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Wer soll das bezahlen? Der Strom wird noch teurer!


Vor zwei Wochen schockte uns Aldi (Süd) mit einer drastischen Erhöhung des Butterpreises. Die Preise stiegen mal wieder. Bei Quark und Milch ist das nicht ganz so drastisch, aber 1,29 Euro für Butter? Hat es solch einen Preis in den letzten zehn Jahren gegeben?
Und vor allem, wem nutzt die Erhöhung der Milchprodukte? Kommen bei den Milchbauern die paar Cent mehr an, die wir zu bezahlen haben? Und wie wird es ab dem nächsten Jahr sein, wenn es die EU-weite Milchquote nicht mehr gibt? Wird dann angeblich alles noch teurer, wie prophezeit oder wieder billiger? Wer werden sehen.
Teurer wird auch mal wieder der Strompreis. Ich weiss schon gar nicht mehr, wie ich noch mehr Strom einsparen kann, wie ich schon bezahle. Die Mehrheit meines Gehalts geht einmal für Lebensmittel drauf und wird gleich darauf vom Strom gefolgt. Jetzt soll auch noch der strengste Winter aller Zeiten bevorstehen. Das heisst wieder Heizen und ist somit auch wieder mit Kosten verbunden.
Alles scheint teurer zu werden, wir haben kaum noch was, das wir zurücklegen können. Dazu kommt die Angst um den Job. Auch bei mir im Verlag wird nun aufgeräumt. Ich bin noch recht neu dabei, da braucht man mich garantiert nicht, wenn es hart auf hart kommen sollte. Denn es ist nicht zu leugnen, die Auflage sinkt. Wir verkaufen nicht mehr so viel, wie noch vor zwei Jahren. Deshalb haben wir schon den Stil ein wenig geändert, gebracht hat es nichts. Denn es ist nicht zu leugnen, dass auch Rosi langsam alt und klapprig wird, eventuell schon das Zeitliche gesegnet hat. Und einige der Rosis haben eben kein Geld mehr, um unsere hochpreisige Zeitschrift zu kaufen. Denn billig sind wir gerade nicht, wenn auch billig geschrieben, wie ich finde. Aber so ist Yellow nun einmal. Ich sollte mir was anderes suchen. Aber solange es noch sicher ist, bleibe ich hier.
Ich frage mich, was sein wird, wenn der Mindestlohn kommen wird. Entweder verdienen die anderen Mitarbeiter dann weniger oder es wird weitere Entlassungen geben. Ach ja, die beliebten 400-Euro Jobs werden wohl noch weiter steigen. Aber damit kann man nichts gewinnen. Am Ende wird es kaum Rente geben. Es ist ein Fass ohne Boden. Niedriger Lohn bedeutet niedrige Rente und in der heutigen Zeit bringt einen das nicht weiter. Zwar sinken in einigen Städten bereits die Mieten, aber wer weiss, wie in einigen Jahren der Stand der Dinge ist.
Die Preise steigen, vor allem beim Strom ist das kaum zu glauben, wie teuer das alles wird. Ökostrom wurde immer damit beworben, dass er eines Tages billiger sein wird, als mit Kernkraftwerken erzeugter Strom. Wie es momentan aussieht, geht der Preis eher in die Höhe. Wer weiss, wo da ein Ende zu finden ist. Inzwischen werden die Stimmen lauter, die genau diesen Preisanstieg kritisieren. Denn von solch einem Anstieg war nie die Rede gewesen. War also alles Augenwischerei, damals im März 2011? Wir mögen mit den erneuerbaren Energien momentan mehr Strom erzeugen, als wir verbrauchen. Aber es führt inzwischen so weit, dass Tschechien unseren Strom nicht mehr über ihre Leitungen lassen will, da diese dadurch übermässig belastet werden. Und Österreich bekommt sogar für lau unseren überflüssigen Strom. Ist das zu fassen? Und dann müssen wir als Endverbraucher noch mehr für die Kosten zahlen. Eine Frechheit!
Aber so ist das Leben. Man bekommt nichts geschenkt, alles wird teurer, nichts ist sicher.

Silvio Berlusconi scheint kein Glück zu haben. Das Berufungsgericht in Mailand bestätigte das für ihn nicht zu verstehende Ämterverbot – leider verkürzt. Denn es sind nur noch zwei Jahre, wo Berlusconi keine politischen Ämer ausüben darf.
Wird Berlusconi dies nun aufhalten? Ganz sicher nicht. Zwei Jahre können zwar lang sein, aber das heisst noch lange nicht, dass Berlusconi von der Bildfläche verschwinden wird. Er findet sicherlich etwas, damit er weiter von sich reden machen kann.
So sehr wir und vor allem die Italiener wünschen, dass Berlusconi für alle Zeiten in der Versenkung verschwinden möge, wird es nicht geschehen. Er wird immer von sich Reden machen und sei es, wenn er sich nur irgendwo einmischt, auch wenn er eigentlich nichts zu sagen hat.

Elefantendame Mala macht auch wieder einmal von sich reden. Sie tippte das Spiel St. Pauli gegen Greuther Fürth und ist zu dem Schluss gekommen, das St. Pauli sich nicht mit Ruhm bekleckern und somit verlieren wird. Also null Punkte. Aber so ist eben St. Pauli, irgendwie Spitze sind sie nie.

Habe so eine tolle paypal-Email erhalten, dass mein Konto limitiert, also begrenzt wurde. Einziges Problem: Ich bin gar nicht bei Paypal angemeldet. Also klarer Fall von Phishing. Habe früher schon solche Emails erhalten. Dabei frage ich mich wirklich, wie die an meine Adresse eigentlich gekommen sind, denn ich gehe mit meiner Emailadresse nun wirklich nicht hausieren. Anscheinend muss es dann aber wohl doch ein Leck geben. Warum sonst kriege ich immer solche Emails? Wer wirklich so leichtgläubig sein sollte und dem Inhalt der Email glaubt, dem kann ich auch nicht helfen.

Hat jemand letzte Woche diesen Pilotfilm der neuen „Heiter bis Tödlich“-Reihe gesehen? Das war ja mal wieder der letzte Mist. Genauso blödsinnig wie „Zwischen den Zeilen“. Aber es gibt doch tatsächlich Menschen, denen diese Folge gefallen hat. Und wieso ist dann „Fuchs & Gans“ gescheitert? Weil es etwa nicht schwachsinnig genug war? Ich habe keine Ahnung.

Da lese ich lieber, denn der neue Roman von Helen Dalibor ist erschienen. Zugegeben, erst einmal ist es nur der Prolog, aber die weiteren Kapitel folgen. Passend zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht und des 100. Jahrestages der Eröffnung des Völkerschlachtdenkmals, ist nun Im Zeichen des Denkmals erschienen. Erst einmal auf bookrix, aber schon bald auch in allen bekannten Vertriebskanälen wie Amazon oder weltbild.
Und wer den Vorgänger Die Rollen des Seth nicht gelesen hat, sollte es schnell nachholen.

 

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Ein Bakterium läuft Amok


Die Uni Münster hat einen Schnelltest entwickelt, der innerhalb von Stunden sagen kann, ob man nun EHEC hat oder nicht. Was uns das bringt? Viel, denn dann kann man nach dem Ergebnis gleich mit der Behandlung beginnen. Aber ob die dann wirklich hilft, ist auch noch einmal zweifelhaft. Denn gegen EHEC hilft nicht viel, schon gar keine Antibiotika, denn das Bakterium ist dagegen resistent. Der Körper selbst muss gegen den Feind kämpfen, nur dann hat der Mensch selbst eine Chance zu überleben. So hart es klingt, aber so ist es nun einmal.
Und wir wissen immer noch nicht genau, ob es nun nur Gurken sind, die aus Spanien kamen, die den Erreger trugen oder ob es sich auch noch um anderes Gemüse handelt. Noch immer wird vor Gurken, Tomaten und Blattsalaten gewarnt. Das erste Gemüse ist bereits vernichtet worden. Worauf läuft das nur hinaus? Aber so verlieren wir auch ganz aus der Sicht, dass in NRW auf zwei Höfen das Geflügel gekeult wurde. Die Geflügelpest ist auch da, nur dringt sie nicht so sehr in unser Bewusstsein, denn EHEC bestimmt alles.
Wir haben in diesem Jahr wirklich schon viel erlebt. Erst der Dioxin-Skandal, nun auch noch EHEC. Ich werde so langsam das Gefühl nicht los, dass die EHEC-Epidemie etwas mit bin Laden zu tun hat. Ja, vielleicht ist es eine absurde Verschwörungstheorie, aber möglich ist bekanntlich alles.

Bundeskanzlerin Merkel ist etwas ziemlich Kurioses auf ihrem Flug nach Indien passiert. Während das Flugzeug in der Luft war, verweigerte auf einmal die iranische Luftaufsicht, oder wie das auch immer heisst, die Erlaubnis, dass das Flugzeug den iranischen Luftraum nicht überfliegen dürfe. Also kreiste das Flugzeug zwei Stunden in einem Kreisel über der Türkei bis dann doch die Erlaubnis kam. Dabei hatte es beim Abflug noch die besagte Erlaubnis gegeben. Nun wird von Schikane und wer weiss was geredet.
Ich vermute mal, dass gemustmasst wurde, bei dem Flugzeug handle es sich um etwas, was den Boden nach Atombomben oder sonstigen illegalen Aktivitäten absucht. Und als man dann feststellte, dass es nur die Bundeskanzlerin von Deutschland war, hat man eben wieder die Erlaubnis erteilt. Aber wer sagt, dass an Bord nicht trotzdem irgendwelche Überwachungsgeräte waren? Wir wissen nichts, aber nun ist Merkel in Indien. Da muss sie sich dann nicht mehr mit den bösen AKWs herumschlagen, die nun alle bis 2022 abgeschaltet werden sollen. Aber bis dahin ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Vielleicht wird das wieder geändert und unser allerliebstes Pannen-KKW Krümmel darf auch wieder ans Netz. Was momentan ja ausgeschlossen ist.
Der grösste Siedewasser-Reaktor Deutschlands und Europas ist es gewesen und, ich glaube auch, der ganzen Welt. Aber letzteres weiss ich nicht wirklich genau. Pannen gab es zuhauf. Selbst wenn da nur eine Glühlampe ausgefallen wäre, hätten die Leute Theater gemacht. Es wird ja immer wieder davon geredet, dass in der Nähe des KKWs verstärkt Leukämie-Erkrankungen bei Kindern aufgetreten sind, auch wenn nie eine direkte Verbindung zum KKW Krümmel gemacht werden konnten.Aber nun muss man einmal in der Zeit zurückgehen. Was stand vor Krümmel auf derselben Fläche? 1983 ist Krümmel ans Netz gegangen, 1982 erbaut worden.
An dem Ort, wo heute das KKW steht, stand früher eine Dynamit-Fabrik. Erst betrieben von Alfred Nobel und schliesslich von anderen, unter anderem im Dritten Reich. Bis 1945 wurde dort produziert. Als dann krümmel gebaut wurde, wurde zwar der Boden abgetragen, aber wer weiss, was da noch alles im Boden steckt. Und daran scheint niemand zu denken. Gab es bereits vor Krümmel Krebserkrankungen? Also, nicht immer nur auf Krümmel schimpfen, sondern auch mal nachdenken, was davor war.

Aber jetzt kommen ja die wunderbaren Windräder, die wir alle so lieben. Ich frage mich noch immer, wo die eigentlich verbaut werden sollen, um wirklich alle KKWs zu ersetzen. Denn ein Windkraftwerk braucht mindestens einen Hektar, wenn es 5 MW Strom produzieren soll. Und nun rechnen wir das mal hoch: Es werden mindestens 1000 von diesen hässlichen Windrädern gebraucht. Haben wir schon mal eine riesige Fläche von 1000 Hektar, die in Deutschland verbaut werden muss. Grob gesagt halb Deutschland, wie ich immer sage. Die schönen Landschaften, auf die wir immer so stolz waren, werden von diesen Dingern verschandelt werden. Schon heute regt sich Widerstand, wenn so ein Windpark gebaut werden soll. Und dann funktionieren die auch nicht bei Wind und Wetter. Wenn es stürmt und friert gehen sie nicht, bei Flaute erst recht nicht. Ein ziemlich unzuverlässiges Gerät, das da zur Stromherstellung dienen soll. Und was ist, wenn ein richtig schöner Wind herrscht und alle Windräder auf full power eingestellt sind. Dann wird Strom en masse hergestellt, so dass wir doch gar nicht mehr wissen, was mir damit alles anfangen sollen. Denn soviel wird dann gar nicht verbraucht, wie eigentlich hergestellt wird.
Aber am besten kommt noch ein Gesetz durch, dass auf jedem Eigenheim Solarparnele aufs Dach montiert werden müssen. Zahlen darf das der Eigentümer, ob er nun Geld dazu hat oder nicht. Das wird noch so kommen, glaubt mir das alle mal. Noch ist es Utopie, aber morgen kann es bereits Wirklichkeit sein. (Mir spukt momentan einfach zuviel die Serie „Raumpatrouille“ im Kopf herum.)

Im Kachelmann-Prozess ist es nun endlich zu einem Urteil gekommen. Natürlich ist es so ausgegangen, wie es irgendwie zu erwarten gewesen war. Kachelmann ist freigesprochen worden. Damit hat sich sein Anwaltswechsel ja auf alle Fälle gelohnt. Meine Tante mag seinen Anwalt nicht, der erinnert sie immer an dessen Mutter. Die kennt sie von der Arbeit her, wobei das schon lange her ist. Als wir uns kürzlich mal gesprochen haben, hat sie mir das erzählt. Manchmal glaube ich, mein Onkel und meine Tante kennen beinahe Gott und die Welt. Kaum jemand, dem sie mal nicht schon mindestens einmal persönlich begegnet sind. Aber das bringt deren Beruf auch so mit sich.
Die Staatsanwaltschaft hat Berufung angekündigt. Ist das mindeste, was sie tun kann, auch wenn ich persönlich nicht glaube, dass es viel nutzen wird. Es heisst immer noch bei einem Indizenprozess: Im Zweifel für den Angeklagten. So ist es nun einmal und so wurde auch hier entschieden. Seine Fernsehkarriere ist vorläufig ruiniert, aber in der heutigen Zeit ist das schnell vergessen. Selbst so etwas. Vor einigen Jahrzehnten noch nicht, da verschwand man wirklich von der Bildfläche, wie es Lou van Burg passiert ist. Wobei andere für die Nazis spioniert haben und trotzdem in der Nachkriegszeit hofiert wurden, obwohl dies bekannt wurde. Nur wenn man IM war, gibt es noch einen Aufschrei. Wer erinnert sich denn noch an Ingo Dobinsky (oder wie man den auch schreibt)? Nachdem der als IM aufgeflogen war, sah man ihn nie wieder.

 
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Verfasst von - 31. Mai 2011 in Blog, Real life, Serien, Technik

 

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In der Mitte der Nacht


Nun ist nicht mehr Japan das Thema Nr. 1, sondern wieder Libyen. Und hier übertreiben sie im Fernsehen genauso wie bei Japan und der drohenden Reaktor-Katastrophe. Morgens kommen Sondersendungen, mittags Sondersendungen und abends fallen dann ganze Sendungen aus, bloss weil es was über Libyen zu berichten gibt. Was da passiert, ist furchtbar. Aber es reichen doch kurze Infos darüber und nicht ausführliches Widerkäuen von irgendwelchen Informationen, die man auch im Videotext lesen kann. Aber nun wird Libyen bombardiert. Ein Sohn von Gaddafi soll bei diesen Kamikazeflügen ums Leben gekommen sein. Sagen jedenfalls Medienberichte. Jedenfalls hat Gaddafi dann einen guten Grund um weiter zu wettern. Deutschland macht ja nur indirekte Libyen-Hilfe, da sie sich es sich nicht mit Gaddafi verscherzen wollen, schliesslich sagte dieser kürzlich in einem Interview, das man alle Länder Europas vergessen könne. Es seien sozusagen Verräter, aber nicht Deutschland. Mit uns würde er gerne weiter Geschäfte machen. Also bombardieren wir nicht selbst. Überhaupt finde ich es furchtbar, wenn Städte, Dörfer und Gegenden bombardiert werden. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und immer noch Kriege führen. Aber wie heisst es so schön? Der gefährlichste Gegner des Menschen ist der Mensch, gleich neben der Natur. Und damit schlage ich jetzt den Übergang zu Japan.
Mein Onkel ist immer noch der Meinung, dass die Mitarbeiter dort ziemlich gepennt haben, sonst hätte es zu diesem GAU gar nicht kommen können. Er hält die Kernkraft immer noch für die sauberste Stromerzeugung. Auch wenn er nicht leugnen kann, dass die verbrauchten Brennelemente noch eine Radioaktivität haben, die problematisch ist bei der Aussonderung. Für ihn ist es menschliches Versagen. Und er weiss, wovon er redet. Er hat mir Dinge erzählt, die kann man gar nicht glauben, dass das in deutschen KKWs passiert ist. Und das alles nur, weil die Menschen dort gepennt haben.
Aber die Anti-Atom-Kraft-Bewegung ist in vollem Gange. Am besten alles sofort abschalten. Ich freue mich schon auf den Strom-GAU. Denn daran denkt niemand. Ohne Strom können wir doch gar nichts machen. Was funktioniert denn ohne Strom? Wir sind doch abhängig davon, auch wenn wir es uns nicht wirklich eingestehen wollen. Aber es geht nichts ohne. Genauso abhängig sind wir vom Erdöl. Auch da soll immer die Wende kommen, aber fahren die Autos nun mit Wasserstoff (wozu auch wieder Energie benötigt wird, um den herzustellen) oder Elektrizität? Es ist ein Teufelskreis, es geht einfach nichts ohne Strom. Und wir haben nicht die Mittel, um die Stromerzeugung der KKWs sofort mit Wind- und Sonnenenergie zu ersetzen. Das geht gar nicht und wird niemals funktionieren. Nein, ich bin kein Schwarzmaler, sondern Realist, auch wenn ich mir so keine Freunde mache. Regina sagt bewusst nur noch Atomkraftwerk und in der Redaktion schneiden sie mich bei dem Thema auch schon. Denn ich bin trotz allem immer noch pro-Kernkraftwerke. Da wird mich niemand umstimmen können, egal was passiert. Denn erstens sind wir kein Erdbebengebiet, wie Italien. Und zweitens sind unsere KKWs sicher, ausser die Mitarbeiter machen irgendwelche Fehler. Und das die nötigen Modernisierungen fehlen, ist doch nicht der Fehler der Betreiber. Wer wollte denn schliesslich, dass die KKWs abgeschaltet werden in möglichst allzu schneller Zeit? Das war die rot-grüne-Regierung unter Schröder. Und von dem halte ich sowieso nichts. Der ist nur durch bestimmte Gelder zum SPD-Kanzlerkandidaten geworden.
Die Grünen haben es nun sogar in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft. Ich wette, dass dies nie geschehen wäre, hätte es nicht die Reaktor-Katastrophe in Japan gegeben und die anschliessenden Diskussionen hier in Deutschland.
Ja, ich gebe es zu: Ich halte nichts von den Grünen, genauso wenig wie von der SPD. Die anderen Parteien, wie die Linken sind auch nicht besser. Im Grunde genommen, kann ich mich mit keiner der Parteien indentifizieren. Im Gegensatz zu meinem Cousin Schleimscheisser. Der ist in der CDU, wo doch unsere Familie durch und durch sozialdemokratisch geprägt ist. Ich falle da auch ziemlich aus der Reihe, aber das habe ich schon immer getan.
Gibt es eigentlich noch ein Thema, das nicht von Weltzerstörung handelt? So lange komme ich mir vor, als habe Nostradamus eine Prophezeiung für dieses Jahr gesagt, die vom Weltuntergang handelt. Noch nie ist es mir so vorgekommen.
Bei Japan wird ja nun gefürchtet, dass der Wind drehen und die radioaktiven Wolken nach China ziehen. Denn aus China beziehen wir viele Exportgüter. Das wäre nicht zu verkraften, wobei Japan kaum etwas ausmacht. Ich kaufe erst einmal nicht beim Asiaten ein. Besser ist. Wobei ich auch gar nicht weiss, wo hier überhaupt einer ist. Habe noch gar keinen ausmachen können.
Aber in Fukushima steigt aus zwei Reaktoren Rauch auf. Tja, das verheisst nichts Gutes. Wir werden es sehen.
Und nun noch ein halbwegs trauriges Thema: Eisbär Knut ist gestorben. Ich vermute mal, dass er einfach tot umfiel. Denn er stand unter erheblichen Stress, weil seine drei Weiber – darunter seine Mutter – ihn nicht als Zuchtbären akzeptierten. Sie verbündeten sich gegen ihn und jagten ihn immer schön ins Wasser. So was macht das Herz irgendwann nicht mehr mit. Er soll nun obduziert werden. Dann wird man mehr wissen. Vielleicht war er ja auch irgendwie krank. Und wenn er dann ausgestopft wird, können seine Fans dann immer noch weiter zu ihm pilgern, auch wenn er längst nicht mehr ist. So bleibt er für immer lebendig, auch wenn er tot ist. Jenala wünscht sich das für ihren Ersatzelefanten ja auch. Sie hat Angst, dass diese genauso enden wird wie Vilja im letzten Jahr. Der wurde nach ihrem Tod – jedenfalls laut Bild-Zeitung und die ist ja immer etwas heikel – ein Stück des Rüssel abgeschnitten, dann noch ein Fuß und die Organe wurden auch untersucht. Jenala möchte nicht, dass ihr Ersatzelefant so ausgeschlachtet wird. Das ist zu verstehen.

 
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Verfasst von - 21. März 2011 in Elefant, Real life, Sport, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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Trouble


Japan und kein Ende. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen und hören. Inzwischen scheint es halbwegs unter Kontrolle zu sein, aber ob es die Wahrheit ist, wissen wir nicht. Wir wissen doch einfach nicht, was gesagt wird und wie es wirklich um das KKW Fukushima steht. Nur dass die Arbeiter, die dort hingeschickt wurden, Abschiedsbriefe geschrieben haben, denn sie wissen, dass sie dort nicht wieder gesund herauskommen. In einem Umkreis von etwa 40 Kilometern – oder sind es bereits 50 Kilometer? – sind die Menschen evakuiert worden, jedenfalls wurde es gesagt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran. Es wurde einfach viel zu viel verschleiert. Mit Hubschraubern wurden die Reaktorgebäude gekühlt, was nicht wirklich etwas brachte. Aber Sand in die Augen streuen ist ja immer schön. Jetzt haben sie gemerkt, dass wohl anscheinend eine Kühlung gar nicht möglich war, weil die Stromleitung überhaupt nicht funktionierte. Wie kann denn so was nur möglich sein? Ich glaube es einfach nicht. Und inzwischen bin ich nicht der einzige, der sagt, dass man nicht glauben könne, das es sich bei Japan um eine Industrienation handle. Nein, das kann man wirklich nicht. Dieses Chaos, das dort herrscht. Man glaubt es nicht.
Aber durch dieses Unglück im KKW ist es nun so weit gekommen, dass hier in Deutschland die Verlängerung der KKWs erst einmal auf Eis gelegt wurde und einige Kernkraftwerke ausgeschaltet wurden und werden. Jetzt hat die Anti-Atomkraft-Bewegung wieder neuen Rückenwind bekommen. Es wird die sofortige Abschaltung aller KKWS (von den Leuten AKWs genannt) gefordert. Natürlich, schalten wir doch sofort alle ab. Dann können wir dann auch den Strom immer jeden Tag um mehrere Stunden abschalten, weil wir die Energie gar nicht mit den Windkraftanlagen und Kohlekraftwerken aufholen können. Wir müssten Strom aus Frankreich beziehen. Und wie produziert Frankreich seinen Strom? Richtig, mit KKWs. Also ein Teufelskreis ohne Ende. Wir werden niemals genug Strom aus Windkraftanlagen und Solarzellen produzieren können, um unabhängig von den KKWs zu sein. Nein, es ist nicht möglich. Und das jetzt von Merkel so gehandelt wird, liegt doch klar auf der Hand. Morgen sind Landtagswahlen, nächste Woche auch und überhaupt ist dieses Jahr ein Super-Wahljahr. Und die CDU befindet sich überall in einem Umfragetief. Also kein Wunder, dass nun den Menschen erst einmal ein „Geschenk“ gemacht werden soll. Wir können nicht auf die KKWs verzichten. Nicht jetzt, nicht von einer Sekunde auf die andere. Und ich bleibe dabei: KKWs sind wichtig, um den Strombedarf in Deutschland aufrecht zu erhalten. Sollen doch die Leute motzen, aber wir sollten nicht die Probe aufs Exempel machen und alle KKWs auf einmal herunterfahren. Dann wird es nämlich zum Strom-GAU kommen. Die Computer bleiben schwarz, die Kühl- und Eisschränke funktionieren nicht mehr. Aber die Menschen haben ihren Willen bekommen. In welcher Zeit leben wir eigentlich? So lange nicht wirklich eine umweltfreundliche Stromproduzierung gefunden wird, müssen wir an den Kernkraftwerken festhalten. Es wird ausserdem bereits gesagt, dass die Windkraftanlagen keine Zukunft haben. Man denke auch nur daran, wie sie die Landschaft verschandeln und Todesurteile für Vögel sind. Denn so toll sind die Anlagen nicht, zudem sind sie auch noch laut.
Bayern hat nun auch die letzten Titelchancen verloren, denn sie sind aus der Champions League herausgeflogen. Und das sang- und klanglos. Gut, Werder Bremen ist das auch schon passiert. Das Hinspiel gewonnen, wenn auch nur knapp und dann das Rückspiel im eigenen Stadion knapp verloren, aber weil Auswärtstore doppelt zählen, waren sie am Ende draussen. Tja, so ist das Fussballleben. Man kann nicht alles haben. Dennoch blöeibt van Gaal bis Ende der Saison Trainer. Allerdings müssen sie sich jetzt unbedingt den dritten Platz der Tabelle sichern, sonst gibt es nur EuroLeague. Und das gebührt einem FC Bayern ja nicht. Das sind ja Tulpen anstelle von Gladiolen, um es mit van Gaal zu sagen.
Schalke hingegen hat Nägel mit Köpfen gemacht und Magath entlassen. Der hatte aber gleich einen neuen Verein parat: Wolfsburg. Der Verein kennt ihn bereits und er kann nun wieder Manager, Sportdirektor und natürlich Trainer sein. So wird ihm garantiert niemand mehr reinreden, welche Spieler er nun kaufen kann und welche nicht und kann sich die Genehmigungen gleich selbst ausstellen. Aber warum hat ihn  Schalke eigentlich entlassen? Sie stehen im DFB.Pokalfinale, sind in der CL weiter. Nur in der Bundesliga läuft es nicht besonders. Verstehe das wer will, nun ist jedenfalls wieder Ralf Rangnick da, der Schalke auch schon einmal trainierte. Wer da wohl zum HSV kommt? Vielleicht bleibt der jetzige Trainer auch, wenn er sich gut anstellt. Man wird es sehen.
Gestern sah ich durch Zufall, dass neue Folgen von „The Closer“ auf Vox gezeigt werden. Die sechste Staffel und somit die vorletzte. Ich werde die Eigenheiten der Figuren vermissen, vor allem von Provenza, den ich einfach nur lustig finde. Und dann natürlich Kyra Sedgwick, als Brenda Leigh Johnson. Wie sie während einer Vernehmung ihre Schublade mit einem ganzen Karton an Süssigkeiten auffüllte, war einfach göttlich. Und dann bot sie den beiden auch noch etwas davon an. Zu komisch. Dann der Kampf mit dem neuen Gebäude, wo sich niemand zurechtfand. Ich freue mich auf die weiteren Folgen, bloss blöd, dass es bereits anfängt, wo auf Kabel 1 noch „Castle“ läuft. Die Folge gestern war ziemlich deppert. Zweihundert Jahre alte Kugeln schön und gut, aber dann ein Club, der im Jahr 1896 (oder war es 1892) lebt. Das war mir dann doch wirklich zu blöd. Wer aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass im Hintergrund ein Stummfilm von Georges Méliès lief: Die Reise zum Mond (La Voyage sur la Lune) von 1902. Das ist der bekannteste Stummfilm von ihm, von dem mindestens jeder einmal wenigstens das Mondgesicht gesehen haben dürfte, wenn man den Stummfilm selbst schon nicht gesehen hat.
Und wer sich diesen Stummfilm mal ansehen will, hier ist er:

 

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