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Die NSA hat nicht genug – Die Totalüberwachung kommt


Den ersten Schock haben wir so langsam verdaut, dass wir und andere von dem amerikanischen Geheimdienst NSA ausspioniert worden sind. Nun kommen neue Schreckensnachrichten hinzu. Mit einem Super-Computer will die NSA nun noch mehr ausspähen als zuvor, selbst hochgradig verschlüsselte Dinge.
Gerade haben wir uns beruhigt, haben die neuen Verschlüsselungen der Email-Anbieter angenommen, wo es hiess, dass man damit nicht mehr ausgespäht werden könnte. Tja, das hat nicht lange gewirkt. Nun wird also dieser Super-Rechner kommen und wieder unser ganzes Geplänkel, dass wir nicht bei Facebook, Google+ oder in unseren Blogs kundtun, herausfischen. Wie kann man sich nun eigentlich noch austauschen? Mit der guten alten Post oder doch lieber ein Fax? Letzteres wohl auch nicht, wenn selbst das Telefon überwacht wird. Da gibt es doch gar nichts mehr. Selbst das gute alte Postgeheimnis wird doch nicht eingehalten. Ich sage nur Postboten, die zu blöd sind, um den Brief auch in den richtigen Briefkasten zu werfen und Nachbarn, die diese Briefe dann öffnen und behaupten, es sei versehentlich geschehen. Besonders unauffällig nicht wahr? Gerade dann, wenn man weiss, was diese Personen vor der Wende so alles getrieben haben. Gut, das ist inzwischen Vergangenheit, anderer Ort, andere Zeit – Vergangenheit.
Brisant an dem Super-Computer der NSA ist ja, dass er selbst die bestverschlüsselten Dinge ausspähen kann. Das trifft also uns Otto Normalverbraucher weniger als streng geheime Objekte. Woran man zuerst denkt? Natürlich an das Militär.
Die müssen nun zittern, dass ihre geheimen Projekte ausgespäht werden. Die Agenten und Spione scheinen ausgedient zu haben. Werden wohl nicht mehr gebraucht, denn jetzt hat man die NSA und ihren Super-Rechner. Der wird alles in Erfahrung bringen, was er wissen will und was er schon gar nicht wissen soll. Interessant wird es nur, was dann mit dem Wissen angefangen wird. Nun erst einmal abwarten.
Und noch etwas aus der so genannten Spähaffäre. Ein Bundesgericht hatte das millionenfache Abspeichern von Telefondaten als wahrscheinlich verfassungswidrig erklärt. Das Wörtchen wahrscheinlich gefällt mir ziemlich, denn es sagt nicht wirklich was aus. Mehr so in der Art, ja, könnte sein, vielleicht aber auch nicht. Wischiwaschi, wie es so schön heisst.
Dagegen hat allerdings nun die amerikanische Regierung Berufung eingelegt.
Vergangene Woche hatte übrigens ein Bundesgericht in New York das Abspeichern von Telefondaten für legal erklärt. Dagegen hatte die Bürgerrechtsorganisation ACLU Berufung eingelegt.
Also wie man sieht, ein Richter hat eine andere Sicht der Dinge wie ein anderer Richter. Und so ist das Abspeichern der Telefondaten mal legal und dann wahrscheinlich verfassungswidrig. Ja, was denn nun? Da muss es doch eine einheitliche Entscheidung geben, schliesslich ist das ein sehr wichtiges Thema.
Im Übrigen sind die Geheimdienste nicht damit durchgekommen, dass sie durch ihr Ausspähen Terroranschläge verhindert hätten. Denn sonst wäre das wohl auch nicht während des Boston-Marathons passiert, oder?
Aber wieso jetzt dieser Super-Computer? Wollen sie unbedingt die geheimen Daten von Nordkorea ausspähen, damit sie endlich wissen, was dort Sache ist? Ausserdem frage ich mich wirklich, wer alles die ganzen gesammelten Daten auswerten will? Da müssen doch Millionen Menschen beschäftigt sein. Oder sind es nur einige Hundert, die auf spezielle Schlüsselwörter schauen. Ist ihnen deshalb der Boston-Marathon durch die Lappen gegangen?
Nun wird also die Total-Überwachung kommen. Das ist ja noch schöner als bei George Orwells „1984“. Da gab es den Bildschirm, der alles wahrnahm, was man tat. In der Realität ist es eben die NSA. Da sollte man wirklich überlegen, ob man das Internet nicht verbannen sollte. Und da bietet mir meine Bank gerade mal wieder an auf Online-Banking umzusteigen. Ich weiss schon, warum ich so wenig wie möglich meine wirklich persönlichen Daten über den Äther schicke.
Facebook hat übrigens gerade eine Sammelklage am Hals, weil sie angeblich Private Nachrichten ausgespäht haben sollen. Ich begreife immer mehr, wieso ich dort nicht angemeldet bin. Ist auch einfach nicht mein Fall. Ich verstehe den Sinn von Facebook einfach nicht, konnte mich schon nicht mit StudiVZ anfreunden. So was liegt mir einfach nicht.
Die Daten späht die NSA auch aus. Ist ein Klacks für den amerikanischen Geheimdienst. Aber ob sie nun wirklich interessiert, wann man sich wo treffen will? Halt, könnte ja ein versteckter Plan drin versteckt sein, was Schlimmes auszuhecken.
Man darf gespannt bleiben, was noch alles ausgespäht werden wird. Da war die Stasi ja bald noch ein harmloser Verein dagegen. Nein, war sie natürlich nicht, darf man nie vergessen.

Im vergangenen Monat überraschte uns der russische Präsident Wladimir Putin damit, dass er eine Amnestie erliess und unter anderem die Mitglieder von Pussy Riot und der Kreml-Kritiker Chodorkowski freikamen. Damals wurde schon spekuliert, dass es mit Sotschi und somit Olympia zu tun habe. Das scheint sich nun zu bestätigen, denn Putin hat das generelle Demonstrationsverbot in Sotschi zur Olympiazeit aufgehoben. Warum dieser Umschwung? Nun ja, ganz freiwillig hat Putin das nicht getan, wie man sich denken kann. Ausserdem kann man nicht einfach spontan demponstrieren gehen. Nun gut, dass geht hier auch nicht. Eine Demonstration muss immer angemeldet werden. In Sotschi ebenfalls. Schön und gut, wird man nun sagen, geht doch alles seinen gewohnten Gang, wieso sich dagegen aufregen? Tja, die Frage aller Fragen. Denn so schön es klingt, dass das generelle Demonstrationsverbot aufgehoben wurde, so unschön geht es weiter. Man muss sich bei der Behörde anmelden. Und ebendiese Behörde entscheidet dann über Anzahl der Demonstrierenden sowie über Ort und Strecke. Klingt immer noch recht harmlos. Aber was Putin nicht passt, wird halt nicht genehmigt, so wird es aussehen.
Ausserdem ist es ebenfalls ein Zugeständnis – an die Olympische Charta. Das hat der Inlandsgeheimdienst FSB betont. Und so ist es nicht mehr ein Tropfen auf den heissen Stein.
Und bei den Anschlägen in Wolgograd, bei denen 34 Menschen getötet wurden, gibt es immer noch nichts Neues. Mit weiteren Anschlägen während der Olympischen Spiele muss gerechnet werden. Irgendwie finde ich, dass die beiden Anschläge auch fingiert sein könnten. Aber dabei Menschenleben aufs Spiel setzen? Keine Ahnung, ich weiß es wirklich nicht.

Das Urteil im Wulff-Prozess scheint wirklich noch in diesem Monat zu kommen. Eine Einstellung des VErfahrens war von Wulffs Anwälten nicht gewünscht worden, da sie einen Freispruch erreichen wollen – was sie wohl auch kriegen werden.
Der Richter hat angeblich schon lange keinen Durchblick mehr, dass er nur einfach das Verfahren beenden will. Im Grunde fragt man sich, worum es eigentlich geht. Nun ja, es sollte ein Exempel statuiert werden. Man wollte dafür Sorgen, dass Wulffs weisseWeste nicht mehr so blütenrein ist, wie sie anscheinend war.
Ich kann nur hoffen, dass wir nie wieder von ihm hören werden.

 

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Nach dem Pferdefleisch kommt der Gammelfleisch-Skandal


Es scheint eng zu werden für Christian Wulff, Bundespräsident a.D. Wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover anfangs noch geprüft, ob er sich der Vorteilsnahme im Amt als Ministerpräsident schuldig gemacht hat, wird ihm nun auch noch Bestechlichkeit und Bestechung vorgeworfen. Wulff ist sich keiner Schuld bewusst und forderte über seine Anwälte eine Einstellung des Verfahrens. Das wird natürlich nicht geschehen und wenn es am Ende nur darum geht, an ihm ein Exempel zu statuieren.
Tiefer kann ein Politiker nicht mehr sinken.
Aber im Grunde genommen hat er sich das irgendwie auch selbst zuzuschreiben. Denn der allseits Politiker war er nie. Bundespräsident wurde er auch nicht, weil er dieser Aufgabe gewachsen war, sondern weil Angela Merkel ihn loswerden wollte. Schliesslich hätte er ihr ja gefährlich werden können. So hat sie ihn ins Amt des Bundespräsidenten gelobt. Man kann es doch schon als Blamage ansehen, dass er erst im dritten Wahlgang ins höchste deutsche Amt gewählt wurde. Wenn die Linke sich nicht der Stimmen enthalten, sondern diese Joachim Gauck gegeben hätte, wäre uns einiges erspart geblieben und Christian Wulff erst recht. All die ganzen Dinge, die da vor über einem Jahr rauskamen, wären sicherlich nie publik geworden.
Interessant wird es jetzt, da gegen Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker und den Partyveranstalter Manfred Schmidt Anklage erhoben wurde. Das wird Christian Wulff noch einmal ins Rampenlicht bringen. Man wird noch einmal alles schön ausschlachten und ganz tief im Dreck wühlen. Und dann wird der ehemalige Bundespräsident für immer in der Versenkung verschwinden. Bloss das Geld in Höhe von knapp 200.000 Euro, weil er mal Bundespräsident war, bekommt er weiterhin. Irgendwie ungerecht.

Noch etwas zum Pferdefleisch-Skandal. In Island wurden Fertiggerichte nach Pferdefleisch untersucht. Es handelte sich allesamt um Produkte mit Rindfleisch wie etwa Tortellini. Und was stellten nun die Kontrolleure fest? Also erst einmal, es war keinerlei Pferdefleisch enthalten. Allerdings auch nicht das deklarierte Rindfleisch.
Ironie von der Geschichte: Der Pferdefleisch-Skandal hat einen Etikettenschwindel aufgedeckt. Nun könnte man sagen, dass auch Vegetarierer in Island ganz beruhigt Fertigprodukte mit Rindfleisch essen können, denn Fleisch ist in den Produkten garantiert nicht vorhanden.
Der nächste Fall ist schon etwas schlimmer. In Polen war man ebenfalls auf der Suche nach Pferdefleisch. Und was fand man dort? Es war Gammelfleisch. Dieses wurde einfach weiterverarbeitet. Allerdings nicht nur in Polen, sondern höchstwahrscheinlich auch bei uns. Damit haben wir dann gleich den nächsten Skandal. Immer kommt es schlimmer. Und langsam aber sicher, können wir nur noch Vegetarier werden. Oder eben nur noch Insekten. Das ist der neueste Trend. Mehlwürmer und Heuschrecken sollen angeblich auch gar nicht so schlecht schmecken. Ausprobieren muss ich das jetzt nicht gerade.
Interessant ist übrigens, dass seit den letzten Lebensmittelskandalen, die Wochenmärkte einen ernormen Zulauf verzeichnen können. Verstehen kann man das, aber nachvollziehen kann ich es nicht. Denn viele Stände kaufen ihr Obst und Gemüse auf dem Grossmarkt ein und produzieren nur einen kleinen Teil selbst, wenn überhaupt. Wie kann ich mir also sicher sein, dass die Produkte vom Wochenmarkt wirklich direkt vom Erzeuger sind? Eine Frage, die man sich wirklich stellen sollte.
Also doch eher den nächsten Hofladen aufsuchen oder weiterhin beim Discounter einkaufen? Die Frage aller Fragen, die sich jeder selbst beantworten muss. Qualität bekommt man auch schon beim Discounter um die Ecke. Genauso gut kann auch das schöne biologisch erzeugte Produkt nichts sein.
Am besten, man baut sich sein eigenes Obst und Gemüse an. Aber dafür braucht man mindestens einen Balkon.

Hier in München ist gerade bewiesen worden, dass nicht immer ein Neubau sein muss, wenn das bestehende Gebäude angeblich marode ist und eine Sanierung angeblich viel zu teuer ist. Unter anderem Mehmet Scholl, die Sportfreunde Stiller, Marcus H. Rosenmüller, Luise Kinseher, Dieter Hildebrand und andere haben gezeigt, dass sich eine Sanierung lohnt und auch nicht teuer sein muss. Um die 3100 Euro kostete die Generalüberholung einer Wohnung in einem Gebäude im beliebten Glockenbachviertel. Das ist natürlich keine feste Summe und kann bei den anderen Wohnungen variieren. Aber zeigt dies nicht, dass Dinge möglich sind, die andere nicht sehen wollen?
Eine wunderbare Aktion, wie ich finde. Gerade in Zeiten, wo bezahlbare Wohnungen, vor allem in Grossstädten wie München kaum zu haben sind. In New York übrigens kann die Miete nur erhöht werden, wenn ein Mieter auszieht und der nächste kommt. Wohnt jemand schon seit Jahrzehnten da drin und überschreibt diese jemand anderem, bleibt der Preis der gleiche. So kann es sein, dass eine Wohnung nur wenige hundert Dollar pro Monat kostet, während der Nachbar mehrere tausend zahlen muss.

Im Pairi Daiza, Malas Wohnort, hat sich Grosses ereignet. Wie ich bereits berichtete, war bei Elefantin Ani das Jungtier im Mutterleib gestorben, als die Geburt zu lange dauerte. Es kam nicht heraus, so dass man sich nun entschloss, das Kind rauszuholen, da Anis Zustand sich verschlecherte und sie unter Schwindelanfällen litt. Es musste operativ sein, da beim Elefanten das Kind tief liegt. Man kann also nicht wie bei einer Kuh oder einer Giraffe agieren. Allerdings ist ein Kaiserschnitt bei einem Elefanten nicht möglich, aufgrund des Eigengewichts der Organe.
Ein deutsch-belgisch-tschechisches Team operierte Ani vor wenigen Tagen am Fuße des Ganesha-Tempels in Sichtweite von Rani und Mala. Ein kleiner Schnitt wurde gemacht. Die Operation verlief gut, nur Ani wollte nicht aufstehen. Als schließlich sich auch noch Rani einmischte – inwieweit war Mala nun am ganzen Geschehen interessiert? – wurde Ani aufgerichtet. Sie frass ordentlich und bis jetzt hat es keine Komplikationen gegeben.
Mit dieser Operation hat eine Weltpremiere stattgefunden und Jenalas Traum wurde Wirklichkeit. Denn sie glaubte immer daran, dass es möglich ist einen Elefanten mit minimalen Schnitten zu operieren.
Bei Mala werde ich auch bleiben, denn man wird sie wieder im Fernsehen bewundern können.
Am 25. und 26. April wird man sehen können, wie Elefantendame Mala nach Belgien kommt. Wenn ich mir so den Pressetext ansehe, wird mir jetzt schon schlecht. Denn das ist pures Gedöns was da steht. Und wenn da schon so was zu lesen ist, mag man sich gar nicht vorstellen, was dann kommt. Aber schlimmer geht immer. Bin bloss gespannt, was sie sich hier für Erklärungen bereitgelegt haben. Bis jetzt haben sie sich bei den letzten abgegebenen Erklärungen widersprochen.
Jenala werde ich davon nichts sagen, sonst regt sie sich wieder auf.
Und mal sehen, wann sie von Malas Rückkehr berichten werden.

Zu guter letzt: Am Dienstag wird das Konklave beginnen. Dann werden alle 115 Kardinäle den neuen Papst wählen, der eventuell nicht aus Europa kommen wird. Aber das werden wir sehen, wenn der weisse Rauch aufgestiegen und der Name des neuen Papstes verkündet ist. 26 Stunden wie beim letzten Mal wird es nun wahrscheinlich nicht dauern. Es gibt so viele Namen, die durch die Medien kusieren, dass man sich nur fragt, wer nur wird es werden. Es gibt keinen wirklichen Kandidaten so wie beim letzten Mal.

 

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Nicht hält für die Ewigkeit, vor allem keine Koalition


Und schon wieder ist eine Länder-Koalition gescheitert. Die wievielte ist das eigentlich? Es kommt mir beinahe so vor, als ob keine einzige Landesregierung es mehr schafft bis zum Ende der Legislaturperiode durchzuhalten. In Schleswig-Holstein war es so, in Hamburg, im Saarland und nun auch in Nordrhein-Westfalen. Bloss die Bundesregierung, die hält, egal worüber sie sich auch erzürnen, wie eben bei einem geeigneten Nachfolger für Wulff.
Für die FDP soll die Wahl in NRW ja zur Bewährungsprobe werden. Aber als erstes steht da wohl die Wahl im Saarland an, die nächste Woche Sonntag stattfindet. Noch ist die FDP im saarländischen Landtag vertreten. Nach dem Bundestrend dürfte dies nach der Landtagswahl nicht mehr so sein. Aber warten wir erst einmal ab, was geschehen wird.
Aber wieso halten die Koalitionen nicht mehr? Früher ist es mir nie so vorgekommen, dass es vorzeitige Wahlen gab, weil eine Koalition zerbrochen war. Eventuell trügt mich meine Erinnerung, aber ich glaube kaum, das dem so ist. Man kann sich nicht mehr zusammenraufen, wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, sondern drängt gleich auf Trennung. Warum ist man dann überhaupt zusammengegangen? Alles Zweckgemeinschaften, damit man regieren kann. Aber das kennt man ja auch aus dem richtigen Leben. Da sind Leute auch nur „befreundet“, weil sie voneinander profitieren.

Am morgigen Tag wird Horst Seehofer, der derzeitige Bundespräsident oder besser gesagt die vorübergehende Vertretung, seinen Posten abgeben an den neuen Bundespräsidenten. Wer das sein wird? Nun, dieses Mal wird es kein Kopf-an-Kopf-Rennen geben wie beim letzten Mal. Im Grunde genommen gibt es praktisch nur einen Kandidaten: Joachim Gauck. Seine Gegenkandidaten Beate Klarsfeld wurde von der Linken aufgestellt, weil die mit Gauck nicht zufrieden sind – vor allem wurden sie nicht gefragt.
Jetzt wird der Bundespräsident werden, der es schon 2010 hätte werden sollen. Wenn Gauck damals gewählt worden wäre, hätten wir uns den ganzen Ärger mit Wulff sparen können und vor allem jede Menge Geld, das er dem Staat nun kostet.
Zweifel gegen Gauck gibt es dennoch zuhauf. Er hätte nur ein Thema, was aber in der heutigen Zeit ein wenig einseitig sei: Freiheit. Ich finde es immer noch wichtig, bloss auf Deutschland selbst bezogen ist es vielleicht nicht wirklich passend. Aber im Bezug auf andere Länder ist es schon passend. Also für Deutschland sollte Gauck sich was anderes suchen, vielleicht Integration, wo er ja immer noch dafür gerügt wird, dass er Thilo Sarrazin teilweise recht gab.
Und wenn man die Leute fragt, was Gauck als erstes tun sollte, dann gibt es nur eine Antwort: Sich scheiden lassen und seine langjährige Lebensgefährtin heiraten. Würde sich im Ausland besser machen. Das mag stimmen, aber ansonsten auf Deutschland bezogen ist mir das regelrecht egal. Wir sind ein modernes Land, da müsste das ja wohl niemanden wirklich interessieren.

Kennt ihr Kinder? Also nicht die kleinen menschlichen Wesen, die immer Krach machen und genau dann zu kreischen anfangen, wenn sie direkt neben einem stehen, so dass einem die Ohren klingeln. Nein, ich rede von der Schokoladen-Serie Kinder von Ferrero. Unter anderen gibt es von der ja auch die Überraschungseier, deren momentaner Inhalt nicht wirklich berauschend ist. Wie ich finde. Aber das ist eine andere Sache. Jedenfalls habe ich im Fernsehen erst die Osterreklame gesehen, einen Tag später folgten die normalen Schoko-Sachen. Also bei den Überraschungseiern könnte ich es ja noch verstehen, wenn es eine neue Serie geben würde, die aber erst im August kommen wird. Welche es sein wird? Tja, die Gerüchteküche brodelt und redet was von Happy Hippos im Dschungelcamp, aber genaues weiss man nicht. Wird ein ziemliches Geheimnis drum gemacht. Aber die normalen Schokosachen werden wohl nicht mehr gekauft, oder was ist der Grund? Wenn mal für diese Kinderriegel Reklame gemacht wurde, dass ist ja noch normal oder aber für Milchschnitte oder dieses Kinder Pingu. Aber für alle Produkte gleichzeitig? Soll damit die Palette bekannt gemacht oder der Verkauf angekurbelt werden? Vielleicht wird es wirklich nicht mehr gekauft, weil es im Geschmack viel zu süss ist. Jedenfalls finde ich das. Kann schon die Schokolade der Überraschungseier nicht essen, weil die so übertrieben süss ist, dass ich mich bald übergeben muss.
Ja, ich bin ein extremes Beispiel, mag kaum Süsskram. Selbst Eis ist mir zuwider, weil ich es meist nicht mag, weshalb ich auch nur so was wie Zitrone esse, wo die Säure grösser ist als das ich den Zuckercoleur bemerke.
Und wer isst nun diesen ganzen Süsskram? Schokoladensüchtige? Kinder? Ich weiss es beim besten Willen nicht, denn ich mag es einfach nicht. Wie ich schon mal schrieb: An mir würde die Süßkramindustrie pleite gehen. Und im Übrigen scheine ich wohl auch der einzige zu sein, der völlig ausgehungert in einen Supermarkt gehen kann und trotz nicht vorhandenem Einkaufszettel nur das kaufe, was ich auch haben will. Ich kaufe nicht mehr ein, denn dazu bin ich einfach zu geizig.
Und warum ich nun keine Süssigkeiten mag? Also ein Verbot in meiner Kindheit gab es nicht. Wir hatten auf dem Tisch immer eine Schale (nicht Schalke) mit Süssigkeiten stehen. Aber ich habe mich dafür nie interessiert.

Erinnert sich noch jemand an den Prozess gegen Demjanjuk, der als KZ-Wachmann im Vernichtungslager Sobibor im Dritten Reich tätig gewesen war? Ich hatte mich damals wirklich gefragt, warum dafür noch Steuergelder verschwendet werden, der Mann war doch schon fast scheintot. Die Frage nach den Kosten hat sich nun erledigt, denn er ist gestorben. War ja nach seiner Verurteilung eh nicht in ein Gefängnis gekommen, sondern in ein Seniorenheim, wo er nun starb.

Syrien kommt weiter nicht zur Ruhe. Der Jahrestag der Proteste wurde vor kurzem begangen, aber was hat sich in diesem ganzen Jahr getan? Menschen sind gestorben, sterben immer noch. Unschuldige werden umgebracht, Frauen und Kinder. Nun gab es in Damaskus mehrere Bombenanschläge, wo etliche Menschen verletzt und etwa 30 getötet wurden.

 
 

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2030 Minus 18 Jahre gleich 2012 – Guttenbergs Comeback?


Na, auch zu denen gehört, die den Zapfenstreich bewusst nicht geguckt oder zu den Demonstranten gehört haben? Ich gehöre zu ersterer Sorte, denn da in der Kälte zu stehen und mit einer Vuvuzela oder einer Trillerpfeife meinem Unmut Luft zu machen, wäre mir definitiv zu kalt gewesen. Zudem hätte ich ja auch nach Berlin fahren müssen, was nun wieder eine halbe Ewigkeit mit dem Zug dauert. Und am nächsten Tag mußte ich auch noch arbeiten.
Habe nichts vom Zapfenstreich gesehen, bewusst die ARD um die Zeit ignoriert. Aber gewiss wird der Zapfenstreich doch von einigen geguckt worden sein, und sei es nur, weil sie neugierig waren, wie Wulff nun aussieht. Ich habe gestern Bilder von ihm gesehen. Ich sag’s mal so: Wulff sah um zwanzig Jahre gealtert aus. Steckt er wohl doch nicht so ganz weg, dass fast das gesamte deutsche Volk gegen ihn ist. Die Türken würden angeblich traurig sein, dass er nicht mehr Bundespräsident ist, da er so etwas Ähnliches gesagt haben soll, dass auch der Islam zu Deutschland gehört. Da kann Wulff dann doch in die Türkei auswandern, irgendjemand seiner Zweckbündnisse wird schon dort ein Ferienhaus haben. Interessant war ja auch die neue Frisur seiner Frau. Hat sich die Haare kürzen lassen. Das gab bei uns in der Redaktion wieder Anlass für Spekulation. Denn es heisst, dass eine Frau sich eine neue Frisur zulegt, wenn sich in ihrem Privatleben etwas ändert. Deshalb wurden bei uns schon Wetten abgeschlossen, wann denn nun die Trennung der Wulffs bekannt gegeben wird. An was wir schon alles denken, man glaubt es nicht. Und das nur anhand von ein paar Bildern, die wir analysieren.
Der Zapfenstreich war ja eine reichlich unbedeutende Veranstaltung, schliesslich fehlten alle noch lebenden Bundespräsidenten, alle wichtigen Politiker der Opposition und es wollten nicht einmal die hingehen, die nicht eingeladen waren. Tja, das ist mal was Neues und zeigt auch, wie wenig von Wulff von gehalten wird.
Dafür demonstrierten hunderte vor dem Schloss Bellevue. Es war sogar im Hof noch zu hören, wenn da gerade keine Musik ertönte. Das hat es bis jetzt noch nie gegeben. Aber auch noch nie sind die Deutschen von einem Bundespräsidenten so enttäuscht worden, wie von Wulff. In Berlin seien ja sogar die ganzen Vuvuzelas ausverkauft gewesen. Ein paar hatte ich auch gehört, aber vornehmlich Trillerpfeifen. Das sollte Wulff doch wirklich zu denken geben. Er hätte den Zapfenstreich absagen und somit darauf verzichten sollen. Aber er ist jemand, der auf so was nicht verzichtet, dass sieht man daran, dass er auch das Ehrensold und alle weiteren Ansprüche haben will, die ihm als Bundespräsident zustehen. Dabei war er gerade mal 598 Tage im Amt, nicht einmal zwei Jahre. Hat so jemand es verdient, dem deutschen Staat auf der Tasche zu liegen? Nein, hat er nicht. Und genau so sieht es auch die Mehrheit der Deutschen. Deshalb haben hunderte vor dem Schluss Bellevue gestanden und demonstriert. Aber wir können nichts ändern, das ist ja das Schlimme an der ganzen Sache. Wir gönnen nur hoffen, dass Wulff der Himmel auf den Kopf fällt. Dann sind wir die leidigen Zahlungen los. Oder kriegt dann seine Frau das Geld weiter? Aber die ist ja eh bald weg, wenn man nach der Frisur geht.
Es sollen aus dem Fall Wulff Konsequenzen gezogen werden, das beispielsweise ein Bundespräsident nur die vollen Bezüge erhält, wenn er nicht die volle Amtszeit abgeleistet hat. Leider wird das auf Wulff nicht mehr zutreffen, ausser es würde rückwirkend greifen. Sonst gilt es erst ab Joachim Gauck.
Wie grossspurig tat Wulff doch, als er bezüglich des Ehrensolds befragt wurde und es für überholt hielt. Aer selbst wollte er wohl nicht darauf verzichten, wie es bereits bei seiner schwammigen Antwort zu verstehen war.
Und nun will er alles haben, was ihm auch zusteht. Ihm ist ja eine Blankovollmacht erstellte worden, nachdem das Bundespräsidinalamt verkündete, ihm stehe der Ehrensold zu, da er aus politischenGründen zurückgetreten sei. Dass er das tat, weil ihm drohte, die Immunität genommen zu werden, wird schlichtweg vergessen. Denn damit ist es eindeutig kein politischer Grund. Wenn Wulff noch einen Hauch Ehre im Leib hätte, würde er auf all das verzichten. Aber die hat er wohl schon lange nicht mehr – seine Ehre.
Kritisiert wurde Wulff ja auch dafür, dass er sich vier Stücke wünschte. Wieviele Stücke sich jemand wünschen darf, ist nirgends vorgeschrieben. Doch bei Wulff wird alles kritisiert, sogar seine Musikwünsche. Wie eben bei „Over the Rainbow“. Judy Garland sang es im Film „The wizard of Oz“, wo ein Mädchen in Roten Schuhen in ein Märchenland gelangt. Paul Kuhn kritisierte dieses Lied, da es recht realitätsfern sei und von Wünschen handle. Tja, da passt es doch wie die Faust aufs Auge. Wünscht sich Wulff doch nichts weiter, als wieder Everybodies Darling zu sein. Aber das hat er ein für allemal versaut.

Am Mittwoch gab es das alljährliche Derbleckn auf dem Nockherberg. Ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Ich habe viel erwartet und doch nicht wirklich was gesehen.
Für mich war dies das schwächste Singspiel, seitdem ich das gucke. Also seit Stoibers Abschiedsvorstellung, wo er als weinender Clown auftrat. 2007 oder wann war das? Jedenfalls fand ich es ja letztes Jahr schon schwach mit Rösker, der deutschen Aische und dem Wutbürger. Dieses Jahr waren diese seltsamen Figuren verschwunden, dafür gab es den Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten, der sich freute, dass er durch Fukushima an die Macht gekommen ist. Das hat Claudia Roth später kritisiert, weil man nicht auf Kosten von Menschen Witze machen sollte. Aber es ist die Wahrheit gewesen. Wenn Fukushima nicht stattgefunden hätte, wären die Grünen niemals zweitstärkste Macht in Baden-Württemberg geworden. Das muss man einmal bedenken, und so sehe ich diesen Witz auch nicht als allzu ernst an.
Ein Wiedersehen gab es auch mit Guttenberg, der sogar ein Vierfach-Comeback versuchte, aber immer wieder scheiterte. Obwohl er ja alles hat, was man als CSU-Politiker braucht, wie Seehofer zugab. Also die Doubles natürlich.
Die Lieder waren recht müde und nicht so, wie man es sonst kannte. Allerdings verstand man nun, warum die Merkel-Darstellerin ausgetauscht worden war. Die vorherige Darstellerin sieht zwar ähnlicher aus, aber dafür kann sie nicht besonders singen und gerade hier wäre sie beim diesjährigen Singspiel grandios gescheitert.
Erwartet hatte man irgendwie Christian Wulff, doch von dem war höchstens mal die Rede, aber höchstselbst tauchte er nicht auf. Tja, war wohl irgendwie nicht in der Handlung unterzukriegen gewesen.
Recht schwach, dafür war dann schon Mama Bavarias Rede besser, auch wenn sie an einigen Stellen doch schwächelte. Mutig war ja, dass auf Seehofers uneheliches Kind angespielt wurde. Viele empfanden das unter der Gürtellinie. Aber ich finde, dass sich darüber ruhig Witze lassen machen, denn schliesslich kann man nicht leugnen, dass dieses Kind existiert. Ob nun einige daran erinnert werden möchten, ist eine andere Sache.
Nach dem Singspiel wurde Seehofer bezüglich eines Comebacks von Guttenberg angesprochen, ob das noch vor 2030 stattfinden würde. Daraufhin sagte Seehofer, dass es 2030-18 sein würde. Und jeder, der rechnen kann, kam auf das Jahr 2012. Also noch in diesem Jahr? Das wäre wahrlich eine Sensation. Allerdings sollte man es eher skeptisch sehen, denn Seehofer redet schliesslich viel, wenn der Tag lang ist. Bei ihm weiss man ihn, ob er es nun ernst meint, oder doch eher als Witz sieht.

Griechenland, das Land in dem das Geld in den Olivenpressen verschwindet, gibt es auch noch. Das zweite Hilfspaketist beschlossen worden, das Griechenland wieder jede Menge Geld in den Hintern schiebt. Und nun heisst es, dass Land soll seinen Schuldenschnitt geschafft haben. Soll man das nun positiv oder eher negaitiv sehen? So ganz schlau, scheint niemand daraus zu werden. Und vom IWF gibt es auch noch einmal Geld. Zwar weniger als erhofft, aber immer noch zuviel, wie ich finde. Mein Rat: Lasst Griechenland endlich pleitegehen! Das Geld, dass Griechenland bekommt, wird niemand jemals wiedersehen. Das ist ein Fass ohne Boden, aber das wird man wohl erst sehen, wenn es zu spät ist. Griechenland wird noch ganz Europa in den Abgrund stürzen. Auch wenn es noch nicht so aussieht, es wird so passieren, dessen bin ich mir sicher.

Morgen ist der Jahrestag des grossen Erdbebens von Japan. Im Gedächtnis geblieben ist uns eigentlich nur das Nuklearkraftwerk Fukushima, wo eine Kernschmelze stattfand und wir hilflos zusehen mussten, wie die Japaner leugneten, was da eigentlich vor sich ging. Die Folge war in Deutschland, dass sofort der konsequente Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde. Als Termin wurde 2022 genannt, inzwischen ist das aber schon längst überholt. Nun gilt 2030 schon als realistisch, weshalb die Grünen ja auch sagen, die Bundesregierung würden den Ausstieg aus der Kernenergie verschleppen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch den Rücktritt vom Rücktritt geben wird. Und da nun auch nicht mehr die Solarenergie wirklich gefördert und vergütet wird, dürfte es wohl wirklich schwierig werden. Im Übrigen möchte ich auch keine Solarparnele auf dem Dach haben. Denn in Oberstdorf brannte ein Haus aus, weil es aufgrund der Solardinger auf dem Dach nur schwer zu löschen war. Daran hat wohl niemand gedacht. Aber ich war ja nie wirklich von der Solarenergie überzeugt, der Wirkungsgrad ist zu niedrig und dazu dann auch noch lebensgefährlich.

 

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Zapfenstreich der Frechheiten


Heute Abend kommt endlich, endlich das seit einem Jahr schmerzlich vermisste und lange ersehnte Singspiel auf dem Nockherberg.
Nachdem lange die Frage galt, ob von und zu Guttenberg, denn auch in diesem Jahr vorkommt, weiss ich da schon etwas mehr. Auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks sah ich nämlich ein Bild, wo er mit Bart und Trachtler auf der Bühne steht. Also Guttenbergs Double natürlich. Was das Original macht, weiss ich nicht, interessiert mich auch nicht. Hauptsache das Singspiel ist lustig, denn im letzten Jahr fand ich es nicht besonders. Vor allem ist die Bühne jetzt immer so spartanisch gehalten. Nun gut, das scheint wohl modern zu sein. Da war das früher doch besser, aber man sollte nicht zu viel in alten Zeiten schwelgen. Das wird eh nichts. Und mal sehen, ob Wulff auch drin vorkommen wird. Eigentlich müsste er ja, bei dem, was er sich alles geleistet hat.
Und wo wir gerade von Wulff sprechen. Morgen bekommt er doch wirklich seinen Großen Zapfenstreich, den er nun wirklich nicht verdient hat. Mit dieser Meinung stehe ich bekanntlich nicht alleine da, aber interessieren tut es Wulff nicht. Niemand von den wirklich wichtigen Politikern will kommen, wenn man mal von Merkel, Seehofer und de Maizière absieht. Aber Merkel muss ja auch kommen, will sie ihr Gesicht nicht vollends verlieren, schliesslich hat sie ja Wulff ins Amt katapultiert. Und von der Opposition kommt auch niemand. Also bleiben die drei genannten. Niemand will kommen, denn Wulff hat diesen Zapfenstreich nicht verdient. An was erinnern wir uns denn noch, was er getan hat? Also ich weiss es nicht, obwohl da bestimmt mal was war. Aber was? Tja, ich kann es nicht benennen. Im Gedächtnis bleiben wird Wulff nur wegen seiner Geldaffäre, dass er bei Freunden, wohl angeblichen Freunden, eher Zweckbündnissen, in deren Ferienhäusern Urlaub gemacht hat.
Ich werde mir diesen Zapfenstreich nicht ansehen. Sonst mache ich so was ganz gerne, aber hier hat sich das für mich schon von vornerein erledigt, denn ich kann meinen Unmut nur Ausdruck verleihen, indem ich diesen Zapfenstreich ignoriere und nicht die ARD anschalte.
Jetzt gibt es in den Überraschungseiern ja diese Osterserie. Hat es letztes Jahr schon in Italien gegeben. Acht Figuren sind es, sieben habe ich schon, bloss diese blöde Mücke lässt sich nicht blicken. Also muss ich hoffen, dass es die Eier noch einmal im Angebot gibt. Real käme mir hierbei ganz recht, denn diese lustigen Dinger habe ich noch nicht, also ich rede von der Verpackung. Und im Herbst werden wohl wieder die Happy Hippos kommen, dann als Dschungel-Camper. Jedenfalls sieht es so aus. Gut, bis jetzt sind nur die Namen bekannt, sonst nichts. Also mal abwarten und Geld sparen, denn es ist einfach nur noch ein Hobby. Wert sind die Dinger nicht mehr wirklich was. Apropos, bei den Natoons fehlen mir noch genau zwei Figuren: Elefant und Flusspferd. Bei den Plüschnatoons habe ich alle.

 

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Bricht die Koalition CDU/FDP?


„Hätten Sie einen kurzen Moment, meine Dame?“
Ich habe ja schon viel erlebt, aber das man mich mit einer Frau verwechselt, nun wirklich nicht. Der muss so ziemlich die falsche Brille aufgehabt haben.

Da fragt man sich doch wirklich: Warum denn nicht gleich so? 2010 stand Joachim Gauck schon einmal für das Bundespräsidentenamt zur Wahl. Damals wollten CDU und FDP den DDR-Bürgerrechtler nicht haben. Stattdessen sollte es der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sein. wohin das geführt hat, haben wir ja gesehen. Wulff ist weg vom Fenster, wegen Geld und Urlaubsreisen.
Wulff ging und die Frage nach seinem Nachfolger wurde laut. Wen bloss aus dem Ärmel ziehen? Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert oder gar ganz jemand anderen? Die SPD besann sich mit den Grünen wieder auf ihren Kandidaten von 2010. Irgendwann knickte die FDP auch ein und wollte ebenfalls Joachim Gauck. Bloss eine wollte ihn nicht: Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzlerin – noch. sie wollte nicht klein bei eben, aber den drohenden Koalitionsbruch konnte sie dann doch abwenden. Sie, und damit auch die gesamte CDU/CSU, lenkten ein. Damit steht einer Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten nichts mehr im Wege. Es wäre der erste Bundespräsident, der aus der ehemaligen DDR kommt. Zu einer Frau hat es immer noch nicht gereicht. Eigentlich traurig, wo wir doch schon eine Bundeskanzlerin haben.
Merkel ist jetzt natürlich beleidigt, weil sie ja Gauck nun überhaupt nicht haben wollte. Und dann prescht die FDP einfach vor, stellt sich quer und bestimmt Gauck zum neuen Bundespräsident-Kandidaten. Und einen Koalitionsbruch kann sich Merkel momentan wirklich nicht leisten. Sie muss ja Angst haben, dass sie nun gar nicht mehr wiedergewählt wird. Danach sieht es wohl wirklich so aus. Aber dafür ist nun von einem Vertrauensbruch der FDP die Rede. Wieso denn das? Die haben ssich schnell entschieden, denn es gab doch keinen aussichtsreicheren Kandidaten als Gauck.
Dessen Rede gestern fand ich übrigens originell. Ehrlich und mit einer Prise Humor gewürzt. So einen Bundespräsidenten möchte man doch haben.
Regina hat übrigens eine These, warum Merkel nicht Gauck haben wollte. Sie sei mit ihm über hundert Ecken verwandt. Das könne man am Gesicht eindeutig sehen. Nun ja, wenn es Regina sagt, wird es wohl stimmen, schliesslich sieht sie Dinge, die andere nicht sehen.

Fasching ist wieder angesagt. die Redaktion spielt verrückt, schliesslich haben wir hier ein paar Kölner sitzen. Und ich kann dem einfach nicht entfliehen. Das ist so furchtbar gemein! Der größte Karnevalsmuffel, den es überhaupt geben kann. Aber am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

In Hamburg ist ein sechsjähriges Mädchen an EHEC gestorben. da hat man diese Killer-Seuche für besiegt erklärt, nachdem im letzten Jahr eine regelrechte Epidemie durch verseuchte Bockshornkleesprossen ausgebrochen war. Und nun das. Gut, geben tut es EHEC immer mal wieder in Einzelfällen. deshalb sollte es jetzt zu keiner Panik kommen. Aber im Auge behalten sollte man es dennoch.

Ach ja, wo ich gerade von Hamburg spreche: Wer deutsche Politiker ist neben Christian Wulff noch in Osnabrück geboren worden, tut aber gerne so, als wäre er ein waschechter Hamburger? Es ist kein geringerer, als Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Bayern sieht im Fußball seine Fälle wegschwimmen, jedenfalls was die ymeisterschaft betrifft. aber im Grunde genommen können sie noch alles verspielen: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Dem HSV ist das schon mehrmals gelungen. Aber wenn Bayern mal zwei Saisons hintereinander nicht die Meisterschaft gewinnt, haben sie Angst, den Anschluss an ihre Erfolge zu verpassen. Wieso habe ich da nun überhaupt kein Mitleid?

 

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598 Tage – der Rücktritt des Bundespräsidenten


Das wurde aber auch Zeit! Anders kann ich den Rücktritt des Bundespräsidenten nicht kommentieren. Eigentlich hatte man es schon für Silvester, dann für Januar erwartet, doch je mehr Vorwürfe laut wurden, desto hartnäckiger schien sich Christian Wulff zu weigern, zurückzutreten. Und nun hat er es endlich getan. Allerdings erst, nachdem bekannt wurde, dass die Hannoveraner Staatsanwaltschaft beantragt hatte, dass Wulff seine Immunität verlieren soll. Begründet hat er es in seiner Rede zum Rücktritt allerdings anders. Weil er nicht mehr den nötigen Rückhalt in der Bevölkerung sehe, trete er zurück. Ah ja, nicht wegen all der anderen Dinge, die ihm angelastet werden. Sondern allein wegen des Rückhalts in der Bevölkerung. Tja, so kann man es natürlich auch sehen, wenn man die Wahrheit weiter verschleiern möchte. Denn genau so, ist es doch die ganze Zeit gewesen. Wulff hat immer nur etwas zugegeben, wenn es nicht mehr zu leugnen war bzw. hat er es etwas anders beschrieben. Erinnern wir uns an das Interview, dass Wulff gegeben hat, als sein „Wut-Anruf“ bei dem Chefredakteur der Bild-Zeitung bekannt wurde. Das war äusserst schwammig und nicht wirklich erhellend. Man kam sich beim ansehen und zuhören vor, als ob da eine Märchenstunde abgehalten wurde. Der Anruf sei völlig harmlos gewesen. Es wäre nur darum gebeten worden, einen Artikel um einen Tag zu verschieben. Und was hätte das dann gebracht? Eventuell schnell dem Anwalt bescheid gesagt, dass er so einen Artikel verhindert, indem eine presserechtliche Information erlassen wird? Keine Ahnung, aber ich fand die Erklärung reichlich komisch. So sehr die Bild-Zeitung gerne übertreibt, bei manchen Dingen ist das nun nicht gerade der Fall.
Sogar Oliver Kalkofe hat sich dieses sagenhaften Interviews angenommen. Das habe ich erst erfahren, als Gottschalk ihn darauf ansprach.
Wer es sich mal ansehen will. Hier ist es.

Lustig, nicht wahr? Kalkofe gleich in drei Rollen.
Und zurück zum Rücktritt von Christian Wulff als Bundespräsidenten.
Bekommt er jetzt auch einen Zapfenstreich zugestanden? Verdient hat er es nun wahrlich nicht. Aber da wird wohl dann geflissentlich darüber hinweggesehen.
Weiter steht ja zur Debatte, ob Wulff den Ehrensold bekommen soll, der jährlich momentan 199.000 Euro beträgt. Wenn ein Bundespräsident aus nichtspolitischen Gründen zurücktritt, bekommt er eigentlich den Ehrensold nicht. Nun muss entschieden werden, ob Wulff den bekommt. Wenn nicht, stehen ihm zwei Jahre lang monatlich 7.000 Euro zu aus seiner Zeit als Ministerpräsident. Also lieber das, weil dies pro Jahr 84.000 Euro wären, also für beide Jahre 168.000 Euro. Das ist erheblich weniger als 199.000 Euro jährlich. Jetzt wird entschieden werden, was sein wird. Ich hoffe, Wulff bekommt den Ehrensold nicht.
Und zu guter Letzt die allerwichtigste Frage: Wer wird Nachfolger werden? Momentan ist Horst Seehofer ja der vorläufige Ersatz. Aber ihn dann bitte nicht auch noch als Kandidaten auswählen. Der soll hübsch gegen Ude bei der nächsten Landtagswahl verlieren.
Ach ja, wieso denn nicht gleich Christian Ude als Bundespräsident? Manchmal ein bisschen langweilig und konfus, aber dennoch immer auf den Punkt. Dass er SPD-Mitglied ist, dürfte auch nicht weiter schlimm sein, schliesslich hat Bundeskanzlerin Merkel ja eine grosse Beratung der Parteien veranschlagt. Allerdings ohne die Links-Partei. Was ich persönlich nicht richtig finde. Denn anhören, was die zu sagen haben, kann man sich immer. Ob man am Ende auch auf die hört, ist dann jedem selbst überlassen. Aber sie von vornerein auszuschliessen, ist falsch.
Wen haben wir denn noch als Kandidaten? Joachim Gauck, der gegen Wulff im dritten Wahlgang verlor vor anderthalb Jahren. Dann stehen noch zu Auswahl: Ursula von der Leyen, aber da sie eine Frau ist, wird sie sicherlich nicht gewählt werden. Dann noch Klaus Töpfer und Norbert Lammert, die ich absolut für nicht geeignet halte. Alleine Lammert, der nur durch seine komischen Bibelübersetzungen auf sich aufmerksam macht, finde ich nun völlig unpassend. Da kann man ja gleich bei Seehofer bleiben. Gibt noch weitere Kandidaten, aber die hier sind in der engeren Auswahl. Ausser Gauck bevorzuge ich überhaupt keinen von denen. Wenn Seehofer schlau ist, schlägt er Ude vor, dann braucht er nämlich nicht fürchten, dass er bei den nächsten Landtagswahl abgewählt werden wird. Und wen ich beinahe vergessen hätte. Der Guttenberg-Nachfolger als Verteidigungsminister Thomas de Maizière steht auch als Kandidat zur Debatte. Bitte nicht dieses Frettchen von einem Nagetier. Der soll das bleiben, was er ist. Das reicht und fertig, aber nicht als Bundespräsident. Aber wie heisst es so schön? Schlimmer geht immer.
Was für ein ellenlanger Bericht über Wulff, der nicht einmal die 600 Tage geschafft hat. Schade ist es nicht um ihn, da ich ihn ohnehin nicht mochte. Nur eins möchte ich noch hinzufügen: Wulff ist garantiert nicht der einzige, der auf Kosten gereist ist. Ich will gar nicht wissen, welche Politiker das auch noch machen. Aber auf die hat sich ja niemand eingeschossen.

Eigentlich wollte ich ja was über „Wetten, dass..?“ schreiben, da es Gerüchte gibt, dass Markus Lanz die Sendung übernehmen soll. Aber dann wurde das Thema aus aktuellem Anlass völlig verdrängt. Aber ich habe auch schon recht viel über Lanz als Moderator von „Wetten, dass..?“ geschrieben. Kurz gesagt: Es ist die grösste Katastrophe, die es geben kann. Nach Pilawa natürlich, der es anscheinend wirklich nicht machen will, wofür man ihm nur danken kann. Aber dann Markus Lanz zu nehmen, es kann einfach nicht wahr sein. Der ist nicht spontan, der ist nicht witzig. Der ist einfach nur anstrengend. Wenn der die Sendung macht, wird die nicht mehr lange machen.

Und nun ist Schluss für heute. Da Wulff nicht mehr Bundespräsident ist, fällt nun mein seit einigen Wochen immer den Blogeintrag beschliessender Satz weg. Der Satz hatte immer eine kleine Protestnote.

 
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Verfasst von - 18. Februar 2012 in Blog, Fernsehen, Kultur, Real life, Technik

 

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Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Gefälschte Statistiken sind alles


Gibt es noch ein anderes Thema? Seitdem bekannt ist, dass Rudi Assauer Alzheimer hat, scheint es im Fernsehen nichts mehr zu geben, was wichtiger erscheint.
Für mich ist diese Nachricht wirklich nichts Neues. Dass Assauer Alzheimer hat, wird bei uns in der Redaktion vermutet, seidem ich dort bin. Also seit knapp zwei Jahren. Bei uns heisst Assauer auch nur: „Der Mann, der sich selbst vergessen hat.“ Als ich das zum ersten Mal hörte, muss ich ziemlich ratlos geblickt haben, da mir dann gesagt wurde, um wen es sich handelte. Nun kann ich darüber reden, da es ja offiziell ist. Aber was soll man dazu schon sagen? Es ist erblich bedingt, man kann es nicht aufhalten, höchstens den Ausbruch verlängern. Es kann auch Menschen treffen, die gerade erst die fünfzig überschritten haben. Das ist recht selten, gibt es aber auch.
Im Fernsehen gibt es keinen anderen Bericht mehr, Nachrichtensendungen fangen damit als erstes an. Wo sind wir da eigentlich gelandet? Ist das wichtiger als das Weltgeschehen? Gut, Rudi Assauer ist eine bekannte Persönlichkeit aus dem Fussball, aber ansonsten finde ich das nun auch nicht wieder so interessant. Man kann dabei nur wieder einmal sagen, dass Alzheimer jeden treffen kann, ob berühmt oder nicht. Davor wird niemand verschont.
Es sind, wie in schöner Regelmäßigkeit, wieder einmal die Arbeitslosenzahlen vom Vormonat bekannt gegeben worden. Die Zahlen sind leicht angestiegen, aber immer noch niedriger als im Vorjahr. Passend dazu, habe ich gestern ein Plakat gesehen, wo geschrieben steht, dass die Arbeitslosenquote so niedrig sei wie noch nie. Da scheint sich die Regierung Merkel wieder einmal selbst zu loben. Aber wenn man sich diese Statistiken einmal genau ansieht und zwar nciht nur die blossen Zahlen, wird auffallen, dass dort nicht jeder Arbeitslose drin vorkommt. Alle Arbeitslosen ab fünfzig kommen da drin beispielsweise nicht vor. Genauso ist es mit denen, die eine Umschulung oder aber sonst irgendeinen Lehrgang besuchen. All diese Arbeitslosen sind nicht in der Statistik drin, weil sie einfach rausfallen. Und die Menschen, die auf Baustellen arbeiten, sind natürlich auch nur bei schlechtem Wetter, wie eben Schnee und Eis in den Statistiken vorhanden, so dass im Winter, die Arbeitslosenquote meist steigt. Das muss man alles beachten. Und wenn man dies alles weiss, sehen die Statistiken schon ganz anders aus. Und der Inhalt des Plakats erscheint auf einmal auch in einem anderen Licht. Nicht immer das glauben, was einem gesagt wird. Wie sagte einer meiner Dozenten so schön: „Glauben Sie nur der Statistik, die Sie selber gefälscht haben.“ Tja, daran muss man sich wohl wirklich halten.
Das Wetter nähert sich so langsam sibirischer Kälte. Nachdem ja darüber gestöhnt wurde, dass wir keinen Winter hatten, wird nun weiter das Wetter kritisiert, weil es auf einmal viel zu kalt ist. Nun ja, kann man nicht ändern. Das eine, was man will, das andere, was man muss. Will sagen: Entweder man freut sich nun über den Winter, der endlich gekommen ist, oder man hofft auf den Frühling. Der wird garantiert noch kommen.
Was gibt es Neues im Fall Wulff? Die SPD will ihn weghaben, wie es scheint. Die Glaubwürdigkeit ist nicht mehr gegeben. Das habe ich nun schon vor einem Monat gesagt – aber egal. Ich bin ja nicht in der Politik. – Wobei, das sollte ich mir unbedingt noch mal überlegen. Irgendeine Partei, wo man garantiert in den Bundestag kommt. Dort ein paar Themen anreissen, dann möglichst acht Jahre dort zubringen und schliesslich schön von dem Absitzen dort eine Rente abstauben. Das hört sich doch wirklich gut an. Und allein die ganzen Vorteile, die sich ergeben werden. Das sollte ich mir wirklich noch einmal überlegen. ABer zurück zu Wulff. Jetzt werden Fotos von ihm beim Skiurlaub gezeigt. Und daneben auch noch gleich bekannt gegeben, wie teuer die Unterkunft ist. Muss uns das interessieren? Im Hinblick darauf, dass er ja in der Vergangenheit Urlaub auf Kosten von einigen Unternehmern gemacht hat, ist das natürlich sehr wichtig, dass es erwähnt wird. Ich bin dennoch dafür, dass Wulff endlich sein Amt aufgibt. Der ist einfach nicht mehr tragbar. Und nun das beste als Letztes: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Im Dschungel sind die Wassermassen los


Im Norden ist nun auch Schnee gefallen. Womit nicht gerechnet wurde und schon brach mal wieder das Chaos aus. Scheint aber nicht ganz so schlimm zu sein, wie hier in den Alpenregionen. Da war und ist es immer noch schlimm. Schnee ohne Ende, niemand weiss mehr, wohin eigentlich damit. Jenala berichtete mir bloss, dass bei ihr alles eisig glatt sei, da bei ihr wohl weder gestreut noch von den Anwohnern was gemacht werden müsse. Was ist das denn für eine Stadt?
Der Dauerregen hält weiter im Dschungelcamp an, von der Aussenwelt abgeschnitten, dass sogar das Team dort übernachten musste bzw. muss. Es wird das Dschungelcamp der Extreme genannt. Anfangs eine mörderische Trockenheit, dann nur noch Regen, Regen, Regen. Überschwemmungen sind nun nichts Aussergewöhnliches mehr. Das Flüsschen ist zu einem reissenden Fluss geworden. Mäuse – ich würde eher von einer Ratte sprechen – finden einen Weg in den Trinkwassersack und ertrinken. Es herrscht Ausnahmezustand und kein Ausweg, dass sich etwas ändern wird. Heute Abend ist Finale, mal sehen, ob die Kandidanten dann den Weg ins Hotel finden oder weiter dort festgehalten werden? Da bin ich wirklich gespannt.
So, das Dreigespann fürs Finale steht. Es ist so gekommen, wie ich es mir bereits nach wenigen Tagen gedacht hatte, dass so die Konstellation aussehen würde, die ins Finale kommt: Brigitte Nielsen, Rocco Stark und Kim Debkowski alias Kim Gloss.
Micaela Schäfer war die letzte, die vor dem Finale rausgewählt wurde. Sie hat gewusst, dass sie es sein würde, bereits am Tag zuvor galt sie ja als „vielleicht“-Kandidatin. Ich hätte sie lieber im Finale gesehen, als Rocco Stark, was nicht damit zusammenhängt, dass ich Micaelas nackten Hintern oder ihre nackten Brüste so toll fand. Absolut unerotisch, aber das ist meine Sichtweise, über die ich mich hier lang und breit auslassen könnte, es aber nciht tue.
Vincent Raven fing am Ende ja wieder mit seiner Masche an: „Bitte wählt mich nicht. Ruft nicht mehr an. Ich will hier raus!“ Jawohl, und gehen musste dann doch erst einmal Ailton. Und als der Raben-Magier ins Hotel wollte, musste er dort bleiben – auf dem Gelände. Tja, erneut war das Gelände von der Aussenwelt abgeschnitten.
Heute fällt die Entscheidung, wobei eigentlich klar sein dürfte, dass Brigitte Nielsen gewinnen wird.
Erstens bekommt sie die meiste Gage: 150.000 Euro und ist, wie Vincent Raven schon sagte, der einzig ware Star unter allen Teilnehmern.
Wer mich enttäuscht hat, ist Rocco Stark, der immer blasser wurde. Am Ende blieb er nur noch ein langweiliger Schwätzer. Tut mir leid, wenn ich der einzige sein mag, der das so sieht, aber so ist es nun einmal. Kann ich auch nicht ändern.
Bei Brigitte Nielsen muss man darauf achten, dass sie wie das Fähnlein nach dem Winde agiert. Bei der Essensstreitfrage konnte man es sehr gut sehen. Da war sie auf Roccos Seite, der ja für sie einstand. Am nächsten Tag dann war sie gegen ihn, als Radost Bokel mit ihr sprach, wegen ebendieser Angelegenheit. Aber so ist das nun einmal. Mit allen gut Freund sein, dann hat man keine Feinde und ist fein raus.
Aber man darf dennoch nicht vergessen, dass die Sachen, die dort passieren, eh irgendwie abgesprochen sind. Da kann man mir hundertmal das Gegenteil erzählen, aber ich werde von meiner Meinung nicht abweichen.
Heute Abend wird es entschieden. Ich weiss nicht, ob ich es mir wirklich ansehen werde. Irgendwie bin ich der Sendung überdrüssig geworden.
Am Donnerstag kam die dritte Ausgabe der „Zeitungszeugen“ heraus. Anfangs gross angekündigt, dass Auszüge von Hitlers krudem Werk „Mein Kampf“ enthalten wären. Der Freistaat Bayern hat dagegen interveniert. Völlig rechtens, denn schliesslich halten sie bis zum Jahr 2015 noch die Urheberrechte an dem Buch. Bis dahin wird es in Deutschland nicht vertrieben werden. Ich weiss auch nicht, wer dass ausser Historikern und Möchtegern-Braunen kaufen sollte. Das Buch ist zwar das meistverkaufte im Dritten Reich gewesen, dabei muss man aber bedenken, dass jedes Hochzeitspaar eines geschenkt bekam. Ob es dann gelesen wurde, ist etwas völlig anderes. Denn dieses Buch soll so wirr geschrieben worden sein, dass da jemand wohl nur kurz einen Blick reingeworfen hat und es dann im Regal verschwand. Dennoch machte es Hitler zu einem reichen Mann. Denn die Gemeinden mussten das Buch ja kaufen, bevor es dann verschenkt wurde.
Weiss übrigens jemand, wann Hitler seine letzte Steuererklärung abgab? Das war 1935, daraus wird ersichtlich, wieviel er an seinem Buch verdiente.
„Zeitungszeugen“ hat sich entschieden, dass Buch ohne die Auszüge aus dem Buch zu drucken, nur mit den wissenschaftlichen Erläuterungen versehen. Ich weiss nicht, was es bringt, wenn man nur die Hälfte sieht. Deshalb hätte man sich eigentlich die ganze Beilage sparen können.
Ein völliger Irrsinn ist ja, dass das Buch in Deutschland nicht erscheint, aber in bald jedem anderen Land der Welt ist es erhältlich. Es gibt da diese Geschichte, dass der ehemalige Fussballer Didi Hamann – der jetzt kein Geld mehr haben soll – von seinen neuen Vereinskameraden in England als Geschenk „Mein Kampf“ bekam. Typisch Engländer! Aber daran sieht man, das Buch ist erhältlich, nur eben nicht in Deutschland. Und wer noch Grosseltern hat, kann die ja fragen, ob sie noch dieses Buch haben, wenn sie denn im Dritten Reich geheiratet haben. Falls in interessiert, worauf die Erläuterungen in der Beilage von „Zeitungszeugen“ sich beziehen. Ansonsten ist das Buch einfach nicht beachtenswert.
2015 wird es sich ändern, aber für mich kein Grund, mir den Termin vorzumerken. Es interessiert mich einfach nicht.
Was ich allerdings nicht verstehe: Warum bringt es der Freistaat Bayern nicht fertig, eine kommentierte Ausgabe bis 2015 herauszubringen? Muss doch möglich sein. Aber dazu wird kein Anlass gesehen. Ich bin dennoch der Meinung, dass das gemacht werden sollte. Denn die Menschen sollten auf das Buch vorbereitet werden.
Warum ich das überhaupt angesprochen habe? Vor zwei Wochen habe ich ein Urteil wegen eines Zitats von Karl Valentin gelesen. In diesem Ausspruch von Valentin geht es um dürfen, wollen und können. Dies darf nur verwendet werden, wenn zuvor die Nachkommen Valentins um Erlaubnis gefragt werden. Ansonsten ist das illegal, denn es ist urheberrechtlich geschützt. Karl Valentin starb im Februar 1948, also wird es 2018 – siebzig Jahre nach seinem Tod – freigegeben sein. Dann wird es Allgemeingut und jeder kann es verwenden.
So ist das deutsche Urheberrecht geregelt. Siebzig Jahre Schutzfrist nach dem Tod des Autors.
Und nun noch zu meinem allseitigen Lieblingsthema, obwohl man kaum noch etwas hört. Nachdem Bundespräsident Wulff bei all seinen Aktivitäten nach und nach reingewaschen wurde, wird nun gesagt, dass die Kreditvergabe völlig normal verlief. HAt irgendjemand da was anderes behauptet? Ich glaube nicht, es wurde nur kritisiert, dass der Kredit zu viel günstigeren Konditionen geschlossen wurde, als üblich ist. Das wurde inzwischen geändert. Aber was nützt das noch? Das Ansehen des Bundespräsidenten ist dahin, aber zurücktreten wird er nicht. Und deshalb hier mein Satz: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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