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Wenn Versprechen nichts als heiße Luft sind – Wie sich ein Innenminister blamiert


Wie mache ich mich als Politiker lächerlich? Ich verspreche das Blaue vom Himmel, also die USA zur Aufklärung zwingen zu wollen, was sie denn nun alles durch ihren Geheimdienst NSA abgehört haben, und am Ende kehre ich mit leeren Händen zurück.
Solch eine Nullnummer hat Innenminister Friedrich hingelegt. Grossspurig ankündigen, mit neuem Wissen heimzukehren, denn man werde auf den Tisch hauen, dann mit Nichts zurückkehren. So was nennt sich Politik.
Die Häme muss Friedrich sich nun gefallen lassen. Die Opposition lacht sich ins Fäustchen, können es eventuell noch für ihren Wahlkampf nutzen.
Das Thema Abhörung wird uns wohl noch bis Weihnachten beschäftigen. Dann wird man dann das ultimative Geschenk für seine Liebsten finden: Der perfekte Abwehrschirm. Hält nicht nur den Regen fern, sondern auch unerwünschte Späher.
Gut, der Witz ist ziemlich lahm, aber wenn einem was Originelles einfallen soll, fällt einem nichts ein.
Jedenfalls gibt es doch kein Besseres Thema als dieses für den Wahlkampf, neben dem Super-Versprechen neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Und jetzt ist herausgekommen, dass Microsoft aktiv beim spähen mitgeholfen haben soll. Wird natürlich geleugnet und gesagt, dass man nur auf richterlichen Beschluss so was erlaubt hat. Aber Microsoft späht seine eigenen Kunden auch aus. Erinnere mich da an ein Programm, dass bei Vista-Kunden für ziemliches Aufsehen gesorgt hat, da es eben Daten an Microsoft sandte und man das Programm nicht abstellen konnte. XP-Kunden brauchten es nicht installieren, wenn sie nicht wollten. Und wie ist das bei 7 und 8? Gibt es das dort nun auch, oder nicht? Habe den Namen vergessen, sonst würde ich diesen erwähnen. Wenn man ewig mit XP gearbeitet hat, interessiert es einen irgendwann nicht mehr.
Aber wie gut, dass ich bei Microsoft nicht irgendwie angemeldet bin. Weiss gar nicht, was ich da soll. Weder die Cloud interessiert mich, noch skype ich oder nutze das Emailprogramm. Halt, falsch, ich nutze es doch, wenn auch nur beruflich. Privat würde das sofort in der Ecke landen. Was macht eigentlich Apple? Mein berufliches Betriebsystem, ansonsten wird es geschmäht.
Ach, warum schreibe ich überhaupt noch über den NSA-Skandal? Das Ausspähen beginnt bei uns doch gleich vor der Haustür. Entweder sind es die Nachbarn oder die Überwachungskameras in Bus und Bahn oder auf öffentlichen Plätzen. Wir werden überalls aufgenommen, gespeichert und ich will gar nicht wissen, ob da nicht noch irgendwelche Profile draus erstellt werden. Darüber könnte man einen guten Roman schreiben, aber es gibt ja bereits 1984 von George Orwell. Einfach nicht zu übertreffen.

Nun ist es also geschehen: Praktiker hat Insolvenz angemeldet. So überraschend ist es nicht gewesen, denn schon seit Wochen, besser Monaten, hörte man vom schwer angeschlagenen Baumarktriesen.
Warum es so weit gekommen ist? Nun ja, die Meinung steht eindeutig fest: Es sind die ewigen 20 Prozent auf alles, ausser auf Tiernahrung-Aktionen. Ich erinnere mich noch, wie vor Jahren die erste Aktion war. War interessant, dann allerdings wurde es extrem und bald jede Woche kam so ein Werbespot im Fernsehen. Da nahm den Laden doch niemand mehr ernst bzw. ging nur noch hin, wenn es die zwanzig Prozent gab. Und überhaupt: Sind zuvor nicht die Preise hochgesetzt worden?
MediaMarkt hat auch einige Male die Aktion gemacht, dass die Preise um die Mehrwertsteuer gesenkt seien. Da waren, wenn ich mich recht entsinne, die Preise hochgesetzt worden. Nur eine dunkle Erinnerung, kann mich auch täuschen. Jedenfalls hat MediaMarkt es nicht übertrieben und die gibt es immer noch. Haben auch noch andere Aktionen gemacht. Erinnere mich da an die Glückszahlenaktion, wo man den Einkauf umsonst bekam, wenn man die richtige Entziffer auf dem Kassenbon hatte. Ich gehörte damals zu den Glücklichen. Bloß Peanuts, aber besser als nichts.
Die Auslandsmärkte und die Tochterfirmen, zu denen unter anderem die Hamburger Traditionsfirma Max Bahr gehört, sollen nicht vom Insolvenzverfahren betroffen sein. Noch! Kann sich alles ändern.
Praktiker hatte im letzten Jahr bereits versucht, das Ruder herumzureissen. Da wurden die noch erfolgreichen PRaktiker-Märkte in Max Bahr umgewandelt. Diese Baumarktkette ist hochpreisiger, kommt aber viel besser an. Ich erinnere mich an die lustige Werbung, so sie mit dem schiefen Turm von Pisa warben und dem Spruch: „Mit uns wäre das nicht passiert“. Und dann noch, seit wann es Max Bahr geben würde. Da liefen nie Rabattaktionen und der Laden mit seinen Filialen behauptet sich. Nun gut, als in diesem Jahr das Wetter so schlecht war, gab es dort auch Rabattaktionen. Jonas hat nämlich erzählt, dass sein Nachbar die halbe Blumenabteilung geräubert hätte, um vor seinen Gästen zu brillieren. Bei dem gehen die Pflänzchen immer nach einer Woche ein. Vielleicht liegt es am illegal angezapften Grundwasser.
Na ja, zurück zum Thema. Praktiker betont, dass sie die Wende geschafft hätten, wenn das Wetter in diesem Jahr nicht so schlecht gewesen wäre, wenn der Winter nicht noch im April geherrscht hätte. Ja, ja, Ausreden gibt es immer und wenn nur das Wetter schuld ist. Zugegeben, der Winter war noch im April, weisse Ostern hiess es und selbst danach wurde es nur mässig besser. Aber Praktiker verkauft doch nicht nur Blumen, sondern auch Sanitär und weitere Handwerkerträume. Bloss bleibt die Frage, wie gut denn die Erreichbarkeit der einzelnen Filialen ist. Ich kenne nur Praktiker-Filialen, die in der Walachei liegen, ausserhalb der Stadt, während andere wie Bauhaus oder eben Max Bahr in der Stadt anzufinden sind. Bei Obi kann ich es nicht sagen, aber liegt für mich auch eher ausserhalb. Toom Baumarkt gibt es schliesslich auch noch, genauso wie Hornbach und Hagebaumarkt. Vorletzter ist für seine seltsame Werbung bekannt, während letzterer mit Mike Krüger Reklame gemacht hat bzw. das letzte Mal mit einem Dauerreim.
Obi, Rewe (Toom Baumarkt), Hornbach und Hagebaumarkt haben nun Interesse an einzelnen Filialen bekundet. Wie es aussieht, wird Praktiker zerschlagen werden, nur Auslandsgeschäft und die Tochterfirmen überleben. Traurig, denn Praktiker war mal der führende Baumarkt Deutschlands. Für mich war es zwar immer Max Bahr, weil ich mal als kleiner Junge in einem drin war und mir das gelb-blau so gut gefiel.
Praktiker hat seine noch gutgehenden Filialen in Max Bahr umgewandelt. Nun kann es allerdings sein, dass gerade diese wieder in Praktiker umgewandelt werden müssen, da sie ja der Insolvenzmasse entzogen sind und die Gläubiger soviel Geld haben möchten, wie eben herausspringen kann. Letztendlich geht es immer nur ums Geld. Und Praktiker ist genau daran gescheitert. Indem sie mit ihrer Rabattaktion warben, haben sie sich ihr eigenes Grab geschaufelt.

Elefantendame Mala bekommt weiteren Zuwachs – aus Köln. Aya Chun May ist angekommen mit ihren dreijährigen männlichen Nachwuchs. Eigentlich sollten beide in geschütztem Kontakt gehalten werden, wie ich den Text auf der Facebook-Seite des Pairi Daiza interpretiere, soll May – wie sie genannt wird – zu Mala und Rani. Dabei hofft man, dass sie die Leitkuh wird. Wieso ist denn Mala da nun hingekommen, wenn sie ihren Posten abgeben soll? Was Mala einmal hat, gibt sie nicht wieder her.
Jenala hofft nun, dass May sich so mit Mala angelegt, dass beide nicht zusammengehalten werden können, weshalb Mala wieder nach Hause zurückkehren kann. Sie gibt die Hoffnung einfach nicht auf, das die Dickhäuterin zurückkehrt. Wer Malas Augen gesehen hat, weiss, wie es ihr wirklich geht. Sie ist immer noch am trauern, hat Heimweh. Der Glanz aus ihren Augen ist verschwunden.

Wie ich in Erfahrung bringen konnte, kann man im September mit dem nächsten Abenteuer von Isis Just rechnen. Tja, dann mal schnell noch „Die Rollen des Seth“ lesen, bevor der neue Thriller herauskommt. Wieder mit ElefantendameMala in einer bedeutenden Nebenrolle.

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Tour de Doping oder Wer ist noch ehrlich?


„Wieso moderiert der jetzt das Dschungelcamp? Ich dachte, der sei seriös geworden.“
(Regina meint nicht Daniel Hartwich, sondern Jimmy Hartwig.)

Das ist doch mal eine Nachricht! Daniel Hartwich wird die Nachfolge von Dirk Bach im Dschungelcamp antreten.
Eine gute Wahl und eine wunderbare Nachricht, wie ich sagen muss. Hartwich war auch mein persönlicher Favorit. RTL kann sich für die Entscheidung wirklich einmal auf die Schulter klopfen. Ich wüsste auch niemanden, wer das Dschungelcamp sonst noch moderieren könnte. Die Bild-Zeitung hatte ja neben Hartwich noch jede Menge andere Namen ins Feld geworfen. Aber von denen schien niemand geeignet. Vor allem muss man dem Moderator ja auch den Blödsinn abnehmen, den er da erzählt. Und das ist nicht jedem gegeben.
Daniel Hartwich hat ja schon Erfahrung mit dem Dschungelcamp. Vor ein paar Jahren, als am Wochenende immer noch Spezialsendungen gezeigt wurden, moderierte er diese in einer Staffel. Hatte damit die Nachfolge von Markus Lanz angetreten, der das tatsächlich auch mal moderiert hat – die Spezialausgabe. Ob er daran noch erinnert werden möchte? Keine Ahnung, aber daran erinnert sich gewiss auch kaum noch einer.
Eine Kopie von Dirk Bach werden wir nicht bekommen, wollen wir als Zuschauer auch überhaupt nicht. Hartwich wird das schon so machen, wie wir ihn von „Let’s Dance“ oder dem „Super-Talent“ kennen. Und die Texte werden ihm eh geschrieben. Was ja nicht heisst, dass er sich genau daran halten wird. Und eine andere Frage ist ja noch, ob er mit Sonja Zietlow zurechtkommen wird.
Nun müssen wir noch bis Januar abwarten, um zu sehen, wie Daniel Hartwich sich schlagen wird. Und die interessanteste Frage: Wer werden die Kandidaten sein?

Seit gestern gibt es nun das neue Betriebssystem Windows 8. Eigentlich dachte ich, dass es nach Vista nichts Schlimmeres mehr geben könnte. Nun bin ich eines Besseren belehrt worden. Windows 8 ist für mich das schlimmste Betriebssystem seit Windows Vista herausgebracht hat.
Begründung: Die Oberflächenoptik, diese Kacheln, sind einfach scheusslich. Wo soll man nun ein schönes Hintergrundbild erstellen? Jawohl, ich möchte ein schönes Hintergrundbild und dann viele kleine Symbole, wo ich dann draufklicken kann, um das Programm zu starten. Das geht bei 8 nicht. Da gibt es nur diese blöden Kacheln.
Denn eines muss man bedenken, 8 wurde vor allem für die Touch-Geräte entwickelt. Also Smartphones oder Tablets. Dafür ist es geeignet, aber für einen normalen Desktop-PC oder aber ein Laptop ist es wirklich nicht geeignet. Es wird gewiss Menschen geben, die Windows 8 toll finden werden. Zu der Sorte gehöre ich nicht. Hänge immer noch an meinem XP-Betriebssystem. Jenala musste sich einen Windows 7-Laptop besorgen, da der Vorgänger seinen Geist aufgegeben hatte. Sie kommt immer noch nicht mit 7 zurecht, wohl auch nicht mit der Tastatur des Laptops. Aber den Bilderwechsel des Desktop-Hintergrundes findet sie toll. Wenigstens etwas.
Ich bleibe bei XP bis gar nichts mehr geht. Mein PC hat sich ja schon wieder verabschiedet, aber so lange mein Laptop noch geht, ist alles in Ordnung.
Windows 8 ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich möchte es nicht haben und warte mal auf 9. Vielleicht hat sich dann der Hype um die ganzen Tablet-PCs auch gelegt. Ich mag auch einen haben, aber ohne Tastatur finde ich den einfach nur furchtbar, deshalb nutze ich ihn auch kaum.

Vor einigen Tagen wurden Lance Armstrong seine sämtliche Tour de France-Siege aberkannt. Bis zum gestrigen Tag stand noch aus, ob die Titel an den Zweiten vergeben werden. Nun die Entscheidung: Die Titel werden nicht neu vergeben.
Daran wurde meiner Meinung nach gut getan. Schliesslich sind die Zweit- oder Drittplatzierten entweder wegen Dopings gesperrt oder stehen im Verdacht gedopt zu haben.
Anscheinend steht man die härteste Fahrradtour der Welt nur durch, wenn man zu Dopingmitteln greift.
Unverständlich erscheint mir aber dann, warum die Veranstalter der Tour de France die Strecke im nächsten Jahr angeblich als härteste beschrieben haben, die je ausgewählt wurde. Da kommt es doch einem so vor, als würden die Veranstalter die teilnehmenden Sportler geradezu zum Dopen animieren.

Morgen wird der FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden spielen. Eine spannende Frage, wie das Spiel wohl ausgehen wird. Sieg, Unentschieden oder Niederlage?
Elefantendame Mala hatte beim letzten Spiel des FC St. Pauli wieder einmal Recht gehabt, als sie auf Unentschieden entschied. Eben ein echtes Rüsselorakel. Mit den ewigen Unentschieden könnte St. Pauli dem FC Köln wirklich Konkurrenz machen. Wobei Köln gestern wieder einmal vorgelegt hat. Ein 3:3 gegen Kaiserslautern. Letzte Woche noch sensationel gewonnen, zeigte die Stanislawski-Mannschaft dieses Mal wieder ihren gewohnten Trott. Geht wohl irgendwie nicht anders.
Zurück zum Rüsselorakel. Mala sagt, dass St. Pauli gegen Dynamo Dresden gewinnen wird. Da scheint jemand sehr optimistisch zu sein. Vielleicht schaffen sie es. Und was sagt Mala zum DFB-Pokal-Spiel? Da hat sie sich noch nicht entschieden, soll aber gegen Stuttgart schwarz sehen. Das ist vielleicht mal eine Prognose.

 

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Tod des Elefanten Chumpol – Wenn die Elefantengruppe einen Ruhestörer verstößt


„Die sieht aus wie Monki.“
„Wie was?“ (Ich musste an Monk denken und verstand nicht, wie Carla Bruni wie der aussehen könnte, nach ihrer Gesichtserneuerung.)
„Wie Monki. Du weisst schon, der wie ein Schwein aussah.“
„Ach, du meinst Pigsy.“ (Regina sprach vom Monkey King. Ein Wunder, dass sie sich an so was erinnert.)

Eigentlich habe ich gedacht, dass mit dem Eintrag vom 28. April mein Elefanten-Themen wirklich erschöpft wären. Doch nein, in Köln ereignete sich am Mittwoch ein wahres Elefantendrama. Gegen Mittag ging die bereits schwer angeschlagene Elefantendame Chumpol Richtung Badeteich, wo sie zur Seite sackte und reglos liegen blieb. Erschütternde Besucher bekam mit, wie die Elefantenkuh starb.
In der Nacht war Chumpol von den anderen Elefanten rüde attacktiert worden. Sie hatte unter anderem mehre Zehen verloren (abgerissen), trug Muskelverletzungen und Abschürfungen davon. Dazu eine Auskugelung des Hüftgelenks, was nicht wieder hätte eingerenkt werden können. Die Gruppe hatte sich gegen sie aufgelehnt. Seit Chumpol mit den anderen Thais im Jahr 2006 gekommen war, hatte sie nur herumgestänkert. Sie akzeptierte die Rangordnung nicht, legte der Leitkuh öfters den Rüssel auf den Rücken, wollte mit den Jungtieren nichts zutun haben. Folglich: Eine Krawallmacherin ohnegleichen. Ansonsten war sie aber recht ruhig und friedfertig. Auch eine Krawallmacherin stänkert nicht 24 Stunden am Tag herum.
Nun hatten die anderen Elefanten anscheinend die Schnauze voll von Chumpol, statuierten an ihr Exempel und schlossen sie aus der Gruppe aus.
Warum ich sage, dass sie aus der Gruppe ausgeschlossen wurde? Als am Morgen die Elefanten von der Halle in ihre Boxen geführt wurden, wollte die Dickhäuterin nicht reinkommen. Erst da sahen sie, was geschehen war. Chumpol wurde behandelt, dann aber wieder zu den anderen Elefanten auf die Aussenanlage gelassen.
Gegen Mittag dann das „Drama“. Chumpol geht zum Wasser, sackte zur Seite und ist tot. Sie ist nicht im Wasser ertrunken, sondern, wie eine Obduktion ergeben hat, an Herz-Kreislauf-Versagen infolge eines posttraumatischen Schocks mit extremer Adrenalinausschüttung gestorben. Eigentlich für einen Elefanten Mitte dreissig kein Grund, um sein Leben auszuhauchen. Tja, wenn es da nicht die Vermutung gegeben hätte, dass sie wesentlich älter sei. Grund dafür einmal die Haut. Aber genau hätte man das Alter feststellen können, wenn man Chumpols Zähne betrachtet hätte. Problem: Chumpol liess sich nicht ins Maul gucken. Warum auch immer, jedenfalls machte sie nicht das Maul auf, damit sich ihre Zähne ansehen liessen.
Es gab immer die Vermutung, dass die Elefantenkuh aus einer schlechten Haltung käme. Vielleicht ein grund, dass sie ihr Maul verschlossen hielt und gegenüber den anderen Elefanten recht oft am stänkern war.
Die Obduktion brachte nun ans Licht, dass Chumpol in etwa 55 Jahre alt war. Also eine recht betagte Seniorin. Es gibt Elefanten, die zehn Jahre jünger und schon gebrechlich sind, oder auch Elefanten die fast zehn jahre älter und immer noch recht fit wie ein Turnschuh sind. Aber das ist wie beim Menschen, die Gene machen es aus. Nicht jeder ist mit sechzig noch so flott unterwegs, wie mit zwanzig.
Chumpol war eine „alte Kuh“ (so würde sich jetzt Jenala ausdrücken und meint es gar nicht beleidigend) und so war die Stresssituation für sie nicht zu verkraften. Schade, dass es so gekommen ist, aber so traten auch nicht weitere Probleme auf. Die da wären: Was wäre aus Chumpol geworden, nachdem sie aus der Gruppe ausgeschlossen und verstossen wurde? Sie konnte nicht woanders hingehen, sondern hätte sich irgendwo auf der Anlage in eine Ecke verdrücken müssen.
Wir dürfen allerdings bei aller Trauer nicht vergessen, dass es auch noch andere Tierarten gibt, wo es zu Rangeleien wegen Unverträglichkeit kommt. In Zürich (müsste dort gewesen sein), ist eine Tigerin ihren Verletzungen erlegen, nachdem sie mit dem Tigermännchen zusammengeführt wurde. Beide konnten sich nicht leiden. Oder aber bei Degus, deren Schwänze aussehen, als hätten sie die Milben. Das ist Folge von Stress und Unverträglichkeit der Gruppe. Das kann überall vorkommen, aber gerade bei den Elefanten wird so etwas schnell publik, denn die grauen Riesen sind nun einmal Publikums-Lieblinge.
In anderen Zoos wird der betreffende Elefant zum Bullen abgeschoben (siehe Hamburg mit Mala oder Leipzig mit Saida) oder er bekommt eine Dauerbewachung (siehe Hamburg).
Was mit Chumpol passiert ist, ist traurig, aber nicht zu ändern. Sie hat sich nicht in die Gruppe eingefügt, so dass es irgendwann dazu kommen musste. Sechs Jahre sind es nun gewesen, die relativ friedlich verlaufen sind. Vielleicht hätte was geändert werden können, wenn die Pfleger eher reagiert hätten. Aber wohin mit Chumpol? Das wäre ein Problem gewesen, denn ich denke nicht, dass irgendjemand diesen „Problemelefanten“ aufnehmen wollte.
Interessant finde ich ja noch die Tatsache, dass Elefanten in Zoos zum Badeteich geben, um dort ihr Leben auszuhauchen. Chumpol ist nicht die einzige gewesen, da gibt es noch andere, wo mir jetzt gerade aber nur die Elefantenkuh aus Heidelberg einfällt, die mit Illona vergesellschaftet war und aus einer schlechten Zirkushaltung kam. Die müssen wohl irgendeine Verbindung zum Wasser herstellen, anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären.
Chumpol wäre so oder so in den Elefantenhimmel gekommen. Das ausgekugelte Hüftgelenk hätte nicht ins Gelenk zurückgebracht werden können. Folglich hätte sie eingeschläfert werden müssen. Bevor das geschah, hörte ihr Herz einfach auf zu schlagen. Chumpol wusste es und ging zum Wasserbecken. Warum auch immer, aber es muss etwas zu bedeuten haben.

Wer übrigens nun endlich wissen möchte, welches Geschlecht das tote Jungtier von Salvana hatte: Es war ein Mädchen. Das ist wirklich traurig, wo Naing Thein doch fast nur Bullen zeugt. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Vielleicht wäre die Sache anders verlaufen, wenn Salvana mit den Elefanten zusammen gewesen wäre, denen sie vertraut. Aber das ist Spekulation und kann auch nichts mehr ändern.
Darjeeling läuft durchs Gehege, immer verfolgt von Kandy oder Shila. Tante Yashoda ist auch oft mit von der Partie. Mutter Lai Sinh kümmert sich mehr als bei Shila. Jedenfalls empfindet Jenala dies so. Ich kann dazu nichts sagen, war noch nicht da. Habe nur einige Bilder von dem kleinen Racker gesehen. Der wesentlich bessere Namen hätte kriegen können, als nach einer indischen Teesorte benannt zu werden, die zudem auch noch recht bayerisch anmutet.

Morgen die grosse Stichwahl in Frankreich zwischen dem Amtsinhaber Sarkozy und seinem Herausforder Hollande. Merkel favorisiert natürlich ihren Liebling Sarkozy, denn alles andere würde viel zu viele Umwälzungen bedeuten.
Ich vermute, dass Sarkozy wohl wirklich aus dem Elysée Palast ausziehen muss. Frankreich hat die Schnauze voll von ihn, da nützt nicht einmal seine Frau etwas. Die soll sich ja einer Gesichts-OP unterzogen haben. Völlig aufgequollen und ich weiss nicht was. Ist ihr Gesicht, nicht meins. Also soll sie machen, was sie für richtig hält.

Jenala hat sich einen neuen Laptop gekauft und ist nur am motzen. Kommt mit der Bedienoberfläche überhaupt nicht klar. Na ja, von Windows XP zu Windows 7 ist auch ein extremer Übergang. Aber da wird es doch wohl auch eine klassische Ansicht geben. Ausserdem findet sie, dass es das grösste Billigding ist, was es je gegeben hat. Nun ja, wenn sie findet. Kann ich nicht ändern. Allerdings frage ich mich, warum sie sich diesen Laptop dann überhaupt gekauft hat? Wahrscheinlich hofft sie immer noch, ihr alter Laptop würde sich in einer Art Selbstheilungsprozess selbst reparieren. Daran glaube ich nicht. Wenigstens hat sie ihn nun mal aufgeschraubt bekommen, um festzustellen, dass er völlig verstaubt ist. Allerdings kommt sie nicht an den Lüfter heran. Also zur Reparatur. Aber das wird bei ihr wohl noch dauern. Kann ich verstehen, aber mein PC war wirklich ein anderer Fall.

Bei den aktuellen KinderJoy mit der Hauptserie Ice Age 4 soll es beinahe eine Ausbeute von 100 Prozent geben, wenn man weiss, wie man die Figuren denn heraushören kann. Ich habe mal die Probe aufs Exempel gemacht und tatsächlich hatte ich eine Ice Age-Figur drin, wenn auch nicht eine der Hauptfiguren. Aber den Preis finde ich äusserst happig: 89 Cent soll man dafür berappen. Ich habe mich schon 2006 über die enormen Preise beschwert, aber das ist einfach ungeheurlich.

Wie lange noch bis der Roman „Die Rollen des Seth“ erscheint? Anderthalb Wochen noch, wenn ich richtig gerechnet habe, nicht wahr? Müsste so sein. Also nicht vergessen, denn das ist der Roman des Frühjahrs und Sommers. „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Wer diesen Roman – Sparte Thriller – nicht liest, hat wirklich was verpasst.

 

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