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Feuer der Vergeltung


Weiss einer, was die FDP da jetzt abzieht? Erst verlieren sie bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg über 5 Prozentpunkte und nun kommen sie damit, dass die alten „bösen“ „Atom“meiler nicht mehr ans Netz sollen, die gerade heruntergefahren worden sind. Will die FDP sich so ihrer Wähler wieder sicher sein? Die sind doch wie das Fähnlein nach dem Winde. Hauptsache mit in der Strömung schwimmen, damit ja keine Wähler mehr abhauen. Was für ein Blödsinn. So eine Partei kann man doch nicht mehr ernst nehmen, oder doch? Ich bin nie FDP-Wähler gewesen, weil die immer irgend etwas hatten, was mir suspekt blieb (Westerwelle). Dennoch halte ich das Verhalten der FDP, dieses Zurückrudern für vollkommen schwachsinnig, denn wer sich bereits für eine andere Partei entschieden hat, weil die FDP nicht überzeugen konnte, wird garantiert nicht zurückkehren.
Aber die Kernenergie-Debatte hält weiter an. Ich habe mich mit meinem Onkel mal wieder darüber unterhalten. Wie gesagt, arbeitet er ja in einem Kernkraftwerk, wo er auch schon die tollsten Geschichten erlebt hat. Aber am Ende stellte sich immer heraus, dass nur der Mensch der grösste Feind der Technik ist und für die Fehler verantwortlich ist, die passieren. Denn wir Menschen sind nicht unfehlbar und machen Fehler. Auch wenn Fehler in einem Kernkraftwerk möglichst nicht geschehen sollten. Und so wie Fehler passieren, sind sie eben in Japan passiert. Die müssen da so was von gepennt haben, ich sage es immer wieder und rede da auch ein wenig nach dem Mund meines Onkels. Die Borsäure müssen sie erst hinzugefügt haben, als der GAU schon gekommen war. Da kann man natürlich dann nicht mehr viel ausrichten, nur noch Schlimmeres verhindern. Und eine teilweise Kernschmelze gibt es auch nicht. Entweder sind alle Brennstäbe betroffen oder gar keiner. Aber nicht im Sinne von, ja der eine Brennstab hat was, aber der andere wiederum nicht und der dritte vielleicht, und so weiter und so fort. Das gibt es nicht. Diese Verschleierung, die da in Japan stattfindet ist das allerletzte. Da sollte man zugeben, was wirklich geschehen ist und nicht nach und nach, wenn nichts mehr zu leugnen ist. Das dort was geschehen ist, hat man ja gesehen. Aber die Hysterie ist nicht zu fassen. Plutonium, das in der Umgebung festgestellt wurde, radioaktiv verseuchtes Wasser in den Turbinen. Es wird immer abstruser und man mag es schon gar nicht mehr hören. Aber das Wasser in den Turbinen kann durchaus radioaktiv belastet sein. Das ist sehr gut möglich und somit auch nicht zu leugnen.
Aber bitte, wenn gefordert wird, dass alle Kernkraftwerke – verzeihung, hierzulande spricht die Mehrheit ja von „Atom“kraftwerken – abgeschaltet werden sollen. Machen wir das doch. Hierzulande kommt ja bekanntlich der Strom aus der Steckdose. Jedenfalls scheint die Mehrzahl der Menschen so zu denken. Denn wenn wir alle KKWs abschalten, dann gibt es dennoch weiterhin Strom, denn der kommt ja aus der Steckdose, wie ich bereits sagte. Aber da wird er nicht mehr rauskommen, sondern alles wird zappenduster werden, wenn alle KKWs heruntergefahren worden sind. Denn die ach so tollen Windenergieanlagen oder die Solarparnele haben so eine geringe MW-Zahl, das die niemals an ein Kernkraftwerk heranreicht. Es müssten schon die ganze Nord- und Ostsee zuplakatiert werden mit diesen hässlichen Bauten, und selbst dann hat man nicht einmal annähernd alle KKWs ersetzt. Aber darüber scheint sich wohl auch wieder niemand Gedanken zu machen. Hauptsache der Strom ist irgendwie Öko. Und wenn wir keinen Strom haben, dann müssen wir zukaufen, aus Frankreich, und wie stellen die ihren Strom her? Richtig, ganz konventionell aus Kernenergie. Bringt also nciht viel, ausser das es Deutschland eine Menge Geld kosten würde.
Mein Onkel fand ja die Idee, das jeder sein eigenes Fahrrad umbaut, um wenigstens Fernsehen zu können ganz originell. Ich auch, denn wiederhole ich das Beispiel so gerne.
Oder lassen wir doch den Bundestag ein Gesetz verabschieden, dass jeder in seinem Garten eine kleine Winderenergieanlage zum Eigenbedarf bauen muss. Spart dann ja auch Stromkosten, die ohnehin sehr viel teurer werden, wenn erst einmal alle KKWs abgeschaltet worden sind. Aber wollen wir unseren Garten mit so was verschandeln? Diesen Lärm ertragen müssen? Und was ist, wenn mal Windstille herrscht? Ach ja, dann haben wir ja unsere Solarparnele auf dem Dach. Und bei Frost? Alles halb so wild, das wird schon.
Wechseln wir also lieber gleich zu einem Öko-Strom-Anbieter, die momentan wie Pilze aus dem Boden in den Zeitungsanzeigen zu spriessen scheinen.
Tchibo bietet ja angeblich auch Strom an. Der wird aus Wasserkraft in Norwegen gewonnen. Und wie kommt dann der Strom aus Norwegen zu uns und aus der Steckdose? Mit Spiegelsignalen? Telegrafenmasten? Denn bis jetzt gibt es noch keine Leitung aus Norwegen nach Deutschland. Das ist mal geplant gewesen, dann waren die Grünen – wer wohl sonst? – dagegen und jetzt ist immer mal wieder die Rede davon. Oder aber gleich Strom aus der Sahara. Ist das nicht kompletter Blödsinn? Nein, es ist Schwachsinn. Da wird die Sahara mit Windenergie-Geräten vollgestellt oder gleich mit Solarenergieparnelen. Die dürfen dann jeden Tag schön geputzt werden, da ja immer der Sandstaub auf ihnen liegen bleibt. Und bei guter Pflege halten sie auch doppelt so lange wie vermutet. Und ein Gutes hat die Sache auch noch: Es werden in der Wüste Arbeitsplätze geschaffen. Denn die Parnele müssen von Menschenhand geputzt werden. Schicken wir also unsere Hartz IV-Empfänger da hin, damit sie diese monotone Arbeit erledigen. Da schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens bekommen wir sauberen Strom aus der Sahara und zweitens senken wir so auch noch die Arbeitslosenzahlen. Ist das nicht clever? Jawohl, die Idee ist genial!
Aber wie kommt der Strom aus der Sahara zu uns ins heimische Deutschland? Tja, das ist die Frage aller Fragen und noch nicht wirklich beantwortet. Denn Kabel existieren noch gar nicht. Und wenn es sie geben würde, das wäre für Terroristen das gefundene Fressen. Eine kleine Bombe an der richtigen Stelle platziert und der Strom-GAU wäre vorprogrammiert.
Und wo ich gerade von Anschlagszielen von Terroristen spreche. Wenn die bislang kein Flugzeug in ein Kernkraftwerk gejagt haben, dann werden sie es jetzt auch nicht tun. Der Reaktorraum hat meterdicke Wände, da passiert so schnell mal gar nichts.
Ich könnte noch weiter und ewig über das Thema Kernenergie reden. Werde ich auch tun. In jedem meiner Einträge wird ein Kommentar kommen, warum ich Kernenergie wichtig und richtig finde. Vielleicht werde ich da auf verlorenem Posten stehen, aber schliesslich gilt das Prinzip der Meinungsfreiheit, die ja auch in den Grundrechten des Grundgesetzes verankert ist.

Themenwechsel:
Gestern war ich in Berlin und habe mir die wunderbare Tell-Halaf-Ausstellung angesehen. Wenn man sieht, wie die Figuren wieder zusammengesetzt worden, freut sich das Herz. Max von Oppenheim ist damals, 1943, auch nicht verzweifelt, sondern hat immer daran geglaubt, dass die Figuren eines Tages wieder in ihrer vollen Schönheit erstrahlen werden. Und ihren Platz auf der Museumsinsel werden sie auch finden, allerdings erst in 15 Jahren, also 2026. Da werde ich 40 Jahre alt sein. Also denken wir daran noch nicht, sondern erfreuen uns an den Figuren, die noch bis August, wenn ich mich nicht täusche, auf der Museumsinsel begutachtet werden könnnen.
Und ich glaube, ich werde wieder krank. Das kommt davon, wenn man Jenalas Schwester einen Gefallen tut. Aber ich bin auch einfach zu gutmütig.

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Verfasst von - 30. März 2011 in Blog, Kultur, Real life, Technik, Wetter

 

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Die sieben Säulen der Weisheit


Und schon wieder ein paar Tage Urlaub. Das ist wunderbar! Jeder Tag, den ich nicht in die verdammte Redaktion rennen muss, ist ein glücklicher Tag.
Ich mache eine Rundreise durch einzelne Museen, die schöne Ausstellungen haben, die ich unbedingt sehen muss. Und so führte mich gestern der Weg nach Oldenburg. Tja, eine ziemliche Weltreise von München aus. Man fährt eine halbe Ewigkeit, dann muss man nach Bremen und fährt dort schliesslich mit dem Bummelzug nach Oldenburg. Dort angekommen, tritt man natürlich auf der falschen Seite des Bahnhofs ins Freie und weiss erst mal gar nicht, wo man ist. Also geht man durch den ganzen Bahnhof zurück und nimmt die andere Seite, wo man sofort erkennt, dass man richtig ist.  Dann auf gut Glück, die nächstbeste Strasse genommen, die sich dann als die richtige entpuppte, und micha uf den Weg zum Museum gemacht. Es handelt sich um das Museum Natur und Mensch. Was ich da mir ansehen wollte? Tja, „Thomas Edward Lawrence. Genese eines Mythos“. Dazu muss man wissen, das ich mich vor mehreren Jahren intensiv mit Lawrence befasst habe. Und auch wenn ich es heute nicht mehr tue, so finde ich ihn doch immer noch wahnsinnig interessant. Und das war der Grund, warum ich nun dort hingefahren war.

Anfangs liefen kleine Filmabschnitte im ersten Raum, die ich für ziemlich einfach gestrickt hielt, denn es wurde nicht alles gesagt und eben eher für Kinder gehalten. Nicht alle Hintergründe wurden erörtert, weil es zu kompliziert werden würde. Darüber kann man hinwegsehen, denn manches Mal ist es wirklich seltsam, was da abgelaufen ist. Es wurden Comics und auch Bücher von oder über Lawrence gezeigt. Dabei fiel mir wieder ein, dass ich ja auch noch ein paar Bücher über oder von ihm habe, die ich vor Jahren kaufte und danach nie da rein guckte. Sollte ich mal nachholen, wenn ich Zeit dafür habe. Im zweiten Teil der Ausstellung ging es dann über seine Bachelor-Arbeit und schliesslich auch und natürlich über Arabien und sein Leben danach. Es gab einen Film, wie er so berühmt wurde, denn eigentlich war er ziemlich unbedeutend. Aber wenn man sich das alles noch einmal ansieht, dann wird man einfach das Gefühl nicht los, dass er des Lebens überdrüssig war. Hatte kaum Geld und fand irgendwie auch keine richtige Aufgabe für sich, als ob er gar nicht mehr Leben wollte. Dass er eventuell schwul war, glaube ich nicht. Der ist nie damit zurechtgekommen, dass er unehelich geboren wurde, das hat sehr an ihm genagt und ist sicherlich für sein weiteres Leben bestimmend gewesen.
Als ich das dann mir alles angesehen hatte und feststellte, dass in der Lampe des Fahrrads eine Kerze drin war, habe ich mir die restlichen Ausstellungen angesehen, die immer da sind.
Ein paar Moorleichen betrachtet. Furchtbar gruselig, könnte man sagen. Aber wer hat schon Angst vor Moorleichen? Dann gab es noch mehrere Aquarien, die Fische der heimischen, also niedersäschischen Fauna enthielten. Wusste eigentlich jemand, dass Knurrhähne Beine haben? Ich war total erstaunt, als ich die beiden gesehen habe. Jeweils links und rechts haben sie drei Beinchen. Damit bewegen sie sich auch über den Meeresboden, als würden sie wirklich damit gehen. Der Hecht, den sie hatten, fuhr immer zurück, wenn man mit dem Gesicht zu nahe kam. Aber wenn man mit dem Finger kam, ging er zwar auch zurück, aber er öffnete auch drohend das Maul. Noch ein paar lustige Käfer entdeckt, die wie wild durch das Wasser schwammen, sich mal an irgendwelchen Hindernissen stiessen. Die Molche mussten ihnen ausweichen, und wenn sie mal wieder Sauerstoff zum Atmen brauchte, liessen sie sich schwebend nach oben gleiten und nahmen dann mit dem Hintern den Sauerstoff auf. Danach ging es wieder wie wild durch die Gegend.
Mir dann die Vorgeschichte in Niedersachsen angesehen. In einem Raum hatten sie ausgestopfte Tiere. Ein sehr dünnes Opossum konnte man dort betrachten. Nun weiss man, wie dick Heidi Glubsch wirklich ist. Ein Skelett erkannte ich sofort als Orang-Utan, denn so stellen sich einfach nur die hin. Dann noch ein Marabu-ähnliches Vieh gesehen, war aber was anderes. Ging dann noch mal in die Steinzeit. Als letzte Station blieben noch die Edelsteine. Eines meiner Lieblingsgebiete. Mineralien finde ich nämlich einfach toll. Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht wusste, wie sehr ein Diamant eigentlich im Licht strahlt. Da kommt nicht einmal der Zirkon, der Diamant-Ersatz mit. Sehr strahlend. Kann man verstehen, warum Diamanten Frauen so in den Bann ziehen. Sehr schöner Lichteinfall.
Im Shop das Buch zur Sonderausstellung gekauft. Gab noch einige tolle Dinge umsonst, vor allem der Leinenbeutel hat es mir ja angetan.
Also, ich empfehle uneingeschränkt dieses Museum. Noch nie habe ich eines gefunden, wo mir ihre Dauerausstellungen auch gefallen haben. Das ist bei diesem wirklich so. Alles ist äusserst stimmig und ich mag es.
Wer noch die Sonderausstellung zu Thomas Edward Lawrence sehen will, sollte sich schnell auf den Weg machen, denn nur noch morgen ist sie zu sehen. Danach wird sie dann Ende April in Köln aufmachen.
Jetzt fehlt mir nur noch die Tell Halaf-Ausstellung in Berlin, dann habe ich erst einmal alle Museums-Ausstellungen abgeklapptert, die ich sehen will. Berlin ist eine Reise wert, aber vor allem Hamburg. Da wartet noch ein Elefant, der gewiss mich wieder nass machen will. Kenne die Biester doch.
Was ist jetzt eigentlich in den Nachrichten angesagt, ausser das Jupp Heynckes neuer Trainer von Bayern München wird. Die Tomate kehrt zurück. Irgendwie sind es nicht mehr wirklich Libyen und Japan, wobei Japan gerade wieder die neue Oberhand gewinnt. Schliesslich ist Fukushima immer noch das GAU-Gebiet. Ich bin froh, nicht in Japan (hätte beinahe China geschrieben) zu sein. Aber bei uns herrscht immer noch eine ziemliche Panikmache. Kann man ja nicht ertragen.
Nockherberg am Mittwoch oder gestern Abend gesehen? Ich fand es recht lasch. Die Rede, wie auch das Singspiel. Wobei sich letzteres am Ende noch ein wenig steigerte. Söder wird sich gewiss geärgert haben, dass sein Feind Guttenberg noch so gewürdigt wurde, auch wenn sie es sehr auf die Spitze getrieben haben mit den Plagiatsvorwürfen. Aber bei Söder haben sie wieder einmal ganz recht erkannt, dass er unbedingt Seehofers Nachfolger werden will. Gut fand ich auch den Witz: „Wenn du mir das Wasser reichen willst, musst du Kellner werden.“ Insgesamt haben die Schauspieler wohl ein wenig Gesangsunterricht bekommen, denn sie konnten allesamt besser singen, sonst war der Guttenberg-Darsteller der einzige gewesen, der auch schwerere Gesangspassagen singen konnte, aber dieses Mal klappte sogar der halbe Operngesang. Dennoch ziemlich lasch und wo war überhaupt Guido Westerwelle?
Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch Söders Doktorarbeit durchgesehen wird. Könnte interessant werden.
Hat gestern jemand Castle gesehen? Der Anfang war doch so ein alter Hut mit Bart, der fünfmal um die Erde reichte. Zwei Leichen in einem Sarg, ist wirklich uralt Lavendel. Oder wie es auf neudeutsch heisst: Asbach uralt. Die Serie wird auch nicht mehr besser, eher schlechter. Aber das haben die Serien so im Laufe der Zeit an sich, wenn man mal von „The Closer“ ansieht.

 

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Gottschalk schmeißt hin, wer macht’s nun?


Hat am Samstag jemand „Wetten dass..?“ gesehen? Wenigstens den Anfang, denn die Sendung ist einfach nur noch langweilig. Nach dreissig Jahren ist eben der Lack ab.
Überrascht war man nicht wirklich, denn die Bild-Zeitung hatte ja schon am Samstag spekuliert, ob Thomas Gottschalk seinen Rückzug verkündet. Und so ist es nun gekommen, die Mallorca-Sendung im Juni wird seine letzte sein. Eigentlich hatte er noch Vertrag bis 2012, aber nun hört er ein Jahr früher auf. Ich habe ja die ganze Zeit schon darauf spekuliert, warum sonst hat er plötzlich eine Assistentin zur Seite gestellt bekommen? Gewiss nicht, damit die Männer mehr gucken. Für mich war i9mmer klar, dass die Hunziker Gottschalks Nachfolger einarbeiten soll und dann wieder in der Versenkung verschwindet. Doch wer wird nun Gottschalks Nachfolger werden? Ich sage nur einen Namen und bekomme davon gleich das Kotzen: Jörg Pilawa. Wollen wir diese dämliche Grinsrübe sehen, die einmal mehr verheiratet war, als er zugibt? Nein, aber als er zum ZDF wechselte war es klar. Der andere Kandidat wäre dann noch Markus Lanz, genauso unsympathisch.
Regina ist für eine Frau, aber wen gibt es denn da? Carmen Nebel – bitte nicht! – und Andrea Kiewel – noch schlimmer als schlimm. Und wenn wir nun weiter nachdenken, wenn wir die blöde Inka Bause auch schnell wieder streichen? Ja, was für Moderatorinnen kennen wir da noch? Eine fällt mir noch ein, keine Deutsche, aber die Hunziker spricht ja auch nicht fehlerfrei Deutsch. Man sah sie das letzte Mal bei der Verleihung der Goldenen Kamera. – Nein, die Lierhaus meine ich garantiert nicht. – Sylvie van der Vaart. Sympathisch, nett, klug und sieht verdammt gut aus. Aber sie moderiert jetzt „Let’s Dance“. Aber was soll das für ein Hindernis sein? Also: Sylvie for „Wetten, dass..?“!!!
Und wenn es wieder ein Mann werden soll, da fallen mir spontan Hape Kerkeling und Michael Mittermaier ein. Letzterer ist, seitdem er Vater geworden ist, recht solide geworden und tritt nun sogar im Anzug auf. Also die beiden könnte ich mir auch gut vorstellen. Den Rest will ich da nicht sehen!
Also bitte, liebes ZDF, auch wenn ihr das hier sicherlich nicht lesen werdet, bitte seid klug und entscheidet weise. Kein Pilawa, kein Lanz, kein Hirschhausen, kein Kai Pflaume, keine Inka Bause, keine Andrea Kiewel. Nehmt Sylvie!

Im Ägyptischen Museum wurden doch Sachen aus dem Schatz des Tutanchamun gestohlen, besser geraubt. Hawass hatte es ja bestritten, aber nun hat er es doch bestätigt. Ausserdem eine Kalkbüste von Echnaton und von Nofretete. Und dann sollen wir da unsere Nofretete-Büste zurückgeben? Man sieht doch, wie sicher sie da wäre. Nein, unsere Nofretete bleibt in Berlin, wo sie hingehört!
Das Militär hat nun die Macht übernommen. Sicherlich nicht das, was die Ägypter wollen. Die waren übrigens fleissig am Aufräumen, nachdem sie die Demo beendet hatten. Das sollte mal Vorbild für Veranstaltungen in Deutschland werden. Die Teilnehmer, besser gesagt Zuschauer machen am Ende alles wieder sauber.
Aber viel ist in Ägypten noch nicht geschehen. Ich bin irgendwie nicht richtig überzeugt, dass sich etwas ändern wird. So traurig das auch ist. Aber bisher ist man immer enttäuscht worden.

Jenala hat momentan grosse Angst, dass ihr Ersatzelefant den Zoo mit dem Zuchtbullen verlassen wird. Deshalb macht sie momentan in ihrem Blog mobil dagegen. Aber aufmerksam kann sie darauf nur machen, wenn sie den Blog auch endlich öffentlich macht. Und dazu hat sie sich noch nicht entschieden. Mal sehen, was noch gesehen wird, aber wenn besagt Mala bleiben soll, dann muss das auch jeder wissen.

 

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Pharao


So heisst ein polnischer Film aus den 60er Jahren, der auf dem gleichnamigen Roman basiert. Ich habe ihn einmal Regina geschenkt, als ich ihn zufälligerweise auf einem Bücherflohmarkt entdeckte. Gelesen hat sie ihn immer noch nicht, was ich ihr nicht wirklich übel nehme, denn lesen ist einfach nicht ihre Stärke. Sie ist und bleibt ein Lesemuffel, das muss man einfach akzeptieren. Aber ich selbst habe auch nur mal drin geblättert. Es geht um die späte 20. Dynastie, wo sich ein Ramses an den nächsten reiht. Ein dicker Schinken, der nun das Wohnzimmerregal füllt.
Aber wieso komme ich auf diesen Filmtitel? Es hat natürlich mit Ägypten und den derzeitigen Unruhen dort zu tun. Und wer ist Pharao? Sehr richtig, das ist Hosni (bzw. Husni) Mubarak. Laut Regina soll er sich sogar in Luxor auf einem Plakat mit Tutanchamun und weiteren altägyptischen Dingen abgebildet haben. Ausserdem hat er wirklich den Spitznamen Pharao. So schliesst sich der Kreis.
Die Demonstrationen in Ägypten reissen nicht ab. Zwar haben sie sich ein wenig beruhigt, aber es wird immer noch Mubaraks Rücktritt gefordert. Und was macht der „Pharao“? Nein, er denkt gar nicht daran, scheint auf seinem Sessel zu kleben. Stattdessen macht er halbherzige Zugeständnisse, indem er die Regierung austauscht und doch wieder mit seinen Leuten besetzt. Ist das der Sinn der Sache? Nein, natürlich nicht, aber herrscht in Ägypten Demokratie? Wiederum nein, denn seitdem König Faruk 1952 gestürzt wurde, gibt es in Ägypten keine Demokratie mehr.
Nun scheinen sich aber wohl schon mögliche Stimme darauf einzurichten, dass Mubarak nach Deutschland ins Exil gehen könnte. Einmal im Jahr ist er nämlich in Deutschland, um sich durchschecken zu lassen, ob er gesund ist. Ehrlich gesagt, möchte ich ihn nicht in Deutschland wissen. Wer weiss, was daraus noch wird.
Mein Gucken, wenn ich vom Hellen ins Dunkle komme wird auch immer schlechter. Jetzt renne ich doch tatsächlich schon gegen Türen. Und das bloss, weil ich nicht sehe, ob die Tür nun geschlossen oder offen ist. Inzwischen ist es schon so, dass ich vor jeder Tür im Dunklen abrupt stehen bleibe und erst einmal überprüfe, ob denn die Tür nun offen oder geschlossen ist. Wenn man mich dabei beobachtet, dann würde man sich fragen, was der Schlacks da eigentlich macht.
Hat jemand am Samstag die Goldene Kamera gesehen? Wer nicht getan hat, hat gut daran getan, wird aber an dem, was da kam nicht vorbeikommen, ausser er ignoriert Zeitungen und Fernsehen. Ich rede von der ehemaligen Sportschau-Moderatorin Monica Lierhaus, die seit zwei Jahren zum allerersten Mal wieder öffentlich und offiziell auftrat. Schock, so kann man den Zustand beschreiben, der die Anwesenden ergriffen hatte und sicherlich auch von denen vor den Fernsehern Besitz ergriffen hatte. Ich fragte mich allerdings nur, warum sie das gemacht hat. Denn wenn ein Artikel über sie veröffentlicht wurde, wenn sie mal draussen abgelichtet wurde (Paparazzi-Fotos), hagelte es gleich eine Unterlassung und es folgte eine Sperrung des Artikels.
Aber wisst ihr, was ich am allerschlimmsten fand? Das war der Heiratsantrag. Vor aller Öffentlichkeit, wo man gar nichts anderes als ‚ja‘ sagen kann. Die Medien sind voll und wir schreiben jetzt auch fleissig eine Doppelseite, wo ich noch ein paar Ärzte interviewen muss. Wie ich sowas hasse.
Mein Handgelenk macht immer noch Probleme. Wie gesagt, ich werde wohl zum Arzt gehen müssen.

 

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Und täglich grüsst das Murmeltier


Erster Eintrag dieses Monats, der Film-Titel als Überschriften haben wird. Persönlich habe ich den Film nie gesehen, aber irgendwie ist es auch nicht das, was ich mir normalerweise ansehe. Weiss nur, dass der Tag sich in einer Endlosschleife wiederholt. Wie ich auf diesen Film komme? Heute ist der Zweite/Zweite. Und das heisst in Amerika immer, dass in dieser Stadt mit dem komplizierten Namen, der ein ‚x‘ enthält, jede Menge Fernsehleute sind und sehen wollen, wie ein Murmeltier aufgeschreckt wird. Das Murmeltier hat sogar einen Namen, nämlich Phil. Und angeblich wäre es auch schon über hundertfünfzig Jahre alt. Von so alten Murmeltieren habe ich noch nie gehört. Aber wer glaubt auch, dass es wirklich in dieser Höhle überwintert hat?
Was ist herausgekommen? Der gute alte Phil hat keinen Schatten geworfen, so dass er folglich seinen eigenen auch nicht sah. Und das bedeutet nun, dass bald Frühling werden wird. Das wollen wir dann auch mal hoffen. Zwar scheint hier die Sonne, aber es herrscht immer noch ein sehr kühler Wind, der bekanntlich gar nichts für meinen empfindlichen Kopf ist. Auch wenn ich seit Monaten nicht krank gewesen sein mag, aber ich will es nicht herausfordern.
Mit meiner Hand sollte ich vielleicht doch noch zum Arzt gehen. Wenn das bis nächste Woche nicht besser geworden ist, dann werde ich zum Arzt gehen. Kann mich mit der Hand überhaupt nicht aufstützen, ansonsten merkt man nichts, aber das reicht ja wohl schon, um mich in meinen Bewegungen einzuschränken.
Weihnachten ist hier nun endlich auch vorbei. Heute ist Maria Lichtmess. Hatte davon bis jetzt auch noch nie etwas gehört, aber kein Wunder, schliesslich bin ich auch nicht katholisch. Und eben am Zweiten Februar, ist Weihnachten völlig vorbei. Die letzten Tannenbäume verschwinden nun von den Häuserfassaden und wer noch irgendwie Weihnachtsgirlanden im Fenster hängen hatte, wird auch die entfernen. Bayern wird sich wieder ein klein wenig den anderen Bundesländern angleichen, wobei ich ja immer noch nicht weiss, ob sie das überhaupt wollen. Denn der Bayer an sich ist speziell. Er ist nicht nur stur, sondern auch stolz – ein Wort, das ich nicht einmal in den Mund nehme. Aber das Warum zu erklären, ist zu kompliziert.
Wie ich bereits in einem meiner vorherigen Einträge sagte, ist das ägyptische Museum in Kairo heimgesucht worden. Nun habe ich auch Bilder von den Schäden gesehen und mir blutet schon ein wenig mein Herz. Da lag eine zerstörte Mumie auf dem Boden. Der Kopf neben einem Oberschenkelknochen. Was soll solch ein Vandalismus? Die Mumie hat Jahrtausende überstanden, aber als Ausstellungsstück muss sie an ihre Unversehrtheit glauben. Die Welt, man versteht sie nicht mehr. Und ich frage mich immer noch, wie ist das in Ägypten eigentlich so weit gekommen, dass auf einmal die Menschen gegen Mubarak demonstrieren? Wie ist das gekommen? Irgendwas muss der Auslöser doch gewesen sein.

 
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Verfasst von - 2. Februar 2011 in Ägypten, Film, Real life, Wetter

 

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There’s No Business Like Show Business


Der König ist gekürt, wer hätte es auch anders werden sollen von den dreien, die ins Finale gezogen waren? Wer meinen vorherigen Eintrag gelesen hat, wird merken, dass ich recht mit meiner Vermutung der Platzierungen hatte. Es ist tatsächlich so gekommen, war aber eigentlich auch klar, dass es gar nicht anders sein konnte.
Samstag um kurz vor Mitternacht, wurde endlich die Entscheidung bekannt gegeben, die wir (fast) alle hören wollten.
Als ich Samstag nachmittag meine Emails durchsah, fand ich eine Mail von Lei. Da forderte sie mich doch tatsächlich auf, dass ich für den Kusmagk abstimmen sollte. Ich habe da noch nie irgendwie abgestimmt, also habe ich es jetzt auch nicht getan. Regina war übrigens auf dem gleichen Trip. Sie hielt mir einen Zettel unter die Nase mit der Nummer zum Abstimmen und forderte mich auf, mindestens zehn Mal dort anzurufen. Mein Einwand, dass das fünf Euro kosten würde, wurde nicht gehört. Ich habe mich letztendlich nicht daran beteiligt, denn bis jetzt haben immer die gewonnen, die von meiner Seite aus auch gewinnen sollten. Und ich glaube auch nicht, dass Reginas, Leis und Steves Daueranrufe da wirklich wichtig waren. Es ist genug mobilisiert worden.
Aber man muss es mal so betrachten, wenn der Knappik nicht nahe gelegt worden wäre, dass sie das Camp verlassen soll, dann wäre sicherlich an dem Tag der Kusmagk gegangen, denn von den Votings her, lag er immer ziemlich weit unten. Das änderte sich erst, nachdem begonnen wurde ihn zu mobben. Und je mehr er gemobbt wurde, desto mehr riefen für ihn an. Das mögen die anderen vielleicht nicht begriffen haben, ist aber logisch. Denn wem gilt eher unser Mitgefühl als Zuschauer: Einem Lügner oder aber einem Mobbing-Opfer? Da votieren wir doch alle lieber zum zweiten.
Was ich mich allerdings immer noch frage: Wie hat es der Rupprath eigentlich ins Finale geschafft? Der hat sich nicht wirklich gross hervorgetan. Der hat doch höchstens der Mehrheit nach dem Mund geredet. Beim Finale hat er jedenfalls die beste Prüfung. Am Ende sah er in seiner dämlichen Hose so richtig geteert und gefedert aus. Das passte sehr zu dem Schönling.
Gestern habe ich mir von berufs wegen dann auch noch die aufgezeichnete Sendung des Wiedersehens angetan. Jay Khan, nunmehr nur noch GayJay genannt, (Hier könnte man sich nun fragen, welche Bedeutung denn mit gay gemeint sein könnte. Die heute gebräuchliche oder aber die frühere. Der TV-Zuschauer weiss schon, welche gemeint ist.) hat jedenfalls kein Rückgrad bewiesen, indem er einfach dem Wiedersehen fern blieb. Er war statt dessen in der Hotel-Lobby zusammengebrochen. Wobei das sehr gespielt wirkte. Gestern aber konnte er dann wieder ein Interview geben, wurde aber auch nicht mit den anderen konfrontiert. Vergessen wir ihn einfach. Wir kannten ihn vorher nicht und hiernach werden wir ihn genauso schnell wieder vergessen haben.
Nun scheint es übrigens so, dass der Kusmagk doch einen Grund hatte ins Dschungel-Camp zu gehen. Irgendwie konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass man dort völlig grundlos reingeht. Es gibt immer einen Grund, warum man etwas macht. Laut der bekannten Zeitung mit den vier grossen Buchstaben, die immer furchtbar schwarze Finger verursacht, soll der Gerichtsvollzieher auf ihn warten, weil es da irgendwelche bezahlten Rechnungen gibt. Es ist sogar von irgendwelchen Haftanordnungen die Rede. Also habe ich jede Menge Stoff, um einen Artikel zu schreiben.
Ich muss eines aber immer noch mal sagen: Rainer Langhans im Finale wäre mir lieber gewesen als der Rupprath. Das wäre was geworden. Sehr lustig.
Die Unruhen in Ägypten halten immer noch an. Nun ist sogar schon das ägyptische Museum geplündert worden. Da ist es noch relativ glimpflich ausgegangen, aber in Memphis soll ein ganzes Museum ausgeräumt worden sein. Wie kann so was bloss angehen? Die Wächter werden schlecht bezahlt, aber ist das ein Grund, sich an den Schätzen einer längst vergangenen Kultur zu vergehen? Einige Demonstranten hatten einige der Täter stellen können. Aber es ist schlimm, was da mit den Artefakten passiert ist. Regina ist sichtlich geschockt. Vor allem höre ich jetzt von ihr, dass sie in zwei Monaten nach Ägypten hätte reisen sollen. Das ist nun erst einmal verschoben worden. Touristen werden nun ausgeflogen. Aber von den Demonstrationen ist im Süden kaum etwas zu spüren. Aber wenn man nun auch Assuan nimmt, da leben vor allem Nubier. Die sind nicht gerade ein Völkchen, das den Aufstand probt. Wir müssen wirklich sehen, wie sich die Situation in Ägypten entwickeln wird. Gut sieht es momentan wirklich nicht aus. Man wird es sehen.
Mein letzter Eintrag, der mit einem Musik-Titel beginnt. Was als nächstes kommen wird? Ich bin mal für Film-Titel.

 

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