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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Griechenland außer Rand und Band


Griechenland macht ernst und will nicht mehr sparen, sondern ausgeben, was sie gar nicht haben bzw. aus dem grossen Hilfstopf der EU bekommen. Das ist natürlich nicht das, was die restlichen EU-Länder sich von einer Sanierung der Finanzen vorstellen. Aber vielleicht treibt Tsipras den Bankrott voran, dass Griechenland am Ende sich saniert. Argentinien hat das gut getan, warum sollte es mit Griechenland nicht anders sein? Aber gerade dieser Bankrott wurde verhindert, als die Hilfsfonds kamen und Griechenland sich im Gegenzug verpflichtete, kräftig zu sparen. Gebracht hat es seitdem nicht wirklich was. Wie lange ist das nun eigentlich her? Seit drei Jahren, vier oder sogar fünf? Man hat den Überblick verloren, nur das in Griechenland schon lange die das Geld einstecken, die sowieso schon genug haben, ist heute wie damals aktuell.
Als nächstes provoziert Griechenland weiter, indem sich Tsipras auf einmal Russlands Präsident Putin verpflichtet zu sein scheint. Er, besser Griechenland, wolle keine weiteren Sanktionen gegen Russland, ja, nicht eimmal der Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Mariupol verurteilte er. Ein Affront, der die Einigkeit der EU in Frage stellt.
Griechenland provoziert wo es nur kann. So überflog Verteidigungsminister Kammenos die unbewohnte Insel Imia mit dem Hubschrauber und warf Kränze ab. Auch wenn dort niemand leben mag, erheben Griechenland wie auch die Türkei Anspruch auf die Insel. Das ging so weit, dass Ende des letzten Jahrhunderts sogar ein Krieg drohte.
Die Türkei fühlte sich provoziert, liess Kampfflieger los. Und was macht Griechenland? Schickt keine Botschaft der Entschuldigung, sondern lässt ebenfalls Kampfflieger in die Luft.
Was ist da nur los in Griechenland?
Auf alle Fälle dürfen wir noch gespannt sein, was sich Tsipras und seine Genossen ausdenken werden, um die EU und die Türkei zu empören.

Das Dschungelcamp, das langweiligste aller Zeiten, wird sich heute Abend oder besser heute Nacht, endlich dem Ende nähern. Gestern flog noch Rolfe Scheider raus, mein Favorit. Damit verblieben Maren Gilzer, Tanja Tischewitsch und Jörn Schlönvoigt. In diesem Jahr müsste wieder ein Mann gewinnen, da es nur einer ins Finale geschafft hat, tippe ich auf Schlönvoigt. Er soll wohl auch eine ziemlich grosseFangemeinde haben, die immer fleissig für ihn anruft.
Ich jedenfalls werde mir das Finale, wie schon im letzten Jahr, nicht antun. Im letzten Jahr aus Protest, in diesem Jahr aus dem Grund, weil es bessere Möglichkeiten gibt, als sich zu langweilen.
Vor zwei Jahren, als Joey Heindle Dschungelkönig wurde, bezeichnete ich die damalige Staffel als die langweiligste überhaupt. Die diesjährige hat alles getoppt. Da will ich wirklich nicht wissen, wie so ein Sommer-Dschungelcamp sein wird. Dann lieber Promi-BigBrother. Oder der Fernseher bleibt ganz aus. Das ist wohl die beste Lösung.
Nach dem Ende dieser Staffel sollte man sich wirklich fragen, ob wir so etwas wie das Dschungelcamp überhaupt noch brauchen. Irgendwann ist jedes Format vorbei und besser wird es sowieso nicht mehr, denn irgendwann gehen die entsprechenden Kandidaten aus.
Es ist doch sehr bezeichnet für diese Staffel, dass noch viele Szenen mit Kandidaten gezeigt werden, die bereits am Vortag ausgeschieden sind. Da sehen wir Aurelio, die menschgewordene Liege, wie er auf einmal für eine mordsgefährliche Spinne schwadroniert, die er mit dem Stein todesmutig getötet hat. Ich glaube kaum, dass die Spinne ihn auch nur als Feind angesehen hätte, wo wenig, wie der sich bewegt hat.
Dann die Moderationen, die zwar lustig sind, aber weitaus länger als in den Staffeln zuvor. Man muss es wirklich sagen, in diesem Camp passierte einfach nichts. Woran das lag? Weil die Kandidaten miteinander nichts anfangen konnten, dass sie sich nicht einmal aufraffen konnten zu streiten? Im Grunde hat jemand wie Sarah Knappik, Georgina oder eben Larissa Marolt gefehlt. Walter Freiwald konnte das nicht alles wuppen. Am Ende hat er sich auch nur noch wiederholt und wurde langweilig, was auch zu seiner Rauswahl geführt haben dürfte.
Eventuell sehen wir irgendwelche Kandidaten bei Promi-BigBrother im Spätsommer wieder. Denkbar ist alles, Michael Wendler hat es schliesslich vorgemacht. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, von den Kandidaten will ich niemanden mehr in der nächsten Zeit sehen.

Diese Nachricht kam unerwartet, aber nicht überraschend: Richard von Weizsäcker ist mit 94 Jahren gestorben.
Von 1984 bis 1994 war von Weizsäcker Bundespräsident. Der „Präsident aller Bürger“ hatte er sein wollen und ob ihm das gelungen ist, müssen die beurteilen, die ihn besser erlebt haben, als ich. Denn als von Weizsäcker gewählt wurde, war ich noch gar nicht geboren.
Auf jeden Fall war er nicht nur Bundespräsident eines geteilten, sondern auch des wiedervereinigten Deutschlands.
Unvergessen wird seine Rede bleiben, die er am 08. Mai 1985 hielt, dem 40. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs.

Gestern begann die Rückrunde der Bundesliga. Bayern verlor gegen Wolfsburg mit 4:1. Bemerkenswert daran ist, dass Bayern in der Hinrunde kein einziges Spiel verloren hat und auch nur vier Gegentore kassierte. Dieselbe Anzahl haben sie sich nun in einem einzigen Spiel eingefangen. Schwächelt der Rekordmeister etwa oder ist das alles nur Taktik? Wollen sie so ein Anzeichen von Schwäche erzeugen, damit die nächsten Gegner denken, sie hätten leichtes Spiel? Oder muss die Mannschaft sich erst einmal wieder finden?
Ich würde es begrüssen, wenn es im Kampf um die Meisterschaft noch spannend wird. Momentan hat Bayern noch sieben, acht Punkte Vorsprung. Die können innerhalb weniger Spieler wegbrechen. Wolfsburg ist nicht gerade meine Lieblingsverein und auch eine Mannschaft, die einen starken Sponsor hinter sich stehen hat, ähnlich wie RB Leipzig. Aber immer nur Bayern als deutscher Meister ist langweilig
Elefantendame Mala hat sich extra zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte aufgerafft und der liebsten aller Bohnenstangen zu Ehren das Spiel Werder Bremen gegen Hertha BSC getippt. Mala sagt, dass Werder gewinnen wird. Das hoffe ich natürlich auch, aber keine Ahnung, ob es so eintreffen wird.
Ansonsten wird Mala erst wieder von sich reden machen, wenn die Zweite Liga beginnt, also nächste Woche am 07. Februar. Natürlich hofft sie, dass St. Pauli den Klassenerhalt schaffen wird. Und Jonas ist schon gespannt, ob die Pusteblume ihre Quote verbessern kann.

 

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Deutschland schwitzt – Die Hitze hat uns fest im Griff


„Das ist Matti von Greuther Fürth.“
„Nein, Knacki Deuser.“
(Gestriger Kommentar von Jenalas Schwester während einer Fernsehsendung des WDR)

Die Hitze hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Zwar gibt es ab und an ein paar Regenschauer, aber wirklich kühler wird es nicht. Zudem ist der Schauer auch nur kurz, erfrischt einen nicht wirklich.
Die Sonne knallt weiterhin schmerzhaft vom Himmel. Man muss sich fragen, wie lange das noch so gehen wird. Angeblich soll es in den nächsten Tagen besser werden, aber ich glaube nicht daran. Wenn es vor allem nur warm wäre, wäre das nicht so schlimm, aber es herrscht eine Schwüle, die nicht zu ertragen ist. Es drückt einen nieder, lässt einen schwitzen wie einen Stinkmolch.
Ich sehne mich immer noch nach einem eingebauten Pool, aber den werde ich nicht bekommen. Was sollen da erst andere denken? In Texas badet ein kleiner Elefant in einem Planschbecken. Wie wir als Kinder hatten, sodass jedes Mal das Wasser ausläuft, wenn des das Elefäntchen ins kühle Nass stürzt. Das scheint ihn nicht zu stören, denn von Aussen gibt es mit dem Wasserschlauch immer Nachschub.
Schlimm finde ich, dass man nicht einmal Lüften kann, da man so die warme Luft nach drinnen trägt. So schwitzt man nicht nur draussen, sondern auch drinnen. Gerade das macht das Wetter so unerträglich. Am besten, man hält sich an einem kühlen Ort auf. Aber was soll ich die ganze Zeit im Keller? Ausserdem habe ich heute viel zu tun und muss mit der Hitze und dem Regen fertig werden. Aber gegen Wasser von oben habe ich noch nie etwas gehabt, ausser er kommt von einem Elefanten. Aber da muss man nichts befürchten.
Es soll wieder kühler werden, hoffen wir darauf. Jede Hitzewelle geht einmal vorbei.

Nachdem Annette Schavans Doktortitel kassiert wurde wegen nicht zitierten Passagen, sind nun auch Zweifel an der Doktorarbeit von Bundestagspräsident Norbert Lammert lautgeworden. Eigentlich nur von einer einzelnen Person, die auf 42 Seiten Unregelmässigkeiten festgestellt haben will. Angeblich habe Lammert aus einem Buch zitiert, dass gar nicht existieren würde.
Na und, sage ich nun dazu, schliesslich ist Lammerts Doktorarbeit mehr als 40 Jahre her und somit sind alle Vergehen verjährt. Denn wie wir uns erinnern, verjähren Delikte bezüglich einer Promotion nach 30 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Das gilt auch für Lammerts Doktorarbeit, deren Überprüfung der Bundestagspräsident die Universität Bochum bat. Und Bochum liegt bekanntlich in NRW, oder nicht? Gut, habe nichts verpasst, also sollten diese Kinkerlitzchen wohl vergessen sein.
Zu bedenken ist allerdings, dass die Universität Göttingen Annette Schavan den Doktortitel aberkannte, obwohl deren Promotion bereits drei Jahre über der Verjährungsfrist lag und grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes Täuschen nicht zu erkennen war. Schavan wollte gerichtlich gegen diue Entscheidung vorgehen. Was ist daraus geworden? Ich habe noch nichts davon gehört. Deutschlands Mühlen der Justiz mahlen langsam, oft nicht gründlich und meist auch nicht für den, der sich Rcht erhofft. Also mal abwarten.
Zu dem Buch aus dem Lammert zitiert hat und das es angeblich nicht geben soll. Das ist falsch, was der Autor des Buches Wolfgang Jäger aus bestätigt. Der Titel sei fehlerhaft wiedergegeben worden, aber das Buch würde wirklich existieren.
Hat eigentlich jemand, der in uralten Doktorarbeiten herumwühlt, nichts Besseres zu tun? Hat er kein Hobby oder ist es sein Hobby, anderen ans Bein zu pinkeln, indem er jede noch so kleine Wunde – bildlich gesehen für einen Fehler in der Promotion – legt und dann laut Betrug ruft?
Ausserdem frage ich mich, warum es eigentlich nur CDU-Politker betrifft, die in der aktuellen Regierung was zu sagen haben. Ist das nicht ein wenig auffällig? Ich würde sagen, ja, das ist schon sehr komisch. Versucht da jemand ganz gezielt, alle möglichen Politiker auszuschalten und die aktuelle Regierung schlechtzumachen?
Oder sind bei SPD, den Grünen, den Linken oder der FDP (nun ja, die waren auch schon betroffen, nur falls es jemand vergessen haben sollte) keine Politiker mit Doktortitel zu finden?
Warten wir auf das Ergebnis der Uni Bochum ab, wobei da der anonyme Plagiatjäger vermutet, dass es für Lammert ausgehen wird, weil dieser Honorarprofessor ist. Pah, was interessiert das denn? Aber da will jemand Lammert ganz gezielt Schaden, jedenfalls kommt es so rüber.

Habe ich vor einigen Wochen nicht geschrieben, dass das Militär in Ägypten gar keine andere Möglichkeit hatte, als Mursi zu stürzen, um wieder die Demokratie ins Land zu bringen? Ja, ich habe es geschrieben, während allewelt von einem Staatsstreich gesprochen hatte. Nun hat US-Aussenminister John Kerry den Militärputsch in Ägypten als richtig bezeichnet, um die Demokratie wiederherzustellen. Natürlich sind die Muslimbrüder ob solcher Äusserungen mehr als empört. Langsam hatte und schleichend hatte Mursi die Demokratie untergraben, immer mehr den Islam als einzig Wahres herausgehoben. Nicht einmal bei der Wahl scheint sicher, ob Mursi nicht betrogen hat, obwohl es andere Kandidaten gewesen sein sollen.
Leider herrscht immer noch Chaos im Land, schlimmer als man es ahnen kann. Jeder geht gegen jeden los, wenn er einem anderen anhängt. Schlimm ist besonders, dass die Grabräuberei zugenommen hat. Überall sind Löcher im Boden zu finden. Es gibt Gruppen, die die Gräber beschützen sollen, es allerdings nicht können, weil die Grabräuber organisiert und viel besser bewaffnet sind. Ein Land zerstört sich selbst. Unter Mubarak mag es keine Demokratie gegeben haben, aber er war immer noch besser als all das, was nach ihm gekommen ist. Das heisst allerdings nicht, dass nun Mubarak zurückkehren sollte. Er wird es auch nicht mehr richten, genauso wenig wie jemand anderes.
Ägypten steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Das zu verhindern wird kaum möglich sein.
Nur eines ist sicher: Die Muslimbrüder dürfen auf keinen Fall zurück an die Macht. Es mögen vielleicht nur Gerüchte sein, aber auch diese mögen einen nachdenklich machen. Angeblich wollten sie Ägypten vollständig vom Tourismus abschotten, damit hätten sie das Land vollständig dem Untergang geweiht, aber wenn es nun kaum noch was als Löcher gibt, nun ja. Jedenfalls sollten angeblich die Sphinx und die Pyramiden zerstört werden. Das war bereits einmal vor einigen Jahrhunderten versucht worden. Die Sphinx wie auch die Pyramiden haben es überlebt. Aber wie wird es mit Ägypten weitergehen?

An diesem Wochenende hat die 1. Runde des DFB-Pokals begonnen. Bereits gestern gab es einige Begegnungen. Heute, morgen und übermorgen wird sich zeigen, wer Glück hatte und wer noch ein wenig in die Vorbereitungsphase stecken sollte.
Elefantendame Mala findet den DFB-Pokal immer interessant. Dieses Mal hatte sie besonders viel zu tun, gleich vier Vereine musste sie tippen. Und was sagt die alte Kuh nun?
Victoria Hamburg wird gegen Hannover verlieren, der HSV hingehen gewinnt, obwohl sie gegen Dresden eine 0:4-Klatsche eingefangen haben. Der KSC wird gegen Wolfsburg hingegen verlieren. Und Malas Lieblingsverein? Wie hat sie sich für St. Pauli entschieden? Die spielen gegen Preußen Münster, kein leichtes Los. Deshalb ist Mala überzeugt, dass St. Pauli es mal wieder nicht schaffen und bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals ausscheiden wird. Entweder fangen sie sich mal wieder ein Tor in allerletzter Minute ein oder sie finden den Weg zum Tor nicht. Ihr bester Torschütze ist nun bei Nürnberg. Nun suchen sie noch einen Stürmer. wer kein Selbstvertrauen hat, wird eben verlieren. Ausserdem ist St. Pauli bekannt dafür, meist in der 1. Runde gleich rauszufliegen.
Und was macht die Elefantendame sonst?
Tja, sie lässt es sich gutgehen, frisst Möhren ohne Ende und lässt sich die Füsse verschönern. Sie ist halt eitel, besonders im Alter wird das bekanntlich immer schlimmer. Ansonsten ist sie traurig, dass sie heute nicht der Musik lauschen kann.
Fussball läuft im Fernsehen, es ist draussen warm, dass man sich nur drinnen aufhalten kann. Was macht man da? Man liest mal wieder was. Und das wäre? Wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg oder vielleicht dem Thriller des Sommers „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Letzterer mit Elefantendame Mala in zwei Rollen. Einmal als sie selbst und dann als Dickhäuterin Berta. Wer es nicht selbst liest, hat etwas verpasst. Wo es erhältlich ist steht auf meiner Seite Lesenswert, gleich oben unter dem Titel des Blogs zu finden oder unter gesammelte Werke.

 

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Das Runde muss ins Eckige – auch bei der FIFA ist das so


Eigentlich ist es ja eher im Norden mau mit der Sonne, aber dieses Mal scheint es uns hier im Süden auch getroffen zu haben. Allein das Wochenende war total begegnet. Da heisst es Sommer, aber die Temperaturen liegen im Keller. Kein Wunder, dass da die Gegner der Klimaerwärmung Zulauf bekommen. Schliesslich heisst es doch immer, die Temperaturen würden steigen, stattdessen sinken sie und es regnet ohne Unterlass.
Das ist es übrigens, was bei uns bei der Klimaerwärmung geschehen wird: Es wird mehr regnen als früher. Irgendwie scheinen wir also im falschen Klimabereich zu leben. Ein wenig wärmer könnte es schon werden, müssen ja keine Wüstentemperaturen werden.
Aber nur Regen? Das ist wirklich nicht das, was man sich wünscht. Ich habe nichts dagegen, aber wenn das tagelang anhält, dann denkt man schon, dass da irgendwas mit dem Klima nicht stimmt.

Momentan ist der Weltverband FIFA mit seinem Präsidenten Sepp Blätter mal wieder in aller Munde. Worum es geht? Um Fußball nicht, sondern eher um Schmiergelderm die geflossen sind.
Blätter fühlte sich angegriffen von der deutschen Seite, was ihn prompt dazu begleitete zu sagen, wenn er „gekaufte WM“ höre, müsse er an die Vergabe 2006 denken. Wieso bloss wird der Mehrheit der Menschen nun eher die WM 2018 und vor allem 2022 einfallen? Weil es da nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Vor allem die WM-Vergabe 2022 hängst immer noch der Hauch von Korruption und Schmiergeld an. Aber davon wollte Blätter nichts hören, sondern lenkte lieber ab. Allerdings kam er mit seinem „Ablenkungsmanöver“ nicht weit. Es wurde sogleich durchschaut, was er eigentlich damit bezweckte.
Es ist übrigens bei der Vergabe für 2006 kurz vor der letzten Abstimmung wirklich jemand aus dem Raum gegangen. Wenn man diese Person aber hört, warum sie das getan hat – hätte die Wahl nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können -, glaubt man, dass Blätter damals schon Druck ausgeübt hat.
Ich erinnere mich dunkel, dass Blätter für 2006 schon Südafrika vorgesehen hatte. Er wollte das Land unbedingt als Ausrichter sehen. Im letzten Wahldurchgang hätte es eine Pattsituation gegeben, also Gleichstand zwischen Deutschland und Südafrika. Das hätte dann von oberster Stelle entschiede werden müssen, wer Ausrichter der WM 2006 wird. Ich brauche wohl nicht weitet zu sagen, dass die Entscheidung dann für Südafrika gefallen wäre. Also ging einer der Wahl Männer aus dem Raum und es wurde mit einer Stimme Mehrheit für Deutschland sich entschieden.
Südafrika bekam die WM 2010 und war damit auch gut bedient. Zwischen drin wurde immer mal wieder gezwefelt, ob das was werden könne, da der Bau der Stadien im Rückstand war. Aber dasselbe haben wir auch aus Polen und der Ukraine gehört. Und für die WM 2014 in Brasilien gibt es ganz andere Probleme zu meistern. Da herrscht nämlich in einigen Stadien Alkoholverbot und das gefällt der FIFA natürlich nicht. Der brasilianisce Fussball-Verband kann da nichts machen, da das nicht in seiner Macht liegt.
Gut, jetzt bin ich abgeschweift. Zurück zur FiFA und den Korruptionsvorfällen. Konkret betrifft es Blatters Vorgänger und nicht den jetzigen Präsidenten. Da frage ich mich doch, wie der es doch immer wieder schafft, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Kann man doch wirklich nicht fassen. Er wäscht wie Pontius Pilatus seine Hände in Unschuld.
Die Kritik an Blätter wird lauter, den scheint es nicht zu interessieren, bläst lieber zum Gegenangriff, wo er eben auch die „gekaufte WM-Vergabe 2006“ erwähnte.
Nun ist mal wieder eine Kommission gegründet worden, der unter anderem ein US-Amerikaner und ein Deutscher angehören, die alles lückenlos aufklären soll. Da bin ich wirklich gespannt, was da rauskommen mag.
Blätter jedenfalls steht nicht zur Debatte, wird vom ehemaligen DFB-Präsidenten Zwanziger auch verteidigt. Niersbach hingegen, der jetzige DFB-Präsident, sagt da schon was anderes. Aber der kommt einem eh so vor, als würde er sich mit seiner Meinung wie das Fähnlein im Winde drehen. Also immer gerade das von sich haben, was man von ihm erwartet.
Wie heisst es so schön beim Fußball: Das Runde muss ins Eckige. Dies kann man auch so sehen, dass das Eckige Geldscheine sind, und das Tun de bleibt der Fußball. Bloss geht der Ball – das Runde – nur dorthin, wo genug Schmiergelder geflossen sind.
Das bei der FIFA einiges nicht mit rechten Dingen zugeht, wissen wir seit der Doppelvergabe der WM 2018 und 2022. Stellt nun nur noch die Frage, ob es auch Ergebnisse geben wird oder man uns wieder nur Sand in die Augen streut.
Doch egal wie es ausgehen wird, ein Neuanfang ist nur möglich, wenn Blätter nicht mehr dabei ist. Da hat Bayern-Präsident Honeß ganz rechat. Bei Blätter hat man das Gefühl, dass er an seinem Stuhl klebt und erst mit den Füssen voran geht.

Um beim Fußball zu bleiben, dieses Mal dem deutschen. Bei einem Sicherheitsgipfel wurde beschlossen, das Pyrotechnik nichts im Stadion zu suchen hat – nichts Neues. Die Stehplätze werden bleiben, denn sie sind ein Stück Kultur und Zusamenhalt der Fans.
Chaoten wird es immer geben. Ob nun bei Steh- oder Sitzplätzen. Da wird sich nichts ändern.
Dafür wurden, zum allgemeinen Ärger der Fan-Vereinigungen, die Sperre von drei auf zehn Jahre erhöht, wo ein allgemeines Stadionverbot für einen raiaten „Fan“ gilt.
Sehen wir uns in der nächsten Saison an, ob diese Massnahmen fruchten werden. Denn wer die Pyrotechnik reinschmuggeln will, der bekommt die auch rein. Noch ist es relativ leicht, wenn ich mir da die Zäune vorstelle, die das Stadion von der Aussenwelt trennt.
Und wenn nicht irgendweche Fanausschreitungen für Meldungen sorgen, so tun es die Vereine selbst.
Zum einen sind da Werder Bremen und der VfL Wolfsburg. Verteidiger Naldo wollte von Bremen nach Wolfsburg wechseln. Bloss leider ist der Medizinchec nicht so verlaufe, wie gedacht. Durchgefallen oder nicht, ist hier die Frage. Momentan eher durchgefallen. Wieder einmal machen Naldo seine alten Verletzungen zu schaffen. Ob er nun wechseln wird, bleibt fraglich.
Die andere und grössere Schlagzeile dürfte der HSV machen, wo sich erst zwei Spieler beim Training prügeln und ein Unbeteiligter verletzt wird.
Slobodan Rajkovic hatte sich mit Meint Min Sonst angelegt, wobei Tolgay Arslan eine Platz wunde erhielt, die mit vier Stichen genäht werden musste. Konsequenz: Rajkovic wurde von Trainer Fink suspendiert und durfte nicht an der Südkorea-Reise teilnehmen. Im Grunde genommen, kann er sich gleich auf die Suche nach einem anderen Verein machen. Frank Arnesen hingegen versuchte noch mal zu beschwichtigen, denn Rajkovic sei schliesslich nicht billig gewesen. Aber da besagter Spieler nun auch ein unerlaubt es Interview gegeben hat, wo er sich bitterböse über Trainer Fink beklagte, dürfte wohl nicht damit zu rechnen sein, dass er wieder Fuss fassen wird in der ersten Mannschaft. Auch Arnesen rudert nun zurück.
Aber schon komisch, wie da ein Spieler systematisch ins Abseits gestellt worden scheint.

 
 

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Trouble


Japan und kein Ende. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen und hören. Inzwischen scheint es halbwegs unter Kontrolle zu sein, aber ob es die Wahrheit ist, wissen wir nicht. Wir wissen doch einfach nicht, was gesagt wird und wie es wirklich um das KKW Fukushima steht. Nur dass die Arbeiter, die dort hingeschickt wurden, Abschiedsbriefe geschrieben haben, denn sie wissen, dass sie dort nicht wieder gesund herauskommen. In einem Umkreis von etwa 40 Kilometern – oder sind es bereits 50 Kilometer? – sind die Menschen evakuiert worden, jedenfalls wurde es gesagt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran. Es wurde einfach viel zu viel verschleiert. Mit Hubschraubern wurden die Reaktorgebäude gekühlt, was nicht wirklich etwas brachte. Aber Sand in die Augen streuen ist ja immer schön. Jetzt haben sie gemerkt, dass wohl anscheinend eine Kühlung gar nicht möglich war, weil die Stromleitung überhaupt nicht funktionierte. Wie kann denn so was nur möglich sein? Ich glaube es einfach nicht. Und inzwischen bin ich nicht der einzige, der sagt, dass man nicht glauben könne, das es sich bei Japan um eine Industrienation handle. Nein, das kann man wirklich nicht. Dieses Chaos, das dort herrscht. Man glaubt es nicht.
Aber durch dieses Unglück im KKW ist es nun so weit gekommen, dass hier in Deutschland die Verlängerung der KKWs erst einmal auf Eis gelegt wurde und einige Kernkraftwerke ausgeschaltet wurden und werden. Jetzt hat die Anti-Atomkraft-Bewegung wieder neuen Rückenwind bekommen. Es wird die sofortige Abschaltung aller KKWS (von den Leuten AKWs genannt) gefordert. Natürlich, schalten wir doch sofort alle ab. Dann können wir dann auch den Strom immer jeden Tag um mehrere Stunden abschalten, weil wir die Energie gar nicht mit den Windkraftanlagen und Kohlekraftwerken aufholen können. Wir müssten Strom aus Frankreich beziehen. Und wie produziert Frankreich seinen Strom? Richtig, mit KKWs. Also ein Teufelskreis ohne Ende. Wir werden niemals genug Strom aus Windkraftanlagen und Solarzellen produzieren können, um unabhängig von den KKWs zu sein. Nein, es ist nicht möglich. Und das jetzt von Merkel so gehandelt wird, liegt doch klar auf der Hand. Morgen sind Landtagswahlen, nächste Woche auch und überhaupt ist dieses Jahr ein Super-Wahljahr. Und die CDU befindet sich überall in einem Umfragetief. Also kein Wunder, dass nun den Menschen erst einmal ein „Geschenk“ gemacht werden soll. Wir können nicht auf die KKWs verzichten. Nicht jetzt, nicht von einer Sekunde auf die andere. Und ich bleibe dabei: KKWs sind wichtig, um den Strombedarf in Deutschland aufrecht zu erhalten. Sollen doch die Leute motzen, aber wir sollten nicht die Probe aufs Exempel machen und alle KKWs auf einmal herunterfahren. Dann wird es nämlich zum Strom-GAU kommen. Die Computer bleiben schwarz, die Kühl- und Eisschränke funktionieren nicht mehr. Aber die Menschen haben ihren Willen bekommen. In welcher Zeit leben wir eigentlich? So lange nicht wirklich eine umweltfreundliche Stromproduzierung gefunden wird, müssen wir an den Kernkraftwerken festhalten. Es wird ausserdem bereits gesagt, dass die Windkraftanlagen keine Zukunft haben. Man denke auch nur daran, wie sie die Landschaft verschandeln und Todesurteile für Vögel sind. Denn so toll sind die Anlagen nicht, zudem sind sie auch noch laut.
Bayern hat nun auch die letzten Titelchancen verloren, denn sie sind aus der Champions League herausgeflogen. Und das sang- und klanglos. Gut, Werder Bremen ist das auch schon passiert. Das Hinspiel gewonnen, wenn auch nur knapp und dann das Rückspiel im eigenen Stadion knapp verloren, aber weil Auswärtstore doppelt zählen, waren sie am Ende draussen. Tja, so ist das Fussballleben. Man kann nicht alles haben. Dennoch blöeibt van Gaal bis Ende der Saison Trainer. Allerdings müssen sie sich jetzt unbedingt den dritten Platz der Tabelle sichern, sonst gibt es nur EuroLeague. Und das gebührt einem FC Bayern ja nicht. Das sind ja Tulpen anstelle von Gladiolen, um es mit van Gaal zu sagen.
Schalke hingegen hat Nägel mit Köpfen gemacht und Magath entlassen. Der hatte aber gleich einen neuen Verein parat: Wolfsburg. Der Verein kennt ihn bereits und er kann nun wieder Manager, Sportdirektor und natürlich Trainer sein. So wird ihm garantiert niemand mehr reinreden, welche Spieler er nun kaufen kann und welche nicht und kann sich die Genehmigungen gleich selbst ausstellen. Aber warum hat ihn  Schalke eigentlich entlassen? Sie stehen im DFB.Pokalfinale, sind in der CL weiter. Nur in der Bundesliga läuft es nicht besonders. Verstehe das wer will, nun ist jedenfalls wieder Ralf Rangnick da, der Schalke auch schon einmal trainierte. Wer da wohl zum HSV kommt? Vielleicht bleibt der jetzige Trainer auch, wenn er sich gut anstellt. Man wird es sehen.
Gestern sah ich durch Zufall, dass neue Folgen von „The Closer“ auf Vox gezeigt werden. Die sechste Staffel und somit die vorletzte. Ich werde die Eigenheiten der Figuren vermissen, vor allem von Provenza, den ich einfach nur lustig finde. Und dann natürlich Kyra Sedgwick, als Brenda Leigh Johnson. Wie sie während einer Vernehmung ihre Schublade mit einem ganzen Karton an Süssigkeiten auffüllte, war einfach göttlich. Und dann bot sie den beiden auch noch etwas davon an. Zu komisch. Dann der Kampf mit dem neuen Gebäude, wo sich niemand zurechtfand. Ich freue mich auf die weiteren Folgen, bloss blöd, dass es bereits anfängt, wo auf Kabel 1 noch „Castle“ läuft. Die Folge gestern war ziemlich deppert. Zweihundert Jahre alte Kugeln schön und gut, aber dann ein Club, der im Jahr 1896 (oder war es 1892) lebt. Das war mir dann doch wirklich zu blöd. Wer aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass im Hintergrund ein Stummfilm von Georges Méliès lief: Die Reise zum Mond (La Voyage sur la Lune) von 1902. Das ist der bekannteste Stummfilm von ihm, von dem mindestens jeder einmal wenigstens das Mondgesicht gesehen haben dürfte, wenn man den Stummfilm selbst schon nicht gesehen hat.
Und wer sich diesen Stummfilm mal ansehen will, hier ist er:

 

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