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Vierter wird Deutschland garantiert


Deutschland steht im Halbfinale der WM 2014 in Brasilien. In der 13. Minute fiel das einzige und damit entscheidende Tor. Nach einem Freistoss köpfte Hummels den Ball ins Netz. Lloris konnte nur noch hinter sich greifen.
Danach geschah nicht mehr wirklich viel. Je länger die Partie brauchte, desto schwerfälliger taten sich die Deutschen. Schürrle brachte dann noch ein wenig mehr Spannung ins Spiel, aber wirklich was zustande brachte er auch nicht.
Dann kam die Verlängerung Benzema hatte den Ball, konnte die deutschen Spieler ausspielen und schoss aufs Tor. Doch dort stand Neuer und wehrte den Ball ab. Er wehrte ihn ab! Eine sichere Chance der Franzosen war zunichte gemacht.
Kurz darauf dann der Schlusspfiff. Deutschland steht im Halbfinale der WM in Brasilien. Mit Ruhm haben sie sich auch dieses Mal nicht bekleckert, aber die Blauen konnten die Schwerfälligkeit der Deutschen nicht nutzen oder scheiterten am wieder überragenden Manuel Neuer.
Ein wenig traurig bin ich schon, dass Frankreich draussen ist. Aber bei einem direkten Aufeinandertreffen von Deutschland und Frankreich sage ich immer, dass der glücklichere gewinnen möge. Das war wieder einmal Deutschland.
Nun stehen sie also im Halbfinale, übrigens als erste Mannschaft überhaupt viermal hintereinander. 2002 wurde es die Vizemeisterschaft, dann folgten zwei dritte Plätze. Ist es nun nicht also wirklich an der Zeit, dass Deutschland Weltmeister wird? Ja, angesichts der Tatsache, dass dieses Jahr das Wunder von Bern sechszig Jahre her ist – gestern war der Jahrestag -, muss wieder der WM-Titel her. Es ist machbar, denn Spanien und Italien sind bereits in der Vorrunde gescheitert – nur Brasilien wartet noch.
Der nächste Gegner wird Brasilien heissen. Sie qualifizierten sich gestern fürs Halbfinale, nachdem sie Kolumbien mit 2:1 besiegten. Überschattet wird dieser Sieg allerdings mit der schweren Verletzung von Brasiliens Superstar Neymar. Dieser wurde kurz vor Schluss böse gefoult und lag jaulend auf dem Platz. Natürlich hätte man da erst einmal denken können, dass er nur Zeit schinden will und Theater spielt. Aber für solche Theatralik sind eher die Italiener bekannt. Später kam dann die Hiobsbotschaft für Brasilien: Bruch des dritten Lendenwirbels. Für Neymar ist die WM definitiv beendet.
Das Foul wurde übrigens nicht einmal vom Schiedsrichter geahndet. Er liess Vorteil gelten. Das ist nicht die einzige Fehlentscheidung eines Referees bei dieser WM gewesen. Dies scheint auch die Weltmeister mit den meisten Fouls zu sein. Ich weiss ja, dass die Welt immer brutaler wird. Das sieht man anhand von Tatort-Filmen oder anderen Krimis, die im Fernsehen gesendet werden. Aber das nun die Fussballer auch ohne zu denken Fouls begehen und nicht einmal daran denken, was sie da machen, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Das Foul ist für mich das bisher schwerste bei dieser WM. Vielleicht nicht einmal das brutalste Foul aller Weltmeisterschaften, denn da gibt es noch das Foul von Toni Schumacher an dem Franzosen Patrick Battiston aus dem Halbfinalspiel der WM 1982.
Was heisst das nun für Deutschland? Haben sie gegen Brasilien nun leichteres Spiel? Dazu muss man wissen, dass Brasilien nicht wirklich überzeugt hat in den letzten Spielen. Zwar gingen sie bis auf das Mexiko-Spiel immer als Sieger hervor. Dennoch gab es schon mal ein besseres Team.
Nun kommt allerdings hinzu, dass Neymar ausfällt. Einerseits mag es gut sein, andererseits ist es ein Nachteil. Denn nun sind sie Teamkollegen so weit motiviert, dass sie für Neymar den Titel holen wollen.
Zudem muss Deutschland sich noch ein wenig steigern, damit sie es auch wirklich ins Finale schaffen. Glück allein und Neuer reichen dieses Mal nicht. Es muss kein schöner Fussball sein, den Deutschland bietet, hauptsache sie schiessen ein Tor mehr als die anderen.

Gibt es eigentlich noch irgendwo Deutschland-Trikots zu kaufen? Ich rede hier nicht von den gestreiften Auslandstrikots, sondern von den allseitsbekannten. Denn ich habe mir gesagt, dass ich mir ein Deutschland-Trikot kaufen werde, wenn Deutschland Weltmeister wird. Heisst soviel, ich kaufe es mir zum Halbfinale und wenn sie da wieder verlieren werden, tausche ich es einfach um. So sieht’s aus. Aber dazu muss ich erst einmal die ganzen Sportläden durchgehen und gucken, ob es das noch irgendwo gibt.

Heute Abend spielt eine der Überraschungsmannschaften – Belgien. Es geht gegen Argentinien, die im Spiel gegen die Schweiz nur durch einen Glückstreffer weiterkamen. Das Spiel heute Abend dürfte also interessant werden. Zudem gönne ich es den roten Teufeln mehr als Argentinien. Sollen es die Belgier es doch ins Halbfinale schaffen. Das wäre doch mal was. Vielleicht würden sie dann auch die Niederlande oder Costa Rica ausschalten und letztendlich im Finale stehen. Das wäre doch mal was. Aber ob es eintreten wird? Das werden wir wissen, wenn der Abpfiff erfolgt ist.

Elefantendame Mala lag mit ihren Vorhersagen, dass Frankreich und Deutschland es ins Viertelfinale schaffen würden. Bloss als sagte, dass die USA gegen Belgien gewinnen würden, war nicht richtig. Der Schlaubeutel lag mit ihren Vorhersagen für die beiden Achtelfinals genauso richtig. Jonas ist richtig stolz auf sie. Auch wenn sie mehrmals daneben gelegen hat, so macht sie dennoch ihre Sache gut, auch wenn sie immer noch keine Ahnung davon hat, was da eigentlich von ihr gefordert wird. Ist das noch Zufall?
Beim Viertelfinale lagen ebenfalls beide richtig, als sie auf Deutschland tippten. Es konnte keinen anderen Sieger geben.
Zudem hat Mala noch das Spiel Belgien gegen Argentinien getippt. Sie sagt, dass die roten Teufel gegen Argentinien verlieren werden. Mal sehen, ob sie dieses Mal recht hat.
Laut beiden Fussballorakel wird Deutschland das Halbfinale gegen Brasilien gewinnen. Der Schlaubeutel sagt zudem, dass es ein sehr schweres Spiel werden wird. Sie konnte sich nicht recht entscheiden, da interpretiert Jonas dann immer so, dass es ein schweres Spiel werden wird.
Dann wollen wir doch mal abwarten, was kommen wird.

Und wem das alles zuviel Fussball ist. Der kann ja was lesen. Wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Oder aber der Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Mit einem Elefanten, der auf Elefantendame Mala basiert.

 

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Geld lässt das Gewissen verschwinden


Frankreich mischt gross mit, wenn es daru geht, Putin wegen der Ost-Ukraine zu rügen und sich neue blödsinnige Sanktionen auszudenken. Aber nun ist herausgekommen, dass sie an ihrem grossen Rüstungsgeschäft mit Russland festhalten wollen – aller Kritik zum Trotz. Nun ja, es geht schliesslich auch um einige Milliarden. Die will man sich nicht so einfach durch die Lappen gehen lassen.
Widerspricht das nicht dem Kurs, den Frankreich im Ukraine-Konflikt eingeschlagen hat? Im Grunde genommen schon, denn man rät Russland zur Besonnenheit. Sie sollen die Situation in der Ost-Ukraine nicht eskalieren lassen. Aber mit den Hubschrauberträgern könnte die Situation sogar noch verschärft werden. Denn diese vom Typ Mistral können nicht nur Hubschrauber, sondern auch Panzer, weitere Fahrzeuge und knapp fünfhundert Soldaten transportieren. Also ein höchst wichtiges Gefährt für Russland.
Doch Frankreich scheint das alles völlig egal zu sein. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Zuverlässigkeit der französischen Rüstungsindustrie. Denn wenn die Verträge nicht eingehalten werden, nehmen sich das auch andere Länder zum Vorbild und werden sich von den französischen Rüstungsunternehmen abwenden. Und das geht nun gar nicht. All das schöne Geld, dass da den Franzosen entgehen wird. Ausserdem soll der erste Hubschrauberträger bereits um den Oktober herum ausgeliefert werden. Das wäre doch ein ziemlicher Verlust, wenn man die Auslieferung nun stoppen würde.
Zudem hat Hollande schon im vergangenen Monat klargemacht, dass das Geschäft mit Russland eingehalten wird. Zudem stammt dieses aus dem Jahr 2011. Da wusste man von der Ukraine-Krise noch nichts. Ob nun die USA und andere Druck machen, ist Frankreich völlig egal. Es geht schliesslich um den guten und verlässlichen Ruf in der Welt. Ausserdem wird gesagt, dass es ein rein privates Geschäft sei, geschlossen zwischen Industrieunternehmen. Das klingt wie eine Ausrede, man wäscht seine Hände in Unschuld wie es Pontius Pilatus tat.
Frankreich wird nicht von seinem Standpunkt abrücken, vor allem wollen sie keine Entschädigung an Russland zahlen, wenn sie die Hubschrauberträger nicht ausliefern. Zudem wollen sie weitere Aufträge an Land ziehen, denn Geld kann man immer gut gebrauchen. Da muss man das Gewissen auch einmal hintanstellen.
Aber ich sage immer: Wenn es der eine nicht macht, dann macht es halt der andere. Denn bei Geld hört die Humanität auf. So ist es immer gewesen.
Während man sich über Frankreich aufregt, sieht es in der Ukraine wieder mal nicht rosig aus. Nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen wurde, meldet Russland nun, dass angeblich ukrainische Granaten in eine russiche Zollstation eingeschlagen seien. Wie es aussieht, handle es sich hierbei um Irrläufer, die ihr Ziel verfehlt haben, als das ukranische Militär Granaten nach mehreren Zusammenstössen abfeuerte. Zudem droht der ukrainische Präsident Poroschenko mit der Aufhebung der Waffenruhe, nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen und neun Menschen bei dem Absturz ums Leben gekommen sind. Natürlich sagen die Separatisten, dass die Ukraine ihrerseits sich nicht an die Waffenruhe halten würde. Wie man sich dreht und wendet, jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu. So wird es ewig weitergehen.
Auch wenn die Ukraine nun stärker an die EU gebunden sein mag. Wenn ich ehrlich bin, halte ich das für keine gute Idee. Denn eigentlich wird es doch nur gemacht, um Putin weiter in die Enge zu treiben. Wenn es die Krim-Krise nicht gäbe, würde sich niemand in der EU für die Ukraine interessieren.

Gestern war der erste spielfreie Tag der WM. Haben wir den Fussball wirklich vermisst? Nein, ich jedenfalls nicht. Heute beginnt die k.o.-Runde und seit gestern wird in der Redaktion spekuliert, wer Weltmeister wird. Unser Vize-Chefchen ist ja schon vor Beginn der Weltmeisterschaft davon überzeugt gewesen, dass Deutschland es schaffen und zum vierten Mal den Titel gewinnen wird. Unter uns gab es einige Skeptiker, mich eingeschlossen, jetzt sind eigentlich alle überzeugt – ausser mir. Ich hoffe indirekt natürlich auch, dass Deutschland den Titel gewinnt, aber wirklich überzeugt bin ich nicht. Jedenfalls hat Vize-Chefchen nicht nur sein Büro mit Deutschland-Flaggen überdekoriert, wie ich gestern sehen konnte, ist auch sein Auto ein Opfer der Flaggen-Manie geworden. Diese blöden Autoflaggen am Fenster lasse ich mir ja noch gefallen, auch wenn ich es albern finde. Aber das sei jedem selbst überlassen, wie ich immer sage. Muss man aber nun auch noch seine Aussenspiegel, den Tankdeckel und vor allem die Radkappen schmücken? Von einem Sonnenschutz, der an die Fenster der Rückbank gepappt wird, mal ganz abgesehen. Das ist mir nun wirklich zuviel des Guten gewesen. Regina ist nun auch schon auf dem Trip, dass wir unseren Balkon mit einer Deutschland-Girlande schmücken sollen. Also, so weit kommt das noch. Ich laufe ja auch nicht mit dieser blöden Blumenkette herum. Wie sieht denn das aus?
Mir persönlich ist diese Schmückung mit Deutschland Fahnen, Flägchen und ich weiss nicht was noch alles, viel zuviel. Nun ja, bin auch eher für Frankreich, auch wenn die spätestens das Viertelfinale nicht überstehen werden. Wie ist das alles furchtbar. Wieso haben sie nur nicht zweiter werden können? Dann würden sie auf Deutschland erst im Finale treffen. Es ist schon ärgerlich. Aber so ist nun einmal Fussball.
Übrigens hat sich Joseph Blatter schon wieder was Neues ausgedacht. Nicht nur soll der Videobeweis weiter ausgebaut werden, wegen der Beissattacke von Suarez, sondern es sollen auch Einsprüche der Trainer möglich sein. Maximal einer pro Trainer und Halbzeit und auch nur, wenn das Spiel unterbrochen ist. Dann kann beispielsweise bei einer umstrittigen Entscheidung noch einmal die Szene per Video angesehen werden.
Wieder mal eine herrlich hübsche Idee von Sepp Blatter. Was er sich damit erhofft, weiss ich nicht. Aber sicherlich wird er es durchbringen können. Die Torlinientechnik gibt es schliesslich auch – und soll nun auch bei der nächsten Europameisterschaft Verwendung finden.
Was aber geschieht, wenn auch der Videobeweis nichts bringt, da hat sich Blatter noch nichts überlegt, vielleicht eine Münze werfen? Wäre auch eine Idee.
Oder wie wäre es damit: Spielunterbrechungen wie beim Handball, damit sich der Trainer mit den Spielern besprechen kann. Das stört nicht nur den Spielfluss, sondern ist recht blödsinnig. Aber Blatter würde es sicherlich toll finden. Aber da es immer mal wieder kurze Unterbrechungen gibt, wenn beispielsweise jemand verletzt ist oder gewechselt wird, ist es nicht wirklich nötig. Denn dann kann der Trainer einem seiner Spieler sagen, wie er sich die weitere Taktik vorstellt. Ansonsten kann er während des Spiels rumbrüllen und sich schlaue Notizen machen, wie es Zettel-Ewald (Lienen) begann und alle anderen es nachmachten. Jedenfalls habe ich es bei Lienen zuerst gesehen.
Keine Ahnung, was Blatter da wieder zu dieser Idee des Videobeweises getrieben hat. Na ja, ich dachte gerade noch, dass es in den letzten Tagen sehr ruhig um ihn geworden sei. Keine Debatten, weil er schon wieder kandidieren will, nichts wirklich weltbewegendes. Und nun das. Man muss schliesslich im Gespräch bleiben, gerade wenn eine Weltmeisterschaft stattfindet.
Franz Beckenbauers Suspendierung wurde aufgehoben. War ohnehin nur ein Ablenkungsmanöver, weil zu dem Zeitpunkt gross über Blatters erneute Kandidierung geredet wurde. Und diese Debatten waren nicht zugunsten des grossen FIFA-Präsidenten gewesen. Europa will ihn nicht mehr haben, aber alle Kontinente scheinen ihn erneut wählen zu wollen. Warten wir ab, was geschehen wird, wenn die Wahl wirklich ansteht und wer sein Gegenkandidat wird. Das letzte Mal wurden seinem damaligen Gegner schliesslich auch was nachgewiesen, dass er von seiner Kandidatur zurücktrat.

Vor kurzem hörte man, dass Holger Stanislawski in Verhandlungen mit dem 1. FC Nürnberg um den Trainerposten stehe. Daraus wurde schliesslich nichts. Aber still ist es nicht wieder um Stanislawski geworden, denn er wird zusammen mit dem Ex-Fussballer Alexander Laas einen Toom-Markt, jetzt Rewe-Center, in Hamburg übernehmen. Ja, das hätte nun niemand erwartet, Jonas am allerwenigsten. Ich muss sagen, dass ich die Toom-Märkte in Hamburg nicht so gut kenne, aber ausgerechnet den Laden kenne ich. Unglaublich schlecht zu erreichen. Ich erinnere mich noch an irgendwelche Strassen, die wir überqueren mussten. Ist auch schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich in dem Laden war. Damals wurde da gerade umgebaut. Wobei nach Jonas andauernd in dem Laden umgebaut wird, aber so oft geht er da wohl auch nicht hin. Jedenfalls ist Jenalas Cousin der Meinung, dass der Laden so weitere Kunden gewinnt, die Stanislawski sehen wollen Denn angeblich will er jeden Tag da sein. Da fragt man sich doch, ob er nicht auch mal Urlaub macht. Wobei er natürlich nur mal kurz durch den Laden laufen muss und die Kunden sind zufrieden. Wann das nun geschieht, das wird man dann sehen.
Mein Onkel war auch ziemlich überrascht, aber irgendwie hat er auch nicht mehr daran geglaubt, dass Stanislawski irgendwo noch einmal einen Trainerposten übernehmen würde. Er hielt ihn ja nie für einen besodners guten Spieler und selbst als Trainer fand er ihn nicht besonders. Nun ja, ich denke, dass mein Onkel das sagen kann, kennt er Stanislawski schliesslich noch aus dessen Zeit bei Bramfeld. – Welcher Verein dort auch immer sein mag, kenne mich in Hamburg nicht so aus.

Elefantendame Mala hat sich über die letzten Spiele der deutschen, französischen und belgischen Mannschaft sehr gefreut. Denn alle Spiele hatte sie richtig getippt. Ja, so langsam macht sie sich. Aber bei Belgien hätte sie beinahe auf eine Niederlage getippt, schliesslich war es denen egal, ob sie gewännen oder verlören. Denn die roten Teufel – damit ist nicht Kaiserslautern gemeint – waren bereits qualifiziert. Am Ende gab es noch das Tor für Belgien und die alte Kuh behielt recht. Bisher fehlerfrei im Gegensatz zum Schlaubeutel. Diese hatte die Spiele Frankreich gegen die Schweiz und Deutschland gegen Ghana falsch getippt. Und auch dieses Mal soll sie wohl nicht ganz fehlerfrei gewesen sein. Jedenfalls ist Jonas ein wenig ratlos. Es geht um das Spiel Ecuador gegen Frankreich. Da hatte ihm der Schlaubeutel erst gesagt, dass Frankreich gewinnen würde und als er sie wenig später noch einmal nach dem Spiel fragte, war sie für ein Unentschieden. So ist es am Ende auch gekommen, aber Jenalas Cousin weiss nun nicht, was der Schlaubeutel ihm gesagt habe. Im Grunde genommen gilt immer das, was als letztes entschieden wird. Also ein Unentschieden. Da würde ich mal sagen, dass Jonas mit seinem Fussballorakel noch mehr üben muss oder aber er muss endlich verstehen, was sie ihm sagen will. Wobei man natürlich nie vergessen darf, dass es dem Schlaubeutel völlig egal ist, was sie da macht. Hauptsache, sie bekommt was zu futtern.
Was also sagen beide Rüsselorakel nun für die nächsten Spiele? Mala tippt drei, während der Schlaubeutel nur zwei Spiele tippen wird.
Beide Damen sind für einen Sieg Frankreichs und der Deutschen. Damit werden wohl beide Mannschaften im Viertelfinale aufeinandertreffen. Für wen ich dann sein werde? Keine Ahnung, das gefällt mir alles nicht. Für Deutschland wird es gegen Algerien schwer werden, denn die haben natürlich noch die Schande von Gijon im Hinterkopf. Aber die Deutschen müssten sich schon sehr dumm anstellen, um das Spiel zu verlieren. Solange Podolski nicht spielt, ist auch alles möglich. Wieso Löw den mitgenommen hat, frage ich mich wirklich. Der hat früher einen relativ tollen Fussball gespielt, aber das ist schon lange Vergangenheit.
Für das Spiel Belgien gegen USA sagt Mala voraus, dass die USA gewinnen werden. Damit wird ein weiteres europäisches Land die Heimreise antreten müssen.
Spannend dürfte wohl das Spiel Brasilien gegen Chile werden. Ich gönne es den Chilenen, wenn sie den WM-Gastgeber rauswerfen. Denn Chile gönne ich ein Weiterkommen viel mehr. Brasilien hat genug Titel gewonnen. Ausserdem warten sie bereits seit 2002 auf den nächsten Titel. Damals gewannen sie bloss, weil Kahn im Tor stand.

Und wer mal wieder nicht weiss, was er anstelle von Fussball machen soll, der kann ja ein wenig lesen. Die Fantasy-Kurzgeschichte „Der Platz der Wahrheit“ von Henrik Quedburg ist vor kurzem erschienen und bei allen wichtigen Online-Händlern wie beispielsweise Weltbild oder Amazon erhältlich.

 

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Das Gottesteilchen ist gefunden oder war bloss ein Kabel lose?


Eine Sensationsnachricht geht um die Welt. Das Gottesteilchen ist so gut wie entdeckt. Was im Teilchenbeschleuniger des Cern entdeckt wurde, ist zwar nicht das Higgs-Boson-Teilchen, nach dem schon seit Jahren gesucht wird, sondern etwas Ähnliches, nämlich ein Boson. Zu 4,9 Sigma könne man aber sagen, dass die Sensation greifbar ist. Also scheint das mysteriöse Higgs-Teilchen doch zu existieren. Man hatte ja die Hoffnung fast schon aufgegeben, da in den letzten Versuchen, die mit dem LHC gemacht wurden, nichts gefunden wurde. Und nun das.
Die Forscher am Cern müssen sich sehr sicher sein, wenn sie nun bereits an die Öffentlichkeit gehen. Mag vielleict auch damit Zutun gehabt haben, dass in Australien gerade eine Konferenz zum Thema Teilchenphysik stattfindet.
Die Sensation ist da, aber wird es auch wirklich dabei bleiben. Ich erinnere mich noch gut daran, wie bei eine Experiment, das nicht am Cern stattfand, festgestellt wurde, dass Neutrinos schneller als das Licht sind. Es wurde veröffentlicht, wenn auch unter Vorbehalt, dennoch eine Sensation. Und am Ende stellte sicher heraus: Ein Messfehler war es gewesen. Weil ein Kabel nicht richtig fest in der Apparatur steckte, kam man auf dieses ominöse Ergebnis. Inzwischen ist das Ergebnis revidiert und die Messung soll noch einmal gemacht werden.
Aber beim Gottesteilchen wird das vielleicht nicht so sein.
Vor über vierzig Jahren wurde es von dem Physiker Higgs erstmals erwähnt. Problem dabei: Es konnte nicht neachgewiesen werden. Dafür braucht man einen Teilchenbeschleuniger. Vor dem LHC stand der größte in den USA. Inzwischen ist dieser abgeschaltet worden, aber die Ergebnisse werden immer noch ausgewertet, was wohl auch noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern dürfte. Dort wurde ebenfalls das Higgs-Teilchen noch nicht entdeckt. Umso grössere Hoffnungen legte man in den LHC, der nach einen größeren Pannen nun endlich läuft. Aber auch hier fand man nichts, war schon am Verzweufeln und freundete sich mit dem Gedanken an, dass das Higgs-Teilchen vielleicht doch nicht existiert.
Jetzt die Sensation, das Gottesteilchen ist so gut wie entdeckt.

Vor 58 Jahren war ein ganz besonderer Tag in Deutschland. Erinnert sich jemand daran?
Deutschland stand im Finale der Fussball-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Im Berner Wankdorfstadion spielten sie gegen die Ungarn, die damals als unbesiegbar galten.
Das Vorrundenspiel hatte die deutsche Mannschaft unter ihrem Trainer Sepp Herberger 8:3 verloren. Keine Glanzleistung, doch die Hoffnung aller Deutschen ruhte auf ihrer Mannschaft, die zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg an einem sportlichen Wettbewerb teilnehmen durfte.
Dann die Enttäuschung: Bereits nach acht Minuten stand es 2:0 für die Ungarn, die Hoffnung war dahin. Aber die Mannschaft gab nicht auf, kämpfte sich durch das Regenwetter. Bereits zwei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer kam es zum Anschluss Tor durch Max Morlock und ebenfalls acht Minuten später erfolgte der Ausgleich durch Helmut Rahn.
Die Ungarn kämpften verbissen, versuchten ein weiteres Tor zu erzielen, doch immer wieder stand ihnen Ton Turek, der Torwart der Deutschen, im Weg. Nicht umsonst ging Herbert Zimmermannss Ausruf: „Ton, du bist ein Fussballgott!“ in die Geschichte ein. Zimmermann musste sich später dafür übrigens entschuldigen, da die Kirchen sich beschwert hatten. Heute würde so etwas niemanden mehr interessieren.
Dann, sechs Minuten vor Schluss, noch einmal Helmut Rahn. „Aus dem Hintergrund musste Rahn schiessen!“, wer erinnert sich nicht an die Wirte, auch wenn er gar nicht dabei gewesen ist? Rahn schoss und erzielte den Siegtreffer. Deutschland war Weltmeister.
Das Spiel ging als Wunder von Bern in die Geschichte ein. Damit begann Deutschlands Aufstieg nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Deutschen waren wieder wer. Und selbst heute noch, ist es dieses Spiel, das die größte Bedeutung unter all den Endspielen hat. Vom Wembley-Tor einmal abgesehen, aber das ist eine andere Geschichte.

Wie ich bereits berichtete, ist im Hamburger Tierpark die Scheibe im Eisbären-Gehege vor wenigen Tagen eingesetzt worden. Die Polarbären sind bereits auf der Anlage zu sehen, bloss der Besucher kann noch nicht durch die Innengänge. Nur der Aussenbereich ist frei, wo man ein Walross beobachten kann, dass auch die Besucher gerne nassspritzt.
Am Donnerstag nun soll die Presse den Vorzug erhalten. Und wann sind die Besucher dran? Tja, ich weiss es nicht, aber ich werde es berichten.
So wie ich auch berichten werde, was das Ergebnis des Obduktionsberichtes sagt, woran Elefantenbulle Hussein nun gestorben ist.
Ach ja, erwähnenswert ist noch, dass am gestrigen Tag Elefanten Kind Rani ihren dritten Geburtstag feierte. Interessant nur deshalb, weil Jenala damals vorhergesagt hatte, dass Thuras Kind am dem Tag geboren würde und es ein Kuhkalb werde. Beide Male lag sie richtig. Ob sie damit Rüsselorakel Mala Konkurrenz machen wollte?
Die alte Elefantendame erfreut sich immer noch grosser Beliebtheit, auch wenn sie nun den yspitznamen „Wackelelefant“ bekommen hat. Das kommt eben davon, wenn man so Ost am Weben ist, wie das Kopfnicken heisst. Aber Mala geht es gut, besser denn je als in den letzten zwanzig Jahren. Wenn Jenala das sagt, muss ich stimmen. Und wenn das Eismeer eröffnet, werde ich mir nicht nur das Gebilde ansehen, sondern auch dem einzig waren Fussball-Orakel einen Besuch abstatten.

Eine traurige Nachricht erreichte mich gestern übers Internet. Andy Griffith, vielen als „Matlock“ bekannt, starb am gestrigen Tag mit 86 Jahren in seinem Haus.
Ich wußte bis 2010 ja nicht einmal, dass er überhaupt noch lebte. Dann musste ich mit Lei den Film „Jennas Kuchen“ (Waitress) angucken und da kam ein älterer Herr vor. Ich überlegte immer, woher ich den denn kenne bis ich dann im Abspann sah, wie er hiess. Und da fiel mir sofort wieder „Matlock“ ein. Ich habe diese Serie gemocht. Lief früher auf Kabel eins, genauso wie „Diagnose: Mord“. Von der Serie lebt der Hauptdarsteller auch noch, ebenfalls schon über 80. Machte vor kurzem von such Reden, da er mal wieder geheiratet hat.
Ich kannte Andy Griffith nur als Matlock, dabei hat er früher seine eigene Show gehabt. Sänger ist er auch gewesen. Schade, dass er tot ist.
Gibt es „Matlock“ eigentlich auf DVD?

 

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