RSS

Schlagwort-Archive: Fantasy

Vierter wird Deutschland garantiert


Deutschland steht im Halbfinale der WM 2014 in Brasilien. In der 13. Minute fiel das einzige und damit entscheidende Tor. Nach einem Freistoss köpfte Hummels den Ball ins Netz. Lloris konnte nur noch hinter sich greifen.
Danach geschah nicht mehr wirklich viel. Je länger die Partie brauchte, desto schwerfälliger taten sich die Deutschen. Schürrle brachte dann noch ein wenig mehr Spannung ins Spiel, aber wirklich was zustande brachte er auch nicht.
Dann kam die Verlängerung Benzema hatte den Ball, konnte die deutschen Spieler ausspielen und schoss aufs Tor. Doch dort stand Neuer und wehrte den Ball ab. Er wehrte ihn ab! Eine sichere Chance der Franzosen war zunichte gemacht.
Kurz darauf dann der Schlusspfiff. Deutschland steht im Halbfinale der WM in Brasilien. Mit Ruhm haben sie sich auch dieses Mal nicht bekleckert, aber die Blauen konnten die Schwerfälligkeit der Deutschen nicht nutzen oder scheiterten am wieder überragenden Manuel Neuer.
Ein wenig traurig bin ich schon, dass Frankreich draussen ist. Aber bei einem direkten Aufeinandertreffen von Deutschland und Frankreich sage ich immer, dass der glücklichere gewinnen möge. Das war wieder einmal Deutschland.
Nun stehen sie also im Halbfinale, übrigens als erste Mannschaft überhaupt viermal hintereinander. 2002 wurde es die Vizemeisterschaft, dann folgten zwei dritte Plätze. Ist es nun nicht also wirklich an der Zeit, dass Deutschland Weltmeister wird? Ja, angesichts der Tatsache, dass dieses Jahr das Wunder von Bern sechszig Jahre her ist – gestern war der Jahrestag -, muss wieder der WM-Titel her. Es ist machbar, denn Spanien und Italien sind bereits in der Vorrunde gescheitert – nur Brasilien wartet noch.
Der nächste Gegner wird Brasilien heissen. Sie qualifizierten sich gestern fürs Halbfinale, nachdem sie Kolumbien mit 2:1 besiegten. Überschattet wird dieser Sieg allerdings mit der schweren Verletzung von Brasiliens Superstar Neymar. Dieser wurde kurz vor Schluss böse gefoult und lag jaulend auf dem Platz. Natürlich hätte man da erst einmal denken können, dass er nur Zeit schinden will und Theater spielt. Aber für solche Theatralik sind eher die Italiener bekannt. Später kam dann die Hiobsbotschaft für Brasilien: Bruch des dritten Lendenwirbels. Für Neymar ist die WM definitiv beendet.
Das Foul wurde übrigens nicht einmal vom Schiedsrichter geahndet. Er liess Vorteil gelten. Das ist nicht die einzige Fehlentscheidung eines Referees bei dieser WM gewesen. Dies scheint auch die Weltmeister mit den meisten Fouls zu sein. Ich weiss ja, dass die Welt immer brutaler wird. Das sieht man anhand von Tatort-Filmen oder anderen Krimis, die im Fernsehen gesendet werden. Aber das nun die Fussballer auch ohne zu denken Fouls begehen und nicht einmal daran denken, was sie da machen, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Das Foul ist für mich das bisher schwerste bei dieser WM. Vielleicht nicht einmal das brutalste Foul aller Weltmeisterschaften, denn da gibt es noch das Foul von Toni Schumacher an dem Franzosen Patrick Battiston aus dem Halbfinalspiel der WM 1982.
Was heisst das nun für Deutschland? Haben sie gegen Brasilien nun leichteres Spiel? Dazu muss man wissen, dass Brasilien nicht wirklich überzeugt hat in den letzten Spielen. Zwar gingen sie bis auf das Mexiko-Spiel immer als Sieger hervor. Dennoch gab es schon mal ein besseres Team.
Nun kommt allerdings hinzu, dass Neymar ausfällt. Einerseits mag es gut sein, andererseits ist es ein Nachteil. Denn nun sind sie Teamkollegen so weit motiviert, dass sie für Neymar den Titel holen wollen.
Zudem muss Deutschland sich noch ein wenig steigern, damit sie es auch wirklich ins Finale schaffen. Glück allein und Neuer reichen dieses Mal nicht. Es muss kein schöner Fussball sein, den Deutschland bietet, hauptsache sie schiessen ein Tor mehr als die anderen.

Gibt es eigentlich noch irgendwo Deutschland-Trikots zu kaufen? Ich rede hier nicht von den gestreiften Auslandstrikots, sondern von den allseitsbekannten. Denn ich habe mir gesagt, dass ich mir ein Deutschland-Trikot kaufen werde, wenn Deutschland Weltmeister wird. Heisst soviel, ich kaufe es mir zum Halbfinale und wenn sie da wieder verlieren werden, tausche ich es einfach um. So sieht’s aus. Aber dazu muss ich erst einmal die ganzen Sportläden durchgehen und gucken, ob es das noch irgendwo gibt.

Heute Abend spielt eine der Überraschungsmannschaften – Belgien. Es geht gegen Argentinien, die im Spiel gegen die Schweiz nur durch einen Glückstreffer weiterkamen. Das Spiel heute Abend dürfte also interessant werden. Zudem gönne ich es den roten Teufeln mehr als Argentinien. Sollen es die Belgier es doch ins Halbfinale schaffen. Das wäre doch mal was. Vielleicht würden sie dann auch die Niederlande oder Costa Rica ausschalten und letztendlich im Finale stehen. Das wäre doch mal was. Aber ob es eintreten wird? Das werden wir wissen, wenn der Abpfiff erfolgt ist.

Elefantendame Mala lag mit ihren Vorhersagen, dass Frankreich und Deutschland es ins Viertelfinale schaffen würden. Bloss als sagte, dass die USA gegen Belgien gewinnen würden, war nicht richtig. Der Schlaubeutel lag mit ihren Vorhersagen für die beiden Achtelfinals genauso richtig. Jonas ist richtig stolz auf sie. Auch wenn sie mehrmals daneben gelegen hat, so macht sie dennoch ihre Sache gut, auch wenn sie immer noch keine Ahnung davon hat, was da eigentlich von ihr gefordert wird. Ist das noch Zufall?
Beim Viertelfinale lagen ebenfalls beide richtig, als sie auf Deutschland tippten. Es konnte keinen anderen Sieger geben.
Zudem hat Mala noch das Spiel Belgien gegen Argentinien getippt. Sie sagt, dass die roten Teufel gegen Argentinien verlieren werden. Mal sehen, ob sie dieses Mal recht hat.
Laut beiden Fussballorakel wird Deutschland das Halbfinale gegen Brasilien gewinnen. Der Schlaubeutel sagt zudem, dass es ein sehr schweres Spiel werden wird. Sie konnte sich nicht recht entscheiden, da interpretiert Jonas dann immer so, dass es ein schweres Spiel werden wird.
Dann wollen wir doch mal abwarten, was kommen wird.

Und wem das alles zuviel Fussball ist. Der kann ja was lesen. Wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Oder aber der Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Mit einem Elefanten, der auf Elefantendame Mala basiert.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ablenkung ist alles – Die FIFA und kein Ende


Der ISIS-Vormarsch auf Iraks Hauptstadt Bagdad geht weiter voran. Einige hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernte Städte sind eingenommen worden. Der Irak selbst scheint hilflos zu sein, auch wenn es ihnen gelungen sein soll, eine Stadt zurückzuerobern.
Aber die Frage ist doch eigentlich, was machen die USA? Nichts, erst wurde darüber beraten, ob man dem Irak hilft, sprach von Luftangriffen. Dann wiederum hiess es, dass der Irak das selber lösen müsse.
Also, man darf doch wirklich nicht vergessen, wer das im Irak verbockt hat. Als im Jahr 2003 die Vereinigten Staaten von Amerika in den Irak einmarschierten, herrschte dort Saddam Hussein. Unter ihm verschwanden unliebsame Menschen für immer – in anderen Regimes passiert und passierte so was auch, was aber keine Entschuldigung sein soll -, denn Saddam war ein Despot, ein Tyrann, eben Iraks Diktator. Aber unter ihm lebten alle Religionen friedlich nebeneinander. Es gab keine abgeschotteten Viertel, wo nur Christen lebten oder nur Sunniten oder nur Schiiten. Doch seitdem die USA im Irak einmarschiert sind, hat sich das radikal geändert. Eine Stadt hat sich komplett von der Aussenwelt abgeschottet, dort leben die noch verbliebenen irakischen Christen, die nicht geflüchtet sind. Sie müssen sich schützen, damit sie nicht getötet werden.
Und nun kommt ISIS, die nicht nur gegen Christen vorgehen, sondern auch gegen alle Muslime, die keine Sunniten sind. Hierbei muss man auch bedenken, dass die irakische Regierung aus Schiiten besteht, die sich mit den sunnitischen Parteien zwar nicht überworfen haben, aber auch nicht wirklich verstehen.
Zu Bedenken ist, dass selbst Al-Qaida ISIS zu radikal ist. Und auch der Iran beäugt misstrauisch das Geschehen im Irak. Denn im Iran sind die Mehrheit Schiiten, also das Gegenteil von ISIS.
Erst wollte der Iran gar nichts machen, will vor allem keine iranischen Truppen in den Irak schicken. Aber Irans Präsident Ruhani kann sich eine Kooperation mit den USA vorstellen. Man stelle sich das nur mal vor. Unter Ahmadinedschat – dessen Namen ich garantiert falsch geschrieben habe – wäre so etwas undenkbar gewesen. Aber Ruhani überrascht immer wieder.
Irgendwas muss im Irak passieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn der Irak es mit seinen eigenen Truppen schafft, die radikale ISIS zurückzuschlagen. Aber versaut haben es vor elf Jahren die USA. Also müssen sie auch etwas tun, damit im Irak wieder Frieden – halbwegs jedenfalls – einkehrt.

Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist erst drei Tage alt und schon hat es eine grosse Überraschung gegeben. Die Niederlande haben gestern Abend – MEZ – den Weltmeister Spanien deklassiert. Wobei ich nochmals anmerken muss, das Spanien 2010 nur durch Glück Weltmeister wurde. Wenn die Schweiz in der Vorrunde nicht so abgestürzt wäre, Spanien wäre noch in der Vorrunde ausgeschieden und Weltmeister wäre irgendjemand anderes geworden.
Bedenklich, dass Spaniens einziger Treffer auch noch durch einen Elfmeter fiel. Das ist mehr als kläglich. Ist nun also die glorreiche Geschichte des spanischen Fussballs vorbei? Kommen nun die Niederlande und werden Weltmeister? Nö, sage ich. Da kann noch eine Menge passieren. Vor allem sind die Niederländer noch nie Weltmeister geworden. Weder 1974, noch 1978 noch 2010. Auch 2014 werden sie es nicht werden – auch wenn van der Vaart nicht dabei ist.
Morgen wird erst einmal meine Lieblingsmannschaft spielen: Frankreich. Pünktlich dazu habe ich auch mein Frankreich-Trikot wiedergefunden, dass ich tief im Schrank vergraben hatte, um nicht die Barthez-Unterschrift zu sehen. Ich bin noch heute sauer auf Lei, dass sie mein Trikot entweiht hat. Anno 2006, als die WM in Deutschland weilte, schnappte sie sich mein Trikot und liess eben jenen Torwart dort unterschreiben, den ich nun gar nicht mochte. Seitdem trage ich das Trikot kaum noch, weil mir das so peinlich ist. Wenn es wenigstens ein Autogramm von Zidane gewesen wäre. Nein, sie wollte mich damals unbedingt ärgern.
Nun gut, ich muss mich damit abfinden, kann es nicht mehr ändern.
Gegen Honduras sollte Frankreich doch gewinnen.
Auch Rüsselorakel Mala hat sich für einen Sieg Frankreichs entschieden. Bloss Jonas konnte sein Orakel nicht ganz deuten. Er sagt, dass der Schlaubeutel auf einen Sieg Frankreichs tippen würde, aber genauso gut könnte sie auch ein Unentschieden gemeint haben. Ja, was denn nun? Es gibt nur eine Möglichkeit.
Beim Deutschland-Spiel gegen Portugal sind sich dann Mala und der Schlaubeutel sehr sicher, dass Deutschland gewinnen wird. Torakel Nelly aus Hodenhagen hingegen hat auf einen Sieg Portugals getippt. Allerdings möchte ich hier noch einmal daran erinnern, dass sie bei den letzten beiden Spielen bei der EM 2012 danebengelegen hat. Warum sollte sie also dieses Mal recht behalten?
Ausserdem tippt Mala noch das Spiel Belgien gegen Algerien. Hier sagt sie, dass Belgien gewinnen werde.
Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie Deutschland das Spiel gegen Algerien in der Vorrunde bei der WM 1982 in Spanien verlor? Im letzten Spiel ging es gegen Österreich. Dieses Spiel ging als Schande von Gijon in die Fussball-Geschichte ein. Deutschland reichte ein 1:0, damit sie weiterkämen. Österreich war ebenfalls weiter bei dem Ergebnis. Und so wurde das 1:0 geschossen und danach passierte nichts mehr. Ein Hin- und Hergeschiebe, aber grossartig passieren tat nichts mehr. Danach wurde übrigens beschlossen, dass das letzte Gruppenspiel immer zeitgleich gespielt wird, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.
Joseph Blatter will sich schon wieder zum Präsidenten der FIFA wählen lassen. Der europäische Kontinent hat allerdings keine Lust mehr auf ihn, vor allem wegen der skandalösen WM-Vergabe an Katar.
Nun versucht Blatter wieder von sich abzulenken. Neuestes Opfer dieser Strategie ist Franz Beckenbauer, der 90 Tage von der FIFA gesperrt wurde. Grund: Er hat einen Fragebogen zur WM-Vergabe 2018 und 2022 nicht beantwortet. Tja, da interessiert einen doch, warum Beckenbauer diesen Fragebogen nicht beantwortet hat. Hat er ihn vielleicht überhaupt nicht bekommen oder ist er in der FIFA-Zentrale verloren gegangen? Nein, der Fragebogen soll laut Beckenbauer in einem Juristen-Englisch verfasst gewesen sein. Und als Beckenbauer um einen Fragebogen auf Deutsch gebeten habe, wurde ihm das verweigert. So kann man das natürlich auch machen, wenn man jemanden kalt stellen will. Dabei ist doch Beckenbauer wirklich kein ernsthafter Gegner für Blatter. Will sich Beckenbauer etwa als Gegenkandidat aufstellen lassen? Nein, will er nicht. Aber einen Buhmann braucht es immer und so hat sich Blatter eben Beckenbauer ausgesucht, schliesslich habe der wohl eine viel zu weisse Weste.
Gutes Ablenkungsmanöver von Blatter, wirklich. Allerdings frage ich mich, warum der FIFA-Präsident nicht einfach die Satzung ändert und sich das Präsidentenamt auf Lebenszeit gibt. Zwar wird er danach jede Menge Vorkoster und Bodyguards beschäftigen müssen, aber er wird sich nicht mehr der Diskussion aussetzen müssen, dass er an seinem Stuhl klebte.
Europa hat sich von Blatter abgewandt, aber alle anderen Kontinente und damit Verbände stehen hinter ihm. Aber ist es nicht erstaunlich, wie sehr Blatter die Politik der Ablenkung beherrscht? Bei seiner letzten Wahl war es genauso. Irgendwann ist doch wirklich Schluss!

Und wer nun keinen Fussball mag und nichts im Fernsehen findet, weil wieder nur Konserven laufen. Der kann ja mal wieder was lesen.
Wie wäre es mit der neuen Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Am Platz der Wahrheit angekommen, kann Ackhare nur knapp einer Entführung entgehen. Und ihr Begleiter Dormi stellt ihr eine Frage, die die Auserwählte durcheinander bringt. Eine idyllische Tempelruine, die alles anderes als idyllisch ist.
Oder eben was anderes. Mal kurz auf Lesenswert!!! klicken, dort gibt es weitere Anregungen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Geld ist nichts mehr wert


Ich spare, damit ich Geld verliere? Ist es das, was ich eigentlich damit bezweckt habe? Nein, aber genau so ist es schon seit einiger Zeit. Egal, ob ich Geld spare oder nicht, davon habe ich nichts. Die Zinsen sind ein Witz. Selbst ein Tagesgeldkonto ist nichts. Egal, welche Art des Geld sparens ich mir vornehme, wirklich Geld verdiene ich damit nicht.
Und nun geht das Gespenst um, fürs Sparen auch noch Geld zahlen zu müssen. Der Grund: Die EZB hat die Leitzinsen wieder einmal gesenkt, dieses Mal auf ein historisches Tief: von 0,25 auf 0,15 Prozent.
Aber warum befürchtet wird, dass fürs Geld sparen Gebühren auf einen zukommen: Der Einlagezins ist erstmals auf MINUS 0,1 Prozent reduziert worden.
Der eigentliche Grund, warum die EZB dies getan hat, ist nicht nur, um einer Deflation zu entgehen, sondern auch die Banken „zwangszuverpflichten“, dass sie Kredite vergeben und damit den Konsum wieder antreiben. Denn die Banken vergeben kaum Kredite, legen ihr Geld lieber bei der EZB an. Und so ist das nicht gedacht.
Um diese Unart zu verbieten, ist die EZB zu drastischen Mitteln übergegangen, die den Banken nicht sehr schmecken dürfte. Und da sie ihre Kunden eh behandeln, als sollten die froh sein, dass sie Kunden sein dürfen, wird es früher oder später an dieselben weitergegeben. Denn wir Kunden sind immer die Dummen.
Aber was sollen wir machen, um unser Geld zu behalten und es nicht noch zu verlieren? Es unter der Matratze liegen lassen? Da mag es vielleicht sicher sein, aber vermehren tut es sich dort nicht. Und durch Deflation bzw. Inflation, was eben gerade angesagt ist, kann das Geld mal mehr oder weniger wert sein. Geld sparen auf dem Sparbuch bringt es bei den niedrigen Zinsen auch nicht, vor allem wenn man nun eine Gebühr erwarten darf. In Aktien anlegen, das geht natürlich, dann kann das Geld erst einmal für einen arbeiten. Der DAX steht auch ganz erfreulich, es geht stetig aufwärts mit ihm. Die 10.000er-Marke wurde gerade geknackt. Allerdings können wir den Gewinn, den wir aus den Aktien beim Verkauf machen, leider nicht komplett behalten. Das hat das Finanzamt seit einiger Zeit auch was mitzureden. Also auch wieder nichts mit sattem Gewinn. Was gibt es noch? Alles auf den Kopf hauen, was man hat, denn es wird sowieso nicht mehr wert werden.
Also lieber das Geld durch sparen verlieren oder aber alles ausgeben für die Sachen, die man schon immer haben wollte? Tja, eine schwere Frage.

Hiobsbotschaft für die deutsche Nationalmannschaft. Marco Reus kann nicht mit zur WM! Beim gestrigen Spiel zog er sich einen Riss des Syndesmosebandes zu. Damit fällt er definitiv für die WM in Brasilien aus und wird durch Mustafi ersetzt.
Bedeutet das nun, dass der WM-Titel in Gefahr ist? Welcher Titel eigentlich? Glaubt hier irgendjemand, dass Deutschland es wirklich ins Finale schafft? Nun ja, wenn man sich die anderen Mannschaften ansieht, könnte man es annehmen, denn niemand konnte bisher in seinen Testspielen wirklich überzeugen. Spanien wurde vor vier Jahren meist mit einem 1:0-Sieg Weltmeister. Das war Rekord wenigstens Tore und auch Gegentore. Ich möchte hhier noch einmal dran erinnern, dass Spanien die Vorrundenicht überstanden hätte, wenn die Schweiz nicht so einen Aussetzer gehabt hätte. Denn die waren recht gut gestartet, um dann zu versagen.
Aber ist Deutschland wirklich ernstzunehmen? Guido Cantz brachte es letzte Woche auf den Punkt: Ein Torwart mit Armschlinge und ein Stürmer, der einen Treppenlifta braucht, um einen Kopfball zu machen. Da müssen wir doch Weltmeister werden, da uns die anderen Mannschaften nicht ernst nehmen.
Die Vorrunde könnten wir überstehen, was danach kommt, ist einfach nur Glück. Nun ja, vielleicht schafft es Deutschland wirklich ins Finale und gewinnen auch das Endspiel. Dann sind sie Weltmeister.
Theoretisch wäre es möglich, denn der nächste Confed-Cup wird in Russland stattfinden. Das ist nicht so weit entfernt, wie Brasilien, Südafrika oder Katar. Also, mal abwarten.
Wie heisst es immer noch so schön? Der Ball ist rund und das Spiel dauert neunzig Minuten. Wir werden sehen, was am Ende ist. Donnerstag geht es jedenfalls los. Wieder einmal zu Uhrzeiten, wo ich nun wirklich keinen Fussball mehr gucke.

Wie ich letzte Woche anmerkte, habe ich mir selbst ein Bild von Jonas‘ neuestem Rüsselorakel gemacht. Erst sagte sie ein Unentschieden gegen Kamerun voraus. Habe sie das persönlich gefragt und sofort schnappte sie sich alles, was ich in der Hand hielt. Eindeutig ein Unentschieden. Dann noch die Frage, wie denn wohl Deutschland gegen Armenien spielen würde. Natürlich tippte der Schlaubeutel da auf einen Sieg. Hätte sie sich aber blamiert, wenn sie was anderes gesagt hätte.
Jedenfalls hat sie sich nun bewährt und scheint eine würdige Nachfolgerin für das einzig wahre Fussballorakel Mala zu sein. Die tippte ünrigens genauso wie der Schlaubeutel. Nun fürchtet sie deren Konkurrenz. Ihre Quote kann Mala niemand streitig machen, aber jede neue WM oder EM bedeutet, dass es einen neuen Star geben kann.

Morgen feiert Europas klügster Elefant seinen offiziellen fünfzigsten Geburtstag. Am liebsten hätte Mala diesen Ehrentag woanders gefeiert. Aber bekanntlich ist das nicht möglich. Nun hofft auf ein paar Aufmerksamkeiten und nette Geschenke. Am liebsten hätte sie noch ein Lied, aber das steht in den Sternen.
Und natürlich hofft Mala darauf, dass ihr grösster Wunsch endlich in Erfüllung geht. Wie dieser aussieht? Dazu morgen mehr.

Und wer nicht weiss, was er über die Pfingsttage tun soll. Gerade ist eine neue Kurzgeschichte von Henrik Quedburg herausgekommen. Die Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg heisst „Der Platz der Wahrheit“ und ist unter anderem bei ebay, Amazon und Weltbild erhältlich.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ganz Europa wird von Russland überrollt – die Breschnew-Doktrin


Noch ist die Überschrift reine Utopie, aber sie kann schnell wahr werden. Mehr dazu weiter unten im Text.
Die Ukraine und kein Ende. Von Entspannung keine Spur. Stattdessen spitzt sich die Lage auf der Halbinsel Krim in der Ukraine immer weiter zu. Angeblich will Russland nur die ethnischen Russen verteidigen, die um Hilfe gebeten haben. Aber im Grunde geht es nur darum, den Teil der Ukraine abzuspalten und entweder Russland zuzuschlagen oder eigenständig werden zu lassen. Das hat man 2008 in Georgien ja gesehen, wie es gehen kann.
Laut der Breschnew-Doktrin dürfen russische Soldaten zum Schutz russischer Bürger im Ausland eingesetzt werden. Für mich heisst das, nicht nur in der Ukraine, sondern auf der ganzen Welt. Theoretisch auch in Deutschland, schliesslich leben hier recht viele Russen, meist Russland-Deutsche, die vor über dreihundert Jahren nach Russland gelockt wurden und nach der Grenzöffnung nach Deutschland kamen. Ob die nun tatsächlich Russland um Hilfe bitten würden, mag mal dahingestellt sein. Die einen verleugnen, dass sie Russen sind, die anderen sind dem Land immer noch treu ergeben.
Wie genau das in der Ukraine ablief, weiss man auch nicht genau. Kann natürlich direkt auf Betreiben Janukowitsch‘ geschehen sein, schliesslich glaubt dieser immer noch, er sei der rechtmässige Präsident der Ukraine. Und er wird es irgendwann bestimmt wieder werden.
Für Putin ist es natürlich die Gelegenheit, mal wieder zu zeigen, wie stark Russland eigentlich ist und was er für eine Macht hat. Tja, ich sage immer wieder, dass Putin der neue Zar ist. So führt er sich auf – wie ein Alleinherrscher. Noch von der Demokratie abgesegnet, wenn man es so nennen will.
Aber eines ist auf alle Fälle klar: Putin interessiert nicht im geringsten, was die EU, die USA und die ganze restliche Welt denkt. Deshalb verstehe ich gar nicht, warum die EU und die USA Sanktionen androhen. Da lacht Putin drüber, denkt sich irgendeine Gemeinheit aus und fertig. Der macht doch, was er will, wieso begreift das niemand?
Offiziell hält er immer noch die Version aufrecht, er wolle die Belange der Russen auf der Halbinsel Krim verteidigen. Und wieso wird dann niemand von der OSZE hineingelassen? Die internationalen Militärbeobachter haben an mehreren Punkten versucht, auf die Krim zu gelangen, aber immer wieder wurde ihnen der Zugang durch Bewaffnete verweigert. Zuletzt wurde sogar auf sie geschossen. Was sagt man dazu? Sehr verdächtig das Ganze. Oder ein Hamlet-Zitat ein wenig abgewandelt: Da ist etwas faul auf der Halbinsel Krim.
Zudem haben russische Soldaten gestern eine ukrainische Militärbasis eingenommen. Was ist der Grund? Alles nur ein Missverständnis? Nun gut, vielleicht wird Russland das in seinen Gesprächen klären, die sie nun mit der Ukraine führen. Ich glaube nicht daran, dass es da zu einer Lösung kommen wird, aber lassen wir uns überraschen.
Putin ist inzwischen so weit, dass er die gegenseitigen Atomwaffen-Inspektionen zwischen den USA und Russland auf Eis legen will, wenn es noch weiter US-Sanktionen geben sollte. Selbst vor der EU schreckt er nicht zurück. Dabei versucht sogar schon China zu besänftigen. Und wenn die das schon tun, muss das wirklich was heissen. Bei der Eröffnungsfeier der paralympischen Spiele sind die Chinesen allerdings mit russischen Fähnchen eingelaufen. Neben China war das nur noch Griechenland, aber die Griechen brauchen schliesslich Geldgeber, da ist ihnen jedes Mittel recht. Alle anderen Länder kamen nur mit eigenen Flaggen und die Ukraine schickte nur ihren Fahnenträger. Zuvor war noch diskutiert worden, ob sie Sotschi boykottieren würden. Haben sie schliesslich nicht getan, was gut ist. Denn Russland und vor allem Putin können sie am besten ärgern, wenn sie antreten und dann den Russen die Medaillenchancen nehmen. Gut, das ist vielleicht utopisch, aber das wäre was.
Ein tosender Applaus brach los, als die Ukraine gestern bei der Eröffnungsfeier angekündigt wurde. Ich weiss nicht, ob die Zuschauer das freiwillig gemacht haben oder es von Putin vorgegeben war. Gezeigt wurde der übrigens nicht, als dann der Fahnenträger kam. Hätte mich doch zu gerne interessiert.
Eine Teilung der Ukraine soll übrigens laut Putin nicht vorangetrieben werden. Warum wird dann in Russland alles für eine Aufnahme der Krim ins eigene Land vorbereitet? Widerspricht das eine nicht dem anderen oder überblicke ich das alles nicht mehr?
Es wird schon über einen Boykott der WM 2018 in Russland nachgedacht. Also wirklich, das sind noch über vier Jahre. Bis dahin kann noch vieles passieren. Entweder herrscht Putin dann über ganz Europa oder er ist völlig weg vom Fenster. Wie? Nun ja, da gibt es Möglichkeiten, die ich nicht erörtern will. Aber die WM in Russland in Frage zu stellen. Aber es sind halt keine wirtschaftlichen Sanktionen, die etwas bringen. Notfalls kann Putin und somit Russland da zu noch härteren Mitteln greifen, dass alles nur noch schlimmer wird. Den Gashahn zuzudrehen, wäre nur das erste, Enteignungen europäischer Firmen der nächste Schritt und der Rauswurf aller europäischen Leute, die sich in Russland aufhalten, also dort leben und arbeiten, der letzte Schritt.
Mit Sanktionen braucht man Putin gar nicht zu kommen, da lacht er nur drüber und denkt sich Gemeinheiten gegenüber denjenigen aus, die die Sanktionen ausgesprochen haben. Putin ist ein Zar, der lässt sich nirgendwo reinreden. Wenn die Politiker dieser Welt es begriffen haben, können sie gegen ihn vorgehen. Ansonsten ist das eine seltsame Angelegenheit, die immer Putin zu seinen Gunsten nutzen wird.
Wenn ich das so alles betrachte, kommt mir immer wieder die Sowjetunion in den Sinn. Da wurde auch die Breschnew-Doktrin geschaffen, 1988 von Gorbatschow wieder abgeschafft und seit 2009 gilt sie im Grunde wieder. Zu Zeiten der Zaren wurden alle Slawen geschützt, egal in welchem Land sie lebten. So kam es schliesslich zum Ersten Weltkrieg. dann kam die Sowjetunion mit seinen ganzen Satellitenstaaten, schliesslich wurde Russland wieder frei. Das ist es theoretisch heute noch, aber wenn man es genau betrachtet…
Ich warte nur darauf, dass Russland seine Fühler auf weitere Staaten in Europa ausstrecken wird. Die Breschnew-Doktrin macht es bekanntlich möglich.

Elefantendame Mala geht wieder einmal spazieren. Natürlich möchte sie erneut einen Blick auf die beiden Bambusfresser (O-Ton Mala) werfen und andererseits die frühlingshaften Temperaturen geniessen. Es grünt und blüht, die Sonne scheint, dass Mala es einfach nur herrlich findet. Daneben ist Mala auch schon in ihre Geburtstagsvorbereitungen involviert. Wie vielleicht bekannt ist, feiert die alte Kuh am 08. Juni offiziell ihren 50. Geburtstag. Das sind zwar noch auf den Tag genau drei Monate, aber es soll schliesslich pperfekt werden. Und so plant Mala und plant, verwirft und hat neue Ideen. Sie ist sehr beschäftigt.
Nichtsdestotrotz findet sie noch die Zeit, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Beim Spiel gegen Union Berlin bewies sie wieder einmal den richtigen Riecher, als sie auf einen Sieg tippte. Und was sagt sie nun für das morgige Spiel gegen den FSV Frankfurt. Dieses mal keine drei Punkte, auch nicht einen, sondern keinen. Niederlage soll das heissen. Dabei möchte Mala, dass Hamburg erstklassig bleibt. Ob sie sich dabei auf den HSV oder St. Pauli bezieht, wollte sie nicht verranten. Momentan meint sie wohl eher den HSV. Denn St. Pauli braucht einen Sieg, um sich auf dem Relegationsplatz halten zu können.
Zwischendurch hat die alte Dame auch noch das Spiel Deutschland gegen Chile getippt. Sie war natürlich für Deutschland. Zufrieden war sie allerdings nicht ganz. Deutschland hätte sehr schlecht gespielt und sie könnten froh sein, dass sie so knapp gewonnen hätten. Aber dann sagt sie wieder ganz versöhnlich, dass es sich nur um eine B-Elf gehandelt hat. Weshalb man nicht schwarz sehen sollte. Denn nun werden schon die ersten Stimmen laut, dass Deutschland so keine Chance auf den Gewinn des WM-Pokals hätte. Erst einmal abwarten. Aber wer hat denn schon geglaubt, Deutschland wird in Brasilien Weltmeister? Wobei, es ist wieder an der Zeit. 24 Jahre haben sie zwar immer mal wieder auf dem Treppchen gestanden, aber gewonnen haben sie die WM nicht mehr seit 1990. Es wird Zeit.

Dieses Wochenende ist mal wieder aufs Fernsehen bezogen, sehr mau. Es läuft einfach nichts. Entweder nur langweilige Wiederholungen oder aber Mord und Totschlag, will sagen Tote ohne Ende. Wer will den so was sehen? Deshalb lieber das Fernsehprogramm ignorieren und sich einen schönen Film auf DVD bzw. Blu-Ray ansehen oder aber ein schönes Buch lesen.
Die Auswahl an schönen ebooks ist gross. Einfach mal auf meine Unterseite „Lesenswert!!!“ gucken. Da gibt es ein paar Tipps. Ich widme mich derweil meinen Büchern, die darauf warten, endlich gelesen zu werden. Komme momentan einfach zu nichts.
Besonders morgen ist die Auswahl im Fernsehen gering. Da läuft wirklich überhaupt nichts. Also schön das TV links liegen lassen!

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Präsident Janukowitsch abgesetzt – Kommt die Ukraine nun endlich zur Ruhe?


Da hat man gedacht, die Ukraine würde nach dem vorläufigen Abkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der parlamentartischen Opposition endlich zur Ruhe kommen – weit gefehlt! Das Blutvergiessen scheint nun vorbei zu sein, aber die Krise ist noch nicht vorbei.
Es läuft drunter und drüber in der Ukraine. Präsident Janukowitsch hat Kiew verlassen und befindet sich Charkow. Angeblich sollte er schon auf dem Weg ins Ausland sein, zusammen mit seinen wertvollsten Schätzen. Auf seinem Anwesen befinden sich Demonstranten, können durch den Garten spazieren und sich die verschiedenen Gebäude von aussen ansehen, die sich auf dem Gelände befinden. Habe eine Luftaufnahme vom Grundstück gesehen und irgendwie erinnerte es mich an einen Disney-Park. Nur vom ersten Eindruck her.
Janukowitsch will nicht zurücktreten, obwohl nach und nach alle seine Verbündeten im Parlament aufgeben. Denn er sei „der gewählte Präsident“ und damit werde er bleiben bis ein anderer Präsident gewählt sein sollte. Natürlich hofft Janukowitsch, im Amt bestätigt zu werden. Aber so sieht es momentan wirklich nicht nach aus. Muss ihm das eigentlich nicht wie ein Déjà-vu vorkommen? Vor zehn Jahren erlebte er das doch schon einmal. Janukowitsch verschwand damals von der Bildfläche, um wieder aufzutauchen. Ein richtiges Stehaufmännchen, das man einfach nicht los wird.
Oppositionsführer Klitschko, übrigens nicht der einzige, aber der einzige, den wir in Deutschland und Europa kennen, will durchsetzen, dass das Parlament Janukowitsch absetzt.
Kann natürlich so kommen und schaden wird es gewiss auch nicht. Aber: Wer ist der Stellvertreter des ukrainischen Präsidenten? Ein Verbündeter von Janukowitsch und damit ebenfalls eine Marionette Russlands? Dann wird keine Ruhe einkehren. Die wird es erst geben, wenn es Neuwahlen gab und diese für die Opposition ausfallen.
Laut Verfassung übernimmt der Regierungschef das Amt des Präsidenten, aber das ist ein Vertrauter von Janukowitsch namens Arbusow. Theoretisch kann es auch ganz anders kommen – ein Machtvakuum. Ob das allerdings sinnvoll ist? Ich habe keine Ahnung, denn schlimmer geht bekanntlich immer.
Ein wenig Verwirrung gibt es ob der Freilassung von Julia Timoschenko. Von einer Seite heisst es, sie sei bereits frei, von anderer Seite sie müsse noch freigelassen werden, aber es sei nur eine Frage der Zeit. Letzteres dürfte wohl stimmen. Freigelassen wird Timoschenko aber auf alle Fälle. Denn nicht nur der Präsident kann so etwas bestimmen, sondern nun auch ein Parlamentsbeschluss.
In Kiew haben sich die Polizei und die weiteren Sicherheitsorgane, die dem Innenministerium unterstellt sind, auf die Seite der Oppsitionellen gestellt. Damit dürfte ein weiteres Blutvergiessen ausgeschlossen sein. Wenigstens etwas, denn man fragte sich in den letzten Tagen wirklich, aus welchem Land die Bilder stammen würden, die man sah. Bürgerkriegsähnliche Zustände, die man in einem aufgeklärten Europa nicht mehr erwarten würde. Aber selbst knapp ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des eisernen Vorhangs ist noch nicht alles im Lot. So wurden nun auch wieder Leninstatuen in der Ukraine gestürzt. Einige wenige Überbleibsel des sowjetischen Systems, für das Russland heutzutage das Synonym ist.
Russland selbst versucht nun die Wogen ein wenig zu glätten und rückt erstmals öffentlich von Janukowitsch ab. Zuvor hatten sie noch das Vorgehen der Oppsition scharf kritisiert. So schnell kann es gehen, Hauptsache mit nur einem blauen Auge aus der ganzen Sache hervorgehen.
Und während ich diesen Artikel schreibe, hat das ukrainische Parlament Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt. Neuwahlen sind für den 25. Mai angesetzt. Ob die Ukraine nun endlich zur Ruhe kommt? Man kann es nur hoffen. Auch dass das Land dieses Mal einen Frieden erhält, der länger dauert als das letzte Mal. Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Jonas hat in Hamburg was Lustiges im Radio gehört. Es gehört in die Kategorie Ungenauigkeit. Im Radio wurde über das HSV-Dilemma berichtet und dass man nun hinter dem Verein stehen müsse, denn „Hamburg muss erstklassig bleiben.“ Jawohl, dachte sich da Jonas: „Der HSV steigt ab und St. Pauli steigt auf.“ Damit bleibt Hamburg erstklassig, bloss der Verein hat gewechselt.
Theoretisch könnte so was natürlich passieren. Aber ob der HSV nun absteigen wird, werden wir am erst am allerletzten Spieltag wissen. Der FC Augsburg stand beispielsweise in der letzten Saison nur ein einziges Mal auf einem Nichtabstiegsplatz. Das war am 34. Spieltag. In dieser Saison stehen sie weitaus besser, scheinen sich wohl etabliert zu haben, obwohl sie als Abstiegskandidat Nr. 1 galten. Tja, das Team hat überrascht. Der HSV natürlich auch, indem er einfach nicht aus den Sümpfen der Abstiegszone kam und nun dort festhängt. Jetzt soll es der dritte Trainer in der laufenden Saison bringen: Mirko Slomka, dessen Nachname übersetzt Strohhalm heisst. Also hat der HSV nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Ja, das finde ich mal wieder unglaublich witzig.
Theoretisch könnte Slomka den Abstieg verhindern. Van der Vaart fällt erst einmal die nächsten drei Wochen aus, was gut für den Verein ist. Denn van der Vaart hat schon seit längerem nichts mehr gebracht, dennoch wurde er aufgestellt. Indirekt könnte man ihn auch für die erste Trainerverpflichtung des HSV verantwortlich machen, schliesslich wollte angeblich van der Vaart unbedingt van Marwijk haben. Na ja, als Bondscoach brachte es van Marwijk bis zum Vizeweltmeister, aber als Bundesligatrainer hatte er nicht wirklich was vollbracht. Vor vielen Jahren, als Skibbe und sein Nachfolger Krauss nichts brachten, kam van Marwijk, um dann auch recht schnell wieder zu gehen. Aber das war vielleicht zu lange her, um es noch im Hinterkopf zu haben. Da war dann eher noch die Vizeweltmeisterschaft 2010 in Südafrika gespeichert. Nun ja, drei Millionen hat dieser Fehler den HSV gekostet. Aber anscheinend haben sie Geld ohne Ende, wo sie doch immer sparen wollen, weil ihr Loch nicht zu stopfen ist.
Das grösste Problem ist allerdings der HSV-Vorstand, denn dieser besteht nur aus Fussball-Experten, aber niemandem, der wirklich was mit Fussball zu tun hatte. Und so kommt es da von einer Fehlentscheidung zur nächsten. So ist es kein Wunder, dass der Verein mit einem Fuss schon in der zweiten Liga steht. Auch die Mannschaft ist nichts. Wild zusammengekauft und mehr nicht. Die Mannschaft muss der Star sein, kein einzelner. Aber beim HSV ist nicht einmal ein einziger Spieler der Star. Van der Vaart hat durch sein Privatleben sehr gelitten, bringt auch nichts mehr. Fällt nun eh für drei Wochen aus, wie bereits erwähnt. Hoffentlich besinnt die Mannschaft sich.
Ansonsten wird es vielleicht wirklich so sein, dass der Bundesligadino absteigt, Hamburg dennoch erstklassig bleibt, weil der FC St. Pauli aufsteigt.
Das ist natürlich Utopie, aber eine glaubt gewiss fest daran, dass St. Pauli aufstiegt: Elefantendame Mala.
Momentan ist bei ihr viel los, denn heute haben sich endlich die beiden grossen Pandas angesagt. Schon seit Wochen hat der Pairi Daiza die Nachricht angekündigt, nun kommen sie endlich. Mala sieht ein wenig ihren Status als grosser Star gefährdet, aber das kennt sie bereits aus Hamburg.
Und weil Mala nicht gerne wartet, hat sie schon einmal das Spiel St. Pauli gegen Dresden getippt. Was sagt die alte Kuh? St. Pauli wird endlich die ersehnten drei Punkte einfahren. Zwar sieht die Statistik gegen Dresden sehr schlecht aus, aber es gibt schliesslich immer das erste Mal. Und so hat Mala auf einen Sieg St. Paulis getippt. Mal sehen, ob sie recht behält. Und bis dahin können wir sehen, wie sich der HSV schlägt. Damit Hamburg erstklassig bleibt – ob nun mit dem HSV oder dem FC St. Pauli sei mal dahingestellt.

Im Fernsehen läuft heute Abend nichts ausser der Wiederholung von „Fasching in Franken“ aus Veitshöcheim. Originell waren wieder die Kostüme der Politiker. Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein kam als Claudia Roth, weil er gehört hatte, dass er ihr Lieblingsgegner sei. Ich fand es wirklich gelungen. Und nach seinem letztjährigen Auftritt als Marilyn Monroe kam Finanzminister Söder dieses Jahr als Shrek. Und die einfallsreichste Kostümierung hatte natürlich wieder Horst Seehofer – er kam als er selbst. Das ist schon schwer, so als man selbst zu kommen.
Wer nun die Wiederholung der Sendung nicht sehen will (ich fand sie an den meisten Stellen sehr gelungen), der kann natürlich auch gerne etwas lesen. Da gibt es zum einen den Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Falls ihn jemand noch nicht kennen sollte. Nun endlich in der überarbeiteten Fassung bei Amazon und Neobooks erhältlich. Oder wer lieber Fantasy liest, dem ist vielleicht mit der Aneba-Reihe gedient. Da gibt es drei Kurzgeschichten oder aber den Roman „Aneba. Die Rückkehr“, wo bis jetzt die ersten sechs Kapitel und der Prolog erschienen sind. Also eine breite Auswahl.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wohin führen Sammelaktionen? – Zu Kunden, die den laden boykottieren


Keine Ahnung, was die sich beim Discounter Penny eigentlich denken. Da endet die eine Sammelaktion und schon am nächsten Werktag beginnt schon wieder eine. Dieses Mal aber keine Haushaltsartikel wie Gläser, Küchenmesser oder Besteck. Nein, dieses Mal wird es ganz fies und wendet sich an die kleinsten Kunden: Es gibt Fussballsammelbilder.
Man glaubt es gar nicht, wie sehr es Penny doch nötig hat. Oder wieso gibt es inzwischen bei den Sammelaktionen keine Erholungspause für uns Kunden mehr? Gut, wir müssen diese Aktionen nicht mitmachen, aber immer an der Kasse gefragt zu werden, ob man die Treuepunkte oder Sticker haben will? Das nervt ebenfalls.
Ich mag da wirklich nicht mehr einkaufen, denn ich kaufe doch nicht mehr, bloss weil es da so eine tolle Sammelaktion gibt. Ich kaufe nur das, was ich brauche und wenn irgendwas im Angebot ist. Anscheinend trifft das nicht auf jeden zu.
Geht es Penny so schlecht, dass sie diese Sammelaktionen wirklich nötig haben? Ich weiss, dass Rewe über seine Discounter-Tochter immer wieder meckert, wie wenig Umsatz sie doch mache und ich weiss nicht was. Aber das ist doch noch lange kein Grund, immer mit einer neuen Sammelaktion zu kommen. Die Knuddelvitamine waren noch ganz lustig, auch wenn es sie bereits zuvor unter anderem bei Billa gegeben hatte. Dann kam die Besteckaktion und nun die Fussballsammelbilder. Irgendwann ist doch wirklich genug.
Ich überlege ernsthaft, ob ich Penny nicht einfach die nächste Zeit boykottiere. Denn mich nervt das. Überall wird man von diesen Stickern verfolgt. Ich war vorgestern kurz in einem Laden – den um die Ecke meiner Wohnung suche ich bekanntlich nicht mehr auf, wie jeder Leser weiss, der meinen vorherigen Artikel gelesen hat. Was soll ich sagen? Überall diese Werbung für die Sticker. Ich habe es nicht ausgehalten. Nur schnell rein und ganz schnell wieder raus.
Ich finde diese Sammelaktionen sowieso nervig. Die letzte mit dem Besteck haben ich nur wegen Regina mitgemacht. Was braucht man schon Besteck, das nur aus einem Satz besteht?
Aber irgendwann ist bei jedem die Schmerzgrenze erreicht, wo er solche Aktionen noch mitmacht. Deshalb habe ich auch lange Zeit Rewe boykottiert, weil mich das mit den ganzen Aufklebern nervte. Ich will da einkaufen und nicht irgendwas sammeln. Ich werde auch nicht dazu gezwungen, aber allein die Werbung dafür reicht mir schon.
Vor allem bin ich nicht wirklich überzeugt davon, dass diese Sammelaktionen etwas bringen. Kauft man auf einmal viel mehr ein, weil man unbedingt noch ein Stickerpäckchen bekommen will? Habe mich selbst nie genau darum gekümmert. Aber eventuell bin ich auch ein schlechtes Beispiel. Ich nehme wirklich nur das, was ich brauche und mehr kaufe ich einfach nicht. Aber scheinbar gehöre ich da zu einer kleinen Minderheit. Warum sonst würden diese Sammelaktionen immer weiter geführt werden?

Übers Dschungelcamp nur noch soviel: Ich gucke mir heute Abend nicht das Finale an! Warum nicht? Weil ich mich frage, wie man eine permanente Nervensäge, die sich – laut der Szenen, die wir sehene – wie ein ewiges Kleinkind verhält und andauernd Bestätigung braucht, ins Finale wählen kann. Aber vielleicht sitzen da sämtliche Angestellten der Eltern an den Telefonen und rufen fleissig an.
Ich werde heute Abend jedenfalls was lesen. Das vierte Kapitel des Fantasy-Romans „Aneba. Die Rückkehr“ ist jetzt auch endlich als ebook erhältlich. Nächste Woche kommt dann das fünfte. So wird es weitergehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wetten, dass es nach der Sommerpause einen Moderatorenwechsel geben wird?


„Hier läuft alles gut – ausser der Verdauung.“
(Winfried Glatzeder im Dschungeltelefon)

Ein neuer Tiefstwert ist erreicht. Es ist zu schön! Trotz der ganzen Aufmerksamkeit, die um die Online-Petition gemacht wurde, Markus Lanz solle vom ZDF abgesetzt werden, haben nicht mehr Menschen die Sendung „Wetten, dass..?“ eingeschaltet, sondern sogar weniger als die Male zuvor.
Ist es denn zu glauben? Ja, seit ich heute Morgen die Quote sah und einige Berichte las, wusste ich, dass meine Hoffnungen erfüllt wurden. Und ich erinnere gerne an meinen Artikel, wo ich sagte, dass Markus Lanz mit „Wetten, dass..?“ untergehen wird.
Gerade einmal 6,31 Millionen Zuschauer haben sich die Show angetan. Das ist der allerneueste Tiefststand seit Markus Lanz die Moderation übernommen hat. Das Dschungelcamp hingegen konnte sich über mehr als acht Millionen Zuschauer „freuen“. Beide Sendungen liefen für eine kurze Zeit auch parallel. Ob es da noch weniger Zuschauer bei „Wetten, dass..?“ wurden? Das kann ich leider nicht sagen. Dafür frage ich mich, warum das Dschungelcamp reizvoller erscheint als „Wetten, dass..?“.
„Wetten, dass..?“ ist am Ende, man kann es anders gar nicht sagen. Die Zuschauer sehen es sich nicht mehr an, obwohl auf den anderen TV-Sendern nur Konserven liefen. Vielleicht wollte sich die Mehrheit lieber Menderes ansehen? Nein, glaube ich nicht. Ausserdem kam der auch erst fast gegen Ende von „DSDS“. Warum also ist wieder eine Sendung von „Wetten, dass..?“ so katastrophal ausgefallen?
Woran mag es nur liegen? Es bleibt ein einziger Punkt: Markus Lanz. Er ist einfach nicht für eine Show wie „Wetten, dass..?“ geeignet. Denn dazu braucht es Charisma, Spontanität und vor allem Witz. Drei Dinge, die ich ihm abspreche.
Ausserdem muss man noch einmal daran erinnern, dass Markus Lanz nicht die erste Wahl für „Wetten, dass..?“ gewesen ist. Da gab es eine lange Liste mit Namen wie unter anderem Hape Kerkeling oder Jörg Pilawa. Doch sie alle sagten ab und Johannes B. Kerner war zu Sat.1 gegangen, fiel also auch aus. Der ist nun allerdings zum ZDF zurückgekehrt. Was ich damit sagen will? Nun ja, dass die ZDF-Oberen sich in der Sommerpause vielleicht einmal zusammensetzen und überlegen, wie es mit „Wetten, dass..?“ weitergehen soll. Nach dreissig Jahren die Sendung einstellen, weil ein Moderator nicht fähig ist, die Zuschauer von sich zu überzeugen? Nein, das hat „Wetten, dass..?“ wirklich nicht verdient. Es braucht einen Moderator, dem man die Moderation abnimmt, der halbwegs sympathisch ist und sich nicht durchweg an seinen schlauen Kärtchen festhält. Und da hat das ZDF momentan nur noch Johannes B. Kerner.
Aber gut, natürlich kann man auch die Show ganz einstellen, aber dann sollte Markus Lanz ebenfalls „Auf Wiedersehen“ gesagt werden.
Lanz hat übrigens den Rat von Frank Elstner beherzigt und sich mehr auf die Wetten konzentriert. Aber was bringt es, wenn er immer noch der Moderator nichts. Richtig, es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Brachte also wenig. Die Online-Petition versuchte er in dem Sinne lächerlich zu machen, dass er sagte, wem die Kanalarbeiten in Karlsruhe zu sehr stinken würde, solle doch eine Online-Petition einreichen. Mit diesem „Witz“ sagte er für mich nur, dass er die Online-Petition gegen ihn nicht wirklich ernst nimmt. Aber so kommt er eben rüber. Als würde jegliche Kritik an ihm abperlen wie der Schmutz an einem Lotusblatt.
Dieses Mal soll es Markus Lanz geschafft haben, die Sendung eine Minute vor dem vorgesehenen Ende der Sendung beendet zu haben. Na ja, er hat immer gesagt, dass er nicht überziehen will. Aber das er es noch unterbietet? Da muss die Sendung sehr langweilig gewesen sein. Oder hat Lanz weniger geredet, weil er die Hälfte seiner schlauen Karten verloren hatte? Keine Ahnung, schliesslich boykottiere ich die Sendung.

So langsam lichtet sich das Dschungelcamp um die, die man nicht mehr sehen kann oder die man einfach nie gesehen hat.
Als aktuell letzter Kandidat wurde Mola Adebisi von den Zuschauern abgewählt, da er die wenigstens Anrufe bekam. Irgendwie wusste er auch nicht wirklich, ob er nun bleiben sollte oder nicht. Zudem hatte er sich seit seiner grossen „Ohne mich hätte ihr gar keine Stern bekommen“ und „Die Stromschläge taten eh weh“-Aktion ins Abseits gespielt. Regina ist total enttäuscht von ihm. Für sie war er immer sympathisch gewesen und dann so was. Ja, sie wollte erst gar nicht glauben, als ich ihr davon erzählte. Eventuell haben so noch andere gedacht. Keine Ahnung
Ein weiteres Phänomen ist übrigens, dass einige Kandidaten unbedingt rausgewählt werden wollen. Extrem war es vor zwei Jahren, als Vincent Raven und Ailton immer rauswollten, aber die Zuschauer einfach weiter für sie anriefen. Dieses Mal sind es Tanja Schumann, Julian F. M. Stoeckel und Mola Adebisi gewesen. Für Julian F. M. Stoeckel war dann wirklich Schluss. Ich war auch froh darüber, denn wenn ich ihn mal sah, ertrug ich ihn einfach nicht. Leider warte ich immer noch darauf, dass Gabby endlich rausfliegt. Die macht sich einfach nur wichtig, obwohl sie überhaupt nichts leistet. Nicht einmal schmutzig werden will sie, weil sie Angst um ihre Haare hat. Dabei hat sie nicht einmal die verfilzten Locken wie Mola, so dass sie das Zeug recht leicht aus den Haaren bekommt. Das hat die Camp-Kandidaten auch mindestens zwei Sterne gekostet.
Bis gestern recht blass blieb, war Tanja Schumann. Erst seit der Schatzsuche merkt man, dass sie da ist. Gestern machte sie dann ihren Quatsch für den man sie auch kennt. Und sie durfte wieder drin bleiben, obwohl sie erneut ein „Vielleicht“ bekam. Wäre auch echt schade, wenn sie geht. Auch wenn man von ihr nicht viel sieht, so sehe ich sie weitaus lieber als Gabby. Letztere kann ich einfach nicht ertragen. Macht Theater wegen nichts, dann fängt sie zu lästern an. Sie ist mir einfach unsympathisch. Larissa Marolt nervt auch rum, vor allem ist es immer das gleiche, aber die ignoriere ich einfach nur noch, wenn sie kommt.
Gestern hatte sie sich das Handgelenk verstaucht oder geprellt, was mehr wehtut, als wenn etwas gebrochen ist. Da fragten sich auch die meisten, was sie da wieder angestellt hat, dass sie so am durchdrehen ist. Und kein Arzt in Sicht, der sie behandelte, obwohl einer im Camp anwesend war. Nun gut, sie braucht nun einmal die grosse Bühne und Winfried Glatzeder schickte sie dann auch ins Dschungeltelefon, damit sie ärztliche Hilfe bekam. Dass nicht schon früher was passierte, ist ein Wunder, wo Larissa doch bald jeden Tag mindestens ein Dutzend Mal hinzufallen scheint.
Bei Winfried Glatzeder fragt man sich manchmal, ob da nicht Engelchen und Teufelchen in einer Person zu finden sind. Da ist er manchmal ganz verständnisvoll und leitet die anderen an. Dann wiederum kehrt er das Arschloch raus. Nun gut, so mag er vielleicht sein. Es irritiert nur sehr. Dennoch denke ich, dass er es mindestens unter die letzten fünf schaffen wird.
Aber wer nun die Dschungelkrone erringen wird? Ich habe einfach keine Ahnung. Entweder gönnt man es der Hälfte von den noch anwesenden Kandidaten nicht oder kann sich beim Rest nicht entscheiden, wer die Krone bekommen soll. Sage immer noch, dass eine Frau gewinnen wird. So lautet das Gesetz der Serie. Aber wer denn? Tanja Schumann wird wohl morgen spätestens übermorgen gehen. Da bleibt nur noch Melanie Müller.
Am Samstag werden wir dann wissen, wer gewinnen wird und sich Dschungelkönig oder -königin 2014 nennen kann.

Michael Wendler macht immer noch von sich reden. Einmal als Running Gag während der Sendung, wo seine Figur immer wieder auftaucht und dann aus dem Baumhaus geworfen wird. Und dann war er bei „explosiv“ (nicht dem Nachtjournal) zu sehen, wo er doch tatsächlich den Gag mit dem Hubschrauber aufnahm. Da fragte ich mich, ob er das tatsächlich ernst meinte oder nur witzig sein wollte. Denn wenn ich Wendler momentan was sagen höre, kommt es mir so vor, als habe er den Sinn für die Realität verloren. Wobei, kein Wunder, schliesslich hat sein Begleiter ihm auch mächtig Honig ums Maul geschmiert. Ganz Deutschland wäre überrascht von ihm gewesen. Allerdings nicht im positiven Sinn, wie gesagt wurde, sondern weil Wendler sich so zeigte, wie man es erwartet hatte und sogar noch schlimmer. So vergrault man noch die, die ihm bisher relativ positiv gegenüber gestanden haben.

Elefantendame Mala hat gezeigt, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt. Sie tippte bei Werder Bremen auf ein Unentschieden gegen Braunschweig – und was war es? Richtig, eine müde Nullnummer, obwohl Werder ein Tor schoss. Dieses wurde leider nicht anerkannt.
Wenn der FC St. Pauli wieder spielt, wird sich Mala als Rüsselorakel zurückmelden. Bis dahin kann sie noch der Frage nachgehen, ob St. Pauli es am Ende der Saison auf den Relegationsplatz schafft und dann eventuell gegen den HSV antreten muss. Wir werden sehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,