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Der Sand wird knapp! – Trotz Wüsten


Klingt komisch? Ja, das mag so sein, dennoch ist es wahr.
Die Wüsten nehmen immer mehr in Besitz, der Rohstoff Sand müsste also im Überfluss vorhanden sein. Doch nein, das ist er nicht.
Denn Sand ist nicht gleich Sand. Mit blossen Auge betracht sieht Sand für uns gleich aus. Aber unter dem Mikroskop betrachtet, sehen wir, dass jedes Sandkorn ein Unikat ist. Eines ist eckiger, das andere rund, während ein drittes in einem dunklen Ton strahlt.
Vielleicht ist uns schon einmal aufgefallen, dass für die Sandfigurenwettbewerbe extra Sand angekarrt wird und nicht der genommen wird, der am Strand zu finden ist. Da müsste uns doch die Frage kommen, warum das so ist. Der Sand, den wir an den meisten Stränden vorfinden, pappt einfach nicht so schön und ist deshalb ungeeignet, um lange genug zu halten. Wir erinnern uns, wie wir als Kind Sandburgen am Strand gebaut haben. Lange hielten sie nie. Die Aussenseite wurde irgendwann trocken und die Sandschicht wurde Stück für Stück abgetragen. Auch konnten wir nie richtig grosse Burgen bauen, weil sie irgendwann zusammenbrachen. Eine Grosse Sandburg war immer damit verbunden, dass wir eine grosse Fläche brauchten für den Untergrund. Der Strandsand ist einfach nicht für grosse Bauwerke geschaffen.
Sand entsteht durch verschiedene Prozesse. Der weisse Sandstrand entsteht durch das Abschleifen von Muschelschalen an Korallen. Dann entsteht er in den Bergen und wird bis ins Tal in viele kleine Teilchen geschliffen. Aus Basalt, der bei Vulkanausbrüchen entsteht, wird Sand.
Jede dieser Sandarten hat andere Eigenschaften, die sich zum bauen oder Aufschütten von künstlichen Inseln eignen.
Aber gerade diese Sandarten werden immer seltener, denn wir verbrauchen sie wie nichts. Schliesslich ist Sand doch unendlich vorhanden. Mitnichten!
Es gibt inzwischen schon eine Art Sandmafia, die illegal Sand vom Meeresboden saugt und den gewinnbringend verkauft. Länder wie Singapur brauchen den Sand, um neue Gebäude bauen zu können. Denn vor allem die Bauindustrie braucht den Sand, nicht nur für Beton.
Wir in Deutschland brauchen nicht fürchten, dass uns der Sand ausgeht, denn wir haben genügend Quellen, die noch eine hundert Jahre ausreichen dürften. Allerdings gibt es auch da Probleme, denn mit dem aufkommenden Naturschutz kann nicht mehr überall Sand abgebaut werden. Ausserdem nimmt die Sandverteilung von Nord nach Süd ab. Das heisst, in Norddeutschland ist der Sand billiger als im Süden. Dort gibt es anstelle von Sand Kies im Überfluss. Auch nützlich, aber nicht für die Bauindustrie.
Was also tun, wenn die Sandquellen nicht mehr verwendet werden dürfen. Richtig, man sucht sich andere Orte, wo Sand im Überfluss vorhanden ist. Ich erwähnte bereits, dass Sand vom Meeresboden abgesaugt wird. Und genauso macht man es. Man holt sich den Sand aus dem Meeresboden und schon ist der wertvolle Rohstoff wieder im Überfluss vorhanden.
Schon mal überlegt, wo überall Sand vorhanden ist? Womit scheuert man den Ofen, wenn die Lasagne mal wieder zu sehr gespritzt hat? Richtig, man verwerndet Scheuermilch. Die Körnung dürfte einem schon aufgefallen sein. Plastik ist es nicht, was man in einigen Peelingcremes vorfindet und schlecht für das Trinkwasser und die Umwelt ist. Nein, es ist Sand, der dafür sorgt, dass der Ofen oder das Backblech oder der Topf wieder glänzt.
Auch in Zahnpasta findet man Sand vor, wenn man eine kauft, die einem vorgaukelt, man würde durch diese Sorte weissere Zähne erhalten. Oder man nehme die Poliercreme beim Zahnarzt, auch da ist Sand drin. Ein Grund, warum ich mir die Zähne nicht polieren lasse. Den Sand habe ich noch Tage später zwischen den Zähnen, obwohl ich putze wie blöde. Nicht zu vergessen von meinem Sandtrauma als Kleinkind. Seitdem ist mir Sand suspekt.
Sand ist ein Produkt, dass wir überall antreffen. Kleinkinder spielen in Sandkästen darin, Spielplätze bestehen aus Sand als Untergrund.
Und dann noch etwas, worauf niemand verzichten kann: Glas.
Fenster, in Autos oder Wohnungen/Wohnhäusern, oder eben Brillengläser. All diese Produkte sind aus Sand gefertigt. Dann die schönen Weihnachtskügeln, die uns immer dann runterfallen, wenn wir sie gerade an den Tannenbaum gehängt haben.
Es gibt so vieles, was aus Glas gefertigt ist. Bei vielen Dingen denken wir gar nicht darüber nach, aber es ist an der Zeit, auch daran zu denken, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist.
Die Wüsten in Afrika nehmen immer mehr in Besitz, Peking wird jedes Jahr von einer dicken Sandschicht überhäuft und selbst bei uns gibt es Sandstürme.
Und dennoch ist dieser Sand nutzlos. Stattdessen wird nun der Meeresboden ausgebeutet, ohne Rücksicht auf das Leben im Meer. Die Folgen werden wir irgendwann noch zu spüren kriegen. Wann? Nun ja, in einigen Jahrzehnten sicherlich.
Wir müssen anfangen uns darüber klarzuwerden, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist, trotz Wüsten. Was paradox klingt, erscheint logisch, wenn man sich mit der Beschaffenheit der einzelnen Sorten Sand auseinandersetzt. Wir müssen sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen, aber begreifen werden wir das erst, wenn es zu spät ist.

Mit grossen Ärger habe ich mal wieder feststellen müssen, dass die sechste Staffel von „Castle“ auf Sat.1 fortgesetzt wird. Noch wütender bin ich, weil die Uhrzeit eine frechheit ist: Sonntag um 22.15 Uhr. Um die Zeit gucke ich mir nichts mehr an, weil ich am nächsten Tag wieder früh raus muss.
Schon die fünfte Staffel hatte Sat.1 gezeigt, da war es montags gewesen, wo ich auch nie Fernsehen gucke. Dann wurde es wieder auf Kabel eins gezeigt und nun wieder auf Sat.1? Ich verstehe es nicht. Vor allem gucke ich mir so was auf Sat.1 grundsätzlich nicht an. Das ist wie mit CSI, was ich seitdem es auf RTL läuft, mir auch nie mehr angesehen habe. Seitdem gucke ich es nur noch auf DVD. Werde bei Castle wohl auch so verfahren müssen. Wenn es nicht anders geht. Vielleicht wird Castle noch von mehr Leuten als von mir boykottiert. Aber auf Sat.1 gucke ich mir das nicht an!

Elefantendame Mala war letzte Woche mal wieder am toben, weil St. Pauli eine leichtfertige Führung verspielte. Am Ende schossen sie glücklicherweise noch das Ausgleichstor und konnten wenigstens einen Punkt nach Hause nehmen. Damit hatte Mala recht gehabt, als sie für ein Unentschieden gewesen war. Auf Malas Vorhersagen kann man sich verlassen.
Jonas hingegen musste zweimal hinnehmen, dass seine Fussballorakel sich gerirrt hatten. Weder der Schlaubeutel noch die Pusteblume hatten Recht gehabt. So langsam ist er mit seinen Nerven am Ende, was die Pusteblume betrifft. Er überlegt tatsächlich, ob er es nicht noch einmal mit Plattfuss versucht. Das will ich sehen, die war doch bei seinem Test glatt durchgefallen, obwohl sie so intelligent sein soll.
Elefantendame Mala tippt auf ein Unentschieden. Beide Teams gönnen sich nichts, doch wird nichts dabei herauskommen. Das kennen wir von St. Pauli.
Auch der Schlaubeutel hat auf ein Unentschieden getippt, während die Pusteblume für eine Niederlage St. Paulis ist. Vielleicht wird sie nun wieder einmal richtig liegen. Wer weiss, Jonas kann noch hoffen. Ansonsten sucht er sich eben ein anderes Orakel oder er übt, wie er auch ein gutes Ergebnis bekommt.

Eine meiner SD-Karten hat ihren Geist aufgegeben. Nach dem Akkuwechsel der Kamera kam plötzlich die Nachricht, ich müsste die Karte formatieren. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber jetzt suche ich nach einem vernünftigen Programm, damit ich meine Bilder retten kann. Sind nur so fünfzig Stück, aber ich finde es wirklich ärgerlich. Mit dieser Marke habe ich schon vor Jahren Probleme gehabt, aber die hatte ich noch in der Packung und sie war unbenutzt. Jetzt ärgere ich mich.

 

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Ist der HSV der erste Abstiegskandidat?


Das sind ja Temperaturen am Wochenende gewesen. Habe mich nur in der Wohnung aufgehalten, anders liess es sich einfach nicht aushalten. War sogar am überlegen, ob ich nicht feuchte Tücher an den geöffneten Fenstern aufspannen soll, um kühle Luft hinein zu lassen. Da ich aber durch die Feuchtigkeit Schimmel fürchtete, habe ich es gelassen.
Heute scheint es von den Temperaturen zwar kühler zu sein, allerdings mert man das aufgrund der Luftfeuchtigkeit nicht. Es ist schwül draussen, dass man es kaum aus halt. selbst in geschlossenen Räumen ist es nicht besser.
Als ich heute morgen zur Arbeit ging, wehte mir sogar ein kühler Wind um die Nase. Geschwitzt habe ich nicht. Das kam erst, als ich das Redaktionsgebäude betreten habe. Auf einmal öffneten sich sämtliche Schweissporen. Ich kam mir vor, als hätte ich einen Marathon-Lauf hinter mir.
Nun gut, kann nur besser werden. Die Kühlmaschinen, die bei uns die Luftfeuchtigkeit regulieren, sind recht hoch eingestellt. Immer noch besser als eine Klimaanlage, aber auch das verträgt nicht jeder.

Na, auch über die Spielergebnisse des DFB-Pokals gestaunt? Tja, bei Hoffenheim habe ich mich beinahe nicht mehr ein gekriegt, wie die gegen einen Viertligisten verloren haben. Das ist denen ja nicht einmal unter Stanislawski passiert. Aber Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth waren auch nicht besser, auch wenn sie nicht solch eine Klatsche bekommen haben. Freiburg hingegen hatte Glück, dass sie weitergekommen sind. Hätte der schon Victoria Hamburg nicht einen Elfmeter gleich zu beginn verschossen, wer weiss, wie das am Ende ausgegangen wäre.
Rüsselorakel Mala hatte getippt, dass St. Pauli es dieses Mal schaffen würde, in die zweite Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Und ja, sie hat recht behalten. Mit 3:0 besiegte St. Pauli den Offenburger FV. Und was passiert meistens, wenn St. Pauli gewinnt? richtig, der Stadtrivale HSV verliert oder spielt höchstens Unentschieden. Letzteres gibt es beim DFB-Pokal allerdings nicht. Also blieb nur eine Option übrig: Niederlage für den HSV.
Auch das hatte Elefantendame Mala getippt, denn der HSV spielte den den Karlsruher SC. Und für den hegt Mala Sympathien, da im Karlsruher Zoo Jenny lebt mit der sie sich solidarisch verschwestert hat. (Von ab geschobener Elefant zu abgeschobener Elefant sozusagen.) Und so tippt Mala, dass der KSC siegt. Das trat auch ein. Mit 4:2 gewann Karlsruhe, obwohl der HSV zweimal in Führung gegangen war. Doch wie heisst es so schön? Wer eins-null führt, der stets verliert. Beim HSV und Werder trifft es zu.
Diese erste Runde hat einige überraschungen gebracht. Und genau so was will man als Fan doch auch sehen. Wenn immer der Bundesliga Verein gewinnt, das ist doch langweilig. Gönnen wir Vereinen wie dem Berliner AK den Sieg. So lange sie sich nicht ums Geld streiten wie im letzten Jahr der Eimsbütteler TV ist doch alles in Ordnung.

Beim HSV muss man sich echt Gedanken machen, wie der in der Jubiläums-Bundesliga-Saison abschneiden wird. Zur Erinnerung: Der HSV ist der einzige Verein, der noch nie abgestiegen ist. Wenn man aber sieht, welch eine Leistung der HSV beim Spiel gegen Barcelona oder gestern gegen den KSC an den Tag gelegt hat, muss man sich ehrlicherweise fragen, ob der HSV auch in der nächsten Saison in der Ersten Liga spielen wird. Wenn die so weitermachen wie bisher, sicherlich nicht. Herrscht da keine Einheit im Team, mögen die Spieler den Trainer nicht? Was ist da los? Wenn man an die Prügelei vor einigen Wochen zurück denkt, scheint keine Harmonie im Team zu herrschen. Jeder will selbst erfolgreich sein. Doch so gewinnt man kein Spiel. Ein einzelner hat noch nie ein Spiel entschieden, der hatte mindestens einen, der ihm die Bälle zu spielte.
Und noch so ein Armutszeugnis für den HSV ist, dass sie ihre Frauen-Mannschaft aus der Bundesliga zurückgezogen haben, weil denen 100.000 Euro fehlten. Für die Herrenmannschaft sind das Peanuts. Doch eine Profimannschaft müsse sich selbst tragen, begründete Jarchow den Schritt. Da regt sich der Trainer von Turbine Potsdam völlig zurecht auf.
Marcell Jansen wollte ja noch in seinem Team sammeln, um das fehlende Geld zusammenzubekommen, aber da war die Frauen-Mannschaft schon aus der ersten Liga zurückgezogen worden.
Da kann man einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Und ich hoffe jetzt mal, dass die Temperaturen noch etwas fallen werden und die Sonne auch noch verschwindet. Ich mag’s eben kühler.

 

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