt das Säbelrasseln.
Es hat begonnen. Das russische Parlament hat Putin zugestimmt. Angeblich sollen schon 2000 russische Soldaten auf der Krim gelandet sein. Tja, jetzt wird es wirklich spannend. Hoffentlich sind alle Beteiligten besonnen genug, dass es nicht zu Schlimmeren kommt.

Nächste Woche zeigt Arte einen Film und eine Dokumentation über Katharine Hepburn. Ist nicht wirklich ein Themenabend, aber ich nenne es eine willkommene Gelegenheit, um Arte mal wieder darauf aufmerksam zu machen, dass sie im September einen Themenabend über den franco-russischen Schauspieler Ivan Mosjoukine machen sollten. Nein, ich schreibe nicht könnten, denn das wäre nicht fordernd genug.
Also, Arte, im September ein schöner Themenabend. Ich warte schon darauf.

So, Elefantendame Mala hat endlich einen Blick auf die beiden neuen Staatsgäste aus China werden dürfen. Ein wenig empört ist Mala allerdings darüber, dass sie beiden Pandas sogar mit einem Staatsempfang bei ihrer Ankunft in Belgien empfangen wurden. Denn die alte Kuh hat darauf leider verzichten müssen. Und dass, wo sie doch Europas klügster Elefant ist. Das dämpfte natürlich ihre Freude darüber, endlich einmal echte grosse Pandas zu sehen. Die kleinen Pandas kannte sie schon, aber das seien nur Katzenbären und viel zu langweilig.
Zu den beiden Neuankömmlingen hat sie nach einem Blick auf schon einen Kommentar abgegeben: „Bambusfresser!“ Ja, die Elefantendame weiss wieder alles.
Mala fürchtet seit der Ankunft der Pandas nun natürlich ihren Status als Star sinken. Denn das beliebteste Tier ist in den letzten beiden anderthalb Jahren immer sie gewesen. Nun ist das Pandapärchen da und wird ihr mit ziemlicher Sicherheit den Rang ablaufen. Das gefällt der alten Kuh nun gar nicht. Da kann sie auch hübsch wieder nach Hause zurückkehren. Da kann sie sich wenigstens noch mit Mogli herumärgern und wird dennoch von allen gemocht. Ausserdem wird da ja noch genügend Werbung mit ihr gemacht. Aber erst einmal will sie ihren offiziellen 50. Geburtstag am 08. Juni abwarten. Falls sie genug hofiert wird, möchte sie noch ein paar Monate bleiben. Aber Zuhause ist es bekanntlich am schönsten. Und da will sie in den nächsten Jahren wieder hin.
Da sie nun nicht immer im Park umherläuft und die Pandas auch nicht so interessant findet, hat sie mal wieder nichts besseres zu tun, als das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Am Montag wird es gegen Union Berlin gehen. Beim letzten Spiel, als es gegen Dresden ging, tippte Mala auf einen Sieg und hatte mal wieder recht. Passiert höchst selten, dass sie mal danebenliegt. Nun also das Spiel gegen Union Berlin. Was sagt die alte Kuh? Sie tippt zielsicher auf einen Sieg des FC St. Pauli. Tja, das ist auch nötig, wenn der Verein den Relegationsplatz schaffen will. Natürlich müssen sie dann noch aus den Relegationsspielen als gloreicher Sieger hervorgehen, damit Hamburg erstklassig bleibt. Denn das der HSV es bleibt, steht weiterhin in den Sternen. Zwar haben sie letzte Woche souverän gegen Dortmund gewonnen, aber der BVB litt auch irgendwie unter einem Blackout.
Heute geht es für den HSV gegen Werder Bremen. Es ist das 100. Nordderby und nicht nur deshalb bisant, weil beide Vereine sich nicht leiden können, denn beide Vereine kämpfen gegen den Abstieg. Werder weitaus weniger als der HSV, aber wirklich gerettet ist keiner von ihnen. Da ist das heutige Spiel ziemlich bedeutend, denn drei Punkte heissen Boden gutmachen gegen den Abstieg. Diese braucht der HSV weitaus dringender als Werder Bremen. Aber werden sie es auch schaffen? Tja, van der Vaart steht schon einmal nicht in der Startelf. Eine gute Entscheidung, wie ich meine, denn in den letzten Spielen hat er nicht wirklich was gebracht. Das sagen nicht nur die Fans – alle natürlich nicht -, sondern auch Lothar Matthäus. Aber wenn man Matthäus etwas sagt, kann man es natürlich nicht ernst nehmen. Dabei kann er von sich sagen, dass er schon die deutsche Nationalmannschaft besiegt hat. Nein, nicht 1998, sondern einige Jahre später, als er Nationaltrainer von Bulgarien war. Gut, gegen Bulgarien verliert Deutschland öfters mal. Mittwoch geht es erst einmal gegen Chile.
Falls der HSV doch noch absteigen sollte, kann St. Pauli aufsteigen, damit bleibt Hamburg dann erstklassig. Ich finde den Radiospruch einfach toll, weil er so furchtbar ungenau ist. Da hat mir Jonas wieder einen Floh ins Ohr gesetzt.
Elefantendame Mala wäre ein Unentschieden im Nordderby lieber. Aber was sie möchte, wird natürlich nicht berücksichtigt. Ihre Lieblingsfreundin Plattfuss hätte natürlich am liebsten einen Sieg. Aber dennoch wird sie sich weiterhin offiziell als HSV-Fan ausgeben. Nur damit sie von Mogli nichts auf die Mütze bekommt.

 

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Wetten, dass es nach der Sommerpause einen Moderatorenwechsel geben wird?


„Hier läuft alles gut – ausser der Verdauung.“
(Winfried Glatzeder im Dschungeltelefon)

Ein neuer Tiefstwert ist erreicht. Es ist zu schön! Trotz der ganzen Aufmerksamkeit, die um die Online-Petition gemacht wurde, Markus Lanz solle vom ZDF abgesetzt werden, haben nicht mehr Menschen die Sendung „Wetten, dass..?“ eingeschaltet, sondern sogar weniger als die Male zuvor.
Ist es denn zu glauben? Ja, seit ich heute Morgen die Quote sah und einige Berichte las, wusste ich, dass meine Hoffnungen erfüllt wurden. Und ich erinnere gerne an meinen Artikel, wo ich sagte, dass Markus Lanz mit „Wetten, dass..?“ untergehen wird.
Gerade einmal 6,31 Millionen Zuschauer haben sich die Show angetan. Das ist der allerneueste Tiefststand seit Markus Lanz die Moderation übernommen hat. Das Dschungelcamp hingegen konnte sich über mehr als acht Millionen Zuschauer „freuen“. Beide Sendungen liefen für eine kurze Zeit auch parallel. Ob es da noch weniger Zuschauer bei „Wetten, dass..?“ wurden? Das kann ich leider nicht sagen. Dafür frage ich mich, warum das Dschungelcamp reizvoller erscheint als „Wetten, dass..?“.
„Wetten, dass..?“ ist am Ende, man kann es anders gar nicht sagen. Die Zuschauer sehen es sich nicht mehr an, obwohl auf den anderen TV-Sendern nur Konserven liefen. Vielleicht wollte sich die Mehrheit lieber Menderes ansehen? Nein, glaube ich nicht. Ausserdem kam der auch erst fast gegen Ende von „DSDS“. Warum also ist wieder eine Sendung von „Wetten, dass..?“ so katastrophal ausgefallen?
Woran mag es nur liegen? Es bleibt ein einziger Punkt: Markus Lanz. Er ist einfach nicht für eine Show wie „Wetten, dass..?“ geeignet. Denn dazu braucht es Charisma, Spontanität und vor allem Witz. Drei Dinge, die ich ihm abspreche.
Ausserdem muss man noch einmal daran erinnern, dass Markus Lanz nicht die erste Wahl für „Wetten, dass..?“ gewesen ist. Da gab es eine lange Liste mit Namen wie unter anderem Hape Kerkeling oder Jörg Pilawa. Doch sie alle sagten ab und Johannes B. Kerner war zu Sat.1 gegangen, fiel also auch aus. Der ist nun allerdings zum ZDF zurückgekehrt. Was ich damit sagen will? Nun ja, dass die ZDF-Oberen sich in der Sommerpause vielleicht einmal zusammensetzen und überlegen, wie es mit „Wetten, dass..?“ weitergehen soll. Nach dreissig Jahren die Sendung einstellen, weil ein Moderator nicht fähig ist, die Zuschauer von sich zu überzeugen? Nein, das hat „Wetten, dass..?“ wirklich nicht verdient. Es braucht einen Moderator, dem man die Moderation abnimmt, der halbwegs sympathisch ist und sich nicht durchweg an seinen schlauen Kärtchen festhält. Und da hat das ZDF momentan nur noch Johannes B. Kerner.
Aber gut, natürlich kann man auch die Show ganz einstellen, aber dann sollte Markus Lanz ebenfalls „Auf Wiedersehen“ gesagt werden.
Lanz hat übrigens den Rat von Frank Elstner beherzigt und sich mehr auf die Wetten konzentriert. Aber was bringt es, wenn er immer noch der Moderator nichts. Richtig, es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Brachte also wenig. Die Online-Petition versuchte er in dem Sinne lächerlich zu machen, dass er sagte, wem die Kanalarbeiten in Karlsruhe zu sehr stinken würde, solle doch eine Online-Petition einreichen. Mit diesem „Witz“ sagte er für mich nur, dass er die Online-Petition gegen ihn nicht wirklich ernst nimmt. Aber so kommt er eben rüber. Als würde jegliche Kritik an ihm abperlen wie der Schmutz an einem Lotusblatt.
Dieses Mal soll es Markus Lanz geschafft haben, die Sendung eine Minute vor dem vorgesehenen Ende der Sendung beendet zu haben. Na ja, er hat immer gesagt, dass er nicht überziehen will. Aber das er es noch unterbietet? Da muss die Sendung sehr langweilig gewesen sein. Oder hat Lanz weniger geredet, weil er die Hälfte seiner schlauen Karten verloren hatte? Keine Ahnung, schliesslich boykottiere ich die Sendung.

So langsam lichtet sich das Dschungelcamp um die, die man nicht mehr sehen kann oder die man einfach nie gesehen hat.
Als aktuell letzter Kandidat wurde Mola Adebisi von den Zuschauern abgewählt, da er die wenigstens Anrufe bekam. Irgendwie wusste er auch nicht wirklich, ob er nun bleiben sollte oder nicht. Zudem hatte er sich seit seiner grossen „Ohne mich hätte ihr gar keine Stern bekommen“ und „Die Stromschläge taten eh weh“-Aktion ins Abseits gespielt. Regina ist total enttäuscht von ihm. Für sie war er immer sympathisch gewesen und dann so was. Ja, sie wollte erst gar nicht glauben, als ich ihr davon erzählte. Eventuell haben so noch andere gedacht. Keine Ahnung
Ein weiteres Phänomen ist übrigens, dass einige Kandidaten unbedingt rausgewählt werden wollen. Extrem war es vor zwei Jahren, als Vincent Raven und Ailton immer rauswollten, aber die Zuschauer einfach weiter für sie anriefen. Dieses Mal sind es Tanja Schumann, Julian F. M. Stoeckel und Mola Adebisi gewesen. Für Julian F. M. Stoeckel war dann wirklich Schluss. Ich war auch froh darüber, denn wenn ich ihn mal sah, ertrug ich ihn einfach nicht. Leider warte ich immer noch darauf, dass Gabby endlich rausfliegt. Die macht sich einfach nur wichtig, obwohl sie überhaupt nichts leistet. Nicht einmal schmutzig werden will sie, weil sie Angst um ihre Haare hat. Dabei hat sie nicht einmal die verfilzten Locken wie Mola, so dass sie das Zeug recht leicht aus den Haaren bekommt. Das hat die Camp-Kandidaten auch mindestens zwei Sterne gekostet.
Bis gestern recht blass blieb, war Tanja Schumann. Erst seit der Schatzsuche merkt man, dass sie da ist. Gestern machte sie dann ihren Quatsch für den man sie auch kennt. Und sie durfte wieder drin bleiben, obwohl sie erneut ein „Vielleicht“ bekam. Wäre auch echt schade, wenn sie geht. Auch wenn man von ihr nicht viel sieht, so sehe ich sie weitaus lieber als Gabby. Letztere kann ich einfach nicht ertragen. Macht Theater wegen nichts, dann fängt sie zu lästern an. Sie ist mir einfach unsympathisch. Larissa Marolt nervt auch rum, vor allem ist es immer das gleiche, aber die ignoriere ich einfach nur noch, wenn sie kommt.
Gestern hatte sie sich das Handgelenk verstaucht oder geprellt, was mehr wehtut, als wenn etwas gebrochen ist. Da fragten sich auch die meisten, was sie da wieder angestellt hat, dass sie so am durchdrehen ist. Und kein Arzt in Sicht, der sie behandelte, obwohl einer im Camp anwesend war. Nun gut, sie braucht nun einmal die grosse Bühne und Winfried Glatzeder schickte sie dann auch ins Dschungeltelefon, damit sie ärztliche Hilfe bekam. Dass nicht schon früher was passierte, ist ein Wunder, wo Larissa doch bald jeden Tag mindestens ein Dutzend Mal hinzufallen scheint.
Bei Winfried Glatzeder fragt man sich manchmal, ob da nicht Engelchen und Teufelchen in einer Person zu finden sind. Da ist er manchmal ganz verständnisvoll und leitet die anderen an. Dann wiederum kehrt er das Arschloch raus. Nun gut, so mag er vielleicht sein. Es irritiert nur sehr. Dennoch denke ich, dass er es mindestens unter die letzten fünf schaffen wird.
Aber wer nun die Dschungelkrone erringen wird? Ich habe einfach keine Ahnung. Entweder gönnt man es der Hälfte von den noch anwesenden Kandidaten nicht oder kann sich beim Rest nicht entscheiden, wer die Krone bekommen soll. Sage immer noch, dass eine Frau gewinnen wird. So lautet das Gesetz der Serie. Aber wer denn? Tanja Schumann wird wohl morgen spätestens übermorgen gehen. Da bleibt nur noch Melanie Müller.
Am Samstag werden wir dann wissen, wer gewinnen wird und sich Dschungelkönig oder -königin 2014 nennen kann.

Michael Wendler macht immer noch von sich reden. Einmal als Running Gag während der Sendung, wo seine Figur immer wieder auftaucht und dann aus dem Baumhaus geworfen wird. Und dann war er bei „explosiv“ (nicht dem Nachtjournal) zu sehen, wo er doch tatsächlich den Gag mit dem Hubschrauber aufnahm. Da fragte ich mich, ob er das tatsächlich ernst meinte oder nur witzig sein wollte. Denn wenn ich Wendler momentan was sagen höre, kommt es mir so vor, als habe er den Sinn für die Realität verloren. Wobei, kein Wunder, schliesslich hat sein Begleiter ihm auch mächtig Honig ums Maul geschmiert. Ganz Deutschland wäre überrascht von ihm gewesen. Allerdings nicht im positiven Sinn, wie gesagt wurde, sondern weil Wendler sich so zeigte, wie man es erwartet hatte und sogar noch schlimmer. So vergrault man noch die, die ihm bisher relativ positiv gegenüber gestanden haben.

Elefantendame Mala hat gezeigt, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt. Sie tippte bei Werder Bremen auf ein Unentschieden gegen Braunschweig – und was war es? Richtig, eine müde Nullnummer, obwohl Werder ein Tor schoss. Dieses wurde leider nicht anerkannt.
Wenn der FC St. Pauli wieder spielt, wird sich Mala als Rüsselorakel zurückmelden. Bis dahin kann sie noch der Frage nachgehen, ob St. Pauli es am Ende der Saison auf den Relegationsplatz schafft und dann eventuell gegen den HSV antreten muss. Wir werden sehen.

 

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