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Wetten, dass es nach der Sommerpause einen Moderatorenwechsel geben wird?


„Hier läuft alles gut – ausser der Verdauung.“
(Winfried Glatzeder im Dschungeltelefon)

Ein neuer Tiefstwert ist erreicht. Es ist zu schön! Trotz der ganzen Aufmerksamkeit, die um die Online-Petition gemacht wurde, Markus Lanz solle vom ZDF abgesetzt werden, haben nicht mehr Menschen die Sendung „Wetten, dass..?“ eingeschaltet, sondern sogar weniger als die Male zuvor.
Ist es denn zu glauben? Ja, seit ich heute Morgen die Quote sah und einige Berichte las, wusste ich, dass meine Hoffnungen erfüllt wurden. Und ich erinnere gerne an meinen Artikel, wo ich sagte, dass Markus Lanz mit „Wetten, dass..?“ untergehen wird.
Gerade einmal 6,31 Millionen Zuschauer haben sich die Show angetan. Das ist der allerneueste Tiefststand seit Markus Lanz die Moderation übernommen hat. Das Dschungelcamp hingegen konnte sich über mehr als acht Millionen Zuschauer „freuen“. Beide Sendungen liefen für eine kurze Zeit auch parallel. Ob es da noch weniger Zuschauer bei „Wetten, dass..?“ wurden? Das kann ich leider nicht sagen. Dafür frage ich mich, warum das Dschungelcamp reizvoller erscheint als „Wetten, dass..?“.
„Wetten, dass..?“ ist am Ende, man kann es anders gar nicht sagen. Die Zuschauer sehen es sich nicht mehr an, obwohl auf den anderen TV-Sendern nur Konserven liefen. Vielleicht wollte sich die Mehrheit lieber Menderes ansehen? Nein, glaube ich nicht. Ausserdem kam der auch erst fast gegen Ende von „DSDS“. Warum also ist wieder eine Sendung von „Wetten, dass..?“ so katastrophal ausgefallen?
Woran mag es nur liegen? Es bleibt ein einziger Punkt: Markus Lanz. Er ist einfach nicht für eine Show wie „Wetten, dass..?“ geeignet. Denn dazu braucht es Charisma, Spontanität und vor allem Witz. Drei Dinge, die ich ihm abspreche.
Ausserdem muss man noch einmal daran erinnern, dass Markus Lanz nicht die erste Wahl für „Wetten, dass..?“ gewesen ist. Da gab es eine lange Liste mit Namen wie unter anderem Hape Kerkeling oder Jörg Pilawa. Doch sie alle sagten ab und Johannes B. Kerner war zu Sat.1 gegangen, fiel also auch aus. Der ist nun allerdings zum ZDF zurückgekehrt. Was ich damit sagen will? Nun ja, dass die ZDF-Oberen sich in der Sommerpause vielleicht einmal zusammensetzen und überlegen, wie es mit „Wetten, dass..?“ weitergehen soll. Nach dreissig Jahren die Sendung einstellen, weil ein Moderator nicht fähig ist, die Zuschauer von sich zu überzeugen? Nein, das hat „Wetten, dass..?“ wirklich nicht verdient. Es braucht einen Moderator, dem man die Moderation abnimmt, der halbwegs sympathisch ist und sich nicht durchweg an seinen schlauen Kärtchen festhält. Und da hat das ZDF momentan nur noch Johannes B. Kerner.
Aber gut, natürlich kann man auch die Show ganz einstellen, aber dann sollte Markus Lanz ebenfalls „Auf Wiedersehen“ gesagt werden.
Lanz hat übrigens den Rat von Frank Elstner beherzigt und sich mehr auf die Wetten konzentriert. Aber was bringt es, wenn er immer noch der Moderator nichts. Richtig, es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Brachte also wenig. Die Online-Petition versuchte er in dem Sinne lächerlich zu machen, dass er sagte, wem die Kanalarbeiten in Karlsruhe zu sehr stinken würde, solle doch eine Online-Petition einreichen. Mit diesem „Witz“ sagte er für mich nur, dass er die Online-Petition gegen ihn nicht wirklich ernst nimmt. Aber so kommt er eben rüber. Als würde jegliche Kritik an ihm abperlen wie der Schmutz an einem Lotusblatt.
Dieses Mal soll es Markus Lanz geschafft haben, die Sendung eine Minute vor dem vorgesehenen Ende der Sendung beendet zu haben. Na ja, er hat immer gesagt, dass er nicht überziehen will. Aber das er es noch unterbietet? Da muss die Sendung sehr langweilig gewesen sein. Oder hat Lanz weniger geredet, weil er die Hälfte seiner schlauen Karten verloren hatte? Keine Ahnung, schliesslich boykottiere ich die Sendung.

So langsam lichtet sich das Dschungelcamp um die, die man nicht mehr sehen kann oder die man einfach nie gesehen hat.
Als aktuell letzter Kandidat wurde Mola Adebisi von den Zuschauern abgewählt, da er die wenigstens Anrufe bekam. Irgendwie wusste er auch nicht wirklich, ob er nun bleiben sollte oder nicht. Zudem hatte er sich seit seiner grossen „Ohne mich hätte ihr gar keine Stern bekommen“ und „Die Stromschläge taten eh weh“-Aktion ins Abseits gespielt. Regina ist total enttäuscht von ihm. Für sie war er immer sympathisch gewesen und dann so was. Ja, sie wollte erst gar nicht glauben, als ich ihr davon erzählte. Eventuell haben so noch andere gedacht. Keine Ahnung
Ein weiteres Phänomen ist übrigens, dass einige Kandidaten unbedingt rausgewählt werden wollen. Extrem war es vor zwei Jahren, als Vincent Raven und Ailton immer rauswollten, aber die Zuschauer einfach weiter für sie anriefen. Dieses Mal sind es Tanja Schumann, Julian F. M. Stoeckel und Mola Adebisi gewesen. Für Julian F. M. Stoeckel war dann wirklich Schluss. Ich war auch froh darüber, denn wenn ich ihn mal sah, ertrug ich ihn einfach nicht. Leider warte ich immer noch darauf, dass Gabby endlich rausfliegt. Die macht sich einfach nur wichtig, obwohl sie überhaupt nichts leistet. Nicht einmal schmutzig werden will sie, weil sie Angst um ihre Haare hat. Dabei hat sie nicht einmal die verfilzten Locken wie Mola, so dass sie das Zeug recht leicht aus den Haaren bekommt. Das hat die Camp-Kandidaten auch mindestens zwei Sterne gekostet.
Bis gestern recht blass blieb, war Tanja Schumann. Erst seit der Schatzsuche merkt man, dass sie da ist. Gestern machte sie dann ihren Quatsch für den man sie auch kennt. Und sie durfte wieder drin bleiben, obwohl sie erneut ein „Vielleicht“ bekam. Wäre auch echt schade, wenn sie geht. Auch wenn man von ihr nicht viel sieht, so sehe ich sie weitaus lieber als Gabby. Letztere kann ich einfach nicht ertragen. Macht Theater wegen nichts, dann fängt sie zu lästern an. Sie ist mir einfach unsympathisch. Larissa Marolt nervt auch rum, vor allem ist es immer das gleiche, aber die ignoriere ich einfach nur noch, wenn sie kommt.
Gestern hatte sie sich das Handgelenk verstaucht oder geprellt, was mehr wehtut, als wenn etwas gebrochen ist. Da fragten sich auch die meisten, was sie da wieder angestellt hat, dass sie so am durchdrehen ist. Und kein Arzt in Sicht, der sie behandelte, obwohl einer im Camp anwesend war. Nun gut, sie braucht nun einmal die grosse Bühne und Winfried Glatzeder schickte sie dann auch ins Dschungeltelefon, damit sie ärztliche Hilfe bekam. Dass nicht schon früher was passierte, ist ein Wunder, wo Larissa doch bald jeden Tag mindestens ein Dutzend Mal hinzufallen scheint.
Bei Winfried Glatzeder fragt man sich manchmal, ob da nicht Engelchen und Teufelchen in einer Person zu finden sind. Da ist er manchmal ganz verständnisvoll und leitet die anderen an. Dann wiederum kehrt er das Arschloch raus. Nun gut, so mag er vielleicht sein. Es irritiert nur sehr. Dennoch denke ich, dass er es mindestens unter die letzten fünf schaffen wird.
Aber wer nun die Dschungelkrone erringen wird? Ich habe einfach keine Ahnung. Entweder gönnt man es der Hälfte von den noch anwesenden Kandidaten nicht oder kann sich beim Rest nicht entscheiden, wer die Krone bekommen soll. Sage immer noch, dass eine Frau gewinnen wird. So lautet das Gesetz der Serie. Aber wer denn? Tanja Schumann wird wohl morgen spätestens übermorgen gehen. Da bleibt nur noch Melanie Müller.
Am Samstag werden wir dann wissen, wer gewinnen wird und sich Dschungelkönig oder -königin 2014 nennen kann.

Michael Wendler macht immer noch von sich reden. Einmal als Running Gag während der Sendung, wo seine Figur immer wieder auftaucht und dann aus dem Baumhaus geworfen wird. Und dann war er bei „explosiv“ (nicht dem Nachtjournal) zu sehen, wo er doch tatsächlich den Gag mit dem Hubschrauber aufnahm. Da fragte ich mich, ob er das tatsächlich ernst meinte oder nur witzig sein wollte. Denn wenn ich Wendler momentan was sagen höre, kommt es mir so vor, als habe er den Sinn für die Realität verloren. Wobei, kein Wunder, schliesslich hat sein Begleiter ihm auch mächtig Honig ums Maul geschmiert. Ganz Deutschland wäre überrascht von ihm gewesen. Allerdings nicht im positiven Sinn, wie gesagt wurde, sondern weil Wendler sich so zeigte, wie man es erwartet hatte und sogar noch schlimmer. So vergrault man noch die, die ihm bisher relativ positiv gegenüber gestanden haben.

Elefantendame Mala hat gezeigt, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt. Sie tippte bei Werder Bremen auf ein Unentschieden gegen Braunschweig – und was war es? Richtig, eine müde Nullnummer, obwohl Werder ein Tor schoss. Dieses wurde leider nicht anerkannt.
Wenn der FC St. Pauli wieder spielt, wird sich Mala als Rüsselorakel zurückmelden. Bis dahin kann sie noch der Frage nachgehen, ob St. Pauli es am Ende der Saison auf den Relegationsplatz schafft und dann eventuell gegen den HSV antreten muss. Wir werden sehen.

 

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Darf die Politik uns vorschreiben, wie wir leben sollen?


Immer wenn eine Bundestagswahl näherrückt, kommen die Grünen auf die absurdesten Ideen. Die neueste: In den deutschen Kantinen sollte doch ein vegetarischer Tag, kurz Veggie-Day, eingeführt werden.
Die Empörung war natürlich gross, denn wer lässt sich von einer Partei, die immer noch von Atomkraftwerken (was falsch ist, wenn auch verwendet werden kann) redet, etwas vorschreiben? Niemand, also gab es Kritik ohne Ende.
Im Grunde genommen ist es keine schlechte Idee, wieso es nun gerade der Donnerstag- oder wars der Freitag? – sein soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Beim Freitag wäre es klar, denn das ist früher der traditionelle Fastentag gewesen, wo es Fisch gab. Da war man auch noch bibelfester als heute. Hat sich alles geändert.
Aber der Fleischkonsum sinkt tatsächlich, wenn auch nur um wenige Milliprozente. Dafür will der Verbraucher nicht mehr soviel Rindfleisch. Bekanntlich sorgen Rinder hauptsächlich für eine Schädigung des Klimas. Nicht nur sind sie andauernd am pupsen und rülpsen, sondern der Anbau ihres Futters geht auch ins Klima. Da scheinen wir also gelernt zu haben.
Aber kann man den Menschen einfach so vorschreiben, dass sie an einem Tag nur Gemüse essen sollen? Es gibt sehr leckere Rezepte, die gänzlich ohne Fleisch auskommen. Wenn jemand mal eine eine bekannte vegetarische Zeitschrift guckt, wird man schon fündig werden. Es gibt gute Gerichte und anderes, was man eben weniger mag. Aber Geschmäcker sind verschwinden. Man braucht doch auch nicht von jetzt auf gleich, völlig auf Fleisch verzichten. Fisch gibt es auch noch, wobei man da genau aufpassen sollte, was man isst, da viele Fischbestände gefährdet sind. Karpfen kann man bedenkenlos essen, aber der schmeckt nicht jedem und ist auch recht fett.
Und wenn die Grünen möchten, dass die Deutschen weniger Fleisch essen, sollten sie es mal mit den Kindern versuchen. Im Kindergarten und in der Schule kann denen noch viel beigebracht werden, wir Erwachsenen lassen uns kaum noch was vorschreiben. Da muss schon viel passieren.
Nun werden die Grünen wer weiss wie kritisiert, was sie uns alles verbieten wollen: Fleisch essen, Plastikbeutel, Raserei auf der Autobahn. Nun ja, mit einem haben sie recht, aber wir Deutschen mögen es nun einmal nicht, wenn da eine Partei daherkommt und alles besser weiss. So ist das eben nun einmal.

Seit letzter Woche läuft immer dienstags um 20.15 Uhr auf der ARD „Hubert & Staller“. Das ist sehr schön, aber mittwochs um 18.50 Uhr, also einen Tag später, läuft die Serie noch einmal. Nicht mit derselben Folge, aber eben die gleiche Serie.
Und das ist es, was mich aufregt. Das mag eine erfolgreiche Serie sein, ich mag sie schliesslich auch, aber doch nicht zwei Tage direkt hintereinander. Das hält niemand aus. Warum wird nicht stattdessen dienstags „Fuchs und Gans“ gezeigt? Da könnte die Serie endlich beweisen, dass sie doch erfolgreich gewesen wäre, hätte sie nicht so eine blöde Sendezeit gehabt. Aber nein, die Serie wird nciht gezeigt. Während der Bundesliga-Pause habe ich mich auf „Fuchs und Gans“ gefreut. Was war? Nichts, um die Zeit lief dieses blöde „Liga-Fieber“, was nun in jedem Dritten Programm wiederholt wird. Da wäre das wirklich besser ausgehoben gewesen. Ich wollte „Fuchs und Gans“ sehen und nicht Fussball.
Nun muss ich dienstags mit „Hubert und Staller“ leben. Nun gut, wenn es nicht anders geht, kann man nicht ändern. Aber dann nicht auch noch mittwochs. Am besten sehe ich mir die Serie gar nicht mehr an bis Ende des Jahres die neuen Folgen gezeigt werden.
Ich möchte dienstag um 20.15 Uhr „Fuchs und Gans“ sehen und nicht die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
Ist eh alles Konserve was momentan in der Reihe läuft. Bis auf Freitags, aber das ist eine österreichische Serie, wo ich die dritte Staffel gelungener fand als die jetzige vierte. Gut, ich kenne die vierte Staffel auch schon, weil es die bereits auf DVD gibt, deshalb kann ich das sagen.
Neue Folgen von „Hauptstadtrevier“ werden gerade gedreht. Das war auch so eine Serie, die ich grenzwertig fand. Es gab einige gute Episoden, aber die Hauptdarstellerin fand ich recht nervig. Bloss irgendwie ist das bei fast allen Serien der Reihe so.
Eine Serie, die meiner Meinung nach sehr abgebaut hat, ist „Morden im Norden“. Fand ich die erste Staffel schon nicht berauschend, ist es nun bei der zweiten Staffel völlig bergab gegangen. Einzig und allein liegt es daran, dass die Tanten von Finn Kiesewetter nicht mehr mitspielen. Die haben immer noch für einen Lacher gesorgt, jetzt ist es einzig Schröter. Aber das wird dann auch mit der Zeit langweilig. Man hat den gesamten Rahmen der Serie umgestaltet und das hat „Morden im Norden“ sehr geschadet. Wer sich ein Bild davon machen will, kann sich ja die alten Folgen ansehen, die gerade gesendet werden. Die waren noch hundert Mal besser, als das, was ab dem 02. April gesendet worden war. Da wäre „Nordisch herb“ viel besser gewesen. Wenn ich jetzt die Wiederholungen sehe, muss ich immer noch drüber lachen. Und „Fuchs und Gans“ versteht man beim zweiten Mal besser als beim ersten. Vielleicht war das der Fehler der Serie. Ich weiss es nicht.
Werde ich eben wieder was Gutes lesen. Bald gibt es die Leseprobe von Isis Justs neuesten Abenteuer, das den vorläufigen Titel „Das Geheimnis des Denkmals“ trägt, zu lesen sein. Bis dahin werde ich mir mit der Kurzgeschichte „Sechs Reiter“ von Henrik Quedburg die Zeit vertreiben und eventuell meinen eigenen Roman noch einmal heraussuchen. Falls ihn die Motten nicht gefressen haben.

Nachdem Elefantendame Mala letzte Woche gleich vier Spiele tippen musste und bei allen vieren richtig gelegen hat, ist es nun wieder ein Spiel: St. Pauli gegen Bielefeld. Was sagt die alte Kuh? Nun ja, Mala tippt auf ein Unentschieden, denn bereits im letzten Spiel gegen den KSC brachte St. Pauli nichts zustande. Und so wird auch das ein trostloses Spiel werden. Beide Mannschaften schiessen ein Tor, wobei St. Pauli natürlich wieder einmal den Sieg in allerletzter Minute verspielt. So kennen wir die Mannschaft, denn seit Jahrzehnten geht das so. Kennt Mala eigentlich die Bielefeld-Theorie? Sie weiss doch sonst alles…

 

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Wenn die Wiederholung zur Wiederholung wird


Da habe ich am Montag noch darüber geschrieben, dass die MS Deutschland umgeflaggt werden soll. Nämlich von deutscher auf maltesische Flagge. Und schon ist das Vergangenheit. Man ist zurückgerudert. War dan wohl doch eine zu grosse Angelegenheit, wenn man sogar noch den Bundespräsidenten damit einbezog.
Verständlich ist übrigens, dass die Crew gegen die Umflaggung war, schliessliche bedeutete die maltesische Flagge auch einen geringeren Verdienst, denn die Löhne sind unter deutscher Flagge höher.
Nun soll die MS Deutschland weiterhin unter deutscher Flagge fahren. Doch dafür wird um die Unterstützung der Bundesregierung gebeten. Wenn sie Geld haben wollen, sollen sie das haben. Deutschland zahlt manchmal die abstrusesten Dinge, da werden sie ja wohl noch Geld auftreiben können, dass dieses Schiff weiterhin unter deutscher Flagge fährt. Schliesslich ist es auch nicht irgendein Schiff, sondern das „Traumschiff“.
Das scheint es wohl was genützt zu haben, dass sich an die Öffentlichkeit gewendet wurde, um bekanntzumachen, was da geplant war. Nun ist die Umflaggung abgewendet und alle können zufrieden sein.

Da habe ich vor einigen Artikeln darüber gesprochen, dass die ARD entweder andauernd eine Serie ausfallen lässt wegen irgendwelcher Sportereignisse und nun fangen sie bei einer anderen Serie schon an, während der Wiederholung, bereits zum zweiten Mal gezeigte Folgen noch einmal zu wiederholen. Folglich die Wiederholung der Wiederholung.
Wovon ich spreche? Von der Krimiserie „Hubert und Staller“. Die beste der „Heiter bis tödlich“-Serien, wie ich finde. Dennoch muss man während man die Folgen wiederholt, doch nicht gleich zum dritten Mal die Folgen innerhalb kürztester Zeit zeigen. Das wird selbst mir zuviel. Und wie wird es erst da den anderen Zuschauern gehen? Oder merken die das gar nicht? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind die so abgestumpft, dass sie das gar nicht merken. Hauptsache die Geräusch-Kulisse läuft. Dazu ist das Fernsehen doch meist verkommen, zu einer Geräuschkulisse.
Ich mag’s auch nicht unbedingt, wenn es komplett still ist, aber irgendwie habe ich dazu noch nie den Drang verspürt, deshalb den Fernseher anzuschalten.
Es soll ja einen Raum geben, da drin ist es komplett still. Ein Mensch soll es dort drin nicht länger als 30 Minuten aushalten. Ich habe es nicht ausprobiert, kann mir aber vorstellen, dass das stimmt.

Der Herausforderer von Obama scheint ja genauso jemand wie George W. Bush zu sein. Was man da alles gehört und über den gelesen hat. Während seiner Europa-Tour soll er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.
Erst will er sich ins rechte Licht rücken, als Ausrichter der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, was dazu führte, dass die Briten ziemlich sauer auf ihn waren.
Dann hat er sich beim israelischen Staat eingeschleimt, wo er Jerusalem als Hauptstadt ansah und den Palästinensern einfach nur vor den Kopf stiess. Kein Wunder, dass die nun sauer auf ihn sind.
Ich will wirklich nicht wissen, was der in Deutschland veranstaltet hätte, wäre er hiergewesen. Aber dazu sind wir wohl zu langweilig oder besser gesagt, zu Obama-hörig.
Es stellt sich bloss die Frage, ob Romney und die US-Amerikaner überhaupt interessiert, was er eigentlich angerichtet hat? Schliesslich ist Europa weit weg von den Vereinigten Staaten, dass seine eigenen Probleme hat.
Ich glaube nicht, dass es überhaupt jemanden interessiert, dass Romney ausserhalb der Vereinigten Staaten war. Eine winzige Minderheit vielleicht, aber mehr auch nicht. Denn die Menschen in den USA haben ihre eigenen Probleme. Seit dem Platzen der Blase haben sich die Lebensumstände dort ziemlich verschlechtert. Die Menschen können froh sein, wenn sie eine Arbeit haben und die Schulbildung ihrer Kinder bezahlen können. Da gucken sie nicht, wo Romney ist und was er da gerade veranstaltet. Hauptsache, er hat ein vernünftiges Konzept, wie er die USA wieder aus dem Dreck ziehen kann.
Ob das Romney hat? Ich bezweifle es. Schliesslich versprechen Politiker viel, damit sie auch garantiert gewählt werden. Was mich an die FDP erinnert, deren Wahlversprechen Steuersenkungen waren. Das klang zwar schön und gut, war aber völlig utopisch. Übrigens auch ein Grund, warum die FDP so schwächelt. Man kann sie nicht mehr ernst nehmen. Und mit Philipp Rösler als Vorsitzenden erst recht nicht. Da war Westerwelle noch besser, obwohl der auch nicht immer ernstzunehmen war.
Im November werden wir wissen, wem die Menschen in den USA vertrauen: Obama oder Romney. Wenn letztgenannter gewinnt, wird das zu einem Fiasko werden und er wahrscheinlich den Untergang einleiten, den Bush begonnen hat. Denn die Verschuldung begann unter Bush, nicht unter Obama. Das sollte man nicht vergessen, wenn wieder Obama heftigst kritisiert wird.

Elefantendame Mala hat sich als Rüsselorakel entschieden, wie St. Pauli am Freitag gegen Erzgebirge Aue spielen wird. Zwar sieht sie immer noch schwarz, dennoch sagt sie, dass St. Pauli gegen Aue Unentschieden spielen wird. Am Freitagabend werden wir wissen, ob sie recht hatte. Wenn man ihre Statistik von der EM sieht, dann könnte man glauben, dass sie richtig liegen wird. Hat ja auch auf jahrzehntelange Fussball-Erfahrung zurückblicken.

 

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